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Veranstaltungen

 

Mensch, Raum und virtuelle Realität

Detmold (hs-owl). Warum wirken virtuelle Räume oft kalt und emotionslos? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigt sich das dritte Symposium des Forschungsschwerpunkts PerceptionLab der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Für die Tagung am 29. Oktober 2010 in Detmold haben Experten ihr Kommen zugesagt, die sich aus ganz unterschiedlichen Motiven mit dem Entwurf virtueller Welten beschäftigen – sei es, um virtuelle Welten in der Kunst oder für Computerspiele zu konstruieren oder um später tatsächlich gebaute Gebäude möglichst wirklichkeitsgetreu zu visualisieren.  

Los geht es am 29. Oktober 2010 um 9.30 im Casino der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Emilienstraße 45, Detmold), die Veranstaltung endet gegen 18 Uhr. Die Kosten belaufen sich auf 150 Euro regulär, 80 Euro für Kammermitglieder oder Hochschulangehörige, 30 Euro für Absolventen, 15 Euro für Studenten. Anmeldungen bitte bis 15. Oktober 2010 an: werkstatt.emilie gmbh, Emilienstraße 45, D-32756 Detmold, Tel. +49 (0)5231 769-710, Mail: info(at)werkstatt-emilie.de 

www.hs-owl.de/fb1/forschung/perceptionlab/symposium.htm

 

Forschungsschwerpunkte präsentieren sich auf Fachmesse

Detmold (hs-owl).  Die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur präsentiert sich vom 14. bis 16. September 2010 auf der Fachmesse Composites Europe in Essen. Dort ist die Hochschule mit ihren Forschungsschwerpunkten ConstructionLab und PerceptionLab vertreten.

Auf dem Gemeinschaftsstand der Innovationsallianz NRW zeigt sich das ConstructionLab mit laufenden und abgeschlossenen Forschungsprojekten zum Thema Composites/Sandwich. Die Projekte im Einzelnen werden sein: HaDEschwimm (Entwicklung eines Hausbootes aus GfK), JackBox und InsideOutside.

Die Fachmesse Composites Europe zeigt die gesamte Wertschöpfungskette für verstärkte Kunststoffe vom Rohmaterial bis zum Fertigprodukt sowie die neuesten Technologien in Verarbeitung und Fertigung. Zur fünften Auflage der Messe werden mehr als 300 internationale Aussteller erwartet.

Der Stand: Messe Essen, Norbertstraße, 45131 Essen, Halle 10-11, Stand F 57. http://www.innovationsallianz.nrw.de      

 


Internationale Zusammenarbeit zur Zukunft der Mobilität

Detmold (hs-owl). Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus? Und wie müssen Räume für diese neue Mobilität gestaltet sein? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen internationalen Summer School der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, die vom 19. bis zum 31. Juli auf dem Campus Emilie stattfindet.

Unter dem Thema „Advanced Digital Architectural Design – Towards a New Mobility“ kommen insgesamt 42 Studierende aus fünf Ländern in Detmold zusammen. Organisiert wurde die diesjährige Summer School von Prof. Marco Hemmerling und Dipl.-Ing. Anke Tiggemann. Folgende Hochschulen nehmen an der Summer School teil: Politecnico di Milano/Italien, ITU Istanbul/Türkei, University of Plymouth/GB, FUMEC Belo Horizonte/Brasilien und die Hochschule OWL.

In den vergangenen zehn Jahren haben BMW, Porsche, Mercedes-Benz und VW prestigeträchtige Museen gebaut, um ihre Marken zu feiern. Es entstand eine Architektur der Mobilität, ähnlich den großen Bahnhofsbauten vor 150 Jahren. „Heute scheint die Automobilindustrie ihren Zenit überschritten zu haben“, sagt Prof. Marco Hemmerling. "Die Gestaltung von neuen Räumen der Mobilität wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft  sein.“ Wie wird Mobilität in unserer Informationsgesellschaft aussehen? Und was können Architekten in diesen Prozess mit einbringen? In fünf international besetzten Arbeitsgruppen setzt sich die Summer School mit diesen Fragen mithilfe von digitalen Medien auseinander.

An ihrem ersten Tag wurde die internationale Delegation von Bürgermeisterin Christ-Dore Richter im Detmolder Rathaus empfangen. Hier trugen sich die Teilnehmer gemeinsam mit ihren Professoren Dr. Yuksel Demir (Istanbul), Dr. Arzu Erdem (Istanbul), Stefano Converso (Mailand), Marco Hemmerling (HS OWL), Bruno Santa Cecilia (Belo Horizonte), Bürgermeisterin Christ-Dore Richter, Dekanin Prof. Claudia Fries und Prof. Mathew Emmett (GB, nicht auf dem Foto) ins Goldene Buch der Stadt ein (Foto v.l.).

www.a-d-a-d.com

 



Zum letzten Mal ein Diplom überreicht

Detmold (hs-owl). Insgesamt 140 Bachelor- und Master-Absolventen der Architektur, Innenarchitektur und des Internationalen Fassadenmasters haben am 15. Juli in feierlichem Ambiente ihre Zeugnisse bekommen. Das Foyer der Detmolder Schule war bis zum letzten Stehplatz gefüllt. Verwandte, Freunde und Mitarbeiter applaudierten den Absolventen, unter denen es in diesem Jahr ein „erstes Mal“ und ein „letztes Mal“ gab: das erste Mal einen Master-Abschluss im Fach Innenarchitektur-Raumkunst und das letzte Mal ein Diplom.

Die Sonderpreise für eine besonders gute Studienleistung gingen an Christian Wiegel, Dennis Arztmann, Lisa Rammig, Sascha Hickert, Daniel Schröder, Florian Winkelmann, David Kotz, Tobias Naber, Anika Buschieweke, Jana Scholz, Esther Brüggemann, Lisa Pütz und Katharina Spielvogel. Musikalisch bestens unterhalten wurden die Anwesenden vom Gabriela Koch Trio.

In seiner Festrede sprach Professor Andreas K. Vetter das Individuelle als Stärke jedes Einzelnen an. Die Detmolder Schule biete mit ihren vielen Schwerpunkten - von Szenografie, Architekturkommunikation, CAD-Visualisierung bis zu Bauphysik und Fassadenmaster - genau die richtige Umgebung, um Interessen zu Stärken werden zu lassen. Auch das Berufsbild des Architekten und Innenarchitekten sei sehr offen geworden, was viele neue Möglichkeiten biete. Er forderte die Absolventen auf, ständig zu reflektieren und Fragen zu stellen und verschwieg auch nicht die Schwierigkeiten nach dem Abschluss. Ein wichtiger Punkt sei das Netzwerken.

Im Anschluss fand die Feier mit Sektempfang und Buffet in der festlich geschmückten Tiefgarage ihren Abschluss. Ein roter Teppich leitete die Besucher dorthin, wo weiße Tischdecken und üppige weiße Blumengedecke einen Kontrast zum grauen Sichtbeton boten. Statt nach Autoabgasen duftete es nach Essen, statt Motorengeräusch war Stimmengewirr und Jazz zu hören.

 


Wellen der Begeisterung

Detmold (hs-owl). Mit einem Konzert und einer Ausstellung endete am 14. Juli eine gelungene Kooperation der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und der Hochschule für Musik Detmold. Im Foyer des Konzerthauses der Musikhochschule lernten die Besucher in einer Ausstellung die Projekte „Ortston“, (Leitung: Prof. Rebekka Reich, Petra Ronnert) und „Klingende Räume“ (Leitung durch die Professoren Ernst Thevis, Susanne Schwickert, Swantje Kühn, Dr. Malte Kob) kennen. Beide Projekte entstanden während der Workshop-Woche „Detmolder Räume 2010“.

Für das Projekt "Klingende Räume" stellten sich die Besucher unter die hohlen Gipsmodelle im Maßstab 1:10. Über Kopfhörer lauschten sie den, in den Modellen aufgenommenen Musik- und Sprachaufnahmen und konnten so die akustische Qualität der unterschiedlichen Räume vergleichen.

Auch vor dem Wellenfeldsynthese-Raum bildete sich eine lange Schlange. Im Inneren lauschten die Besucher den Klangcollagen des Projektes „Ortston“. Die Klänge, die von den Studenten unter anderem auf dem Detmolder Markt aufgenommen wurden, wanderten durch die ringsum angebrachten Lautsprecher um die Zuhörer herum, kamen mal aus der einen, mal aus der anderen Richtung. Einige Besucher schlossen die Augen, andere versuchten die Richtung zu orten und drehten sich zu den Geräuschen hin. Im Gespräch über das Besondere im Umgang mit Ton und Klang als Arbeitsmaterial für das Projekt stellte Prof. Reich fest: „Man kann die Augen schließen, aber die Ohren nicht.“ Damit wies sie auf die Verantwortung des (Innen-)Architekten hin, die bei jeder Planung bedacht werden sollte. Denn: Geräusche können Stress auslösen und krank machen.

Ein Konzert der besonderen Art bildete den Rahmen der Ausstellung. Der Klangkünstler Shingo Inao verzauberte mit seinen selbstgebauten Instrumenten „Ogo“ und „Tosso“ die Zuhörer. In einer sehr körperlichen, fast tänzerischen Performance bekam das Instrument Ogo - ein Holzkorpus mit Saiten verbunden mit dem Computer - fast etwas Wesenhaftes. So erzeugte es übernatürlich scheinende, elektronische Klänge. Über Lautsprecher verstärkt wurden sie in den Wellenfeldsynthese-Raum geschickt und entwickelten dort ein Eigenleben, indem sie sich verdichteten, anschwollen, verzerrten. Ebenfalls beeindruckend der Kontrast, den der Musiker Jonathan Misch und der Tonmeisterstudent Hannes Fritsch boten. Die Eleganz des Violinspiels stand den eher zackigen Bewegungen eines Funk-Controlers gegenüber, akustisch ergab beides einen ganz eigenen, symbiotischen Klang.

 

Jetzt anmelden: Internationaler Architekturkongress in Düsseldorf

Detmold (hs-owl). Glas wird als Werkstoff in der Architektur im Außen- wie Innenbereich immer bedeutender. Schon das breite Angebot der Aussteller aus den Bereichen Glasindustrie, Glasmaschinenbau und Glaserhandwerk macht die „glasstec“ als weltweit bedeutendste Glasfachmesse attraktiv für Architekten, Bauingenieure, Fassadenplaner und verwandte Berufsfelder. Anlässlich der „glasstec“ findet am 1. Oktober 2010 ein Internationaler Architekturkongress auf der Messe Düsseldorf statt. Mitveranstalter ist die Hochschule OWL, Moderator wird Prof. Ulrich Knaack sein.

 Der Architekturkongress, organisiert von Prof. Ulrich Knaack von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Technischen Universität Delft sowie der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, ist ein triftiger Grund für kreative Gebäudeplaner wie Architekten, Statiker, Klimaingenieure sowie Fassadenplaner nach Düsseldorf zu kommen. Er findet bereits zum dritten Mal im Rahmen der „glasstec“ statt und ist als Fortbildung durch die Architektenkammer NRW sowie die IK-Bau NRW anerkannt.

Die international renommierten Referenten wie Massimiliano Fuksas aus Rom, Prof. Manfred Hegger aus Darmstadt oder das Büro UN Studio aus Amsterdam vermitteln Praxiswissen rund um die Themen „Schluchten aus Glas“, „Transparenz und Nachhaltigkeit“ sowie „Textur der Transparenz“. Weitere Themen sind unter anderem „Bio-inspirierte Architektur“, „Glas und Klimadesign“ und „Schlichtheit und Architekturqualität“. Der Architekturkongress findet im CCD Ost auf dem Messegelände statt.

Melden Sie sich jetzt online an unter www.glasstec.de/1520

Programm

 


Pavillon "Boxel" besteht aus Bierkisten

Detmold (hs-owl). Er besteht aus 1500 Bierkisten und ist als Aufenthaltsraum für Studierende geplant: der Pavillon „Boxel“. Zur Eröffnung am 15. Juli kamen Hochschulpräsident Prof. Tilmann Fischer sowie die Geschäftsführerinnen Simone und Friederike Strate und Seniorchefin Renate Strate von der gleichnamigen Privatbrauerei. Das Unternehmen hatte die Kisten zur Verfügung gestellt.

Der von dem Studenten Henri Schweynoch entworfene Pavillon „Boxel“ besteht aus ca. 1500 Bierkisten und wurde im Rahmen des Wahlpflichts „Mock-up“ mit Hilfe digitaler Entwurfswerkzeuge entwickelt. „Die frei geschwungene Form des Pavillons, der als Aufenthalts- und Kommunikationsraum für Studierende auf dem Campus Emilie geplant ist, ist in seiner skulpturalen Wirkung spektakulär und stellt gleichzeitig hohe Anforderungen an Planung und Konstruktion“, sagt Prof. Marco Hemmerling.

Das Projekt traf auf ein großes Medienecho. So berichtete der WDR bereits am Tag vor der Eröffnung in der Sendung "Lokalzeit" aus Detmold.

 

 

 

 


Neue Raumkonzepte für Blinde und Sehbehinderte

Detmold (hs-owl). Bachelor- und Masterstudierende der Innenarchitektur haben unter Leitung von Prof. Eva Filter Ideen entwickelt, um das Aura-Zentrum in Bad Meinberg gestalterisch zu erneuern. Das Aura-Zentrum ist ein Hotel für blinde und sehbehinderte Menschen. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. August in der Kurverwaltung Bad Meinberg zu sehen. 

Drei Master- und 17 Bachelorstudierende erarbeiteten im Sommersemster 2010 Konzepte für die Interieurs und stellen nun  ihre Ergebnisse vor. Entstanden sind „sinnliche Erinnerungspfade“ und „emotionale Orte“,  die zu Kommunikationsfeldern für blinde und sehende Menschen werden. Zum Ausstellungsbeginn spielt die blinde Pianistin Waltraute Hollmann Mozart und Haydn.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Kurverwaltung, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und Montag, Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Blinde und Sehbehinderte Besucher können die Entwürfe auf einer Audio-Datei akustisch wahrnehmen.

 

Internationale Summer School zur Zukunft der Mobilität

Detmold (hs-owl). Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus? Und wie müssen Räume für diese neue Mobilität gestaltet sein? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen internationalen Summer School der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, die vom 19. bis 31. Juli auf dem Campus Emilie stattfindet.

Unter dem Thema „Advanced Digital Architectural Design – Towards a New Mobility“ kommen insgesamt 42 Studierende aus fünf Ländern in Detmold zusammen. Organisiert wird die diesjährige Summer School von Prof. Marco Hemmerling und Dipl.-Ing. Anke Tiggemann. Folgende Hochschulen werden an der Summer School teilnehmen: Politecnico di Milano/Italien, ITU Istanbul/Türkei, University of Plymouth/GB, FUMEC Belo Horizonte/Brasilien und die Hochschule OWL.

In den vergangenen zehn Jahren haben BMW, Porsche, Mercedes-Benz und VW prestigeträchtige Museen gebaut, um ihre Marken zu feiern. Es entstand eine Architektur der Mobilität, ähnlich den großen Bahnhofsbauten vor 150 Jahren. „Heute scheint die Automobilindustrie ihren Zenit überschritten zu haben“, sagt Prof. Marco Hemmerling. "Die Gestaltung von neuen Räumen der Mobilität wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft  sein.“ Wie wird Mobilität in unserer Informationsgesellschaft aussehen? Und was können Architekten in diesen Prozess mit einbringen? In fünf international besetzten Arbeitsgruppen wird sich die Summer School mit diesen Fragen mithilfe von digitalen Medien auseinandersetzen.

Anlässlich der Summer School findet am Montag, den 19. Juli um 13.30 Uhr im Casino (Raum 103) eine Informationsveranstaltung zum Thema Auslandssemester statt.

www.a-d-a-d.com

 

 

 


"red dot" für Detmolder Absolventen

Detmold (hs-owl). Jan-Erik Gerdt und die Lebenshilfe Detmold sind für ihren Wanderstab Gemse mit dem renommierten Designpreis “red dot” ausgezeichnet worden. Sie erhielten die Auszeichnung „winner“ in der Kategorie „product design“. Damit erhält zum ersten Mal ein Absolvent der Hochschule OWL diese international anerkannte Auszeichnung.

Der „red dot design award“ ist ein vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen ausgeschriebener, internationaler Wettbewerb, bei dem der „red dot“, ein roter Punkt, verliehen wird. Die Auszeichnung wird in den drei Kategorien „product design“, „communication design“ und „design concept“ vergeben. Die Preisverleihung fand am 5. Juli 2010 im Essener Aalto-Theater statt.

„Das ist eine Riesenüberraschung“, sagt der 29-jährige Jan-Erik Gerdt. Im vergangenen Jahr schloss er sein Innenarchitektur-, 2010 sein Architekturstudium mit dem Diplom an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ab. Sein von ihm entworfener Wanderstab Gemse wird von der Lebenshilfe Detmold in Serienproduktion hergestellt und dort vertrieben. Betreut wurde die Arbeit durch Prof. Ulrich Nether.

Der Wanderstab Gemse ist ein Produkt, das mit den staubigen Klischees vom Wandern aufräumt. „Er ist ein High-Tech-Produkt aus Holz, mit der Eleganz einer Gemse, dem Charme eines handgemachten Produkts, einer durchdachten Ergonomie und innovativer Funktionsweise“, sagt Gerdt. Als Sportgerät oder Gehhilfe sei er jeder Altersgruppe ein zeitgemäßer Begleiter. Die besondere Form ermöglicht zusammen mit der Verbundkonstruktion von Eschenholz und Zellkautschuk eine außergewöhnliche Flexibilität und erhöhte Stabilität bei einem Endgewicht von nur etwa 300 g. Je nachdem, in welcher Richtung man den Stab führt, federt er unter der Last oder er bleibt steif. Der lange ergonomische Griff ermöglicht unterschiedliche Griffpositionen. Die Gemse ist in drei Größen erhältlich.

 

Sommerfest: Erst Zeugnisse, dann feiern

Detmold (hs-owl). Das Sommerfest steht vor der Tür: Am 15. Juli findet um 16 Uhr zunächst die Zeugnisübergabe im Riegel statt, anschließend wird mit Eltern und Freunden gefeiert.

Neben einem Sektempfang wird es ein warmes Buffet und kühle Getränke geben. Um besser planen zu können, bitten die Organisatoren, im voraus Karten für das Buffet zu kaufen. Vom 28. Juni bis 9. Juli werden diese für 10 Euro im Astashop (Raum 6106, Mo-Fr 10.00 -14.00 Uhr) verkauft. Am Festabend selbst wird es nur noch Restkarten geben. Der Ablauf ist bislang wie folgt geplant: 16 Uhr Vergabe der Zeugnisse mit anschließendem Sektempfang, ab 18 Uhr Buffet, ab 20 Uhr Sommerfest mit DJ.

Die Absolventen werden gebeten, zwei Bilddateien (jpeg) der Abschlussarbeiten spätestens eine Woche vorher an die Fachschaft (fachschaft.detmold@googlemail.com) zu schicken.

 

Campusgelände wird neu gestaltet

Detmold (hs-owl). Seit April werden die Außenanlagen des Detmolder Campus erneuert. Nach einem Baustopp im Mai schreiten die Arbeiten nun zügig voran.

Umgesetzt wird die Planung aus dem Jahr 2006, die damals von Studierenden des Fachbereichs Landschaftsarchitektur und Umweltplanung entworfen wurde. Bislang war die Gestaltung des Außenbereichs zurückgestellt worden, weil lange Zeit unklar war, ob noch ein Gebäude hinzukommt. Da dies nicht der Fall ist, kann der Campus nun vollendet werden.

Und hier seht Ihr die Planung.

 


Café Siedepunkt öffnet seine Tore

Detmold (hs-owl). Auf dem Campus an der Emilienstraße gibt es jetzt auch abends etwas zu essen. Nach einer zweimonatigen Umbauphase eröffnete am Dienstag, den 8. Juni im Erdgeschoss des Casinos das Restaurant Bistro Café Siedepunkt.

Betrieben wird es vom Studentenwerk. Frisches aus der Küche oder einfach den schnellen Kaffee zwischendurch bieten Volker Wehrmann und Elke Raker ihren Gästen.

Die ersten Planungen zum Umbau der alten Cafeteria begannen vor einem Jahr, sagt Innenarchitektin Dipl. Ing. Sabine Fischer. Der Entwurf stammt von den drei Studenten Charlotte Smolny, Kristina Smolinski und Tobias Jonk. Vor etwa zwei Monaten begannen die Bauarbeiten, jetzt ist alles fertig. Die offizielle Eröffnung erfolgt zu Beginn des Wintersemesters.

Die Öffnungszeiten des Siedepunkts sind: Dienstag bis Freitag von 14 bis 22 Uhr.

 

Wie erstelle ich eine Bewerbungsmappe?

Detmold (hs-owl). Studienabschluss und Berufseinstieg - zu diesem Thema bietet das Institut für Kompetenzförderung (KOM) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe vom 19. bis 22. Juli an den Standorten Detmold, Lemgo und Höxter ein Seminar an.

In den Unterrichtseinheiten erhalten die Teilnehmer Zusatzqualifikationen aus folgenden Bereichen: Erstellen einer wissenschaftlichen Studienabschlussarbeit, Organisation der Abschlussarbeit nach Regeln des Projektmanagements, Literaturrecherche, Bewerbungstraining und AC-Center, Bewerbungsverfahren in der Praxis, Umgang mit Stress sowie Feedback zur eigenen Bewerbungsmappe. Der Kurs richtet sich an Studierende in der Studienabschlussphase. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.hs-owl.de/kom/kursezurstudienmethodik.html

 


„Molto interessante“: Detmolder Stand auf der Mailänder Möbelmesse

Detmold (hs-owl). Dem Online Magazin der überregionalen italienischen Tageszeitung Corriere della Sera war der Messestand der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur gleich ein Foto wert. Am heutigen Montag endete die internationale Möbelmesse Mailand „Salone Internazionale del Mobile 2010. Sie ging vom 14. bis 19. April und gilt als die Leitmesse der Möbelbranche.

„Wir haben uns in einem super Umfeld präsentieren können“, sagt Prof. Frank Nickerl. Für die Reporter des Corriere della Sera gehörte der Detmolder Stand zu den 21 spannendsten Ständen unter den Nachwuchsdesignern des Salone Satellite. “Molto interessante” fanden die Redakteure auch das Magazin der Detmolder Schule, das dort verteilt wurde.

„Es gab ein großes Interesse an den gezeigten Produkten“, sagt Nickerl. Besonders begehrt: die Wiege. Wie alle ausgestellten Produkte war auch sie ein Entwurf von Detmolder Studierenden.

Kleines Detail am Rande: Wegen des gesperrten Luftraums über weiten Teilen Deutschlands saßen die Studierenden der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Norditalien länger fest als geplant, so dass sogar Prüfungen verschoben werden mussten. Inzwischen befinden sich alle per Auto auf dem Heimweg.  

Und hier der Link des Online-Magazins des Corriere della Sera.  

 

Studenten präsentieren neues Magazin

Detmold (hs-owl). Hochglanz, Trash, ästhetischer Rausch? Wie sieht die neue Zeitschrift der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur aus? Jetzt wurde der Schleier gelüftet. In einer „Magazin Release Party" präsentierte die studentische Redaktion um Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann die neue Zeitschrift.

Bunt, kreativ und ungewöhnlich. Lange war alles geheim – lediglich der Name des Magazins sickerte durch: „52 Grad". Was auf den ersten Blick als eigenartiger Titel für die Zeitschrift einer Ausbildungsstätte für Gestalter erscheinen mag, macht auf den zweiten Blick Sinn: „52 Grad ist eine Chiffre für das kreative Wechselspiel mit Bedeutungsebenen, das den Alltag an der Detmolder Schule prägt", erläutert Prof. Martin Ludwig Hofmann.

Zum einen leitet sich der Name von der geografischen Lage der Schule ab. Detmold liegt auf dem 52. Grad nördlicher Breite. Zum anderen steht 52 Grad sinnbildlich für unglaublich heiß. „So empfinden die Studierenden die kreative Atmosphäre an unserem Fachbereich", sagt Hofmann. „Deshalb gaben sie dieser Zeitschrift diesen Namen."

 


Studenten hauchen alten Gebäuden neues Leben ein

Detmold (hs-owl). Ein verlassener Friseursalon, eine leere Fabrik, ein altes Büro – leerstehende Gebäude gibt es viele in Detmold. Und der nahmen sich jetzt die Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur an der Hochschule OWL an. Mit kreativen Installationen, kurzen Performances hauchten die Studierenden um Prof. Rebekka Reich den verlassenen Orten für eine kurzen Moment neues Leben ein. Und lenkten so den Blick auf sie.  

„Leere ist ein paradoxer Begriff“, sagt Prof. Rebekka Reich. „Meist verstehen wir darunter einen Mangel, ein Fehlen von Dingen, Personen oder Geschehnissen, die wir an einem Ort erwarten.“ Gleichzeitig  sei die Leere eines Raumes ein relativer Zustand: Räume sind leer in Bezug auf das, was wir von ihnen erwarten, aber nicht leer im absoluten Sinn. Reich: „Ein leerer Raum stellt im Gegensatz zu einem Hohlraum etwas dar, nämlich ein Nichtvorhandensein.“  

Im nächsten Umkreis der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur sind einige verlassene Gebäude zu finden. Die momentane Funktionslosigkeit dieser Orte war Ausgangspunkt der Arbeit. Die Studierenden untersuchten die Orte auf unterschiedliche Faktoren, erarbeiteten aus dieser Recherche ihre spezifischen Themenschwerpunkte, um daraus schließlich ihre künstlerische Intervention vor Ort zu konzipieren und zu realisieren. Heraus kam eine spannende Kunstaktion: das Projekt Leerstand.  

Im Anschluss an die Präsentationen vor Ort fand ein Ausstellungsereignis, initiiert von Prof. Frank Nickerl,  im Weißen Pavillon am Bahnhof statt. Dort wurden die Arbeiten von drei Projekten/Wahlpflichtfächern gezeigt, unter anderem auch eine Video-Kurzdokumentation aller acht Interventionen des Projekts „Leerstand“.

 



Wissensexplosion durch ein gut funktionierendes Netzwerk ausgleichen

Detmold/Berlin (hs-owl). Schutzpanzer fallen lassen und den Mitmenschen offen gegenüber treten: Das ist die ideale Grundlage zum erfolgreichen Netzwerken. „Wer allem positiv gegenüber tritt, erfährt mehr als jemand, der sein Gegenüber immer erst vorsichtig abklopft“, fasst Prof. Andreas K. Vetter einen erfolgreichen Abend der Hochschule OWL am Dienstag vor knapp 100 Gästen in der Berliner Landesvertretung Nordrhein-Westfalens zusammen.

Das Thema der Veranstaltung lautete "Netz.Werk. Systemisches Denken als gesellschaftliches Potenzial“. Beleuchtet wurde es gleich von drei Seiten: von der psychologischen, der medienwissenschaftlichen und von der künstlerischen. Und so wurden die Gäste gleich im Atrium der Landesvertretung von Detmolder Masterstudierenden der Innenarchitektur mit einer raumgreifenden Installation zum Thema Netzwerk begrüßt, die in einer Art Performance während der Veranstaltung vollendet wurde. Betreut wurden sie von Prof. Frank Nickerl.

Nach einer Einführung durch Hochschulpräsident Prof. Tilmann Fischer sprachen mit dem Psychologen Prof. i.R. Dr. phil. Wolfgang Scholl (Humboldt Universität Berlin) und dem bekannten Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz (TU Berlin) zwei renommierte Wissenschaftler zu verschiedenen Aspekten der Vernetzung. Beide Referenten äußerten sich zum Problem des Wissens. „Heutzutage sind wir praktisch Opfer einer Wissensexplosion“, sagt Vetter, der den Abend moderierte. Dies könne durch ein gut funktionierendes Netzwerk ausgeglichen werden.

Beim Berliner Publikum traf der Abend auf großes Interesse. Angetan zeigten sich auch der Lipper Landrat Friedel Heuwinkel und OWL-Marketing-Chef Herbert Weber sowie Oliver Gubela, ebenfalls OWL-Marketing. Die Schirmherrschaft für den Abend hat das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen.

 


"Herzlichen Glückwunsch zum Diplom"

Detmold (hs-owl). In einer kleinen Feierstunde erhielten jetzt 14 Architektur- und 28 Innenarchitektur-Studierende ihre Abschlusszeugnisse. Damit endete für sie nicht nur das Wintersemester, sondern auch das Studium.

Einen Preis für hervorragende Leistungen während des Studiums erhielten bei den Innenarchitekten Persis Klassen und Katharina Bahne. Bei den Architekten wurden folgende Absolventen ausgezeichnet: Jan-Erik Gerdt, Ludmilla Nachtigal, Frank Püchner und Tobias Naber.

Das Diplom oder den Bachelor in der Tasche – und was dann? Wer noch nicht weiß, wo er  nach dem Studium Arbeit findet, der war beim Berufseinsteigerseminar genau richtig, das am Wochenende von der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur angeboten wurde. Organisiert worden war es von Professor Oliver Hall. Hier berichteten Berufstätige aus der Praxis, und es gab Tipps rund um das Thema Bewerbung.

 

Detmolder auf der imm ausgezeichnet

Detmold (hs-owl). Der Messestand der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist auf der Internationalen Möbelmesse Köln mit dem Preis "Best communication Concept 2010" ausgezeichnet worden. Die Prämierung fand am Samstag in Köln statt.

„Das freut mich vor allem für das Team sehr“, sagt der betreuende Professor Frank Nickerl. „Die Studierenden haben alles gegeben.“ Bereits im vergangenen Jahr war die Detmolder Schule unter den Ausgezeichneten. Beim D³-Schools-Wettbewerb der Internationalen Möbelmesse (imm Köln) werden die besten Präsentationen von einer unabhängigen Jury ausgezeichnet. Bewertet wird jeweils in den Kategorien bestes Produktdesign, bestes Architekturkonzept und bestes Kommunikationskonzept.