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Sparkler im MAKK: Exkursion nach Köln

Detmold/Köln (hs-owl). Vor einem knappen Jahr wurde der "Sparkler" auf dem Detmolder Campus eröffnet, jetzt ist der kristallförmige Pavillon an prominenter Stelle im Museum für angewandte Kunst Köln (MAKK) aufgebaut. Dort ist er gemeinsam mit Entwürfen vom Boxel-Pavillon noch bis zum 19. August 2012 zu sehen, teilt Prof. Marco Hemmerling vom Lehrgebiet CAD mit.

Mithilfe von digitalen Planungswerkzeugen und computergestützten Fertigungstechnologien war bereits im Juli 2010 sein Vorläufer, der BOXEL-Pavillon, aus 1500 Bierkisten entstanden. Der „Sparkler“ passt als filmbeschichtete Sperrholzplatten-Konstruktion mit seinem CAD-Ursprung gut in die aktuelle MAKK-Sonderausstellung „Architekturteilchen – Modulares Bauen im digitalen Zeitalter“. Das Lehrgebiet CAD bietet am 14. Juni 2012 eine Tagesexkursion zur der Ausstellung nach Köln an. Anmeldungen bei Prof. Hemmerling.

Mehr zur Ausstellung unter: www.museenkoeln.de/museum-fuer-angewandte-kunst/default.asp

 


Großes Potenzial für Elektromobilität in Kurorten

Bad Driburg/Detmold (hs-owl). Elektro-Mobile testen am Bilster Berg, mit E-Bussen geräusch-und emissionsfrei durch die Innenstadt, ein Fun-Parcours für E-Fahrzeuge jeglicherArt – Ideen rund um das Thema Elektromobilität in Bad Driburg sammelten Praktiker aus der Tourismus- und Kurbranche im April bei einem Workshop im Rathaus des Kurortes.

Welche Chancen bietet Elektromobilität, um den sechs Kurstädten Bad Driburg, Bad Salzuflen, Bad Pyrmont/Lügde, Bad Lippspringe, Bad Meinberg und Bad Oeynhausen ein jeweils einzigartiges touristisches Profil zu geben? Diese Frage steht im Vordergrund des Projekts "Elektrisch bewegt.Mobilitätsnetz Gesundheit“, das durch den Kreis Lippe und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe entwickelt wird. Begleitet wird es durch die OstWestfalenLippe GmbH. Das Projekt läuft über drei Jahre und wird vom Wirtschaftsministerium des Landes NRW und der EU (Fonds fürregionale Entwicklung) gefördert. Jetzt fand der erste von sechs Ideen-Workshops statt. „Das Projekt „Elektrisch bewegt. Mobilitätsnetz Gesundheit“ baut auf einem ganzheitlichen Ansatz der E-Mobility in Heilbädern auf und zielt auf die bedarfsgerechte gesundheitsorientierte Nutzung der Elektromobilität ab. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung der jeweiligen Schwerpunktangebote der einzelnen Heilbäder, die den Erfordernissen und der Situation des Heilbades und der sie besuchenden Gesundheits- und Kurtouristen bestmöglich entspricht“, sagt Dr. Klaus Schafmeister von der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe, der gemeinsam mit Prof. Oliver Hall, Ann-Kathrin Habighorst (beide Hochschule OWL) und dem Architekten Reinhard Drees den Workshop leitete.

Von Vorteil: In Bad Driburg ist bereits eine E-Tankstelle am Rathaus installiert, die im Mai in Betrieb geht. Geplant ist eine weitere Tankstelle an der Driburg Therme, die seit 2011 vier E-Fahrräder im Verleih hat. „Das läuft auch sehr gut“, sagt Christiane Seemer, Geschäftsführerin der Therme. „Wichtig ist, dass die ganze Region vernetzt ist.“ So gibt es bereits eine E-Bike Route Bad Driburg-Höxter. Wo Ladestationen zu finden sind, zeigt ein Flyer auf von 13 Stadtwerken der Region Ostwestfalen-Lippe. In der Innenstadt Bad Driburgs hingegen wäre das Radwegenetz gerade auch für E-Bikes noch ausbaufähig. „Die Besucher suchen hier Ruhe“, sagt Olaf P. Beck, Marketingleiter der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff. Dem würden elektronisch betriebene Fahrzeuge Rechnung tragen, sie könnten so zu einem Alleinstellungsmerkmal der Stadt werden.

Gleichzeitig könnte das Thema unter dem therapeutischen Aspekt auch für Klinikbesucher und Patienten interessant sein, sagte Dr. Stephan Bambach, Chefarzt der Marcus-Klinik in Bad Driburg. Im Anschluss an den inhaltlichen Teil des Workshops konnten die Teilnehmer ein Hermann Bike(E-Tandem), ein E-Dreirad von OrangeBikeConcept, vier Pedelecs und ein E-Auto aus Bad Driburg testen. Wie geht es mit dem Projekt weiter? Jetzt werden Ideen aus den fünf übrigen Kurorten gesammelt, um dann ein einzigartiges Schwerpunkt-Konzept für die einzelnen Kommunen zu erarbeiten. Weitere Informationen: www.elektrisch-bewegt.de

 

„Beautiful Uni. Very stylish!“

Detmold (hs-owl). Skye Mckenzie-Smiths erster Eindruck von Detmold ist ,,very green“. Die gebürtige Australierin ist für ein Austauschsemester nach Dänemark (kea University) gegangen, um schließlich im kommenden Semester zurück in der Heimat ihr „diploma of building design“ zu machen. Sie genießt in Detmold besonders die gute Luft, die Sauberkeit und die Schönheit der Umgebung. Und wie findet sie unsere Detmolder Schule? „Beautiful Uni. Very stylish! People are very lovely.“ Skye möchte zum Studieren am liebsten hier bleiben.

Sie ist eine von 14 Studenten aus Kopenhagen, die gemeinsam mit 6 Amerikanern (University of Florida) der Detmolder Räume Woche internationales Flair einhauchen wird. Begleitet werden die beiden Gruppen durch jeweils einen Gastdozenten. Prof. Jesper Holm unterrichtet Architektur an der kea Copenhagen School of Design & Technology. Vor zwölf Jahren war er das erste Mal in Detmold und ist jetzt umso mehr über das neue Campusbild erstaunt, es gefällt ihm sehr gut. ,,Detmold ist wundervoll!“, sagt er. Holm freut sich auf die Workshopwoche: ,,Wir werden einige Firmenbesuchen, aber ansonsten bin ich nur hier um für meine Studenten da zu sein und um ihnen zu helfen.“

Wieder mit dabei ist auch Prof. Candy Carmel-Gilfilen von der UFL. Schon letztes Jahr begleitete sie ihre Studierenden durch das abwechslungsreiche Austauschprogramm als Lehrende der Innenarchitektur. Während im vergangenen Jahr „nur“ Amerikaner von der UFL hier waren, um an der  Workshopwoche teilzunehmen, wollte Prof. Dr. Uta Pottgiesser, Koordinatorindes International Study abroad Programm (ISAP), dieses Mal noch mehr Studierende aus verschiedenen Ländern zusammenführen. Diesen Leitgedanken möchte sie künftig verstärkt ausarbeiten, um es Studierenden zu ermöglichen, gemeinsam zu studieren, gemeinsam Denkansätze für eine bessere Welt zu finden. Detmold goes international!

 

Detmolder Räume und Tag der offenen Tür im Überblick

-Montag, 7. Mai 2012, ab 11 Uhr in Hörsaal 3.103: Symposium, Was zeichnet gute Gestaltung über Maßstabsgrenzen hinweg aus? Programm 

-Dienstag, 8. Mai, ab 18.30 Uhr: Aktionsabend von WerkbundJung und Fachschaft, Campus

-Dienstag, 8. Mai, 20 Uhr: "Stadt plus", Ausstellung studentischer Arbeiten zum Thema Stadt, Foyer Riegel

-Mittwoch, 9. Mai, 19.30 Uhr: Prof. Dipl.-Ing. Robert Demel (Foto), "Entwurfsparameter Tageslicht_Entwurfsstrategie zu einer energieeffizienten Gebäudehülle", R. 2203

-Donnerstag, 10. Mai, 19.30 Uhr: "Bewegt sich das Bild, ist der Film das Bild", Vitor Gabriel, Casino, R. 3.103

-Freitag, 11. Mai, 19.00 Uhr: Filmnacht mit Architekturclips, Casino, R. 3.103

-Samstag, 12. Mai, 14 Uhr: Vorstellung der Workshop-Ergebnisse, Casino, R. 3.103, Tag der offenen Tür von 10-16 Uhr. Hier finden Sie das Programm vom Tag der offenen Tür.

Die Workshops finden von Dienstag bis Freitag statt. Für alle Workshopteilnehmer findet an diesen Tagen jeweils um 18 Uhr ein gemeinsames warmes Abendessen in der Mensa statt.

Weitere Informationen: www.detmolder-raeume.de


 

Internationale Summer School: Anmeldefrist bis 15. Mai verlängert

Detmold (hs-owl). "Industrieruinen - eine internationale Wahrnehmungs- und Kulturstudie": So lautet das Thema der diesjährigen EU-geförderten internationalen Summer School an der Detmolder Schule für Innenarchitektur und Architektur (Hochschule OWL). Vom 15.-28. Juli 2012 arbeiten Studierende unterschiedlicher Gestaltungs- und Kulturdisziplinen zwei Wochen lang zusammen. Interessierte können sich bis zum 15. Mai 2012 bewerben.

"Perception of Space in Architecture and Culture" (POSIAC) lautet der englische Titel der diesjährigen Summer School, zu der folgende Hochschulen eingeladen sind: University of Plymouth (GB), Universität Istanbul (Türkei), Universität Luzern (Schweiz) sowie - losgelöst vom EU-Förderprogramm – die Universität von Belo Horizonte (Brasilien). In den zwei Wochen sollen sich die Studierendengruppen mit unterschiedlichen Instrumenten und Methoden (wahrnehmungswissenschaftlich, kulturwissenschaftlich, künstlerisch, soziologisch etc.) mit konkreten "Industrieruinen" auseinandersetzen, ihre Wirkung analysieren und den Möglichkeitsraum diskutieren, den die modernen Ruinen eröffnen. Das EU-Programm ist im Rahmen des „Lebenslangen Lernens“ als Intensivprogramm ausgeschrieben und wird vom DAAD betreut.

Für den inhaltlichen Teil sind an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Nether (Innenarchitekt und Sprecher des Forschungsschwerpunkts PerceptionLab), Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann (Soziologe) und Prof. Dipl.-Ing. Rebekka Reich (Szenografin) verantwortlich. Es können zehn Studierende der Hochschule OWL an der Summerschool teilnehmen. Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt  200 €.

Ihr wollt mitmachen? Dann einfach Bewerbung mailen, in Form eines Motivationsschreibens in englischer Sprache und ausgewählter Studienprojekte (pdf) bis 15. Mai 2012 an: katharina.koenig(at)hs-owl.de

Programm zum Download

 


Detmolder Schule präsentiert sich auf der "Light and Building"

Es werde Licht: Die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule OWL) war vom 15.-20. April 2012 mit einem eigenen Stand auf der Messe „Light and Building“ in Frankfurt vertreten. Der Entwurf für die Präsentation stammt von neun Master-Studierenden und entstand im vergangenen Wintersemester 2011/12 im Wahlpflichtfach Projektmanagement von Prof. Frank Nickerl. Weitere Informationen und Bilder unter http://www.hs-owl.de/fb1/studium/lehrgebiete/raumlichtfarbe/home/aktuelles.html

„Mit dieser Ausstellung präsentieren wir das Lehrgebiet Lichtgestaltung, Lichtarchitektur und Innenraumgestaltung mit seinem Leiter Prof. Dipl. Des. Harald W. Gräßer“, sagt Prof. Frank Nickerl. „Durch die Inszenierung eines Arbeitstisches wird der Besucher eingeladen, in das studentische Arbeitsmetier einzutauchen.“ Ein Querschnitt von herausragenden Leuchten, Installationen und Beleuchtungskonzepten wird gezeigt - sowie ein Einblick in das Lichtlabor der Detmolder Schule.  

Zu sehen waren unter anderem die teils preisgekrönten Leuchten „Levino“ (Entwurf: Bianka Eilers), „Swing“ (Miriam Engelkamp), "Sun Flares" (Sabrin Ben Hassine), „aero“ (Rebecca Alsfasser) und „leave“ (Michael Pütz). Darüber hinaus wurden folgende Projekte präsentiert: „Zwielicht Hameln“ (Illumination der historischen Fassaden in der Hamelner Altstadt, 2009), das Lichtkunstprojekt „Castelluce a Pergine"(farbige Lichtinszenierung einer 500 Jahre alte Burg in Italien, 2004) sowie das Projekt „Klammheimliche Begegnung" (Lichtinstallation im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals im Dachsteingebirge, Silberklamm, Österreich, 2000). Ferner waren ausgewählte Black-Box-Objekte zu sehen, die ansonsten als Dauerausstellung vor dem Lichtlabor der  Detmolder Schule stehen. Im Innern der schwarzen Kästen sind durch Gucklöcher Semesterarbeiten aus dem Lehrgebiet Lichtgestaltung zu sehen. 

Weitere Fotos: www.facebook.com/detmolder.schule

 


Projekt "ownzown": Design-Performance in Mailand

Detmold/Mailand (hs-owl). Wie viel Privates will oder muss der Mensch in Zeiten von Facebook und Twitter in die Öffentlichkeit tragen? Ist diese Entwicklung positiv oder nicht? Masterstudierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule Ostwestfalen-Lippe) hinterfragen dieses aktuelle gesellschaftliche Thema mit ihrem Projekt „ownzown“, das während der Mailänder Möbelmesse vom 17. bis 23. April 2012 auf der Designveranstaltung FuoriSalone präsentiert wird. „ownzown“ – eine Art Tarnkappe für den öffentlichen Raum - ist Design-Performance, Forschungsprojekt und interaktive Kommunikationsplattform zugleich.  

Der Wandel der Gesellschaft und der wachsende Anspruch an die ständige Verfügbarkeit  des Einzelnen für die Allgemeinheit lässt Menschen immer mehr private Tätigkeiten im öffentlichen Raum ausüben. „Der öffentliche Raum ist in der Tyrannei der Intimität verloren gegangen“, zitiert Prof. Ulrich Nether den Soziologen Richard Sennett. „Mit Hilfe von wechselnden Masken haben wir eine Kultur des urbanen Raums geschaffen, in der wir einer wirklichen Begegnung von Individuen aus dem Weg gehen.“ Verloren gehe so letztlich auch die Privatheit. Im diffus gewordenen Raum, der öffentlich und privat nicht definiere, sei eine Verortung unmöglich. Zeichen dieser fortschreitenden Entwicklung sei der Erfolg sozialer Netzwerke im Internet, der zunehmende Exhibitionismus im Fernsehen oder die Möglichkeit, mit Smart Phones und Tablet Computern überall verfügbar zu sein.  

Zehn Jungdesignerinnen der Detmolder Schule haben sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Heraus kam das Produkt „ownzown“, eine verspiegelte Tarnkappe für den öffentlichen Raum. Die kristallförmige Konstruktion wird über den Kopf gesetzt und mit einem Gurtsystem am Torso befestigt. Kopf und Extremitäten bleiben frei beweglich und bieten so eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Die halbdurchlässige Spiegelfolie verhindert Blicke ins Innere, umgekehrt kann der Träger von innen nach außen sehen. Damit wird dem Nutzer eine besondere Form der Rückzugsmöglichkeit geboten, wo er ungestört im urbanen Umfeld agieren kann. Die „ownzown“ gibt es in verschiedenen Varianten – mobil oder an Objekten im Stadtraum installiert. Die Besucher werden durch die auffällige Optik der „ownzown“ auf den Messestand der Detmolder Schule aufmerksam.   

„ownzown“ ist Design Performance im Stadtraum und Forschungsprojekt in einem. Durch die Tarnkappen werden Raum, Öffentlichkeit, Privatheit und unsere Position darin verändert: Können wir so zu Projekten werden? Kann es wirklich einen privaten Raum in der Öffentlichkeit geben? Lässt sich diese Fragestellung durch den Einsatz physischer Elemente lösen, oder muss das Individuum an sich selbst arbeiten? Durch die neu entwickelten Tarnkappen werden Raum, Öffentlichkeit, Privatheit und unsere Position im Raum verändert und untersucht.  

Standadresse: Collective Location No. 7, Via Massimiano 6, 20134 Milan, Italy, ownzown.de

 

Ersteigern Sie Ihr Lieblingsmöbel!

Detmold (hs-owl). "Identitätswechsel - Souvenirs aus Bad Meinberg" ist die Möbelausstellung überschrieben, die vom 19. bis zum 30. März 2012 im Foyer der Detmolder Schule zu sehen ist. Sie wird am Mittwoch, den 21.März um 18.30 Uhr offiziell eröffnet. Wer sie im Foyer verpasst, kann sie sich im Anschluss vier Wochen lang im Kurgastzentrum in Bad Meinberg ansehen. Der Clou dort: Am 1. April können die Besucher ihr Lieblingsmöbel ersteigern. 

Und das wird zu sehen sein: Die gezeigten Möbel entstanden im Fach Innenarchitektur im Wintersemester 2011/12 im Wahlpflichtfach von Prof.'in Eva Filter. Nach einer Besichtigung der Kurbäder in Bad Meinberg beschlossen die 20 teilnehmenden Studierenden einen „Identitätswechsel“ für die dortigen Kurmöbel und Objekte aus den 50er/60er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die tradierten Möbel und Objekte in massiver Bauweise sollten neue Einsatzorte finden, sie sollen zu „Souvenirs“ werden – zu Merchandising-Produkten aus Bad Meinberg. Die Ausstellung zeigt nun diese neuen-alten Produkte im frischen Outfit.  

Die dem Frankfurter Stuhl ähnelnden, fast klassisch weißen Stühle erhalten aufgestickte Bad Meinberger Symbole, andere werden zu einem Kommunikationsmöbel miteinander verbunden. Die Hocker in verschiedenen Höhen werden mit Kissen aus Wolldecken verfeinert und als „lange Reihe“ für kleine Wartesituationen interpretiert. Aus den kleinen weiß lackierten Tischchen entstehen so genannte „Taschenleerer“ für den Wohnungseingang, ebenso wie Computertische. Überall spielen die traditionellen braunen, grauen und weißen Wolldecken eine Rolle. Die Lesesaalstühle werden zu einer Hollywoodschaukel. Runde Tischchen erhalten dank der Firma Forbo neue Oberflächen aus Tischlinoleum. Ein Tablett wird erfunden zu den vielen neu genähten Tischsets, Servietten und Kochschürzen aus weißem Leinen mit dem roten Aufdruck des Staatsbades Bad Meinberg. Yogakissen und Schlafbrillen werden genäht. Eine Absolventin der Innenarchitektur bietet dazu passend Produkte, vorwiegend Taschen, aus Wolldecken an. Und das Beste: Alle Objekte können käuflich erworben werden. Ersteigern Sie Ihr neues Lieblingsmöbel am 1. April 2012 um 16.00 Uhr im Kurgastzentrum in Bad Meinberg (Parkstr. 17).

 


Bundesaußenminister eröffnet deutsche Leistungsschau: Detmolder Architekten-Nachwuchs präsentiert sich in Indien

Detmold (hs-owl). Wenn Bundesaußenminister Guido Westerwelle am 13. April 2012 in Mumbai die deutsche Leistungsschau „Stadträume - City Spaces“ eröffnet, dann ist dort im Pavillon des Bundesforschungsministeriums auch die Hochschule OWL vertreten. Die mobile Ausstellung findet im Rahmen des Deutsch-Indischen Jahres 2011-2012 in fünf indischen Großstädten statt. Weitere Aussteller sind unter anderem BASF, Deutsche Bank, SAP, Siemens, Bosch und das Goethe Institut.

Neben 13 renommierten universitären Forschungs- und Bildungseinrichtungen erhielt Professorin Dr. Uta Pottgiesser vom Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur den Zuschlag, dort gemeinsam mit Industriepartnern Gebäude- und Produktlösungen vorzustellen. „Indien erwartet in den nächsten zehn Jahren eine Vervierfachung des Baubestandes. Es geht um einen Know-how- und Technologietransfer zwischen Deutschland und Indien mit dem Ziel, energie- und kosteneffiziente Gebäude herzustellen“, erläutert Pottgiesser.  

„In der Ausstellung präsentieren wir unter anderem die Ergebnisse der Workshops, der gemeinsam mit den indischen Partnerhochschulen in Indien stattfanden“, so Pottgiesser. Dazu waren im Februar 2012 vonseiten der Hochschule OWL außer Pottgiesser und neun Studierenden auch Prof. Dr. Reinhard Doleschal auf den Subkontinent gereist. Doleschal beschäftigt sich im Rahmen von Smart Cities mit den Themen Bildung, Innovation und Kommunikation im indischen Urbanisierungsprozess. Gemeinsam mit dem Industriepartner Silence Solutions entstand das 3,5x2,5 Meter große begehbare Exponat „Silent Room“. „Es wird die Ruhe im Messetreiben erlebbar machen“, sagt Dipl.-Ing. Christoph Kirch, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Detmolder Schule, der den Raum entwarf. Die Kölner Firma Silence Solutions GmbH steuerte dafür Produkte zur Schalldämmung bei. Schallschutz und Raumakustik seien für das verdichtete Bauen in Indien ein großes Thema, so Pottgiesser.  

Als weiterer Industriepartner des Projekts war Bayer MaterialScience auch Ausrichter eines Kooperationsgesprächs zwischen Industrie, Hochschule und Politik, das mit 40 Teilnehmern im Eco Commercial Building von Bayer in Greater Noida stattfand. „Das Gebäude ist ein Plus-Energie- Haus, das heißt es erzeugt mehr Energie als es verbraucht“, so Pottgiesser. Ein Trend, der auch für Deutschland gilt. Ab 2020 müssen alle neu gebauten Häuser Null-Energie-Gebäude sein, nach diesem Zeitpunkt müssen sie Energie produzieren können. „Dabei ist die Region OWL Vorreiter im Bereich des Gewerbebaus, denn viele Unternehmen setzen dies bereits erfolgreich um“, erläutert Doleschal. Deshalb beschäftigten sich die indischen Studierenden gemeinsam mit ihren ostwestfälischen Kommilitonen in Indien mit dem Thema Schulgebäude als Plus-Energie-Häuser. Hier bietet der Subkontinent ideale Voraussetzungen und großen Handlungsbedarf: viel Sonne und ein großes Bauvolumen für eine stetig wachsende Stadtbevölkerung, die unter fehlenden Bildungseinrichtungen leidet.  

Nach dem Auftakt der Ausstellung in Mumbai werden die mobilen Pavillons jeweils für zehn Tage in Bangalore, Chennai, Delhi und Pune gezeigt. Das Thema „StadtRäume-City Spaces“ bietet eine Plattform für die vier Themen-Felder: Stadtplanung und Architektur, Mobilität und Transport, Versorgung, Infrastruktur und Kultur sowie Gesellschaft und öffentliches Leben. Im November ist ein zweitägiger Gegenbesuch vonseiten der indischen Hochschulen in Detmold und Lemgo geplant, wo das Thema weitergeführt werden soll.

 


Detmolder Studierende gestalten Hochschul-Foyer in Frankfurt/Oder

Detmold/Frankfurt (hs-owl). Die Europa‐Universität Viadrina in Frankfurt/Oder hat die Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule OWL) um Hilfe gebeten: Sie sollen das so genannte „Alte Foyer“ der Hochschule neu gestalten. Dazu wurde eigens ein Wettbewerb ausgeschrieben. Anfang April werden die Konzepte im Foyer der Detmolder Schule vorgestellt. Anschließend werden sie in der Viadrina gezeigt.

Die Viadrina ist eine kleine Universität für Rechts‐, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften und zählt ca. 6000 Studierenden. Räumlich und baulich ist laut Prof. Verena Wriedt (Hochschule OWL) vieles neu bzw. rekonstruiert. Im Gebäude befindet sich ein Foyer, welches bislang ausschließlich als Wartebereich für eine per Bildschirm gesteuerte Aufrufanlage genutzt wird. Die Studierenden warten hier auf die Beratung in den naheliegenden Büroräumen. Wriedt: „Dieser Raum war laut der Europa-Universität niemals so geplant. Eingerichtet ist er mit zusammengestückelten Möbeln. Das Potenzial, hier einen inspirierenden Ort studentischer Zusammenkünfte anzubieten, blieb bislang ungenutzt.“ Deshalb die Idee, unter den Detmolder Studierenden einen Wettbewerb für die kreative Gestaltung des Raumes auszuloben. Schließlich ist die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur ist die größte Fakultät für Innenarchitektur in Deutschland.

Das Projekt beinhaltet einen Entwurf, die Konstruktion und gegebenenfalls auch den Bau von Möbeln unter ökologischen Kriterien der Materialwahl und nachhaltiger Nutzung. „Die Möbel sollen zu bestimmenden Elementen der Raumgestaltung werden“, so Wriedt. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, reisten bereits im Februar 23 Innenarchitektur-Studierende gemeinsam mit Prof. Verena Wriedt vom Lehrgebiet Möbel und Produktentwicklung für zwei Tage an die polnische Grenze. Abgeschlossen wird das Projekt Anfang Juli 2012. Dann werden die Möbelentwürfe in Detmold (mit Preisverleihung) und anschließend in der Viadrina gezeigt. 

 

Grundschüler und Studierende präsentieren Ideen für Kreisverkehrsinsel

Detmold (hs-owl). Wie soll der Kreisverkehr an der Richthofenstraße in Detmold gestaltet werden? Dazu machten sich zwei vierte Klassen an der Weerth-Schule gemeinsam mit Architektur-Studierenden der Hochschule OWL Gedanken. Die sechs Stegreifentwürfe der Studierenden sowie neun Entwürfe der Grundschüler wurden jetzt auf dem Detmolder Hochschulcampus vorgestellt.

Da die Schule in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Kreisverkehr liegt, lag eine Zusammenarbeit mit den Viertklässlern auf der Hand, so Prof. Oliver Hall, der an der Hochschule OWL Architektur lehrt. Die Schüler präsentierten ihre Vorschläge für die Gestaltung der Kreisverkehrsinsel in kleinen Modellen im Maßstab 1:50. Anhand einer Endoskop-Kamera konnten die Modelle aus der Perspektive eines Fußgängers betrachtet werden. Die Zusammenarbeit zwischen Groß und Klein funktionierte reibungslos. Hall: „Wir unterstützen das sehr, dass die Schüler bei der Gestaltung aktiv werden.“ Von Seiten der Stadt Detmold nahmen Friedrich Sundhoff (Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung), Detlef Wehrmann (Projektleiter für den Umbau Hasselter Platz, Fachbereich Tiefbau und Immobilienmanagement) und Bernd Zimmermann (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung) an der Präsentation teil.

 

90 Studierende schließen ihr Studium erfolgreich ab

Detmold (hs-owl). Sie haben es geschafft: 90 Absolventen und Absolventinnen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur erhalten am Mittwoch, 15. Februar ihre Abschlusszeugnisse. Ihnen gratuliert Prodekan Prof. Martin Hoelscher herzlich.

Im Wintersemester 2011/12 schlossen in der Innenarchitektur 55 Bachlor- und 12 Master-Studierende ihr Studium erfolgreich ab. Im Fach Architektur waren dies 15 Bachelor und 5 Master. Drei Studierende erhielten ihren Abschluss in der Fachrichtung Internationaler Fassadenmaster (Master International Facade Design and Construction).

Als Beste ihres Semesters werden in der Innenarchitektur folgende Bachelor-Studierende ausgezeichnet: Bianka Eilers und Inken Zierenberg. Bei den Mastern haben Nathalie Wecker und Julia Jakobeit die besten Abschlussnoten. Bei den Architekten werden für die besten Bachelor-Abschlüsse Nicolaus Pohrisch und Thomas Serwas geehrt. Bei den Mastern sind dies Daniel Wiegard und Nadine Schluch. Den besten Abschluss im Fach Internationaler Fassadenmaster machte Ajeng Anggita (Foto mit allen Semesterbesten). Ihnen allen gratulieren Prof. Rütt Schultz-Matthiesen vom Prüfungsausschuss Innenarchitektur und Prof. Ernst Thevis für die Architekten. Allen Absolventen alles Gute!

 

Urlaubsarchitektur neu gedacht

Detmold (hs-owl). Die Bevölkerung schrumpft. Die demografische Entwicklung macht auch vor Lippe nicht halt. Leerstand in lippischen Innenstädten als Chance für eine touristische Nutzung, das war die Aufgabe eines Studierenden-Projekts. Die Ergebnisse stoßen bei Bürgermeistern und Leerstandsmanagern auf Interesse.  

134 Architektur-Studierende hatten sich im Fach Stadtplanung gemeinsam mit ihrem Professor Oliver Hall der Aufgabe gestellt. „Wir wollten Leerstand als Potenzial begreifen“, erläutert Hall. Das Projekt entstand in Kooperation mit Dr. Klaus Schafmeister von der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe. Wichtige Vorarbeiten leistete auch Leerstandsmanagement des Kreises. Untersucht wurden die vier Städte Blomberg, Schwalenberg, Horn und Lügde, die am Prozess für ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept" (ILEK) des Landes NRW teilnehmen. Bereits im November präsentierten die Studierenden den Zwischenstand den Bürgermeistern der Kommunen. Im Februar 2012 finden sich die Vertreter der Kommunen wieder auf dem Campus ein, um sich das Endergebnis anzusehen.

Gesucht wurde eine Strategie, um leere Häuser in ein touristisches Gesamtkonzept einzubinden. „Die Bewohner vor Ort sollen positive Nutznießer sein“, so Hall. Zum Beispiel als Reiseführer, in der Gastronomie oder in seltenen Handwerksangeboten. Gerade in schrumpfenden Städten wie Schwalenberg sei es wichtig, ein weiteres Abwandern zu verhindern. Und so überlegten die Studierenden, wie der Ort auch für jüngere Touristen attraktiv werden könnte. Dabei stießen sie auf das Thema Geo-Caching (eine moderne Schnitzeljagd per GPS-Gerät). Ein Cache wurde vergraben, die Suche nach ihm führt die Touristen durch ganz Schwalenberg und vermittelt nebenbei allerlei Wissenswertes über den Ort. Für Horn planten die Studierenden eine Fahrradachse mit Radlerhotel und Bikerläden quer durch die Innenstadt, die touristische Ausflugsziele verbindet.

Die Visionen der Studierenden stoßen bei den Bürgermeistern auf offene Ohren. „Wir wollten ohnehin die Attraktivität der Innenstadt steigern,“ sagt Blombergs Bürgermeister Klaus Geise. Wer weiß, vielleicht fließt die ein oder andere Idee in den städtebaulichen Prozess mit ein. Wer den cache in Schwalenberg suchen möchte, gehe auf geocaching.com, cache code: GC3BFNM.

 

Studierende entwickeln Bühnenbild für Oper

Detmold (hs-owl). "La voix humaine" (Die menschliche Stimme) heißt die Kurzoper, die am 6. und 8. Februar 2012 um 19.30 Uhr im Audienzsaal der Hochschule für Musik aufgeführt wird. Die Produktion ist eine Zusammenarbeit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und der Hochschule für Musik.

Verfasst wurde das Monodrama in den dreißiger Jahren von Jean Cocteau, Francis Jean Marcel Poulenc komponierte die Musik. Für die Detmolder Aufführung führte Thomas Wünsch Regie. Es handelt sich dabei um die Abschlussprüfung einer Operngesangsstudentin. Master-Studierende der Innenarchitektur entwickelten und realisierten dazu im Rahmen eines Semesterprojektes von Prof. Rebekka Reich das Bühnenbild und die Kostüme.

Karten gibt es in der Opernschule unter Tel. (05231) 975975 (die Platzzahl ist begrenzt). Weitere Informationen hier.

 


E-mobile für Kurorte haben Potential

Detmold/Bad Salzuflen. Der Teutoburger Wald ist für den Tourismus eine herausragende Region. Die hohe Dichte an Kurorten und die gesundheitsorientierten Angebote zeugen von einer herausragenden Stellung im deutschen Markt. Genau diese Position zu stärken, ist das Ziel des touristi­schen Projektes "Elektrisch bewegt. Mobilitätsnetz Gesund­heit", das die Verantwortlichen jetzt im Kurhaus in Bad Salzuflen vorstellten. Von der Bezirksregierung gab es einen Förderbescheid über gut 500.000 Euro.

Das Projekt wurde im landesweiten Wettbewerb "Erlebnis.NRW" durch die Landesregierung ausgezeichnet und wird durch die Europäische Union über das Ziel 2 - Programm, Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, geför­dert. Das Projekt wird durch den Kreis Lippe und die Hoch­schule Ostwestfalen-Lippe entwickelt und umgesetzt. Projektzeitraum ist 2011 bis 2014. "Besonders im Hinblick auf die demographische Entwicklung ist das Ziel für die primären Kurtouristen und die Aktivurlau­ber im Teutoburger Wald, nicht nur gesund zu bleiben, es ist mindestens ebenso bedeutungsvoll, mobil zu sein", betonte Landrat Friedel Heuwinkel. "Viele Gesundheits- und Kurtouristen wünschen sich eine moderne E-mobile Unterstützung, die Verkehrsberuhigung und Mo­bilitätssicherheit berücksichtigt und gleichzeitig die Umwelt schont".

Und genau hier setzt "Elektrisch bewegt. Mobilitätsnetz Gesund­heit" an. Projektleiter Dr. Klaus Schafmeister von der Wirtschaftsförderung des Kreises hob die Chancen für den Gesundheits- und Kurtourismus im "Heilgarten Teutoburger Wald" hervor und stellte die Frage: "Wie kann Elektromobilität dazu beitragen, einen Aufenthalt in Heilbädern so angenehm wie möglich zu gestalten?" Das Projekt gibt die Antwort: Mit e-mobilen Fortbewegungsmöglichkeiten kann die Mobilitätskette, z.B. vom Bahnhof bis zur Unterkunft spürbar verbessert werden.

"Auch ist der Einsatz für therapeutische Zwecke oder für Ausflugsfahrten innerhalb des Ortes zu Attraktionen denkbar", stellte Prof. Oliver Hall von der Hochschule OWL, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur einige Beispiele des Konzepts anhand der Kurorte Bad Salzuflen, Bad Meinberg, Bad Driburg, Bad Oeynhausen, Bad Lippspringe sowie Lügde und Schieder-Schwalen­berg mit dem Nachbarkurort Bad Pyrmont vor. Allgemeines Ziel des Projektes ist die optimale Gestaltung der E-Mobilität in Heilbädern als innovatives Element in der gesamten gesundheitstouristischen Produktpalette. "Insbe­sondere Kriterien wie die Luftreinhaltung, Lärmschutzge­bote und Mobilitätshilfen zeigen die Potenziale der Elektromobilität für die Kurorte auf, die hinsichtlich der gesundheitstouristischen Aspekte in diesem Projekt untersucht werden", betonte Dr. Klaus Schafmeister. Den Ablauf von "Elektrisch bewegt" stellte Reinhard Drees vom Planungsbüro Drees und Huesmann vor, ehe zum Abschluss der Veranstaltung noch einmal die Themenschwerpunkte Gesundheitstourismus, Potentiale der Kurorte sowie Elektromobile in einer Podiumsdiskussion zur Debatte standen. Foto: Kreis Lippe

 

Alltagssituationen in neuem Kontext: Studierende zeigen Fotoarbeiten

Detmold (hs-owl). „Debüt“ – so lautet der Titel einer Ausstellung, die ab Februar von der Lagenser Kunst-Stiftung Sybille Dotti gezeigt wird. Präsentiert werden die ersten Fotoarbeiten von zehn Studierenden der Hochschule OWL aus den Fachbereichen Architektur/ Innenarchitektur und Medienproduktion. Die Vernissage findet am Donnerstag, 2. Februar 2012 um 18 Uhr im Technikum Lage statt.

Die Studierenden, die zum großen Teil ohne fotografische Vorkenntnisse das Fach Fotografie besuchen, zeigen ihre kreativen Bildideen, die innerhalb eines Semesters unter der Leitung des Dozenten Dirk Schelpmeier entstanden. „Heraus kamen erstaunlich reife und komplexe Fotostrecken in unterschiedlichen fotografischen Genres wie People, Mode, Landschaft, Experiment und vieles mehr“, sagt Schelpmeier, der an der Hochschule OWL Fotografie lehrt. Ein Kleid aus Karotten und Salatblättern, eines aus Putzschwämmen, ein Model im Ballkleid auf einem Turnbarren: „Die Studierenden sollten alltägliche Dinge und Situtationen in einer neuen, ungewöhnlichen Umgebung fotografieren“, erläutert Schelpmeier.

Zu sehen sind Fotos von folgenden Studierenden: Susanne Zymla, Swaantje Olescher, Anna Milz, Andre Fister, Kaja Woelky, Bastian Püllen, Klara Salm, Edgar Hildebrand, Inga Ziegenbein, Ella Klauser, Felicitas Wendler. Die Ausstellung ist vom 02.02. bis 18.03.2012 im Technikum Lage (Lange Straße 124, 32791 Lage) zu sehen. Öffnungszeiten: Mo. - Fr- 9:00 - 18:00 Uhr, in den Schulferien: 10:00 - 12:00 Uhr.

 

Festliche Zeugnisvergabe

Detmold (hs-owl). Das Semester neigt sich dem Ende zu. Am 15. Februar 2012 werden im Foyer um 16 Uhr die Zeugnisse übergeben.  In festlichem Rahmen werden die Bachelor- und Masterabsolventen verabschiedet. Für Sekt und Musik ist gesorgt.

 

Den Abschluss in der Tasche - und was dann?

Detmold (hs-owl). Den Abschluss in der Tasche, das Berufsleben kann starten. Doch damit ergeben sich für Absolventen viele Fragen. Antworten liefert das Berufseinsteigerseminar der Detmolder Schule. Es findet am 17./18. Februar 2012 statt, die Anmeldungen laufen jetzt. Ein öffentliches Werkstattgespräch für Studierende, Absolventen, Professoren und Alumni findet am 17. Februar um 19 Uhr voraussichtlich in der Mensa statt.

Wo soll ich mich bewerben, was kann ich am besten und wer kann das gebrauchen? Darf ich mich selbständig machen, wo erhalte ich finanzielle Unterstützung, und wie sieht eigentlich eine gute Bewerbung aus? Antworten auf diese Fragen bieten die Referenten Edgar Haupt (Berater und Coach für Architekten), Susanne Christ (Fachanwältin für Steuerrecht) und Eleonora Jonjic (Agentur für Arbeit). Die Veranstaltung wird größtenteils aus Qualitätsverbesserungsmitteln finanziert, der Anteil der Studierenden beläuft sich auf 40,00 Euro. Einfach das Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen, das Word-Dokument per Mail an Prof. Oliver Hall schicken und die Gebühr überweisen (Mailadresse und Kontonummer im Anmeldeformular).

Zusätzlich zum Workshop findet bereits am 17. Februar 2012 um 19 Uhr ein öffentliches Werkstattgespräch in der Mensa statt. Zum Thema „Neue und klassische Berufsbilder – was Innen-/Architekten alles können“ werden junge und ältere Absolventen der Detmolder Hochschule Kurzvorträge halten. Dazu sind Gäste und Studierende herzlich eingeladen.

Hier gibt es das Anmeldeformular, hier das Programm.

 

Anmeldung für erste Exkursionen laufen

Detmold (hs-owl). Das Lichtlabor plant zum Start ins Sommersemester 2012 eine Exkursion nach Frankfurt zur Messe "Light + Building". Interessierte können sich bis 30. März 2012 gegen Vorkasse von 15 Euro bei Herrn Detlef Gehrmann (R. 2129) anmelden. Die ganztägige Exkursion soll am Montag, den 16. April 2012 stattfinden. Abfahrt und Ankunftszeit werden noch bekannt gegeben. Alle Exkursionen findet Ihr auch im Sommersemester wieder auf der Website unter dem Menüpunkt Zusatzangebote/Exkursionen.

 


Für den Recycling Designpreis nominiert: Studenten stellen im MARTa aus

Detmold/Herford (hs-owl). Die Detmolder Studenten Andre Osthaar und Patric Günther (Hochschule OWL) gehören gemeinsam mit ihrem Bielefelder Partner Juri Welsch zu den Nominierten für den 5. Recycling Designpreis, der am 17. Februar 2012 im MARTa Herford vergeben wird. Mit ihrem selbst entworfenen Sitzgurt „Kurt“ werden die drei Nachwuchsdesigner im Anschluss an die Preisvergabe auch in einer Ausstellung im MARTa sowie an weiteren Orten vertreten sein.

Mit „Kurt“ bekommt der Sitzgurt, wie wir ihn kennen, eine völlig neue Bedeutung. Sicherheitsgurte aus alten Autos bilden die Grundlage für dieses Sitzsystem. Verpackt in eine Tasche aus Verschnittresten der Cabrioverdeckindustrie lässt sich „Kurt“ an nahezu jeden Rucksack montieren. „Einfaches einhängen genügt“, erläutern die Designer. „Man muss den Gurt nicht erst aus dem Rucksack holen, bevor man sich setzen kann, sondern er befindet sich immer griffbereit. Hinsetzen, den Gurt um Beine, Knie oder Füße legen, verschließen und durch einen ruckartigen Zug am Gurt sperren.“ Aufgrund des Auszuges sei „Kurt“ stufenlos verstellbar, dies ermöglicht eine Vielzahl an Sitzpositionen. 

Den Gurt entworfen haben die beiden Studenten des Fachbereichs Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur zusammen mit dem Bielefelder Studenten Juri Welsch. Gemeinsam bilden sie seit 2011 das Kollektiv voxel-studio. „Durch die wechselnden Verschnittstoffe der Cabrioverdeckindustrie ergeben sich immer neue Farbkombinationen, was jeden „Kurt“ zu einem Unikat macht“, erläutern die Drei. „Um diese Authentizität zu unterstützen, wird jede „Kurt“-Tasche mit der Fahrgestellnummer des PKW versehen, aus dem der Sicherheitsgurt entnommen wurde. Über einen eigens eingerichteten Blog kann der Nutzer weitere Informationen zu seinem „Kurt“ erhalten. Der Einblick auf das erste Leben der Materialien bleibt also ein untrennbarer Teil des neuen Produktes.“

Was jetzt noch fehlt, sind Kooperationspartner aus der Industrie. An folgenden Ausstellungsorten wird „Kurt“ im Jahr 2012 zu sehen sein: 17.02.-01.04.2012 Marta Museum, Herford, 08.05.-18.06.2012 Umweltbundesamt, Dessau, 20.06.-28.07.2012 stilwerk Designcenter, Berlin, 06.08.-02.09.2012 stilwerk Designcenter, Düsseldorf, 17.09.-07.10.2012 stilwerk Designcenter, Wien und 15.10.-04.11.2012 stilwerk Designcenter Hamburg. Und hier Bilder von Kurt. Weitere Informationen: voxel-studio.de, www.recyclingdesignpreis.org

 



Wohnwagen statt Messestand, Passagen statt imm

Detmold/Köln (hs-owl). Raus aus den Messehallen, rein in die Stadt: Erstmals präsentieren sich die deutschen Gestaltungshochschulen vom 16.-22. Januar 2012 nicht mehr auf der internationalen Möbelmesse imm cologne, sondern auf dem neuen Hochschulforum der „Passagen“ in Köln-Ehrenfeld. Grund genug für die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule Ostwestfalen-Lippe) Abschied zu nehmen vom klassischen Messestand.  

Die Detmolder Schule geht neue Wege. Sie präsentiert sich nicht wie bisher mit einem großzügigen Messestand, sondern in einem kleinen Wohnwagen. „Wir wollten mobil sein“, sagt Prof. Frank Nickerl, der zusammen mit 25 Bachelorstudierenden den diesjährigen Köln-Auftritt entwarf. „Unsere Stadt Detmold ist klein, unser Wohnwagen ist klein.“  

Doch der äußere Schein trügt. Im Innern des Wohnwagens experimentieren die angehenden Innenarchitekten damit, wie beengter Innenraum erweitert werden kann. Und spielen gleichzeitig mit dem Klischee vom piefigen Camper. Drinnen erwarten den Besucher kleine Installationen von Studierenden. „Wir haben aus altem Schaumstoff eine Sitzgruppe entwickelt, aus Gartenschlauch einen Sessel für draußen gebaut und aus Videobändern Vorhänge für die Fenster gefertigt“, sagt Nickerl. Ein altes Zeltgestänge bildet den Grundstock für eine Dachkonstruktion aus Regenschirmen, und aus alten Spiegeln entstand eine Leuchte.  

Im neuen Umfeld der „Passagen“, der nach eigenen Aussagen größten deutschen Designveranstaltung, fühlen sich die Detmolder gut aufgehoben. Als Plattform für aktuelle Trends des Designs, des Wohnens und des Lifestyles zeigen die „Passagen“ über 190 Aussteller, darunter internationale Designer und Hersteller, junger Netzwerke, Hochschulen, Newcomer und Medien. Und hier finden Sie die Detmolder Schule auf den Passagen: artrmx e.V., Rheinlandhalle, Venloer Str. 389, 50825 Köln. Während sich die übrigen Hochschulen im 2. Obergeschoss präsentieren, stehen die Detmolder mit ihrem Campingwagen vor der Halle.

Weitere Informationen zum Programm der Passagen: www.voggenreiter.com/passagen2012/

 

Detmolder Schule stellt auf Fachmesse "RapidPro" aus

Detmold (hs-owl). Die Detmolder Schule stellt ihre beiden weiterbildenden Masterstudiengänge sowie ihre Forschungsschwerpunkte und herausragende Arbeiten auf der niederländischen Fachmesse "RapidPro" vor. Sie findet vom 25. bis 26. Januar in Veldhoven bei Eindhoven statt.

Er soll im kommenden Wintersemester starten, der neue Master Computational Design and Construction (MCDC). Darin vermittelt werden praxisorientierte Kenntnisse über die gesamte digitale Prozesskette vom Entwurf über die Simulation bis hin zur computergestützten Fertigung. Ebenfalls vorgestellt wird dem Messepublikum der internationale Fassadenmaster (IFDC) sowie das Perception Lab und das Construction Lab. Am Stand der Detmolder Schule (Standnummer 67) werden ferner themenverwandte Arbeiten gezeigt, wie die Leuchte "cocoon" von Patric Günther (Foto).

Darüber hinaus hält Dipl. Ing. Holger Strauss im Rahmen des Fachkongresses der Messe einen Vortrag zum Thema "Additive Manufacturing in Architecture and Building Construction". Dort spricht auch Prof. Marco Hemmerling unter der Überschrift "Digital Material". Die Fachmesse und der Kongress beschäftigen sich mit digitalen Fabrikationsverfahren und neuen Produktionstechnologien. Es ist die Leitveranstaltung zu diesem Thema im Raum BeNeLux.

www.rapidpro.nl