Archiv 2010/11



| Info-Abend: Studieren unter PalmenDetmold/Porto Alegre (hs-owl). Ihr wolltet immer schon einmal für ein Semester ins Ausland gehen, wisst aber nicht wie? Für Fragen rund um ein Studium an den Partnerhochschulen in Brasilien und Florida findet am 13. Dezember 2011 ab 18 Uhr in Raum 4.303 ein Informationsabend statt. Informationen aus erster Hand bieten die beiden Professoren Fabio Parode und André Marquez von der UNISINOS in Porto Alegre/Brasilien. Geplant ist ferner eine Live-Schaltung via Skype zu vier Detmolder Studierenden, die sich gerade in Brasilien und Florida aufhalten. „Ich kann jedem nur empfehlen, ein Auslandssemester zu machen, ganz egal wo. Man kann nur dazu lernen“, sagt die Detmolder Studentin Natalie Kimont, die derzeit in Porto Alegre studiert. „Ein neues Land, eine neue Sprache, eine andere Kultur - tausend neue Eindrücke, die dich zu neuen Taten inspirieren können.“ Und Melina Wiedera, ebenfalls gerade in Brasilien, ergänzt: „Wer ein Auslandssemester machen will, sollte sich sprachlich unbedingt vorbereiten. Sprachkurse in Deutschland sind oft wesentlich günstiger und werden an unserer Hochschule für die gängigsten Fremdsprachen sogar kostenlos angeboten.“ Für den Info-Abend ist folgendes Programm geplant: 18 Uhr Vortrag von Prof. Fabio Parode, 18.45 Uhr Prof. Marco Hemmerling stellt das UNIBRAL-Programm vor (eine deutsch-brasilianische Hochschul-Kooperation) mit anschließender Skype-Schaltung nach Porto Alegre, 19.00 Uhr Prof. Uta Pottgiesser stellt die Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften (ISAP) mit der University of Florida vor mit Skype-Schaltung nach Florida. Für allgemeine Fragen ist Stefanie Heißenberg vom Akademischen Auslandsamt der Hochschule OWL vor Ort. Nach dem offiziellen Programm ist Zeit für den informellen Austausch bei Waffeln und Glühwein, organisiert wird dies vom Asta. Studierende, die sich für ein Auslandssemester im Wintersemester 2012/13 bewerben möchten, müssen ihre Unterlagen bis 9. Januar 2012 beim Akademischen Auslandsamt einreichen. Dass sich das lohnt, davon ist Olga Kornelsen, derzeit im Auslandssemester, überzeugt. Sie rät: "Nicht zuviele Gedanken machen und einfach bewerben. Es wird alles anders als man denkt, aber es wird sehr, sehr positiv!" Weitere Informationen unter: http://www.hs-owl.de/aaa/studiumimausland/daad-programme.html |
| Leerstandprojekt stößt bei Kommunen auf InteresseDetmold (hs-owl). In vielen Innenstädten gibt es immer mehr Leerstände. Architekturstudierende der Detmolder Schule haben jetzt vier Altstädte in Lippe untersucht und dabei Mängel, aber auch Positives entdeckt. In Lügde, Blomberg, Horn-Bad Meinberg und Schieder-Schwalenberg stehen viele Häuser leer. Schnell sehen solche Ecken herunter gekommen aus – doch was lässt sich dagegen tun? Dieser Frage nahmen sich 132 Studierende gemeinsam mit Prof. Oliver Hall an. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe erkundeten sie die vier lippischen Kommunen. Die Zwischenergebnisse wurden im November der Öffentlichkeit vorgestellt, auch die Lokalpresse berichtete. Erläutert wurden Stärken und Schwächen der einzelnen Innenstädte, Verbesserungsvorschläge wurden gemacht. Bis auf Blomberg hatten alle untersuchten Städte Vertreter zur Präsentation der vorläufigen Resultate auf den Campus geschickt. Jetzt wird in einem weiteren Schritt ein Projekt entwickelt. Alle städtischen Leerstände sollen zusammengefasst und in das Szenario einer zur Feriensiedlung umgewandelten Altstadt eingefügt werden. Anfang Februar werden die Ergebnisse vorgestellt. |
| Blechprofilroste als architektonisches ExperimentDetmold (hs-owl). Im Rahmen des Master-Studiengangs „International Facade Design and Construction“ (IFDC) an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur fand ein zweitägiger Workshop „Blechprofilroste – neue Einsatzmöglichkeiten“ in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Blechprofilroste (ABR) statt. Dazu kamen 24 internationale Master-Studenten aus 14 Nationen, u.a. Thailand, Bangladesch, Indien, Jordanien und Iran zusammen, um sich mit neuen Anwendungsformen von Blechprofilrosten auseinander zu setzen. Vertreter der Firmen Graepel-STUV GmbH, Lichtgitter GmbH, SIMO Blechverarbeitung GmbH und Staco Holding B.V. führten zunächst in das Produkt Blechprofilrost ein. Dabei wurde herausgestellt, dass zwar das Produkt als Industrieprodukt beim Architekten bekannt ist, aber der vielseitige Einsatzbereich noch längst nicht ausgeschöpft wurde. Mit Bezug auf das Verwaltungsgebäude des Kreises Lippe in Detmold stiegen die Studierenden in die Gesamtthematik ein. Mit Unterstützung der Architektin Christina Kröger (Architekturbüro Stellwerkstatt, Detmold) und den Verbandsvertretern, entwickelten sich in acht Arbeitsgruppen interessante Ideen und Anwendungsmöglichkeiten von Blechprofilrosten im Fassadenbereich. Bei der abschließenden Präsentation der Ergebnisse überzeugten die Teilnehmer Prof. Dr. Uta Pottgiesser – Studienleitung des Masterkurses IFDC – und die Verbandsvertreter von ihren kreativen Ideen. So wurden von den Teilnehmern u.a. Blechprofilroste in Verbindung mit LED-Hinterleuchtung oder in Kombination mit Begrünung entwickelt, und verschiedene Varianten zur Verschattung bei der Anwendung in der Fassade vorgestellt. Ergebnis des Workshops: Die teilnehmenden Studierenden der Hochschulen Delft, Luzern und Detmold und die ABR-Mitglieder konnten enorm voneinander profitieren. Gerade im Hinblick auf die zunehmende Internationalisierung sei diese Art der Zusammenarbeit zukunftsweisend, teilte die Arbeitsgemeinschaft Blechprofilroste mit. Schon jetzt werde über weitere Veranstaltungen von Seiten des ABR nachgedacht. Die Arbeitsgemeinschaft Blechprofilroste (ABR) ist ein Spezialverband, bestehend aus den führenden deutschen und europäischen Herstellerunternehmen. |
| Filigranes aus FaserzementDetmold (hs-owl). Ein locker fallender Tischüberwurf, eine filigrane Leuchte, ein elegant geschwungenes Sitzmöbel – bis zum 25. November 2011 wurden die Ergebnisse des Projekts „Gestalten mit Faserzement“ in der Eternit AG in Heidelberg ausgestellt. Dazu erschien jetzt auch ein Büchlein, in dem alle entstandenen Werken abgebildet sind. Die Ausstellung mit dem ungewöhnlichen Werkstoff geht auf ein Projekt im Sommersemester 2011 zurück. Angeboten wurde es von Prof. Reinhold Tobey (Baustofftechnologie) und Prof. Karl Manfred Rennertz (Plastisches Gestalten). Bereits zum zweiten Mal konnten die Studierenden dabei während eines Workshops die technischen Möglichkeiten im Heidelberger Werk der Eternit AG nutzen, um ihre Gestaltungsentwürfe zu realisieren, teilt Rennertz mit. Das Büchlein „Gestalten mit Faserzement“ erhalten Sie in kleinen Mengen bei Prof. Karl Manfred Rennertz oder bei: Eternit AG, Frau Dipl. Ing. Vera Gerdes, Im Breitspiel 20, 69126 Heidelberg. |
| Fassadensymposium 2011: 120 Fachleute diskutierten nachhaltige GebäudehüllenDetmold (hs-owl). Wie grün ist grün? Was sagt die Industrie, was steuert die Forschung zu der aktuellen Diskussion bei? 120 internationale Experten und Expertinnen blickten am 25. November 2011 aus verschiedenen Blickwinkeln auf das „Grüne Bauen“. Die sechste Ausgabe der Fassadenkonferenz wurde vom Forschungsschwerpunkt ConstructionLab am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Ostwestfalen- Lippe organisiert. Das Symposium beschäftigt sich mit Fragen der Nachhaltigkeit und der ökologischen Bewertung von Gebäuden und Fassaden. Wann ist ein Gebäude grün? Welchen Einfluss hat das Thema Energie auf unsere Architektur? Label gibt es auch in diesem Bereich genügend, um dem Nutzer Qualität im Sinne der Energieeinsparung zugänglich zu machen. Derzeit richteten sich die meisten Unternehmen im Sinne der Nachhaltigkeit aus. Doch häufig werde bei Verkaufsgesprächen nicht die Frage, wie viel Energie ich brauche, um einen Dämmstoff herzustellen und ihn nach dem Gebrauch zu vernichten, definiert, sondern lediglich die möglichen Einsparungen während der Nutzungsdauer, kritisiert Symposiumsorganisator Prof. Dr. Ulrich Knaack (Hochschule OWL). „Auch wenn die Herstellung dieses Dämmstoffes unter Aufwendung hoher Mengen an Energie stattgefunden hat und seine Entsorgung oder sein Recycling nach dem Gebrauch fragwürdig ist. Dabei muss es doch um die Gesamtbetrachtung gehen!“ Sind grüne Produkte nur ein Trend für das Marketing eines Bauproduktes? Dann müsste bald schon der nächste Trend folgen. Das Symposium „Super Green“ beschäftigte sich genau mit diesem Spannungsfeld: wie viel grün ist richtig, welche Energiediskussion müssen wir führen, wenn wir uns mit einer Gebäudehülle beschäftigen und was benötigen wir zu Herstellung wirklich. „Es geht um eine kritische Position zu einem wesentlichen Thema, das nicht zu einem Vermarktungsinstrument degradiert werden darf“, fordert Knaack. „In Deutschland wollen wir immer alles 150 prozentig machen, aber vielleicht sollten wir mit kleinen Schritten in den bestehenden Gebäuden anfangen“, sagt Prof. Dr. Uta Pottgiesser (Hochschule OWL), Organisatorin des Symposiums. Des Weiteren forderte sie, die Bauordnung in Deutschland zu verändern. Dort seien lediglich Sicherheitskriterien aufgeführt, keine Qualitätskriterien. Aufgenommen werden müssten jedoch auch Kriterien zur Lebensqualität und zum Innenraumkomfort. Nach einer europaweiten Direktive würden bis 2018 nahezu Null-Energie-Gebäude gefordert. Statt jedoch wenige Häuser zu bauen, die dieser verschärften Energieeinsparungsverordnung genügten, sollten lieber die bestehenden Gebäude energetisch verbessert werden, so Pottgiesser. Das Fassadensymposium ist auch jährlicher Treffpunkt des Europäischen Fassadennetzwerks, das 2009 gegründet wurde. Ihm gehören folgende Kooperationspartner an: Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, TU Delft, Hochschule Luzern, University of Bath und die Universität des Baskenlandes in San Sebastian. Vertreter dieser Institutionen trafen sich bereits am Vorabend des Fassadensymposiums zu einer Diskussion, die von Studierenden der Hochschule OWL aufgezeichnet wurde. |
| Studierende zeigen ihre Stühle im Lippischen LandesmuseumDetmold (hs-owl). „Sitzen +“ ist die Sonderausstellung im Lippischen Landesmuseum überschrieben, die am Mittwoch, den 23. November um 18 Uhr eröffnet wird. Zu sehen sind dort Entwürfe von Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule OWL). Wenn wir sitzen, dann sitzen wir meist nicht nur, sondern wir sitzen, um zu arbeiten, um zu essen, um auszuruhen. Dazu werden oft zusätzliche Möbel, wie Tische oder Leuchten, benötigt. Im Zuge des Projektes „Sitzen +“ entwarfen und bauten Studierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur im Sommersemester 2011 unter Leitung von Prof. Ulrich Nether Erweiterungen eines Stuhls, die zu der Sitzfunktion weitere Funktionen hinzufügen. Basis für die Entwürfe der Fünftsemester war der so genannte Frankfurter Stuhl, ein Klassiker unter den Küchen- und Bürostühlen. Er wurde den Bachelor-Studierenden für den Prototypenbau zur Verfügung gestellt. Ermöglicht wurde dies durch die Josef-Lauten-Stiftung. Die Stiftung wurde 1990 vom Gründer der Garant Möbelgruppe in Rheda-Wiedenbrück ins Leben gerufen. Sie hat sich der Förderung des Innenarchitektur-Nachwuchses an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur sowie der Fachschule des Möbelhandels in Köln verschrieben und veranstaltet im Wechsel mit diesen beiden Ausbildungsstätten Designwettbewerbe. Heraus kamen ganz unterschiedliche Entwürfe. „Es gibt Arbeiten, die gehen die Thematik ganz funktional an“, sagt Nether. So gebe es einen Stuhl, der kurzerhand zu einem Klappstuhl umfunktioniert wurde. „Es gibt aber auch sehr künstlerische Arbeiten.“ Begleitet wurde das Projekt von dem Kunsthistoriker Prof. Andreas Vetter (ebenfalls Hochschule OWL). Die Sonderausstellung in der Stuhlsammlung der Hochschule OWL (oberes Stockwerk der Zehntscheune) wird noch bis zum 6. Februar 2012 im Lippischen Landesmuseum zu sehen sein. Öffnungszeiten: Di.-Fr., 10.00-18.00 Uhr, Sa. + So. und feiertags 11.00-18.00 Uhr. |
| Leben unter der Käseglocke: Perfekte Wärmedämmung gefährdet die GesundheitDetmold (hs-owl). „Wenn wir Niedrigenergiehäuser haben wollen, müssen wir noch mehr auf Schadstoffe achten.“ Das sagte der Baubiologe Ralph Baden vom Gesundheitsamt Luxemburg auf dem ersten Wohnmedizinischen Symposium der Hochschule OWL am 12. November in Detmold. Zu wenige Bauherren interessierten sich bislang dafür. Das Problem dabei: Auf ein Unbedenklichkeitssiegel kann sich der Verbraucher nicht verlassen. „Ich habe noch keins gefunden, dass alle Schadstoffe abdeckt“, kritisiert Baden. Für Autos und Kaffeemaschinen bekommt man Nutzungshinweise, nicht aber für die Wohnung. Dabei halten wir uns ca. 90 Prozent der Lebenszeit in Innenräumen auf, sagte der Wohnmediziner Prof. Klaus Fiedler (Universität Jena). Dies gilt in verstärktem Maße für Kinder und ältere Menschen. Während es für die sichere Ausgestaltung unseres Arbeitsplatzes umfängliche Rechtsvorschriften gebe, gelte dies nicht für unsere Wohnung. Die Folge: 10 bis 50 Prozent aller Gebäude hätten ein Problem mit Schimmelpilzen, schätzt Fiedler. Er kritisiert: „Der zunehmende Zwang zum Energiesparen und die entsprechende Gesetzgebung sind hier kontraproduktiv.“ Inzwischen seien Fenster und Fassaden so gut abgedichtet, dass für ein gesundes Raumklima alle zwei bis drei Stunden gelüftet werden müsste. Werde nachts im Schlafzimmer nicht gelüftet, habe man allein aufgrund des ausgeatmeten Kohlendioxids nach kürzester Zeit „hygienisch inakzeptable Zustände“. „Es ist tragisch, dass die individuelle Belastung nicht wahrgenommen wird – vor allem nicht von der Politik“, sagte der Umweltmediziner Dr. Peter Ohnsorge. Dabei hätten die an Umwelteinflüssen erkrankten Menschen zusammen durchaus eine Lobby: mit 4 bis 9 Prozent der Gesamtbevölkerung sei diese Größe vergleichbar mit der Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen. Wie aber bauen und wohnen wir gesund? Je weniger Materialien, umso besser. Und: Je weniger problematisch die Materialien, umso besser. Nicht die Dosis und die Art des Giftes allein definieren die Wirkung – vielmehr sei die Mehrfachbelastung ausschlaggebend. Aufklären über ein gesundes Raumklima müssten neben Vertreterinnen und Vertretern der Architektur und Medizin auch Sozialdienste und Hebammen. Vor allem Arbeitslose und Alleinerziehende seien belastet durch feuchte Wohnungen. „Es ist ein Dilemma, dass wir immer noch kein Präventionsgesetz haben“, stimmte die Umweltmedizinerin Prof. Claudia Hornberg (Universität Bielefeld) zu. „Bauherren interessieren sich erschreckend wenig für die Schadstoffbelastung von Materialien“, hat Architekt Andrew Kiel (Sauerbruch und Hutton, Berlin) beobachtet. Er plädierte dafür die gesundheitlichen Kosten von schlechtem Bauen bei den Baukosten zu bedenken. Dabei muss baubiologisches Bauen nicht wesentlich teurer sein. Auf gerade einmal 324 Euro bezifferte der Baubiologe Ralph Baden vom Gesundheitsministerium Luxemburg die Mehrkosten bei einem Einfamilienhaus. Dass auch die richtige Farbwahl einen großen, unbewussten Einfluss auf ein gesundes Raumklima hat, darauf wies die Farbdesignerin Margit Vollmert (Caparol) hin. Einig waren sich die rund 80 anwesenden Vertreterinnen und Vertretern aus Medizin, Baubiologie und Architektur, dass für Erfolge interdisziplinär zusammen gearbeitet werden müsse. Denn, so Symposiumsorganisator Dr. Manfred Pilgramm (Hochschule OWL): „Die Medizin kann heilen, die Innenarchitektur und Architektur Krankheiten verhindern.“ |
| "In China ist alles neu und verdichtet“Detmold (hs-owl). 13 Architektur-Studierende aus China haben gemeinsam mit ihrem Prof. Wan Qian an einem Workshop der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur teilgenommen. Sie kamen von der Partner-Hochschule Huazhong University of Science and Technology in Wuhan (über 4,3 Mio. Einwohner). Es ist bereits das zweite Zusammentreffen mit den Deutschen: Vom 17. September bis 1. Oktober 2011 besuchten 24 Detmolder Studierenden mit ihren Professoren Swantje Kühn und Carsten Wiewiorra im Rahmen einer Exkursion Wuhan, um dort gemeinsam einen Workshop zu einem chinesischen Thema abzuhalten. Beim Gegenbesuch Ende Oktober in Deutschland ging es um den Entwurf eines Berliner Appartement-Hauses. Dabei zeigte sich: Chinesen und Deutsche könnten viel voneinander lernen, auch wenn es große Unterschiede gebe. „Manche Entwürfe, die in Deutschland wunderschön sind, könnten wir in China nicht machen“, sagt Prof. Wan Qian. „Offene Küchen, zum Beispiel, würden in China nie akzeptiert werden.“ Die deutschen Studierenden blickten beim Entwerfen zuerst auf die Funktion, sagt Wan. In China hingegen werde zunächst das Konzept entworfen und dann die Funktion in das Design integriert. Ein weiterer Unterschied fiel den beiden Master-Studierenden Han Mengtao und Shi Wie (Foto unten) sofort ins Auge. „Die Detmolder Schule ist nicht so groß, dafür aber sehr gut ausgestattet“, sagt Han Mengtao. Und, fügt Shi Wie hinzu: In China hat ein Professor viel mehr Studierende zu betreuen. Beeindruckend fand auch die Detmolder Master-Studentin Svetlana Wochmin die Exkursion nach China. „Bei uns sind Altbauten sehr hochwertig, in China ist alles neu und verdichtet“, erinnert sich die 22-Jährige. Und dann waren da immer wieder diese Menschenmassen: auf dem Campus, in der Mensa, selbst im Wohnheim lebten mehrere Studierende zusammen in einem Zimmer. Außer dem Besuch in Wuhan standen auch Shanghai, Peking (Foto oben) und die Große Mauer auf dem Reiseprogramm der Detmolder. |
| Zwei ADC-Fieldwork Final Awards an Detmolder StudierendeDetmold (hs-owl). „Daumen hoch“ und „Eco-Runner“ heißen die beiden Designkonzepte Detmolder Studierender, die beim größten Design-Thinking-Wettbewerb Deutschlands mit einem ADC-Fieldwork Final Award ausgezeichnet wurden. Am kommenden Freitag, 4. November 2011, werden beim ADC-Fieldwork-Kongress in Düsseldorf die besten Arbeiten aus ganz Deutschland noch einmal präsentiert und die endgültigen Gold-Ideen gekürt. Das preisgekrönte Konzept „Daumen hoch“ von Teresa Preising und Christina Reckmann bietet eine vordergründig einfache Lösung für das immer drängender werdende Problem des Verkehrsinfarkts in Großstädten: ein gestalterisch und stadtplanerisch schlüssiges Mitfahr-Konzept, das in eine mehrstufige Kommunikationskampagne eingebettet ist. Beim zweiten preisgekrönten Detmolder Konzept „Eco Runner“ von Mareike Bünting wird durch eine Piezokristall-Folie in der Sohle eines Laufschuhs Energie erzeugt, die über einen Kontaktpunkt im Fersensegment des Schuhs an einen Elektro-Roller abgegeben werden kann. „Das ist ein großer Erfolg, auf den wir sehr stolz sind“, erklären Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann und Prof. Dr. Andreas K. Vetter. Sie betreuten die Master-Studierenden der Innenarchitektur, die am Innovationswettbewerb „ADC-Fieldwork“ teilnahmen, dem bislang größten Design-Thinking-Wettbewerb Deutschlands: Drei Bundesministerien standen Pate, 25 Hochschulen schickten Teams ins Rennen, 50 Professoren agierten als Betreuer und 430 Studierende reichten ihre Konzepte ein. Organisiert wurde dieses Mammutprojekt vom Art Directors Club Deutschland (ADC) und CREATIVE.NRW, dem Netzwerk der Kultur- und Kreativwirtschaft des Landes. |
| "Licht formt"Detmold (hs-owl). „Licht formt“ ist die Ausstellung mit Abschlussarbeiten aus den Lehrgebieten Lichtgestaltung, Lichtarchitektur und Innenraumgestaltung überschrieben, die derzeit im Foyer des Riegels gezeigt werden. Die Leuchten, Installationen und Beleuchtungskonzepte sind noch bis zum 18. November zu sehen. Eine Ausstellung, die auf großes Interesse stößt: Zur Vernissage kamen etwa 90 Leute. Dort stellte nach einer kurzen Einleitung zu den Ausstellungsinhalten der Student Jan Phillip Krüger seinen Leuchtenentwurf "Wave" vor. Gegenüber der Presse betonte Prof. Harald W. Gräßer, Leiter des Lichtlabors: „Die Arbeiten haben eine hohe Qualität. Ich kann mich nicht erinnern, in den vergangenen 13 Jahren so viele Male „sehr gut“ benotet zu haben.“ Einige Studierende haben ihre Objekte bereits schützen lassen. |
| "Atmosphäre ist Sinnproduktion"Detmold (hs-owl). „Ein Sinneseindruck lässt sich messen, die Atmosphäre nicht“, sagt Prof. Eva Filter. Auf die Spur von emotionalen Raumerlebnissen machten sich am Freitag, den 21. Oktober 2011 beim 4. Symposium des Perception Labs etwa 120 Besucher. Die komplett ausverkaufte Konferenz stand unter dem Thema „Mensch, Raum und Atmosphäre“. Dem Thema Raumatmosphären näherten sich die fünf Vortragenden aus ganz unterschiedlichen Richtungen: aus architekturtheoretischer Sicht, aus philosophischer Sicht, aus der Sicht eines atmosphärisch zeichnenden Architekten, eines Künstlers, eines Innenarchitekten. „Können Atmosphären auf eine bestimmte Wirkung hin entworfen werden“, fragte Filter. Die Professorin der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur plädierte dafür, als Entwerfer die Sinne zu schulen: „Wir sind so etwas wie die Beziehungsschaffer unter den Raumschaffenden.“ Dass sich eine Atmosphäre nicht allein rational beschreiben lässt, darauf wies Wolfgang Meisenheimer hin. „Wenn wir vom architektonischen Raum sprechen, dann sprechen wir von einem Erlebnisraum“, sagte der emeritierte Professor und Leiter der Werkbundakademie. „Eine objektive Wahrnehmung von Atmosphäre ist nicht möglich.“ Immer finde eine Verquickung mit der subjektiven Wahrnehmung statt. Es kommt auch auf den Betrachter an. Sich als Gestalter zurückzunehmen, dafür plädierte Kathrin Busch, Professorin für Kulturtheorie an der Universität der Künste Berlin. Als Entwerfer auch einmal Ungenauigkeiten zuzulassen, dazu riet der Architekt Hans Günter Hofmann. „Das macht eine Zeichnung atmosphärischer als jedes Foto“, sagt der Düsseldorfer Professor, der im Hörsaal live einen Raum entwarf (Foto unten): „Ich denke, dass wir nicht gerade Winkel besonders atmosphärisch empfinden. Da haben wir alle die Höhle im Blut.“ Auf überraschend literarische Weise näherte sich der Innenarchitekt Jens Wendland, Professor an der FH Kaiserlautern, dem Thema, während der Hamburger Künstler Jürgen Albrecht beeindruckende lichtatmosphärische Arbeiten vorstellte. „Entwerfer sind Suchende“, so Wendland. Um mehr über die Wirkung von Räumen zu erfahren, müssten Studierende sich diese angucken, sie fühlen, vor Ort wahrnehmen – „das kann man nicht nur lehren“, fasste Prof. Harald Gräßer die Diskussion zusammen. |
| Neues Buch: Mensch, Raum und VirtualitätDetmold (hs-owl). Digitale Inhalte beeinflussen die Räume, in denen wir leben, die Objekte die uns umgeben, die Bilder, die wir sehen und die Geräusche die wir hören. Sie formen darüber eine erweiterte Erkenntnis und Empfindung unserer Realität. Diese Entwicklung hat nicht nur einen radikalen Wandel unserer Umwelt zur Folge, sondern erzeugt vor allem einen Gestaltungs- und Handlungsraum. Deshalb melden sich in dem Buch "Augmented Reality: Mensch, Raum und Virtualität", herausgegeben von Marco Hemmerling, Künstler, Architekten, Soziologen, Medientheoretiker, Kommunikationswissenschaftler und Philosophen zu Wort. In den drei Kapiteln Gestaltung, Kunst und Wissenschaft stellen die Autoren unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Mensch, Raum und Virtualität vor. Sie beschreiben, analysieren und bewerten dabei, wie digitale Medien das Verhältnis von Mensch und Raum tiefgreifend verändern, wie wir sie bewusst als Gestaltungsmittel für die Entwicklung neuer Raumszenarien einsetzen können, wie die Räume der Zukunft aussehen, welche Chancen und Risiken sich hinter der Virtualisierung unserer Gesellschaft verbergen und warum die Erweiterung der Realität unsere Welt zukünftig noch stärker entmaterialisiert. „Augmented Reality“ ist die erste Publikation der Buchreihe "PerceptionLab" im Wilhelm Fink Verlag und maßgeblich aus dem dritten Internationalen PerceptionLab Symposium, das im Oktober 2010 an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur stattfand, hervorgegangen. Gestalter, Künstler und Wissenschaftler diskutierten in der größten Ausbildungsstätte für Innenarchitekten in Deutschland über den Themenkomplex Mensch, Raum und Virtualität und legten damit den Grundstein für dieses Buch. Hier können Sie das Buch beziehen. |
| Detmolder „Foodprints“ eröffnen Internationalen Kongress für SemiotikDetmold (hs-owl). Er findet nur alle drei Jahre statt: der Internationale Kongress für Semiotik. Dieses Jahr trafen sich Zeichentheoretiker und Wissenschaftler aus aller Welt an der Universität Potsdam. Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS) präsentierten im Rahmen der zentralen Eröffnung Detmolder Studierende der Innenarchitektur mit ihren Dozenten Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann und Prof. Dr. Andreas K. Vetter das Projekt „Urban Foodprints. Ein künstlerisches Experiment im Stadtraum“. Die Foodprints-Präsentation ist das Ergebnis eines semiotischen Workshops, den Studierende der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Hochschule des Saarlandes unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann und Prof. Dr. Andreas K. Vetter während der Detmolder-Räume-Woche im Mai 2011 durchführten. Begleitet wurden sie dabei von dem Bielefelder Künstler Hinrich Schmieta. „Unter dem Motto ‚Zeichen lesen, Zeichen setzen’ setzten sich die Studierenden mit dem Repräsentationscharakter von Raumphänomenen auseinander“, erläutern Hofmann und Vetter. Nach einer theoretischen Fundierungsphase, in der Grundlagen semiotischer Dekodierung von Umberto Eco bis zu Jean Baudrillard, Theorien der Urbanität oder die Methodik der Promenadologie auf dem Stundenplan standen, führten die Studierenden eine urbane Feldstudie in Bielefeld durch. Darauf aufbauend reagierten sie mit künstlerischen Ausdrucksformen und entwickelten mit Hinrich Schmieta einen perzeptiv verfremdenden Akt: Der naive Blick auf ein Dinner for two, den Marketingindustrie und integrierte Nahrungskonzerne inszenieren, um von der Leere der Zeichen abzulenken, wird gleichsam mit einem realitätsüberhöhenden Einsatz auf einer großstädtischen Kreuzung während der Rush Hour realisiert. Klingt komplex? Hier gibt es das Video zur Aktion. |
| Kooperation mit Wilkhahn: Student gewinnt IdeenwettbewerbDetmold (hs-owl). Frederik Bellermann hat den studentischen Ideenwettbewerb „Emotec - Kommunikationsmöbel der Zukunft“ für sich entschieden. Gewonnen hat der Innenarchitekturstudent der Hochschule OWL ein mit 1000 Euro bezahltes Praktikum in der Entwicklungsabteilung des Bad Münder Möbel-Herstellers Wilkhahn. Die Firmen Wilkhahn und Foresee hatten in Kooperation mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur während des Sommerssemesters 2011 Möbel gesucht, die der Kommunikation dienen und sich dabei medialer Technologien in bisher nicht bekannter Weise bedienen. „Emotec – Kommunikationsmöbel der Zukunft war das Projekt überschrieben, das federführend von Prof. Ulrich Nether (Produktdesign und Ergonomie) und Prof. Marco Hemmerling (Computer Aided Design) geleitet wurde. Streng genommen handelt es sich beim Siegerentwurf gar nicht um ein Möbel, sondern: „Es ist ein Stift, der gleichzeitig Eingabe- und Speichermedium ist“, erläutert Bellermann. Mit ihm kann das Geschriebene gleich digitalisiert werden und per Fingerabdruck zur Synchronisierung freigegeben werden. Per drahtloser USB-Technik kann der Stift zudem als Datenträger oder aber als Eingabegerät für digitale Arbeitsplätze (z.B. für interaktive Touch-Screen-Tische) fungieren. Auf gewöhnlichem Papier kann er außerdem schreiben. „Ich habe mich gefragt, was fehlt in modernen Büros“, erläutert der Master-Student seine Idee. „So entstand die Vision, ein Produkt zu entwickeln, dass eine Verbindung von mobilen Endgeräten, flexibler Konferenzmöblierung und interaktiven Elementen schaffen soll, ohne zu hohe technische Hürden zu schaffen.“ „Dieser Stift ist ein persönliches Utensil und von einer großen Wertigkeit in der Materialität“, ist Ulrich Nether überzeugt. „Es ist ein modernes Werkzeug, das sinnliche Qualitäten hat und eine persönliche und selbstverständliche Beziehung herausfordert - wie früher der Füllfederhalter.“ Dass daraus tatsächlich einmal ein Produkt wird, kann sich Gisela Hahne von der Unternehmenskultur Wilkhahn gut vorstellen. Der Stift passe zum Beispiel zum Interac Table, den die Firma seit zehn Jahren vertreibe. Gemeinsam mit drei weiteren Entwürfen aus dem Hochschul-Projekt wird Bellermann seinen Stift am Donnerstag, den 3. November 2011 um 19 Uhr in der Wilkhahn-Sammlung ausstellen (Wilkhahn, Wilkening+Hahne GmbH+Co.KG, Fritz-Hahne-Str. 4, Bad Münder). |
| Ivan Petrovic Preis für David LemberskiDetmold (hs-owl). David Lemberski ist mit dem Ivan Petrovic Preis 2011 ausgezeichnet worden. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur setzte sich in der Kategorie „junge Forscher unter 35 Jahren“ auf der Architektur-Fachtagung eCAADe durch. Der Preis wird für den besten Fachvortrag vergeben. Die eCAADe fand vom 21. bis 24. September 2011 in Ljubljana/Slowenien statt, sie stellt einmal im Jahr neue Konzepte in Lehre und Forschung im Fachgebiet Computer gestütztes Entwerfen (Computer Aided Design) vor. Auf ihr kommen Expertinnen und Experten aus ganz Europa zusammen. Der 33-jährige Lemberski überzeugte das Fachpublikum mit seinem englischsprachigen Vortrag zum Thema „Touch Control: An interactive multi-touch 3D-Design Tool“. Darin stellt er eine Anwendung fürs I-Pad vor, mit der Architekturmodelle interaktiv und in Echtzeit beeinflusst werden können. Mittels Schiebereglern können verschiedene Parameter so verändert werden, dass sich gleichzeitig das ganze Modell verändert. Doch das ist erst der Anfang. „Ich habe gezeigt, dass es funktioniert“, sagt Lemberski. Jetzt müsse dieser Ansatz weiter ausgebaut werden. Dabei soll das interaktive Werkzeug kein Ersatz, sondern vielmehr eine Erweiterung im herkömmlichen Entwurfsprozess darstellen. David Lemberski schloss 2006 sein Architekturstudium mit dem Diplom an der Detmolder Schule ab, er ist seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Computer Aided Design von Prof. Marco Hemmerling. Von der Hochschule OWL nahmen außer Lemberski auch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Katharina König und Anke Tiggemann an der eCAADe 2011 teil. |
| Bielefelder Gestaltungsbeirat: Kühn zur Vorsitzenden gewähltDetmold/Bielefeld (hs-owl). Prof. Swantje Kühn ist zur neuen Vorsitzenden des Beirats für Stadtgestaltung der Stadt Bielefeld gewählt worden. Am Freitag, den 7. Oktober 2011 tagte das neubesetzte Gremium zum ersten Mal. Kühn wurde für das Gremium empfohlen, sie lehrt Architekturtheorie und Entwurf an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Zehn Architekten und Stadtplaner gehören dem Bielefelder Gestaltungsbeirat an, acht Bielefelder, zwei Auswärtige. Gemeinsam bewerten sie geplante Bauvorhaben und geben dann Empfehlungen an die Bielefelder Politik ab. Die Detmolder Architektur-Professorin, die zusammen mit ihrem Mann ein Architektur-Büro in Berlin leitet, reizt die neue Aufgabe. „Wenn Sie von außen kommen, konkurrieren Sie mit niemandem und können unbelastet an die Sache rangehen“, sagt die 47-Jährige. Dabei komme es auf Teamarbeit an. Ihr zur Seite steht ihr Stellvertreter, der Bielefelder Stadtplaner Reinhard Drees. Besonders spannend findet Kühn die Herangehensweise von Politik an Architektur. Auch wenn die großen Bauvorhaben mit FH und Universität in ihren Planungen bereits abgeschlossen sind, reizen die Professorin auch die kleineren Baustellen. Kühn: „Ich hoffe, dass ich in der Position etwas bewegen kann.“ |
| Sonderpreis für StadtplanungsstudentDetmold/Schwerte (hs-owl). Der Stadtplanungsstudent Frank van Ühm hat bei dem studentischen Wettbewerb zur Rohrmeisterei in Schwerte einen Sonderpreis gewonnen. Im Rahmen eines Wettbewerbs mit Entwurfsworkshop vor Ort ging es um städtebauliche Entwürfe zu einer Fläche, die sich zwischen dem Kulturzentrum Rohrmeisterei (Industriekulturdenkmal mit Landschaftspark), dem Marktplatz (Wuckenhof) und der historischen Altstadt Schwertes befindet. Sie stellt ein ungenutztes Verbindungselement zwischen Fluss und Auenlandschaft auf der einen und Innenstadt auf der anderen Seite dar. Ausgeschrieben worden war der Wettbewerb von der Rohrmeisterei in Kooperation mit der Stadt Schwerte. An dem Workshop vor Ort im Mai nahmen über 70 Studierende teil. Zur Jurierung zugelassen wurden insgesamt 13 Arbeiten. Studentische Ideen und Impulse kamen von vier Hochschulen: RWTH Aachen (Prof. Klaus Selle, Prof. Kunibert Wachten, Lehrstuhl Landschaftsarchitektur, Lehrstuhl Planungstheorie und Stadtentwicklung, Lehrstuhl Städtebau), TU Dortmund (Prof. Christa Reicher, Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung), TU Dresden (Dipl. Ing. Heidi Sutter-Schurr, Lehrgebiet Landschaftsarchitektur), Hochschule OWL (Prof. Oliver Hall, Prof. Reiner Staubach, Lehrgebiet Stadtplanung und städtebauliches Entwerfen, Lehrgebiet Soziologie/ Planungstheorie). Der Abschluss des Projekts Rohrmeisterei/ Schwerte hat nicht nur innovative Ergebnisse gebracht, sondern war auch erfolgreich für die Detmolder Schule: Frank van Ühm (zweites Semester Stadtplanung) hat einen Sonderpreis erhalten für sein Projekt „Radmeisterei“. Es wurden insgesamt zwei Hauptpreise und vier Sonderpreise vergeben. Von der Detmolder Schule waren Arbeiten folgender Studierender zur Jurierung gesandt worden: Jakob Kempe, Sarah Caspari, Maik Bock und Frank van Ühm. Die feierliche Preisübergabe wird am 22. Oktober 2011 um 11 Uhr in Halle 3 der Rohrmeisterei Schwerte erfolgen, damit wird auch die Ausstellung eröffnet. |
| Deutschlandweiter Fassaden-Newsletter stammt von Detmolder AutorenDetmold (hs-owl). Das Online Fachlexikon Baunetz Wissen Fassade ist das größte deutschsprachige Online-Architekturmagazin und wird jetzt von einem Autorenteam der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur betreut. Ein dazugehöriger Newsletter erscheint einmal im Monat. Das Online-Portal Baunetz bietet kostenlos und anmeldefrei Fachinformationen für Architekten, Planer und andere am Bau Beteiligte. Es wird zum einen als Nachschlagewerk genutzt, zum anderen dient es als Informationsplattform für das aktuelle Baugeschehen. Neben dem Fachwissen, unter anderem zum Thema Fassade, können auch aktuelle Berichte, Veranstaltungshinweise und Buchrezensionen nachgelesen werden. Das Konzept von Baunetz Wissen beruht auf einer Kooperation von BauNetz und Fachautoren, finanziert wird es durch Sponsoren. Als Fachautoren für den Newsletter Baunetz Wissen Fassade sind verantwortlich: Sascha Hickert, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Knaack, Prof. Dr.-Ing. Uta Pottgiesser und Dipl.-Ing. Holger Strauß, in Zusammenarbeit mit der Baunetz-Wissen-Redaktion. Kontakt: Sascha(at)hickert.net Hier kann der Newsletter abonniert werden: http://www.baunetzwissen.de/index/Fassade_576.html |
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| Ausstellung des Bunds deutscher Architekten in DetmoldDetmold (hs-owl). Auf herausragende Architektur in Ostwestfalen-Lippe weist jetzt eine Ausstellung in der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur hin. Dort zeigt der Bund deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnete Bauten aus Ostwestfalen-Lippe, darunter auch zwei Gebäude aus Detmold und Horn-Bad Meinberg. Die Vernissage ist am 29. September um 18 Uhr im Foyer der Hochschule. Im Anschluss werden die Arbeiten im MARTa in Herford zu sehen sein. Alle drei Jahre vergibt der Bund deutscher Architekten den Preis „Auszeichnung guter Bauten“. Im vergangenen Jahr wurden in OWL drei Arbeiten ausgezeichnet, ein weiteres Objekt erhielt einen Anerkennungspreis. Dies sind das neue Feuerwehrhaus in Schloß Holte-Stukenbrock (Architekten: Martin Wypior, Stuttgart), ein Einfamilienhaus in Wiedenbrück (Architekten: Michael Manges, Rheda-Wiedenbrück), eine Zweifachturnhalle in Bielefeld (Architekten: Wannenmacher und Möller, Bielefeld) sowie der Neubau einer multifunktionalen Schulmensa in Leopoldshöhe (Architekten: Schmersahl/Biermann/Prüßner, Bad Salzuflen). „Alle vier Häuser haben sich auf eine klare Formensprache verständigt – schnörkellos und selbstverständlich stehen sie in ihrem Umfeld“, lobt die Vorsitzende des Preisgerichtes, Prof. Gesche Grabenhorst. Unter den 25 Objekten der Ausstellung sind auch zwei aus dem Detmolder Raum: der Umbau der Heilig-Kreuz-Kirche Horn durch das Architektenbüro Schmersahl/Biermann/Prüßner aus Bad Salzuflen sowie der Neubau des Logistikzentrums Wortmann (Hansaweg 1), Detmold, durch das Architektenbüro Joseph Pape aus Herford. „Der BDA-Preis „Auszeichnung guter Bauten“ soll dazu beitragen, das regionale Architekturschaffen in Ostwestfalen -Lippe zu unterstützen und den Einsatz von Architekten und ihren Bauherren zu würdigen“, sagt Peter Völse, BDA-Vorsitzender Ostwestfalen-Lippe. „Der BDA OWL leistet mit diesem Preis seinen Beitrag zur Förderung eines öffentlichen Bewusstseins für mehr Qualität in Bau- und Planungsprozessen.“ Die eingereichten Arbeiten bewegten sich alle auf einem hohen Niveau, so Völse. Nach Bielefeld und Minden ist Detmold der dritte Ausstellungsort. Die Ausstellung endet am 13. Oktober 2011, anschließend wird sie im MARTa, Herford zu sehen sein. |
| Kreis Lippe übergibt ArchitekturauszeichnungenDetmold (hs-owl). Holger Strauß und Lisa Rammig vom Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule OWL haben beim Ideenwettbewerb des Kreises Lippe gewonnen. Sie erhalten unter anderem für ihren Entwurf einer Fassadensanierung des Kreishauses ein Preisgeld von insgesamt 5000 Euro. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Architekturstudenten Daniel Wiegard, Philipp Meise und Tristan Fürstenberg. Ihnen übergab Landrat Friedel Heuwinkel beim Tag der offenen Tür des Kreises, am Sonntag, den 18.9.2011 insgesamt 2500 Euro. "Ich freue mich, dass Sie sich so intensiv mit dem Kreishaus und auch der gesamten Verwaltungsstruktur auseinander gesetzt haben und uns neue Anregungen für eine mögliche Sanierung der Fassade und die Umgestaltung des parlamentarischen Bereichs gegeben haben", sagte Heuwinkel. Der Kreis Lippe hatte im Juni 2011 den Ideenwettbewerb ausgeschrieben. In Kooperation mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur wurden möglichst viele Entwürfe zu folgenden drei Sanierungsprojekten gesucht: 1. „Gesicht der Kreises“: Die 50 Gebäude des Kreises sollen künftig für die Öffentlichkeit als Kreisgebäude erkennbar sein. 2. Energetische Sanierung/Fassadensanierung des Kreishauses: Dafür wurden Ideen für eine Sanierung im Passivhaus-Standard gesucht. 3. Umgestaltung des parlamentarischen Bereiches des Kreishauses, der aus den frühen 80er Jahren stammt. In der Jury des Wettbewerbs saßen Landrat Friedel Heuwinkel, Kreiskämmerer Frank Schäfer, Kreisarchitekt Jan Kehl, Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Claudia Fries (Hochschule OWL) und Prof. Ernst Thevis (Hochschule OWL). Trotz der Kürze der Zeit und der Semesterferien hatten zwölf Studierende und Absolventen und Absolventinnen an dem Wettbewerb teilgenommen. |
| Detmolder Schule: 330 Studierende nehmen Studium aufDetmold (hs-owl). Zum aktuellen Wintersemester begrüßte die Hochschule OWL heute, am 19. September, knapp 2000 Studierende als neue Mitglieder an ihren drei Standorten und dem Studienort Warburg. Das sind mit knapp 600 Studierenden mehr als im Wintersemester 2010/11 so viele wie nie zuvor. In Lemgo fangen 1200 neue „Erstis“ an, in Detmold 500, in Höxter 320 und am Studienort Warburg 30 Studierende. Mit 154 Erstsemestern ist das Fach Innenarchitektur nach der Betriebswirtschaftslehre der beliebteste Studiengang der Hochschule OWL. Ebenfalls ein toller Erfolg: Ein Jahr nach seiner Einführung haben sich die Einschreibe-Zahlen im Studiengang Stadtplanung mit 54 Erstsemestern mehr als verdoppelt. Insgesamt nehmen dieses Semester 331 Studierende ihr Bachelor- oder Masterstudium an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur auf. Gemeinsam mit knapp 170 angehenden Bauingenieuren und -ingeneurinnen wurden sie von der stellvertretenden Bürgermeisterin Christ-Dore Richter und Hochschul-Präsident Dr. Oliver Herrmann im BauLab begrüßt. Praktiksche Tipps gab ihnen Studienberaterin Hanna Rutz sowie die Dekane, Fachschaften und der Asta mit auf den Weg. In der Einführungswoche finden für die Erstsemester der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur ein Vortrag rund ums Studium (Mi, 10 Uhr, Casino), sowie eine Campus- und Stadt-Rallye statt. Bereits am Dienstag starten um jeweils 10 Uhr Einführungsvorlesungen (Architekten/Innenarchitekten: Casino, R. 3.103, Stadtplaner: Gebäude 2, "Riegel", R. 2204). Anschließend erfolgt die Aufgabenverteilung für den Workshop. Die Präsentation der Kreativ-Aufgabe findet am Donnerstag um 15 Uhr im Casino statt. Die Master-Erstsemester werden am Dienstag, den 27. September um 17.30 Uhr im Café Siedepunkt (Gebäude 3, "Casino") begrüßt. Neu im Wintersemester: Nach vier erfolgreich absolvierten Semester wechseln insgesamt 14 Architektur- und Innenarchitekturstudierende ins neu angebotene Duale Studium. Das duale Studium teilt sich auf in: vier Semester Vollzeit-Studium, ein Praxissemester, vier Semester Teilzeit (unterteilt in zwei Tage Studium, drei Tage Praxis im Architektenbüro) und ein Semester Vollzeit Bachelorarbeit. Das Angebot stößt bei der Wirtschaft auf großes Interesse. Hier der Wochenplan für die Einführungswoche als DOWNLOAD
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| Wie Räume wirkenDetmold (hs-owl). „Mensch, Raum und Atmosphäre“: Das 4. Symposium des Forschungsschwerpunktes PerceptionLab der Hochschule Ostwestfalen-Lippe findet am 21. Oktober 2011 in Detmold statt und beschäftigt sich mit der atmosphärischen Wirkung in Räumen. Es werden Fachleute sprechen, die sich aus unterschiedlichen Motiven mit dem Entwurf von Atmosphären befassen – sei es, um atmosphärische Orte in öffentlichen oder privaten Bereichen zu gestalten oder um Visualisierungen von späteren Realitäten herzustellen. Los geht es um 9.30 Uhr im Casino. Wie auch die vorhergegangenen Symposien soll das Thema speziell unter dem Gesichtspunkt der Wahrnehmung beleuchtet werden. Wie können wir atmosphärische Räume herstellen, wie entsteht die Interaktion zwischen Mensch und Raum, so dass eine Aneignung des Raumes, eine Identifikation stattfindet? Dabei sollen sowohl die theoretischen, als auch die praktischen Aspekte beleuchtet werden. Der theoretische Input soll durch die Möglichkeit praktischer Erfahrung und modernster Erkenntnisse der Neuroästhetik ergänzt werden, die von Fachleuten praxisnah präsentiert werden. Vortragende sind: Eva Filter (Professorin für Wohnen an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, HS OWL), Dr. Wolfgang Meisenheimer (em. Professor der FH Düsseldorf, Grundlagen des Entwerfens, Buch- / Journalautor und Herausgeber, Leitung Werkbundakademie), Dr. Kathrin Busch (Professorin für Kulturtheorie an der Universität der Künste, Berlin und der Merzakademie, Stuttgart), Jens Wendland (Professor an der FH Kaiserslautern, Entwerfen, Möbelentwurf und -konstruktion und Gründer und Partner von Raumkontor, Düsseldorf), Jürgen Albrecht (Künstler, Hamburg), Hans Günther Hofmann (Professor, Düsseldorf). Parallel zu den Vorträgen werden Zeichnungen und Modelle aus dem Seminar „Erlesen“ zu Atmosphären in der Literatur ausgestellt werden. Das Programm zum Herunterladen Anmeldung unter: www.werkstatt-emilie.de/weiterbildung/anmeldung/show-records.php |
| 6. LippeEnergieForums mit Umweltminister Röttgen in LemgoLemgo (hs-owl). Klimafreundliche Mobilität zu bezahlbaren Preisen - das war das Thema im Fokus des 6. LippeEnergieForums. Am 13. September trafen sich Vertreter aus Forschung, Industrie, Wirtschaft und Politik sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Lipperlandhalle, um technische Möglichkeiten und Ziele zukunftsfähiger Verkehrskonzepte zu diskutieren. Ein besonderer Höhepunkt war die Podiumsdiskussion mit Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Landrat Friedel Heuwinkel, Cajus Caeser, Mitglied des Deutschen Bundestages, Harald Vogelsang, Mitglied der Geschäftsführung der Firma Weidmüller und Professor Dr. Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Die Hochschule OWL hat auf dem Forum unter anderem die gemeinsam mit dem Kreis Lippe gestarteten Projekte "Elektromobilität in Heilbädern" und "elektrisch.mobil.owl" vorgestellt. Aus diesen Projektaktivitäten wurde unter dem Namen "Emil und Jürgen" vom Kreis Lippe und der Hochschule OWL ein Konzeptansatz verfolgt, der Elektromobilität mit Erneuerbaren Energien im Ländlichen Raum verbindet. Bisher wurde Elektromobilität eher in urbanen oder Metropolregionen wissenschaftlich und wirtschaftlich betrachtet. Auf dem Land sind entscheidende Parameter wie das Mobilitätsverhalten der Bürger, die räumlichen Strukturen und der Bezug zu erneuerbaren Energiequellen jedoch grundsätzlich anders. Diesem Ansatz, Elektromobilität mit erneuerbaren Energien zu verbinden und in OWL als bundesweite Referenzregion umzusetzen, sicherte Minister Röttgen seine "volle politische Unterstützung" zu. Tagsüber konnten Besucherinnen und Besucher auf den Ausstellungs- und Messeflächen der Lipperlandhalle zahlreiche Informationsstände und spannende Mitmach- und Innovationsobjekte besuchen, die den Blick auf neuartige Lösung im Energiebereich eröffnen. Die Hochschule OWL und Fraunhofer IOSB-INA waren mit verschiedenen Themenfeldern vertreten. Darunter das "Hermann-Bike", ein elektrisch betriebenes Tandem, Pedelecs, die über Bluetooth an ein Mobiltelefon angebunden werden können, Technologien zur Energierückspeisung ins Netz und zur Beurteilung der Netzqualität aber auch verschiedene Verfahren und Projekte zur Biogas-Gewinnung. Das von Fraunhofer IOSB-INA gezeigte Modell eines Smart Grid machte die Notwendigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologie den Besuchern sehr deutlich. Das LippeEnergieForum hat sich zu einer der wichtigsten Plattformen zum Austausch aller Akteure im Energiesektor in Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus entwickelt. Mit der gebündelten Kompetenz stellt die Region damit eindrucksvoll unter Beweis, dass sie eine eindeutige Verknüpfung zwischen Stromerzeugungskonzepten und Elektromobilität anstrebt, die Modellcharakter für Deutschland hat und die Grundlage zur Schaffung der Referenzregion "Elektromobilität und Erneuerbare Energien im Ländlichen Raum" in Lippe und der Region sein kann. |
| "Postfossile Mobilität: Trends für den ländlichen Raum"Detmold/Lemgo (hs-owl). "Postfossile Mobilität: Trends für den ländlichen Raum" - zu diesem Thema spricht Prof. Oliver Hall am 13. September 2011 auf dem 6. Lippe Energie Forum in der Lipperlandhalle Lemgo. Ein besonderer Höhepunkt des Symposiums ist die Podiumsdiskussion mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen, dem Umweltminister des Sultanats Oman, H.E. Mohammed bin Salim al Toobi, Landrat Friedel Heuwinkel, Bundestagsabgeordnetem Cajus Caesar und Hochschul-Vizepräsident Prof. Dr. Stefan Witte. Die letzten Monate haben offenbart, dass sich der Energiebereich bereits in naher Zukunft grundlegend hin zu den Erneuerbaren Energien verändern wird, so Prof. Hall. Damit verbunden seien umfangreiche Anpassungsprozesse auf technischer, infrastruktureller, energetischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Basis. Ganz besonders zeige sich dies auch im Bereich der Elektromobilität mit ehrgeizigen politischen Zielsetzungen. Die Hochschule Ostwestfalen- Lippe habe in diesem Kontext und in Kooperation mit dem Kreis Lippe in den letzten Jahren bereits wichtige Initiativen gestartet, Symposien organisiert und Arbeiten durchgeführt. Die Vorarbeiten ergaben, dass gerade die Verbindung von „Elektromobilität und Erneuerbare Energien“ insbesondere im ländlichen Raum ein für die Region und darüber hinaus überaus interessantes, anwendungsorientiertes Forschungsfeld sein kann, sowohl für den Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Zukunftsenergien und Leistungselektronik als auch der Stadt- und Regionalplanung bis hin zur Architektur. Wie Elektromobilität im ländlichen Raum gefördert und als „Regionales Modell“ umgesetzt werden kann, soll Inhalt des Vortrags von Prof. Hall sowie einer begleitenden Fachausstellung in der Lipperlandhalle sein. Hier das vollständige Programm. |
| Musiker Schelpmeier auf der ErfolgswelleDetmold (hs-owl). Der Deutschlandfunk spielt ihn im Nachmittagsprogramm, der WDR sendet einen Film über ihn, und der Verein für deutschsprachige Musik führt ihn im August auf Platz 14 seiner Liederbestenliste. Mit seinem Lied „An so einem Tag“ vom aktuellen Album "Neues aus Bentrup" hat Dirk Schelpmeier einen Treffer gelandet. Das Lied handelt vom Beginn einer Liebesbeziehung am Bielefelder Jahnplatz. Die Musik ist für den Lehrbeauftragten für Fotografie an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, einem Fachbereich der Hochschule OWL, lange Zeit mehr als nur ein Hobby gewesen. Bereits im Alter von 13 gründete er seine erste Band. Etliche Bands, LP’s, Cd’s und Videos weiter legt der heute 46-Jährige mit seinem aktuellen Album wieder einmal seinen Qualitäten als Singer-Songwriter an den Tag. „Der Einstieg in die Liederbestenliste freut mich natürlich außerordentlich“, sagt Schelpmeier. Im Juli drehte der WDR einen kleinen Film über Schelpmeier, der Mitte August (ca. 12.8 -15.8.2011) ausgestrahlt wird. Dann stellt der Sender in den Räumlichkeiten seines Bielefelder Funkhauses auch für zwei Monate Musikerporträts des Hochschulfotografen aus. http://www.liederbestenliste.de/liederbestenliste468.html |
| Detmolder Studentinnen gewinnen ArchitektenwettbewerbDetmold (hs-owl). Ein studentisches Team der Detmolder Schule hat den deutschlandweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb "Dachwelten" gewonnen. Der erste Preis ging an die Innenarchitektur-Studentinnen Lena Milz, Carmen Wehage, Tanja Hardes und Ines von Gehlen. Gemeinsam mit der Lehrbeauftragten Anna Tscherch und Professor Carsten Wiewiorra hatten sie sich gegen die Teams von sieben Hochschulen durchgesetzt und ein Preisgeld von 2000 Euro für das Lehrgebiet gewonnen. „Wir haben uns mit Innenarchitektinnen gegen eine gute Konkurrenz aus Architektinnen und Architekten durchgesetzt“, sagt Professor Wiewiorra. Der Wettbewerb „Dachwelten“ wurde bereits zum fünften Mal vom Deutschen Dach-Zentrum e.V. ausgelobt. Gefragt war eine gestalterische Auseinandersetzung mit dem geneigten Dach. Am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur hatte Wiewiorra das Wettbewerbsthema in das Fach Ausbaukonstruktion integriert. Dazu wurde zum Schrägdach recherchiert, der Dachraum eines Detmolder Fachwerkhauses zu Wohnraum und Cafés umgestaltet, außerdem entstand eine soziologische Untersuchung in Form einer Bachelorarbeit zum Thema und es fand eine Exkursion nach Hamburg zum Velux-Lichthaus und zur Baustelle der Elbphilharmonie statt. Mit vier Studentinnen aus dem sechsten Semester wurde die Detmolder Schule dann zum abschließenden Workshop eingeladen, der zum Wettbewerb gehörte. Dieser fand mit sieben weiteren Hochschulen vom 27. bis 29. Juli 2011 auf der Zugspitze statt (FH Aachen, TU Berlin, FH Darmstadt, PBSA Düsseldorf, FH Kaiserlautern, TU München, FH Nürnberg). Das Besondere: „Erst auf dem Weg zur Zugspitze wurde uns die Wettbewerbsaufgabe bekannt gegeben“, so Wiewiorra. Die Studierenden hatten knapp fünf Stunden Zeit für ihren Entwurf zur Erweiterung der Berghütte unterhalb der Zugspitze. Die Idee der Detmolder, die Satteldächer „aufzuklappen“, um Bezug zum Panorama der Bergwelt zu schaffen, hat die Jury unter Vorsitz von Professor Jürgen Braun überzeugt: Der erste Preis und das Preisgeld von 2000 Euro gingen nach Ostwestfalen-Lippe. Die FH Aachen erlangte den zweiten Platz, die FH Kaiserlautern den dritten. Ein Sonderpreis wurde der TU Berlin zugesprochen. |
| Leuchte erstmals mit unterschiedlichen Materialien auf 3D-Drucker produziertDetmold (hs-owl). Mit der Leuchte „Cocoon“ hat der Nachwuchsdesigner Patric Günther ein ausschließlich digital geplantes und automatisiert gefertigtes Produkt entworfen. Das Besondere daran: Erstmals konnten unterschiedliche Materialien in nur einem Arbeitsgang gedruckt werden. Der 30-Jährige ist Absolvent der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Die Leuchte ist Ergebnis seiner Bachelor Thesis zum Thema "Generative Verfahrenstechniken und deren Einfluss auf den Gestaltungsprozess", die von Prof. Marco Hemmerling und Prof. Ulrich Nether betreut wurde. Generative Fertigung, Rapid Prototyping, Rapid Manufacturing, Stereolithographie oder 3DDrucken sind in den Ingenieurwissenschaften längst keine Fremdwörter mehr. Der digitale Entwurfsprozess mittels eines CAD-Systems und der automatisierte, additive Fertigungsprozess bieten auch in der Architektur und im Design-Bereich bis dahin ungeahnte Freiheiten. Die scheinbar vollkommene geometrische Gestaltungsfreiheit läutete eine neue Ära des Designs ein. Die israelische Firma „Objet Geometries“, ein Hersteller von 3D-Druckern, geht noch einen Schritt weiter. Durch deren Polyjet-Technologie besteht die Möglichkeit, innerhalb eines Objektes nicht wie sonst üblich nur ein Material zu verwenden, sondern unterschiedliche Materialien in nur einem Arbeitsgang zu verdrucken. So können Designer nicht nur die Farbigkeit innerhalb des Objektes variieren, sondern auch die physischen Eigenschaften von Materialen (fest, flexibel, transparent, usw.) gezielt dort einsetzen, wo diese benötigt werden. „Die Designerin Neri Oxmann zeigte mit ihrem Entwurf „The Beast“ beeindruckend, was mit dieser Technologie möglich ist und gab mir die Richtung für meinen Entwurf vor“, sagt Patric Günther. Entstehen sollte ein ausschließlich digital geplantes und automatisiert gefertigtes Produkt auf Basis der Polyjet-Technologie. Günthers Projekt interessierte „Objet Geometries“ so sehr, dass die Firma die Arbeit kurzerhand sponserte und jetzt damit werben möchte. Die entstandene Leuchte „Cocoon“ besteht insgesamt aus fünf verschiedenen Materialien, basierend auf der digitalen Mischung zwei unterschiedlicher Photopolymere. Günther: „Die Konstruktion und die Formsprache eines Kokons inspirierten mich zum inneren Element der Leuchte.“ Das helle, feste, weiße Material „VeroWhite“ eigne sich perfekt für diese Konstruktion, weil es ihm die nötige Steifigkeit verleiht und durch seine reflektierende Oberfläche das Licht weiter im Raum verteilt, so Günther. Die an den Seitenflächen der Lamellen angebrachte flexible, dunkle Schicht „TangoBlackPlus“ verleiht dem Objekt den gewünschten Farbkontrast und den Schutz der Oberfläche. Am unteren Ende mündet die Form in eine spezielle Fassung, welche auf das Halterungselement gesteckt werden kann. So wird der Kokon an das ihn tragende Element angeschlossen. Diese organische Außenform verläuft in Schwüngen um den Kokon und schließt ihn ein. Zusätzlich verlaufen sehr weiche, linienförmige Elemente entlang der Oberfläche und sorgen so für zusätzlichen Schutz, Rutschfestigkeit und eine angenehmere Haptik beim Umlegen der Leuchte. Diese kann in verschiedenste Positionen verdreht, gelegt oder auch gehängt werden. Die optische Erscheinung oder der gewünschte Nutzen kann vom Benutzer immer wieder neu definiert und umgesetzt werden. |
| ADC Fieldwork: Detmolder Studierende beim InnovationswettbewerbDetmold (hs-owl). „Die Aufgabe war komplex, aber es sind sehr vielversprechende Arbeiten dabei“, erklären Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann und Prof. Dr. Andreas K. Vetter. Sie betreuen die Master-Studierenden der Innenarchitektur, die am Innovationswettbewerb „ADC-Fieldwork“ teilnehmen, durchgeführt vom Art Directors Club Deutschland (ADC) und CREATIVE.NRW, dem Netzwerk der Kultur- und Kreativwirtschaft des Landes. 25 Master-Studierende stellten sich in den vergangenen vier Monaten die Frage, in welcher Gesellschaft wir eigentlich leben wollen, und entwickelten ungewöhnliche Lösungsansätze für die Bereiche „grüne Mobiltät“, „gesunde Ernährung“ und „familienfreundliche Arbeitswelt“. Das Besondere dabei: Die Studierenden gingen mit den Instrumentarien des Gestalters an Probleme heran, die sonst von Politikern, Ökonomen und Managern bearbeitet werden. „Designer werden zukünftig verstärkt an der Lösung von sozialen, politischen und ökonomischen Problemen teilhaben und dort entscheidende Impulse geben“, erläutert ADC-Vorstand Stefan Scheer den Hintergrund dieses Innovationswettbewerbs. Im Herbst 2011 werden alle eingereichten Ergebnisse im Rahmen einer großen Ausstellung in Nordrhein-Westfalen präsentiert und in einem begleitenden Buch dokumentiert. Fokus des Buches, so die Veranstalter, sei die Neudefinition der Rolle des Gestalters. Eine hochkarätig besetzte Jury kürt die drei besten Projekte. |
| Duales Studium: Verträge bis 5.9.2011 einreichenDetmold (hs-owl). Im Wintersemester startet das Duale Studium Architektur/Innenarchitektur. Sollten Studierende aufgrund der Semesterferien den Prüfungsausschussvorsitzenden nicht erreichen, unterschreibt auch die Dekanin den notwendigen Praktikumsvertrag. Der Vertrag muss bis spätestens 5. September 2011 der Hochschule vorliegen. Jeder der drei Vertragspartner (Studierender, Betrieb, Hochschule) erhält ein Exemplar des Vertrags. Das Exemplar für die Hochschule wird bis auf weiteres im Dekanat abgegeben. Die Vereinbarung wird nur rechtsbindend, wenn der zuständige Prüfungsausschuss des Fachbereichs Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ihr zustimmt (Architektur: Prof. Thevis, Innenarchitektur: bis 1.9.2011 Prof. Gräßer/ab 1.9.: Prof. Schultz-Matthiessen). Für das Einholen der Zustimmung ist der Studierende zuständig. Seit dem 28. Juni 2011 gibt es nur mehr einen statt bisher zwei Praktikumsverträge (vormals Praxissemestervertrag und Praktikumsvertrag). Bisher ausgefüllte Verträge behalten jedoch ihre Gültigkeit. Es besteht kein Grund, die beiden alten Verträge gegen den neuen auszutauschen, es sei denn sie wurden eh noch nicht unterzeichnet. |
| Info-Veranstaltung zu neuem Masterstudiengang M-CDCDetmold (hs-owl). Zum neuen weiterbildenden Masterstudiengang Computational Design and Construction (M-CDC) fand am Mittwoch, den 13. Juli 2011 eine Informationsveranstaltung für Interessierte aus Architekturbüros und Betrieben statt. Digitale Technologien verändern auch das Berufsbild von Architekten und Planern nachhaltig. Im Entwurfsprozess ist der Computer als Planungswerkzeug nicht mehr wegzudenken; auch die Fertigung von Gebäuden, Räumen und Objekten basiert verstärkt auf computergestützten Technologien. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Schnittstellen zwischen Entwurf, Fachplanung und Fertigung häufig nicht funktionieren – komplexe Entwürfe werden am Computer geplant und visualisiert, das dabei entstehende virtuelle 3D-Modell ist aber in der Regel nicht ohne weiteres für alle Planungsbeteiligten verwendbar und für die direkte Umsetzung auf z.B. CNC-gesteuerten Maschinen geeignet. Der weiterbildende Masterstudiengang Computational Design and Construction besetzt nun diese Schnittstellen. Er ist deutschlandweit einmalig und wird erstmals ab dem Wintersemester 2011 an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe angeboten. Darin vermittelt werden praxisorientierte Kenntnisse über die gesamte digitale Prozesskette vom Entwurf über die Simulation bis hin zur computergestützten Fertigung. Das dreisemestrige Studium, das mit dem Master of Engineering (M.Eng.) abschließt, wird in Blockveranstaltungen abgehalten, so dass die Teilnehmer die Möglichkeit haben, weiterhin ihrem Beruf nachzugehen. Fragen? Tel. (05231) 769-663 oder Mail an info(at)m-cdc.de. Weitere Informationen: www.m-cdc.de |
| Absolventenfeier: "Sie müssen sich jetzt Ihre Nische suchen"Detmold (hs-owl). Der erste Job oder doch noch einen Master anhängen? Fest steht erst einmal für 115 Absolventen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur: Sie haben es geschafft. Am Donnerstag, den 7. Juli erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse. Am Freitag schloss sich das Werkstattgespräch und am Samstag das Berufseinsteigerseminar an. "Sie sind sehr breit ausgebildet", sagte Prodekan Prof. Dr. Ulrich Knaack den Absolventen. Selbst wenn sich nach fünf Jahren zeige, dass sie nicht direkt als Architekt oder Innenarchitekt arbeiteten, die Bandbreite ihrer technischen wie künstlerischen Ausbildung sei ihre Qualität. Knaack: "Sie müssen sich Ihre Nische suchen." Die acht besten Absolventen der Fächer Architektur und Innenarchitektur sowie ein Fassadenmaster erhielten einen Buchpreis. Mit einer Note von 1,5 und besser waren dies: Jonas Schultz, Lisa Spooren, Isabel Linnenbecker, Ann-Kathrin Habighorst, Csilla Csoke, Julia Wend, Alexander Hirte, Ann-Christin Dirkwinkel (Jahrgangsbeste) und Tanja Hardes (Foto). Den Visualisierungspreis im Fach CAD überreichte Dipl.-Ing. Anke Tiggemann an Irina Funk, Patrick Günther, Elena Daweke und Viktor Schiller. Maryse Niemeier vom Prüfungsamt übergab gemeinsam mit Prodekan Knaack die Abschlusszeugnisse an jeweils elf Master-Absolventen in den Fächern Architektur und Innenarchitektur, 39 Architektur-Bachelor-, 49 Innenarchitektur-Bachelor-Absolventen sowie fünf Absolventen des internationalen Fassadenmasters (International Facade Design and Construction, Foto). Festlich gestaltet wurde die Feier durch die Musiker von Random Voyage. Anschließend ging es über den roten Teppich vom Foyer zum Sommerfest mit rund 250 Gästen ins festlich erleuchtete Parkdeck. Am Freitag, 8. und Samstag, 9. Juli schlossen sich das Werkstattgespräch und das Berufseinsteigerseminar der Detmolder Schule an. Wie und wo soll ich mich bewerben, was kann ich am besten und wer kann das gebrauchen? Antworten auf diese Fragen boten die Referenten Edgar Haupt, Berater und Coach für Architekten, Susanne Christ, Fachanwältin für Steuerrecht und Eleonora Jonjic von der Agentur für Arbeit Detmold. |
| Recycling-Design: Aus alt mach neuDetmold (hs-owl). „Müll ist ein Designfehler“ – so lautete der Slogan des Forschungsprojekts „wohn-vision-2020“. Darin zusammengeschlossen hatten sich für die Dauer von 26 Monaten Kreative, Hochschulen und Unternehmen unter Leitung des Instituts für Umweltschutz der TU Dortmund. Die Abschlussausstellung des Projekts fand am Mittwochabend in der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur statt, die besonders aktiv an dem Projekt beteiligt war. Eine edle Lampe aus alten Fahrradfelgen, ein Raumvorhang aus Vinylschallplatten, eine Garderobe aus zersägten Zimmertüren – was sonst auf dem Müll landen würde, erblüht neu arrangiert und ästhetisch designt zu neuem Leben. Genau das macht das Forschungsprojekt „wohn-vision-2020“ aus. Gefördert wurde es über 26 Monate hinweg von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), im Juli 2011 endet es. Das Projekt hatte zum Ziel, Visionen zu entwickeln für die Gesellschaft von morgen. Durch Recycling sollten Ressourcen geschont werden, sinnvolle Produkte entwickelt und Arbeit geschaffen werden. Recycling Design soll als Bestandteil der Ausbildung im Designstudium etabliert werden, hatte sich das Projekt auf die Fahnen geschrieben. Getreu diesem Credo bot Prof. Verena Wriedt an der Detmolder Schule in ihrem Lehrgebiet Möbel- und Produktentwicklung in den vergangenen Semestern regelmäßig Projekte zum Thema Nachhaltigkeit und Recycling an. „Für die Ausstellung wurden Einrichtungsvisionen künftiger Wohnwelten für die Bereiche Wohnen, Schlafen, Arbeiten, Küche und Bad aus recycelten Materialien von Studierenden aller Projektpartner entwickelt und realisiert“, sagte Wriedt. Dafür wurden Möbel und Produkte bis hin zum Prototypen entwickelt. Berücksichtigt wurden neben der Verwendung gebrauchter Materialien auch die künftigen demografischen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen. „Ziel war die Entwicklung von lebensbejahenden Wohnvisionen für das Jahr 2020, die auf der Verwendungen gebrauchter Rohstoffe beruhen und recycling-affine Zielgruppen im Fokus haben“, so Wriedt. „Jetzt fehlt nur noch der Schritt der Vermarktung.“ Ein weiterer Aspekt des Projekts: „Neben der Qualifizierung von Design-Studierenden stellen die Einbeziehung von Beschäftigungsgesellschaften mit der Qualifizierung benachteiligter Jugendlicher und langzeitarbeitsloser Menschen und die Kooperation mit kleinen und mittelständischen Unternehmen weitere wichtige Bausteine des Projekts dar“, sagte Verena Exner von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Wie sieht die Zukunft der Nachhaltigkeit im Design aus? Dieser Frage ging die Architektin und Designerin Rianne Makkink vom Rotterdamer Studio „Makkink & Bey“ in ihrem Festvortrag nach. Unmögliches wird möglich gemacht. Beispiel dafür sei das Projekt „Highworker“ - ein Objekt, das einem Hochsitz ähnelt und mit dem es möglich ist, von ungewohnten und unerreichbaren Orten aus zu arbeiten. Auch in Bezug auf Materialien haucht das Team um Rianne Makkink und dem Designer Jürgen Bey Altem und Verbrauchtem neues Leben ein. Inspiration holt sich Rianne Makkink aus dem Ausland. China und Indien stehen da besonders im Vordergrund, da der Gebrauch von Materialien dort noch traditionsbewusster stattfinde, so die Designerin. Zudem lerne man dort, mit anderen Augen zu sehen. Den Studenten gab sie den Ratschlag mit auf den Weg, jeden Versuch und jeden Rückschlag als einen Anfang zu sehen, um einen neuen Weg einzuschlagen. Die teilweise ausgezeichneten Produkte und Möbel sind bis zum 6. Juli 2011 im Foyer der Detmolder Schule (Emilienstr. 45, 32756 Detmold) zu sehen. Gezeigt werden 30 Arbeiten aus drei Semestern. Lobende Worte für die Ausstellung fand auch Hochschul-Vizepräsident Prof. Dr. Burckhardt Wrenger. Das Konzept für die Abschlussausstellung hat die 22-jährige Studentin Caroline Fallnich im Rahmen ihrer Bachelor-Thesis entwickelt und realisiert. |
| DFG fördert erstmals Forschungsprojekt an der Hochschule OWLDetmold (hs-owl). Großer Erfolg für die Hochschule OWL: Erstmals fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Forschungsprojekt an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Architekten Prof. Dr.-Ing. Ulrich Knaack und Prof. Dipl.-Ing. Matthias Michel (Hochschule OWL) zusammen mit dem Bauingenieur Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner vom Institut für Massivbau der TU Darmstadt. Die Hochschule OWL erhält dafür 225.776 Euro. In erster Linie richtet sich die Förderung der DFG an Universitäten. Für die Forschung der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist der Erfolg des Fachbereichs Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur deshalb besonders bemerkenswert. Die Idee: Das interdisziplinäre Forscherteam will Schalungssysteme für frei geformten Beton entwickeln. Das Problem: Die Schalung, in der Beton gegossen wird, ist meist rechteckig, für frei geformten Beton hingegen sei das Verfahren bislang sehr aufwändig. „Wir möchten dafür ein einfaches System entwickeln, das technisch funktioniert“, erläutert Knaack. Das Projekt ist eines von insgesamt 16 Projekten im Schwerpunktprogramm „Leicht Bauen mit Beton“. Darin vereint sind 40 Forscher von elf deutschen universitären Hochschulen. Die überregionale Kooperation führender Bauingenieure, Architekten, Maschinenbauer und Mathematiker soll dabei den Blick über den Tellerrand und Synergien beim Gedankenaustausch fördern. “Form follows force” – die Form folgt dem Kraftfluss – ist das Motto, mit dem Details untersucht und letztendlich zu einem wegweisenden Ganzen zusammengefügt werden sollen. Erforscht werden sollen die Grundlagen für das Bauen der Zukunft. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das gesamte Schwerpunktprogramm, dessen erste dreijährige Phase am 1. Juli 2011 beginnt, mit insgesamt rund 7 Mio. Euro. Prof. Dr. Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer, hebt die Bedeutung der Förderung hervor: „Die erfolgreiche Einwerbung dieses DFG-Projekts in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt unterstreicht die Forschungsstärke der Hochschule OWL und ist gleichzeitig Ansporn für weitere forschungsaktive Kollegen und Kolleginnen und unsere Institute, auch Anträge in diesem Förderbereich zu platzieren.“ |
| Exklusives COR/interlübke-PraktikumDetmold (hs-owl). Zwei der bekanntesten Möbelmarken Deutschlands, COR und interlübke, bieten exklusiv für Studierende und Absolventen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur ein neu geschaffenes Praktikum an. Die Bewerbungsfrist hat bereits begonnen und läuft bis 15. Juli 2011. „Das Praktikum wird erstmals zum Wintersemester 2011/12 vergeben“, erläutern Leo Lübke, Geschäftsführer von COR und interlübke, und Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann von der HS OWL, die das neue Praktikum gemeinsam konzipiert haben. Es dauert 4 bis 6 Monate (je nach individueller Abstimmung) und soll besondere Einblicke in die Berufswelt der Innenarchitektur ermöglichen. „Statt Kaffeekochen stehen bei uns Planung von Ausstellungsflächen und Objekten, Entwicklung von Messepräsentationen sowie Unterstützung bei der Produktentwicklung auf der Agenda“, erläutert Lübke. Bewerben können sich alle Studierende der Innenarchitektur, die mindestens im 4. Semester BA oder im MA-Studium sind. Bewerbungen bitte direkt an Arnd Grossekathöfer, E-Mail: agrossekathoefer@interluebke.de, Tel. (05242) 12-407. Mehr Informationen finden Sie hier. |
| Detmolder Student bei Kurzfilmfestival vertretenDetmold (hs-owl). Der Detmolder Architekturstudent Mirco Düsterhöft war mit seiner 3-D-Echtzeitvisualisierung „The Own Known Unknown“ beim 7. Internationalen Kurzfilmfestival vertreten. Das Festival fand vom 9. bis 13. Juni 2011 im Hangar 21 in Detmold statt. Zu seinem Beitrag inspiriert wurde der 29-jährige Bachelor-Student der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur durch das Buch „Das Haus“ („House of Leaves“) des amerikanischen Autors Mark Z. Danielewski. Das Buch - mal als Horrorgeschichte, mal als vielschichtiger postmoderner Roman betitelt – erregte bei Erscheinen ein gewisses Aufsehen durch seine typografischen Besonderheiten. So werden für die verschiedenen Erzähler unterschiedliche Schriften verwendet, teilweise wird das komplette Layout der Seite aufgebrochen. Die Audio-Version der Geschichte über ein Paar, das in einem Haus ein Labyrinths entdeckt, erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis. „Ich habe die Emotionen aus dem Buch rausgenommen und damit mein eigenes Storyboard entworfen“, sagt Dürsterhöft. Herauskam eine Neuinterpretation von Begrifflichkeiten und Gefühlen. Diese manifestieren sich räumlich, atmosphärisch sowie akustisch in einer interaktiven, dreidimensionalen Computer-Installation. Das Projekt entstand im Wintersemester 2010/2011 und wurde durch Prof. Marco Hemmerling betreut. Die Installation war während des Festivals die ganzen vier Tage zu sehen und zu erleben. Weitere Informationen: www.fest-der-filme.de |
| 6000 Euro Preisgeld: Kreis Lippe schreibt Wettbewerb ausDetmold (hs-owl). Der Kreis Lippe hat einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. In Kooperation mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur sammelt Landrat Friedel Heuwinkel möglichst viele Ideen zu drei Sanierungsprojekten. Zu gewinnen gibt es jeweils 6000 Euro. Dazu findet eine Infoveranstaltung am 14. Juni 2011 um 10 Uhr im Kreishaus (Raum 402) statt. Zunächst sollen Ideen gesammelt werden, teilt Dekanin Prof. Claudia Fries mit. Die drei Projekte sind: 1. „Gesicht der Kreises“: Die Gebäude des Kreises sollen sichtbar gemacht werden. „Der Kreis besitzt ca. 50 Gebäude, vom Bauhof, über Schulen bis zum Kreishaus“, teilt Fries mit. „Gesucht wird ein Konzept, wie der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden kann, dass dies ein Haus des Kreises ist.“ 2. Energetische Sanierung/Fassadensanierung des Kreishauses: Die Fassaden des Kreishauses, ca. 6000 qm sollen saniert werden. Dafür werden Ideen für eine Sanierung im Passivhaus Standard gesucht. 3. Umgestaltung des parlamentarischen Bereiches des Kreishauses: Der parlamentarische Bereich, ca. 1000 qm, besteht aus dem Plenarsaal, Fraktions- und Besprechungsräumen und ist auf dem Stand der Gestaltung der frühen 80-ziger Jahre. Fries: „Dieser Bereich soll vollständig umgestaltet werden.“ Das Problem: Die Zeit drängt. Denn die Ergebnisse sollen bereits am Tag der offenen Tür des Kreises, am 18. September 2011 vorgestellt werden. Deshalb findet bereits am 14. Juni 2011 eine Informationsveranstaltung mit Begehung im Kreishaus statt. Los geht es dort um 10 Uhr in Raum 402. Abgabe der Konzepte wird der 12. September 2011 sein. Die Mühen sind nicht umsonst: Für jedes der drei Projekte stellt der Kreis Preisgelder in Höhe von 6000,- Euro zur Verfügung. Interesse? Dann melden Sie sich bitte per Mail an heide.teschner@hs-owl.de. |
| Detmolder Studentinnen mit Preis ausgezeichnetDetmold/Wuppertal (hs-owl). Beim Wettbewerb für nachhaltige Möbel der Zukunft sind die Innenarchitektur-Studentinnen Belinda Bergener und Nina Kreistmann mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert und wurde am 24. Mai 2011 auf der Konferenz „The Future of Sustainable Lifestile and Entrepreneurship" in Wuppertal vergeben. Die preiswürdigen Arbeiten stammen aus dem Projekt Wohnvisionen 2020 und waren Teil einer Bachelorthesis bei Prof. Verena Wriedt. Wie sehen die Möbel für die Zukunft aus? Welche Rolle spielen Möbel für nachhaltiges Leben und Wohnen? Diesen Fragen widmet sich der Wettbewerb. Beurteilt wurde nicht nur die Wiederverwertbarkeit der Materialien, sondern auch die konkrete Vorstellung eines nachhaltigen Lebensstils. Das UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production bot exklusiv den Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur die Möglichkeit, ihre Visionen für nachhaltige Nutzungskonzepte vorzustellen. Außer an die Detmolder Schule richtete sich dies Angebot nur noch an die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und die ecosign/Akademie für Gestaltung. Gefördert wurde der Wettbewerb von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Für die Teilnahme sollten außer den Fotos des Möbelstücks auch ein Nutzungskonzept eingereicht werden, welches die nachhaltigen Verhaltensweisen des Möbelstücks beschreibt. Weitere Informationen: www.future-lifestyle-entrepreneurship.org |
| Detmolder Schule beim dmy-FestivalDetmold (hs-owl). Mit Sascha Grewe, Patric Günther und Guido Spriewald ist die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur mit gleich drei Gestaltern auf dem internationalen Design Festival "dmy" in Berlin vertreten. Im Plattenpalast zeigen sie, kuratiert von Carsten Wiewiorra und Jörg Prinz, vom 1. bis 5. Juni ihre Arbeiten. Zu sehen sein werden die fertigen Produkte der Drei genauso wie ihre Methoden, Konzepte und Entwürfe. Räumlich-materielle Kollagen für Interiorkonzepte, physiognomische Studien für Möbel und durch dreidimensionales Modeling erzeugte Strukturen ergeben Objekte zwischen Kunst und Design. Weitere Informationen unter: www.artcanbreakyourheart.de, www.voxel-studio.de, www.gedankenstriche.com, www.plattenpalast.de |
| Pavillon „Sparkler“ wird eröffnetDetmold (hs-owl). Nachdem der aus Bierkisten gebaute BOXEL-Pavillon im vergangenen Jahr für viel Aufsehen gesorgt hat, setzten Studierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur die Pavillon-Reihe in diesem Semester mit dem nicht weniger spektakulären „Sparkler“ fort. Der kristallförmige Pavillon wurde am 30. Mai 2011 im Beisein von Bürgermeister Rainer Heller und FH-Präsident Dr. Oliver Herrmann auf dem Campus Emilie eröffnet. Als Inspiration diente die bekannte Proportionsdarstellung des Menschen von Leonardo da Vinci, die den Menschen eingebunden in einen Kreis und ein Quadrat zeigt. Ausgehend von diesem Bild wurde eine komplexe räumliche Struktur aus filmbeschichteten Sperrholzplatten entwickelt. „Im Inneren hat der Pavillon die Form des perfekten Kreises, doch nach außen wirkt er kristallförmig“, erläutert Prof. Marco Hemmerling, der das Projekt initiiert hat und den weiterbildenden Masterstudiengang „Computational Design and Construction“ (www.m-cdc.de) an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe leitet. Realisiert wurde der Pavillon in nur wenigen Wochen mit Hilfe digitaler Planungswerkzeuge und computergestützter Fertigungstechnologie. Ab August geht der Pavillon „Sparkler“ dann auf Reise und wird unter anderem in Köln, Frankfurt und im August auf der Bundesgartenschau in Koblenz zu sehen sein. |
| Preis der Stadt Detmold an vier Studenten verliehenDetmold (hs-owl). Vier Studierende der Hochschule OWL sind mit dem Preis der Stadt Detmold für Bauen und Gestalten ausgezeichnet worden. Die Bauingenieurin Margit Rüsing erhielt 1000 Euro für ihre herausragende Diplomarbeit. Bei der Preisverleihung am 30. Mai auf dem Detmolder Campus wurden außerdem die Studierenden Janine Bläß (Pavillon für die Architekturbiennale Venedig, 750 Euro) und Miriam Engelkamp (Entwurf einer Recycling-Leuchte, 750 Euro) geehrt. Einen Sonderpreis über 500 Euro erhielt Sascha Grewe (Buchstabenhocker, Aufbewahrungsmöbel U.F.O.). Es gratulierten FH-Präsident Dr. Oliver Herrmann und Detmolds Bürgermeister Rainer Heller. „Die Ergebnisse der sehr guten Diplomarbeit von Frau Rüsing besitzen ein hohes wissenschaftliches und ingenieurtechnisches Niveau“, lobte Laudator Prof. Dr.-Ing. Erhard Gunkler. „Sie waren Grundlage für den erfolgreichen Einsatz hochfesten Betons in einem Betonfertigteilwerk der mittelständischen Bauindustrie.“ Eine preiswürdige Leistung, so befand auch die Jury. Unter dem Motto „Dein Studium - Deine Stadt - Dein Preis“ prämiert die Stadt im zweijährigen Turnus herausragende studentische Arbeiten der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und des Fachbereichs Bauingenieurwesen. Gesucht wurden die besten studentischen Arbeiten der beiden Fachbereiche ab Sommersemester 2009. Insgesamt hatten diesmal 57 Studierende der Hochschule Ostwestfalen-Lippe am Standort Detmold mit knapp 70 Arbeiten teilgenommen. Eine Jury aus Wissenschaft und Praxis hatte am 11. Mai die auszuzeichnenden Arbeiten ermittelt. Sie bestand aus: Dipl.-Ing. Volker Büker (RRR Stahlbau GmbH, Lage), Andreas Buschkamp (STRABAG AG, Lemgo), Friederike Bienstein (Fachjournalistin, Berlin), Dr. Oliver Herrmann (Präsident der Hochschule OWL), Rainer Heller (Bürgermeister der Stadt Detmold) und Thorsten Brinkmann (GILDE Wirtschaftsförderung GmbH). „Für die Stadt Detmold ist eine enge Kooperation mit den örtlichen Fachbereichen der Hochschule OWL und ein vielfältiges Engagement für unsere Studierenden vor Ort selbstverständlich“, sagt Detmolds Bürgermeister Rainer Heller. Kommunen mit Hochschulstandorten werden gute Entwicklungsmöglichkeiten prognostiziert. Doch was wird konkret daraus gemacht? Wo bleibt die gemeinsame Strategie, fragte Jörg Lennardt in seinem Festvortrag. Der Geschäftsführer der „ExperConsult, Wirtschaftsförderung & Investitionen" aus Dortmund kritisierte: "Unsere besten Köpfe wandern ins Ausland ab." Benötigt würden gemeinsame Strategien und Konzepte von Kommunen und Hochschulen. Hier seht Ihr die prämierten Arbeiten. |
| Ausstellung Wohnschablone: „Wohnraum neu denken“Detmold (hs-owl). Wie können Reihenhäuser aus den 50er Jahren in eine modernes Wohngebiet umgebaut werden? Diese Frage liegt der Ausstellung „Wohnschablone“ zu Grunde. Sie wird am Dienstag, 24. Mai um 19.30 Uhr im Foyer eröffnet. Zu sehen sind die 20 besten Studentenarbeiten aus dem Projekt „Grundlagen Entwerfen“. Teilgenommen hatten an dem Fach von Prof. Ulrike Kerber im vergangenen Wintersemester alle 120 Drittsemester. „Das Thema war, Wohnraum neu zu denken“, sagt Kerber. Bei dem umzugestaltenden Wohngebiet handelt es sich um das Konversionsgebiet Sonnenhügel in Osnabrück. Das Areal besteht aus Wohnhäusern der abgezogenen britischen Streitkräfte und soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Kerber: „Das Schöne für die Studenten war, dass jeder ein eigenes Haus aufmessen konnte.“ Bearbeitet wurden zehn Schwerpunktthemen, wie z. B. Mehrgenerationenhaus, Werkstatthäuser oder so genannte Riegelhäuser mit gemeinschaftlich genutzten Küchen. „Heraus kamen Entwürfe , die unglaublich viel Potenzial haben“, so Kerber. |
| TV berichtet über Sommerakademie von Prof. RennertzDetmold/Baden-Baden (hs-owl). Zweiundzwanzig Studierende der Schule für Architektur in Detmold haben Anfang Mai ihr Praktikum im Fach Bildhauerei am Baden-Badener Florentinerberg verbracht. Prof. Karl Manfred Rennertz bietet seinen Schülern die Sommerakademie bereits im sechsten Jahr an. Die einzige Vorgabe stellte er in diesem Jahr mit dem Werkstoff - Holz. Zwar gab es im Vorfeld des Praktikums Vorlesungen über expressionistische Gestaltung und afrikanische Kunst, am Ende blieb es aber jedem Studierenden selbst überlassen, welchen Stil er oder sie umsetzen möchte. Für viele der Studenten war die Holzbearbeitung absolutes Neuland. Binnen einer Woche, so das Ziel, sollte jeder der zweiundzwanzig ein vorzeigbares Stück bewältigt haben. Die Präsentation war öffentlich, die Nachwuchskünstler stellten ihre Skulpturen u.a. auch Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner vor. Derzeit ist die Freiluftausstellung noch bis Ende Mai zu sehen. Die Stücke sollen anschließend sogar verkauft werden. Hier seht Ihr den Film von TV Baden-Baden: |
| Neuer Studiengang schließt Lücke zwischen digitalem Entwurf und FertigungDetmold (hs-owl). Architekten kennen das Problem, genauso wie Ingenieure und Produktdesigner: Häufig klafft eine Lücke zwischen digitalem Entwurf und der Fertigung. Diese will nun der neue weiterbildende Studiengang „Master – Computational Design and Construction“ schließen. Er ist deutschlandweit einmalig und wird erstmals ab dem Wintersemester 2011/12 an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe angeboten. Digitale Technologien verändern unsere Umwelt. Im Entwurfsprozess von Architekten und Planern ist der Computer nicht mehr wegzudenken, und auch die Fertigung von Gebäuden, Räumen und Objekten basiert verstärkt auf computergestützten Technologien. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Schnittstelle zwischen Entwurf, Fachplanung und Fertigung häufig nicht funktioniert – komplexe Gebäude werden am Computer geplant und visualisiert, das dabei entstehende virtuelle 3D-Modell ist aber in der Regel nicht ohne weiteres für alle Planungsbeteiligten verwendbar und für die direkte Umsetzung über computergestützte Produktionsmethoden, wie z.B. CNC gesteuerte Maschinen, geeignet. „Genau für diese Schnittstelle zwischen Entwurf und Fertigung bilden wir Fachkräfte aus, die von beidem etwas verstehen“, sagt Prof. Dipl.-Ing. Marco Hemmerling, der den Studiengang leitet. Der Studiengang „Computational Design and Construction“ vermittelt praxisorientierte Kenntnisse über die gesamte digitale Prozesskette vom Entwurf über die Simulation bis hin zur computergestützten Fertigung. Der Studiengang richtet sich an Absolventen aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, (Bau)Ingenieurwesen, Maschinenbau, Produktionstechnik, Holzbau und Produktdesign sowie Informationstechnologie und verwandte Bereiche. Das Studium schließt mit dem Master of Engineering (M.Eng.) ab. Ein erster akademischer Abschluss (Bachelor, Master oder Diplom) sowie eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit ist Voraussetzung. Das dreisemestrige Vollzeitstudium wird in Blockveranstaltungen abgehalten, so dass die Studierenden die Möglichkeit haben, weiterhin ihrem Beruf nachzugehen. „Die Arbeit am Computer erfordert eine intensive Betreuung“, so Hemmerling. Daher werde eine kleine Gruppe von 15 Leuten angestrebt. Die Studiengebühr beträgt insgesamt 5700 Euro. Anmeldung bitte bis 31.7.2011. Weitere Informationen im Internet unter www.m-cdc.de Kontakt: Hochschule Ostwestfalen-Lippe Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Dipl.-Ing. Anke Tiggemann, Tel. (05231) 769-667, info@m-cdc.de |
| Was macht ein Stadtplaner?Detmold (hs-owl). "Stadt plus - Werkschau" war die Ausstellung des Studiengangs Stadtplanung überschrieben, die in der Detmolder-Räume-Woche im Foyer eröffnet wurde. Mit einem großen Modell der Stadt Detmold sowie beispielhaften Studentenarbeiten zum Thema Stadt zeigten die Macher um die Professoren Oliver Hall, Martin Hoelscher, Dr. Reiner Staubach und Kathrin Volk die Vielfalt, die das neue Studienfach ausmacht. "Je ein bis zwei Themen spiegeln wieder, was heute in der Stadtplanung üblich ist, welche Aufgaben es gibt", sagt Prof. Martin Hoelscher. Der Bachelor-Studiengang Stadtplanung kann seit knapp einem Jahr in Detmold studiert werden. Fortgeführt werden kann das Studium mit dem Master Städtebau NRW. |
| Werkbundstipendium vergebenDetmold (hs-owl). Auch in diesem Jahr wurde wieder das Werkbundstipendium vergeben. 2011 erhalten dies die Studierenden Anna-Katharina Spielvogel, Inken Zierenberg, David Schmitt, René Schultze-Wienker (auf dem Foto von links) sowie Nathalie Wecker und Eva Höckels. Es gratulierten die Professoren Eva Filter und Ulrich Nether. Die Detmolder Schule vergibt für besondere Leistungen während des Studiums jeweils am Tag der offenen Tür Stipendien für die Sommerakademie des Werkbunds. Die Werkbund-Akademie findet vom 27. bis 29. Mai 2011 zum Thema „Das Ungefähre“ statt. Näheres dazu unter www.deutscherwerkbund-nw.de.
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| Welcome to DetmoldDetmold (hs-owl). „A very warm welcome“ – 13 Studenten der University of Florida sind derzeit mit ihren beiden Professorinnen Margaret Portillo und Candy Carmel-Gifflin an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur zu Gast. Sie nehmen an der Workshopwoche Detmolder Räume teil. Am Dienstagabend wurden sie von Prof. Uta Pottgiesser und Stefanie Heißenberg vom Akademischen Auslandsamt offiziell in Detmold begrüßt. Unter den 13 Studenten sind vier Innenarchitekten und neun Ingenieure. Zum „Official Welcome“ bekamen die amerikanischen Gäste Welcome-Bags die von ihren studentischen Gastgebern mit allerlei brauchbaren Dingen, wie einem deutschen Zollstock, ausgestattet wurden. Das Besuchsprogramm beinhaltet in der ersten Woche den Workshop „Space Cadets“, der im Rahmen der Detmolder Räume stattfindet. In den nächsten zwei Wochen geht es dann nach Hamburg und Berlin, um bekannte Firmen und Museen zu besichtigen. Die Beziehungen der Hochschule OWL nach Florida hat Tradition. Bereits seit 1999 findet ein Austausch mit der University of Florida in Gainesville in den Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen Bau und Bauingenieurwesen statt. Seit 2010 ist der Austausch auf die Studiengänge Architektur und Innenarchitektur ausgeweitet. |
| „Avantgarde braucht die Nutzerperspektive“Detmold (hs-owl). Warum tut man sich als Architekt Partizipation an? Weil es ungemein bereichert, die gesellschaftliche Akzeptanz und die Akzeptanz der Nutzer fördert. So lautet das Resümee der Berliner Architektin Susanne Hofmann (Baupiloten Berlin), die am Montag, den 2. Mai bei den Detmolder Räumen 2011 zum Thema „Architektur als sozialer Katalysator“ sprach. Die interdisziplinäre Konferenz stand unter dem Motto „Space:Catalysts“, knapp 200 Zuhörer waren dazu an die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur gekommen. Beispiel Erika-Mann-Grundschule, Berlin-Wedding: ein einschüchternder Bau aus der Kaiserzeit, heute Brennpunktschule, 82 Prozent der Kinder haben ausländische Wurzeln. Das Studienreformprojekt „Baupiloten“ unter der Leitung von Susanne Hofmann gestaltet unter Einbeziehung der Schüler die Schule um: Fantasievolle Sitzecken machen die langen Flure wohnlicher, ein Spiegelkaleidoskop regt an, ein Chillraum lässt Schüler zur Ruhe kommen. „Form follows (kids) fiction“, sagt Susanne Hofmann, die immer wieder von der Fantasie, aber auch von den sehr konkret geäußerten Vorstellungen der Schüler zur gewünschten Atmosphäre überrascht ist. Architektur und Pädagogik zusammen zu bringen – so wird es von den Lehrern gewünscht. Ganz nebenbei entsteht durch die gemeinsame Arbeit an „ihrer“ Schule ein Gemeinschaftsgefühl. „Jede Klasse übernahm die Patenschaft über eine Sitznische“, erläutert Hofmann. Wer etwas selbst mit gestaltet hat, übernimmt auch Verantwortung für dessen Fortbestand. So wird Partizipation letztlich auch zum Werkzeug sozialer Stadtentwicklung. Je komplexer etwas wird, desto kleiner wird der Planer, hat der Landschaftsarchitekt Klaus Overmeyer (Urban Catalyst) beobachtet. Auf die kreative Kartierung mit ausführlichen Nutzerinterviews folgt die strategische Planung und letztendlich die räumliche Praxis. Dass sich eine kommerzielle und nicht kommerzielle Nutzung eines gemeinsam gestalteten Areals nicht ausschließt, zeigte er eindrucksvoll am Beispiel des Berliner Mellowparks, einer Skateranlage mit Werkstatt, Hostel, Magazin. „Ich glaube, Gestaltung wird dann interessant, wenn sie sich öffnet“, sagt Overmeyer. „Man hat eine größere Verantwortung bei Aktionen im öffentlichen Raum“, sagt der niederländische Performancekünstler IEPE, der für seine Absperraktionen in Berlin und Tokyo und seine regnenden Wunderbäume sowie als Erfinder der Hybridsportart Schachboxen bekannt wurde. Er bezieht in seine Projekte stets viele Menschen mit ein. „Painting Reality“ hieß eine Aktion, bei der er auf einer großen Straßenkreuzung in Berlin je 340 Liter rote, gelbe, violette und blaue Farbe auskippte. Durch die darüberfahrenden Autos, Fahrräder, Motorräder ergab sich ein buntes Zeugnis unserer mobilen Gesellschaft. „Rede mit den Leuten und unterschätze sie nicht“, so IEPES Erfahrung. Man muss Strukturen schaffen, um Mitarbeit zulassen zu können, sagt Matthias Rick (raumlabor berlin). Mit „Eichbaum“, der „hässlichsten U-Bahn-Station des Ruhrgebiets“, irgendwo zwischen Mühlheim und Essen, hatte sich das Berliner Architektenkollektiv raumlabor keine einfache Aufgabe gestellt. Die U-Bahn-Station direkt an der Autobahn war geprägt von sehr viel Angst. Gemeinsam mit den Anwohnern entwarfen sie die „Eichbaum Oper“, die dort auch tatsächlich aufgeführt wurde. Rick: „Das Spektakel ist für uns nicht wesentlich gewesen.“ Vielmehr sollte ein Raum geschaffen werden, über den es sich lohnt, weiter nachzudenken. Andere Partizipationsprojekte waren der „venetian chair“ auf der Bienale in Venedig oder das vertikale Dorf zum Selberbauen in Korea. „Macht es Sinn, gemeinsam eine Utopie zu erarbeiten“, fragt Rick. Er gibt selbst die Antwort: „Ja, es macht Sinn. Aber es muss gut moderiert werden.“ |
| Chinesische Delegation zu GastDetmold (hs-owl). Um die Zusammenarbeit zu vertiefen, war jetzt eine chinesische Delegation der Huazong Universität aus Wuhan an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur zu Gast. Die Kooperation besteht seit langem zwischen Prof. Baofeng Li und Prof. Swantje Kühn. Prof. Swantje Kühn zeigte sich zufrieden mit dem Austausch: „Ziel des Besuchs war es, die Kooperation auszubauen, gemeinsame Themen zu erkennen und diese in das jeweilige Curriculum zu integrieren und zum Beispiel eine Zusammenarbeit zu schaffen zwischen dem Urban Design Department Wuhan und unserem Bachelor des Städtebaus.“ Somit gab es eine Vorstellung der Kollegen der Schwerpunkte Architektur/Innenarchitektur/Städtebau und des Forschungsschwerpunkts Perception Lab. Bereits 2008 nahm die Huazong Universität an der ersten internationalen Sommerakademie „School as a Powerhouse“ in Detmold teil. Im Jahr darauf fand ein Workshop in Wuhan, China, zum Thema „"Sustainable Design in Large Scale Buildings" statt. Für den Sommer 2011 ist ein gegenseitiger Austausch unter dem Thema „Slim vertical City" geplant. |
| Die neue „52 Grad“ ist da!Detmold (hs-owl). Die neue „52 Grad“ ist erschienen. Im voll besetzten Foyer des Casinos wurde die neue Ausgabe der Zeitschrift der Detmolder Schule erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann hat eine 18-köpfige studentische Redaktion im letzten Semester das Magazin entwickelt. Grafisch begleitet von Dipl.-Ing. Markus Tiggemann. Alles, was die Detmolder Schule in den vergangenen Monaten bewegt hat, findet sich auf 120 bunten Seiten. Kreativ, ungewöhnlich, überraschend. „Das Titelthema widmet sich dieses Mal dem Human Centered Design“, erläutert Hofmann. Jener Haltung, die Gestaltungs- und Planungsprozesse systematisch an den empirisch fassbaren Nutzerbedürfnissen ausrichtet. Diese Themenwahl ist nicht willkürlich: Die Detmolder Schule richtet sich ganzheitlich an diesem Anspruch menschzentrierter Gestaltung und Planung aus. Die neue „52 Grad“ ist mit 120 Seiten deutlich umfangreicher als die letzte Ausgabe. Zu verdanken ist dies dem großen Zuspruch, den die Zeitschrift der Detmolder Schule auch bei den Unternehmen der Design- und Möbelbranche findet. „Durch ihre Anzeigenauftritte und das große Engagement der Studierenden, die sich neben Redaktion und Gestaltung auch um das Anzeigen-Marketing kümmerten, konnte das Magazin weiter wachsen“, so Hofmann. |
| Baukeramik im ZiegeleimuseumDetmold/Lage (hs-owl). Filigrane Mosaike und Skulpturen aus Ziegeln zeigt die neue Ausstellung "Baukeramik" im Ziegeleimuseum Lage. Die Eröffnung fand am Mittwoch, 20. April vor über 200 Gästen statt. Unter dem Thema "Baukeramik" zeigen Studierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur die Ergebnisse ihrer praktischen Arbeiten in den Fächern "Baustofftechnologie" und "Plastisches Gestalten der Innenarchitektur". Betreut wurden die Projekte von Prof. Reinhold Tobey und Prof. Karl Manfred Rennertz. Die konstruktiven und künstlerischen Möglichkeiten moderner und historischer Ziegel sowie die römische Tradition des Mosaiks werden in dieser Ausstellung lebendig. „Ausgangspunkt für die Mosaiken waren römische Vorbilder, die in Köln im Römisch-Germanischen Museum studiert und zum Teil kopiert, zum Teil in abgewandelter Form neu formuliert wurden“, so Rennertz. Die gezeigten Studienarbeiten mit dem Werkstoff Ziegel entstanden über den Zeitraum von teilweise über einem Jahr. Untersucht wurden die historischen Ziegel aus Lage aber auch heutige Industrieziegel. Mit beiden Werkstoffen wurden die nun ausgestellten Objekte gebaut. Beeindruckt von der Vielfalt der Arbeiten und der Kreativität der Studierenden zeigte sich auch Hochschulpräsident Dr. Oliver Herrmann, der die Ausstellung gemeinsam mit Dr. Thomas Parent, stellvertretender Direktor des LWL-Industriemuseums, eröffnete. „Die Kooperation der Hochschule OWL und des Ziegeleimuseums ist herausragend gut gelungen“, so Herrmann. Annähernd einmal im Jahr arbeiten Prof. Rennertz und Tobey mit ihren Studierenden ein Projekt aus, welches zum Ziegeleimuseum einen Bezug hat. Das größte Projekt lief 2007 mit dem gesamten Erstsemesterjahrgang der Innenarchitektur (damals 144 Studierende): 144 Säulen rahmten die große Wiese, gekrönt mit je einem Porträtkopf. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. September 2011 während der Öffnungszeiten des Ziegeleimuseums (Sprikernheide 77, 32791 Lage) von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr zu sehen. |
| „Der letzte Raum“: WIBU zeichnet Nachwuchsinnenarchitekten ausDetmold (hs-owl). Zwölf Quadratmeter Wohnfläche plus vier Quadratmeter Bad – so sieht das durchschnittliche Zimmer im Altenpflegeheim aus. Für den Studentenwettbewerb „Der letzte Raum“ suchte der Heim-Ausstatter WIBU gemeinsam mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur nach neuen Lösungsansätzen. Am 6. April 2011 fand die Preisverleihung in Detmold statt. Der erste Platz (800 Euro) ging an Judith Miriam Janzen für ihre neuartige Grundrisslösung eines Pflegeheimzimmers. 500 Euro erhielt Katrin Kollodzey für den zweiten Platz. Sie überzeugte die Jury mit einer flexiblen Funktionswand. Mit je 250 Euro teilen sich Kira Kawohl (für ein Lichtkonzept) und Maren Koch (für einen Individualisierungs-Kasten) den dritten Rang. Einen Sonderpreis sprach die Jury Wiebke Schäfers für ihr 3D-Memory „Sinnery“ zu. Volker Augustin, Verkaufsleiter der WIBU-Gruppe, überreichte gemeinsam mit Prof. Ulrich Nether die Preise. Insgesamt nahmen an dem Wettbewerb 20 Studierende teil. Die Jury zeigte sich begeistert von den vorstellten Projektarbeiten. „Besonders hervorzuheben sind vor allem die detaillierten Planungen und Ausführungen der Arbeiten bis hin zu fertigen Prototypen von Produkten, die den Bewohnern im Altenpflegeheim mehr Lebensqualität und Lebensfreude ermöglichen. Die WIBU Gruppe wird den ausgezeichneten Studierenden sowohl zur Industrie, als auch zu den Betreibern und Investoren entsprechende Kontakte für die Weiterentwicklung und Vermarktung vermitteln", so Sabine Wegmann, Marketingleiterin der WIBU Gruppe. „Interessant an der Aufgabe war, auf sehr kleinem Raum einen Lebensraum zu schaffen“, sagte Prof. Ulrich Nether, der das Projekt „Der letzte Raum“ betreute. Die Frage war: „Wir kann man den jetzt bestehenden Raum verbessern?“ Gesucht wurden keine abstrakten Visionen, sondern sehr konkrete Vorschläge, um das Leben für alte Menschen im Pflegeheim angenehmer zu gestalten. „Wie gelingt es uns, die Bedürfnisse von Einwohnern, Angehörigen, aber auch Mitarbeitern unter einen Hut zu bekommen“, fasst Herbert Wiedemann vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK), das auch Pflegeheime betreibt, zusammen. Er sowie sein Kollege Bernhard Hentschel gehörten mit Vertretern des Unternehmens WIBU und der Detmolder Schule der Jury an. Die Bevölkerung wird immer älter. Mit dem immer höher werdenden Lebensalter steigt auch die Zahl der typischen Alterskrankheiten und die Zahl derjenigen, die irgendwann gepflegt werden müssen. Derzeit werden in Deutschland jährlich 300 Altenpflegeheime erbaut oder erneuert, Tendenz steigend. Die Räume, die dort zur Verfügung stehen, haben vor allem aus wirtschaftlichen Gründen eine auf Effizienz ausgerichtete Ausstattung. Das Bewohnerzimmer ist zunächst von Funktionen und Abläufen geprägt, Gestaltung findet oft nur an der Oberfläche statt. Dabei ist dieses Zimmer zumeist der letzte Raum im Leben. Deshalb bestand die Aufgabe darin, neue Lösungen für das Patientenzimmer im Pflegeheim zu suchen. Integriert werden sollten funktionale Aspekte vom Notwendigen bis zu der Möglichkeit, sich noch einmal entfalten zu können. Der Jury für den Wettbewerb gehörten Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Nether, Prof. Dipl.-Ing. Eva Filter (beide Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur), Sabine Wegmann (Marketingleiterin WIBU), André Prentkowski (Prokurist, WIBU), Herbert Wiedemann (Geschäftsführer Kreisverband Rottal-Inn, BRK) und Bernhard Hentschel (Geschäftsführer Seniorenwohnen, BRK) an. |
| Großprojektion auf die GlasfassadeDetmold (hs-owl). 50 virtuelle Räume, die menschliche Charaktere visualisieren und das als Großprojektion von innen an die Glasfassade der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur: Mit diesen außergewöhnlichen Mitteln stellten Studierende von Prof. Marco Hemmerling am Dienstag, den 5. April um 20 Uhr im Foyer der Hochschule ihr Langzeitprojekt „Digital Canetti“ vor. Gleichzeitig wurde das Buch zum Thema vorgestellt. Der Literaturnobelpreisträger Elias Canetti beschreibt in seinem Buch „Der Ohrenzeuge“ 50 menschliche Charaktere, die in ihrer knappen Kennzeichnung in zuweilen surrealistischen Bildern unmittelbar einleuchten und unvergesslich sind. Diese eindringlichen Beschreibungen dienten als Ausgangspunkt für die Gestaltung von virtuellen Räumen im Rahmen des Lehrgebiets Computer Aided Design an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Im Laufe von drei Semestern entwarfen 50 Studierende mit Hilfe einer professionellen Visualisierungssoftware anthropologische Raumkonzepte, in denen die Eigenschaften der literarisch vorgestellten Charaktere in räumliche Phänomene überführt wurden. Die so entstandenen Raumkompositionen nehmen in ihrer atmosphärischen Wirkung eindrucksvoll Bezüge zu den von Canetti überzeichneten menschlichen Charakteren auf. |
| Von wegen alte Flasche: Entwicklungshelfer baut Häuser aus MüllDetmold (hs-owl). Wände aus Stein und Mörtel kann jeder, dieser Mann aber baut Häuser aus Abfall: Der „Müllmann“ wird Andreas Froese von den Nicaraguanern genannt, für die er aus PET-Flaschen und Bauschutt Häuser baut. Am 5. April 2011 stellte der Entwicklungshelfer, Informatiker und Zimmermann seine Arbeit an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur vor. Als der gebürtige Herforder Anfang der achtziger Jahre als Rucksacktourist durch Zentralamerika reiste, wurde er erstmals mit der Armut der Menschen konfrontiert. Ausgelöst durch Krieg und Revolution sah er Menschen in einer hoffnungslosen Situation. Mit diesen Bildern im Kopf entschloss er sich kurzerhand zu einer handwerklichen Ausbildung, um den Menschen ein Dach über den Kopf zu bauen. Er wurde Zimmermann. Die Idee, Plastikflaschen mit Sand gefüllt zu einem Baustoff umzufunktionieren, kam ihm nach einem großen Fest in Honduras. Tausende Flaschen aus Kunststoff lagen herum. „80 Prozent unseres gesamten Plastikmülls landet im Meer“, so Froese. Warum den Abfall nicht nutzen? Inzwischen stellt der 53-Jährige schon seit einigen Jahren mit seiner kleinen Firma Eco-Tec in Entwicklungsländern das technische und organisatorische Know-how für seine PET-Flaschen-Häuser zur Verfügung. Eine Idee, die Schule macht. Nach Zentral- und Südamerika folgten Indien und Afrika. Inzwischen hat sich auch der deutsche TÜV bereits erklärt, die Baumethode des Herforders zu prüfen. Ist vor Ort erst einmal geklärt, wie das erforderliche Leergut gesammelt werden kann, fehlen nur noch Sand, Erde, ein klein wenig Zement und der Einsatz der Einheimischen – und fertig ist das Haus. Für eine Schule in Honduras sammelten die Kinder die Flaschen ein, für ein Behindertenprojekt in Mexiko packten die späteren Bewohner mit an. „Man muss nicht unbedingt die Sprache beherrschen, um diese Häuser zu bauen“, sagt Froese. Nach seinen Schätzungen kosten seine Häuser rund 40 bis 60 Prozent weniger als die üblichen Steinbauten. Eine preiswerte Unterkunft, die durchaus Bestand hat. „Das hält", sagt Andreas Froese, „mein ältestes Haus steht nun immerhin schon seit neun Jahren." Jetzt sucht der rührige Entwicklungshelfer Mitstreiter aus dem Hochschulbereich, um seine Idee noch bekannter zu machen. Angst, dass ihm die Arbeit ausgehen könnte, hat der 53-Jährige nicht. „Ich denke, die Zukunft ist Erde und Müll.“ Weitere Informationen: www.eco-tecnologia.com |
| Architektursoziologische DekonstruktionDetmold (hs-owl). Präsentation eines ungewöhnlichen Forschungsprojekts: Unter dem Titel „Der Gehry-Effekt“ sind im Fink-Verlag die Ergebnisse einer umfassenden raumwissenschaftlichen Studie zu Frank O. Gehrys westfälischem Meisterwerk MARTa Herford erschienen. Unter der Leitung des Soziologen Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann und der Innenarchitektin Dipl.-Ing. Katharina König haben Wissenschaftler, Gestalter und Studierende des interdisziplinären Design-Forschungsschwerpunkts „PerceptionLab“ der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Frank O. Gehrys Architektur analysiert. „Uns geht es um die Frage, wie der dekonstruktivistische Bau seine Funktion erfüllt. Wie sich die Nutzer darin zurechtfinden und welche Diskursgeschichte den Bau umhüllt“, erläutern Hofmann und König. Um diesen Fragen empirisch fundiert auf den Grund zu gehen, näherte sich das insgesamt etwa zwanzig Forscherinnen und Forscher umfassende Team mit einem multimethodischen Ansatz seinem Gegenstand. Über die Dauer von 18 Monaten wurden mehrere Teilstudien durchgeführt, die sowohl die innenräumliche Funktionalität des MARTa als auch den diskursiven Raum der Debatten über das Museum mit Hilfe verschiedener Methoden der empirischen Sozialforschung analysierten: vom Eye-Tracking über kognitives Kartieren und experimentelle Simulationsanalysen bis zu einer Befragung von mehr als 500 Menschen in Herford. |
| Nachhaltige Möbel der ZukunftDetmold (hs-owl). Wie sehen die Möbel für die Zukunft aus? Welche Rolle spielen Möbel für nachhaltiges Leben und Wohnen? Diesen Fragen widmet sich der Wettbewerb für nachhaltige Möbel der Zukunft. Dabei handelt es sich nicht nur um die Wiederverwertbarkeit der Materialien, sondern auch um die konkrete Vorstellung eines nachhaltigen Lebensstils. Das UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production bietet exklusiv den Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur die Möglichkeit, ihre Visionen für nachhaltige Nutzungskonzepte vorzustellen. Außer der Detmolder Schule richtet sich dies Angebot nur noch an die Hochschule Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und die ecosign/Akademie für Gestaltung. Die besten Entwürfe werden am 24. und 25. Mai 2011 auf der Konferenz „ The Future of Sustainable Lifestyle and Entrepreneurships“ präsentiert. Der Sieger wird anschließend mit einem Geldpreis von 400 € prämiert. Gefördert wird der Wettbewerb von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Für die Teilnahme sollen drei Fotos des Möbelstücks sowie Informationen über die Machart und die verwendeten Materialien eingereicht werden; außerdem ein Nutzungskonzept, welches die nachhaltigen Verhaltensweisen des Möbelstücks beschreibt. Abgabeschluss ist der 05.05.2011. Weitere Informationen: www.future-lifestyle-entrepreneurship.org Anmeldung bei Prof. Ulrich Nether unter: ulrich.nether@hs-owl.de |
| Vernissage: Alte Baustoffe neu gedachtDetmold (hs-owl). Aus dem Rückbau alter Häuser neue Interieurs zu entwickeln - so lautete die Aufgabe. Die vielfältigen Ergebnisse sind noch den ganzen März im Casino (obere Etage) zu sehen. Die Ausstellung der Masterstudierenden von Prof. Dipl.-Ing. Eva Filter wurde am 4. März eröffnet. „Recycling Interieur“ war das Projekt im Wintersemester überschrieben. Gemeinsam mit Martin Blöcher von der Lemgoer Firma M Blöcher Baustoff-Recycling durchforsteten 13 Studierenden ihren Dachboden nach lohnenswerten, bereits benutzten Baustoffen und Bauelementen. „Gesucht wurden neue Ideen, alte Dinge einzusetzen“, so Filter in ihrer Projektbeschreibung. Und so wurden Küchen, Garderoben, Sitz- und Schaukelmöbel, Wandbekleidungen und Ensembles neu inszeniert. „Eine Vielfalt an Ideen ist entstanden“, so Filter. „Dabei sollte man ausdrücklich ganzheitlich denken.“ "Ich möchte damit erreichen, dass man sich mit den alten Dingen, die man hat, auseinandersetzt", sagt Studentin Kirsten Runde. Sie hat einem alten Nachschränkchen einen neuen Rahmen gegeben. Originell auch: die mobile Küche von Guido Spriewald. Zusammengeklappt kann sie einfach an einen neuen Ort geschoben werden. "Da müssen Sie dran bleiben, damit sollten Sie nach Kortrijk", lobt Filter. |
| Neu: Duales Studium ermöglicht KammereintragDetmold (hs-owl). Die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur plant zum Wintersemester 2011/12, ein zusätzliches Studienangebot einzuführen: das duale Architektur- und das duale Innenarchitektur-Studium. Bei den geplanten dualen Studiengängen Architektur und Innenarchitektur handelt es sich um ein zehnsemestriges Teilzeitstudium mit dem Abschluss Bachelor, das die Absolventen uneingeschränkt zum Eintrag in die Architektenkammer berechtigt. Die offizielle Bezeichnung der Studiengänge lautet: praxisbegleiteter Bachelorstudiengang Architektur in Teilzeit sowie praxisbegleiteter Bachelorstudiengang Innenarchitektur in Teilzeit. Das Duale Studium teilt sich auf in: vier Semester Vollzeit-Studium (deshalb richtet sich das Angebot erstmals an Viertsemester des SS 2011), ein Praxissemester, vier Semester Teilzeit unterteilt in zwei Tage Studium, drei Tage Praxis im Architektenbüro, ein Semester Vollzeit Abschlussarbeit. Beim Praxisanteil kommen die Partner aus der Wirtschaft ins Spiel. Hierfür werden Kooperationsverträge mit Architektenbüros und baugewerblichen Firmen angestrebt. Eine Informationsveranstaltung für Büros und Firmen fand bereits statt, so dass für Bewerbungen um einen Praktikumsplatz eine Liste von interessierten potenziellen Arbeitgebern angeboten werden kann. Mögliche Praktikumspartner zum Download |
| Die Zukunft des Recycling DesignsDetmold/Porto Alegre (hs-owl). Nach der Möbelmesse Köln und der Berichterstattung auf n-tv präsentiert sich das DBU-Forschungsprojekt „wohn-visionen-2020“ vom 14. bis 16. März 2011 auf dem Symposium Recycling Design Germany Brazil in Porto Alegre/Brasilien. Es ist der erste gemeinsame Kongress der beiden Partnerhochschulen Unisinos und der Hochschule OWL. Anlass ist das deutsch-brasilianische Jahr der Wissenschaft, Technologie und Innovation 2010/11. Die Veranstaltung wird unter dem Titel „Alternativen für eine Kultur des Designs“ an der Fakultät für Design der Unisinos in Porto Alegre stattfinden. Den Einführungsvortrag „Recycling Design for the Future“ wird Prof. Verena Wriedt halten. Weitere Redner werden auch Vizepräsidentin Prof. Dr. Uta Pottgiesser („Innovation in Product Development“) und Prof. Ulrich Nether („Research Project Wohn Visionen 2020 – Protection of Ressources“) sein. Die internationale Konferenz, zu der Wissenschaftler aus Deutschland, Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern erwartet werden, wird von einem Workshop mit Studierenden und einer Ausstellung von Objekten des Recycling Design Preises 2010 der Recycling Börse e.V. Herford begleitet. Die Ausstellung wird bis zum 18. März zu sehen sein. „Neben der kritischen Reflexion zeitgenössischen Designs und der Konsumkultur ist es das Ziel, neue Ideen, Ansätze und Technologien zu diskutieren, durch die insbesondere die jungen Designer sensibilisiert werden sollen, sich mit der Problematik Recycling zu beschäftigen“, so Prof. Dr. Fabio Pezzi Parode von der Unisinos. „Die Kultur des Designs wird sich, in gleicher Weise wie die Gesellschaft, verändern und den Notwendigkeiten der post-industriellen Realität öffnen. Probleme wie die globale Erderwärmung, die Verknappung und Endlichkeit der natürlichen Ressourcen sowie die Verbreitung sauberer Energien werden zunehmend in den Einrichtungen der Designausbildung diskutiert“, so Parode weiter. Vor diesem Hintergrund spiele der internationale Austausch eine wichtige Rolle. Die Veranstaltung Recycling Design Germany Brazil ist Teil des bilateralen Abkommens zwischen der Universität Unisinos (Fakultät für Design) und der Hochschule OWL (Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur). So fand bereits 2009 in Detmold eine gemeinsame Summer School statt, die sich mit Fragen einer energieeffizienten baulichen Entwicklung beschäftige (www.hs-owl.de/creed), seit 2011 wird der Studierenden- und Dozentenaustausch im Programm UNIBRAL des DAAD gefördert. Unterstützt wird das Symposium durch die FUNDAÇÃO DE AMPARO À PESQUISA DO ESTADO DO RIO GRANDE DO SUL (FAPERGS) und durch das Internationale Büro (IB) im Auftrag des Bundesbildungsministeriums. Im Anschluss an die Konferenz erscheint eine Publikation, auch sollen die Forschungsaktivitäten zum Thema nachhaltige Entwicklung fortgesetzt werden. |
| D-Radio Wissen sendet vom 7. bis 12. Februar aus DetmoldDetmold (hs-owl). D-Radio Wissen sendet diese Woche jeden Tag um 13.34 Uhr in der Sendung „Mein Studium“ aus Detmold. Aufgezeichnet wurden die Reportagen bereits im November. Vorgestellt wird der Studiengang Innenarchitektur. Eine Zusammenfassung aller Beiträge gibt es am Samstag um 9 Uhr. D-Radio Wissen empfangen Sie ausschließlich digital über Kabel, Satellit, Web-Radios oder direkt im Internet. Wer D-Radio Wissen nicht empfängt, kann die Beiträge im Internet nachhören unter http://wissen.dradio.de/meine-zukunft.28.de.html |
| „Remake//Remodel“: Am großen Tisch der Detmolder SchuleDetmold (hs-owl). Wohin mit all den alten Sachen? In den Müll? Lasst uns etwas Neues daraus machen! Erst zerlegen und sortieren, dann arrangieren wir das neu. So die zugrundeliegende Idee. Heraus kam ein Ort der Kommunikation: eine lange Tafel am Stand der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur auf der imm cologne 2011. Am 18. Januar um 18.35 Uhr berichtete der Fernsehsender n-tv vom Stand der Detmolder Schule auf der Möbelmesse „imm cologne“. Im vergangenen Jahr gewann die Hochschule auf der Messe mit ihrem Stand den Preis „Best Communication Concept 2010“. Getreu dem Motto, dass Müll ein Designfehler ist, steht für den Messestand 2011 das sehr aktuelle Thema Recycling-Design im Vordergrund. 23 Studierende befassten sich in einem Wahlpflichtfach von Prof. Frank Nickerl mit dem Entwurf und der Umsetzung des sieben mal fünf Meter großen Messestands. Im Zentrum der Installation steht eine lange Tafel, bestehend aus acht Einzeltischen. Nur fragmentarisch erinnern die Materialien noch an ihre Erstnutzung. „Wir laden zur Kommunikation, zum Austausch in Köln ein“, sagt Nickerl. Schließlich finden die besten Partys auch immer in der Küche statt - rund um den Tisch. Deshalb: Willkommen am großen Tisch der Detmolder Schule! Der Fernsehsender n-tv berichtete in seiner Sendung „Ratgeber Immobilien“ am 18. Januar 2011 um 18.35 Uhr vom Stand der Detmolder Schule und vom Forschungsprojekt "wohn-vision-2020". Hier seht Ihr den Fernsehbericht. |
| Recycling Design als Bestandteil der AusbildungDetmold (hs-owl). „Müll ist ein Designfehler“ so der Slogan des Forschungsprojekts „wohn-vision-2020“. Darin zusammengeschlossen haben sich Kreative, Hochschulen und Unternehmen unter Leitung der TU Dortmund (Institut für Umweltschutz). Von den verschiedenen Projektteilnehmern ist die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule Ostwestfalen-Lippe) mit Prof. Verena Wriedt der größte Partner. Im Januar wird der Fernsehsender n-tv vom Stand des Forschungsprojekts auf der Möbelmesse „imm cologne“ berichten. Jetzt waren die Fernsehmacher zu Dreharbeiten in Detmold. Das Forschungsprojekt ist auf drei Jahre ausgelegt und wird von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Es hat das Ziel, Visionen zu entwickeln für die Gesellschaft von morgen. Dabei sollen Ressourcen geschont werden durch cleveres Recycling, sinnvolle Produkte entwickelt und Arbeit geschaffen werden. Recycling Design soll als Bestandteil der Ausbildung im Designstudium etabliert werden, hat sich das Forschungsprojekt auf die Fahnen geschrieben. Getreu diesem Credo bietet Prof. Verena Wriedt an der Detmolder Schule in ihrem Lehrgebiet Möbel- und Produktentwicklung jedes Semester Projekte zum Thema Nachhaltigkeit und Recycling an. Auch das Lehrgebiet Lichtgestaltung unter Prof. Dipl.-Des. Harald Gräßer beteiligte sich bereits daran. Vom 18. bis 23. Januar 2011 ist das Projekt „wohn-vision 2020“ unter Leitung der TU Dortmund wieder mit einem Stand auf der Möbelmesse „imm cologne“ vertreten. Entworfen wurde der Stand von einer Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Zwei Studierende sind derzeit mit der Ausführung befasst, betreut wird das Projekt von Prof. Dipl.-Ing. Frank Nickerl (Lehrgebiet Corporate Design) und Prof. Verena Wriedt. Der Stand soll die Situation eines Materiallagers in einer Recyclingbörse widerspiegeln und die Vielfalt recycelbarer Materialien sichtbar machen. Im Vordergrund steht das Sammeln und Sortieren von Material, bevor neue Produkte entstehen können. „Es ist ein klares, plakative Konzept“, sagt Prof. Frank Nickerl. So werden unter der Leitung von Prof. Wriedt zusammen mit den Professoren Nickerl, Gräßer, Dr. Martin Hofmann und Dipl.-Ing. Oliver Schübbe entwickelte studentische Arbeiten als Prototypen ausgestellt. Ebenfalls gezeigt werden Produkte der Projektpartner Akademie des Handwerks Münster, Kunsthochschule Kassel sowie des Recycling Designpreises. Hier ist der Stand auf der imm zu finden: Stand Congresszentrum Ost 025 Gleichzeitig ist die Detmolder Schule mit einem eigenen Stand in Köln vertreten. Im vergangenen Jahr gewann die Hochschule auf der Messe mit ihrem Stand den Preis „Best Communication Concept 2010“. Für den Messestand 2011 steht auch hier das Thema Recycling im Vordergrund. 23 Studierende befassen sich derzeit in einem Wahlpflichtfach unter Betreuung von Prof. Nickerl mit dem Entwurf und der Umsetzung. Im Zentrum der Installation wird eine Tafel, bestehend aus neun Tischen, stehen. Der Stand ist auf der imm cologne hier zu finden: Stand Congresszentrum Ost 006 Der Fernsehsender n-tv berichtete in seiner Sendung „Ratgeber Immobilien“ am 18. Januar 2011. Hier geht's zur Sendung. |
| Bundesdesignpreis für Detmolder AbsolventenDetmold (hs-owl). Der Detmolder Absolvent Jan-Erik Gerdt wird für seinen Wanderstab „Gemse“ mit dem Bundesdesignpreis in Gold ausgezeichnet. 2011 werden insgesamt 25 Gewinner im Bereich Produktdesign und 25 im Bereich Kommunikationsdesign mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Über 1500 Produkte wurden für den Wettbewerb angemeldet. „Die Auszeichnung mit dem Bundesdesignpreis und dann auch noch in Gold haut mich vom Hocker“, sagt ein überglücklicher Jan-Erik Gerdt. „Ich erinnere mich noch ganz genau an den Anfang des Projektes an der Detmolder Schule. Kein Mensch hätte es für möglich gehalten, dass da gerade ein Produkt entsteht, das nicht mal drei Jahre später in Designbüchern zu finden ist. Das finde ich sensationell.“ Die Auszeichnung wird vom Bundeswirtschaftsministerium in einem Festakt am 11. Februar 2011 verliehen. In der Jury sitzt unter anderen auch Prof. Johannes Erler (Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur). Aus über 1500 nominierten Einreichungen wurden in der Kategorie Produktdesign fünf Gold- und 20 Silbergewinner gewählt. Im Bereich Kommunikationsdesign wurden fünf goldene und 19 silberne Auszeichnungen vergeben. Der Wanderstab Gemse sei ein Beispiel dafür, wie aus einer innovativen Idee (hier von dem Designer und Architekten Jan-Erik Gerdt) und der handwerklichen Fähigkeiten einer Werkstatt für behinderte Menschen (Lebenshilfe Detmold) ein faszinierendes Produkt entstehen kann, so die Jury in ihrer Beurteilung. Je nachdem, in welcher Richtung man den Stab führt, federt er unter Last oder bleibt steif. Diese sprichwörtliche Flexibilität sorgt laut Jury für einen hohen Nutzwert im Einsatz bei gleichzeitig schlichter und sympathischer Eleganz in der Erscheinung. Jan-Erik Gerdt schloss erst in diesem Jahr sein Studium an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur erfolgreich ab. Er wurde gemeinsam mit der Lebenshilfe Detmold bereits mit dem red-dot-Award 2010 ausgezeichnet. |
| Zusammenspiel von realen Räumen und virtuellen StrukturenDetmold (hs-owl). „Virtualität manifestiert sich nicht als Cyberspace der Zukunft, sondern als digitale Realität der Gegenwart, dem Zusammenspiel von realen Räumen und virtuellen Strukturen mit einer Vielfalt von neuen technischen und narrativen Möglichkeiten“, sagt der Züricher Architekt Markus Schaefer. Der Raum, den wir wahrnehmen und erleben, ist eine Mischform von realen und virtuellen Elementen, so der ehemalige AMO-Direktor (Office for Metropolitan Architecture) auf dem dritten Symposium des Forschungsschwerpunkts Perception Lab an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. „Wir haben das Thema virtuelle Realität gewählt, weil es gerade ganz aktuell eingreift in unsere Berufswelt“, sagt Prof. Marco Hemmerling von der ausrichtenden Hochschule OWL. Ein Character-Entwickler, ein Sozialwissenschaftler, ein Architekt und zwei international gefragte Künstler boten Einblick in ihre Arbeit. „Wie kann ich dafür sorgen, dass in meinen (virtuellen) Räumen Kommunikation stattfindet“, fragt Dr. Jeffrey Wimmer, Sozialwissenschaftler an der TU Ilmenau. Der Experte für digitale Spiele stellte seine Forschungsergebnisse zum Publikum virtueller Welten vor. „Wir brauchen öffentliche Räume“ – gerade auch in PC-Spielen. Hier seien Designer gefragt. Und er räumte mit einem Stereotyp über den vereinsamten Nerd am PC auf: Online Spiele bringen uns zusammen. Viele Spiele seien ohne Mitspieler gar nicht spielbar. Wimmer: „75 Prozent der Online-Spieler sind in Clans oder Gilden vernetzt.“ Ältere Computer-Spieler spielen länger als jüngere, und Frauen länger als Männer. „Die digitale und die reale Welt stellen ein Kontinuum dar, in dem wir arbeiten“, sagt Markus Schaefer von Hosoya Schaefer Architects aus Zürich (VW Moblitätsstudie, ZDF Nachrichtenstudio). „Welche Inhalte interessieren einen, und wie kann man diese Inhalte vermitteln?“, fragt er. Schaefer betonte die Bedeutung des interdisziplinären Ansatzes vieler Projekte unserer Arbeitswelt. Längst überlappen sich reale und virtuelle Räume. So auch bei dem von ihm mitentworfenen neuen ZDF-Nachrichtenstudio. Schaefer: „Ich denke, dass Architekten, eben weil sie Generalisten sind, prädestiniert dafür sind, solche Projekte anzugehen.“ Digital entworfenen Welten und ihren Figuren ein möglichst realistisches Aussehen zu geben, das ist auch das Ziel von Max Zimmermann, Geschäftsführer der Frankfurter Agentur „Fiftyeight 3D“ (Meister Proper, Nike, BMW). Er weist auf die Bedeutung der Emotionalisierung durch virtuelle Stilmittel hin. „Wir leben in einer Welt, die sich vom Analogen zum Digitalen verschiebt“, ist Daan Roosegaarde (Tate Modern, Biennale Venedig, CAFA Art Museum Peking) überzeugt. Kunst als Plattform für Interaktion und Kommunikation unter den Betrachtern, das hat sich der niederländische Künstler auf die Fahnen geschrieben. "Dune 4.2" heißt eine 60 Meter lange interaktive Lichtinstallation auf einem Rotterdamer Deich, die so erfolgreich ist, dass sie derzeit sogar in Peking zu sehen ist. Und auch der Künstler Mischa Kuball (Kunsthochschule für Medien, Köln) macht durch Lichtinstallationen von architektonischen Dimensionen auf sich aufmerksam. Sein Ziel: die Akzentuierung des öffentlichen Raums als politischer und sozialer Raum. Daan Roosegaarde zur virtuellen Welt und ihrer Bedeutung für Designer, Architekten und Künstler: „Sie ist bereits ein Teil von uns, die Frage ist nur noch, wie wir damit umgehen.“ |
| Detmolder Student spricht auf Biennale der MedienarchitektenDetmold (hs-owl). Medienfassaden, mobile Applikationen, urbane Screens – das Feld für Medienarchitekten wird immer umfangreicher. Mit diesen Themen setzte sich die erste Media Architecture Biennale in Wien vom 7. bis 9. Oktober 2010 auseinander. Als Vortragender dabei war der Detmolder Master-Student Benjamin Stricker. Erst im Juli baute er seinen Bachelor in der Innenarchitektur, jetzt hielt der 28-Jährige einen Vortrag vor Fachpublikum über das Thema seiner Thesis. Und das auch noch in Englisch. Ein wenig aufgeregt war er da schon. Seine Thesis, die er bei Prof. Ulrich Nether schrieb, handelt von dreidimensionalen Displays. „Damit lassen sich digitale Inhalte dreidimensional darstellen“, erläutert Benjamin Stricker. Im Detail ging es um einen Markenauftritt für einen Energy-Drink. Während der Recherchephase für seine Abschlussarbeit stieß Stricker auf das Buch „Designing for 3 D Media Facades“, die maßgebliche Arbeit zum Thema Voxel-Displays (voxel: volumetrischer pixel). Es stammt von M. Hank Haeusler, der an der University of Technology in Sydney lehrt. Stricker schrieb Haeusler an. „Seitdem stehen wir in Kontakt“, erzählt der 28-Jährige. Mehr noch: Haeusler leitete auf der Media Architecture Biennale in Wien einen Workshop zu dem Thema, und er lud Stricker kurzerhand als Referenten dazu ein. Wie kann ich ein Voxel-Display anwenden? „Meine Arbeit zeigt, wo die Reise hingehen kann“, so Stricker. Sein Traum: eine Voxel-Fassade zu entwerfen, die man tatsächlich bauen kann. Vielleicht noch ein weiter Weg, vielleicht aber wurden die ersten Kontakte dazu auf der Biennale in Wien geknüpft. Hier der Link zur Biennale: www.mediaarchitecture.org/mab2010ws8/ |
| AStA: Neue Räume, neue Vorsitzende, neues Info-BlattDetmold (hs-owl). Der AStA hat am Montag seine neuen Räume im Pferdekrankenrevier offiziell eingeweiht. Ebenfalls dort befindet sich im Raum 6106 der AStA-Shop. Seine Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr. Einen Wechsel hat es mit Beginn des Wintersemesters an der Spitze des Detmolder AStAs gegeben. Neue Standortvorsitzende ist Jana Niggemeier. Sie löst Charlotte Smolny ab, die sich ganz ihrer Master-Thesis widmen möchte. Hauptreferentin und damit Stellvertreterin von Niggemeier ist Viktoria Kaufeld. Gleichzeitig stellte der AStA sein neues Mitteilungsblatt "prototyp" vor, der künftig in loser Folge aktuelle Termine, Kleinanzeigen und Neuigkeiten rund um den Campus Emilie veröffentlichen wird (Kontakt: asta-detmold(at)web.de). |
| Internationale Zusammenarbeit zur Zukunft der MobilitätDetmold (hs-owl). Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus? Und wie müssen Räume für diese neue Mobilität gestaltet sein? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen internationalen Summer School der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, die vom 19. bis zum 31. Juli auf dem Campus Emilie stattfindet.
Unter dem Thema „Advanced Digital Architectural Design – Towards a New Mobility“ kommen insgesamt 42 Studierende aus fünf Ländern in Detmold zusammen. Organisiert wurde die diesjährige Summer School von Prof. Marco Hemmerling und Dipl.-Ing. Anke Tiggemann. Folgende Hochschulen nehmen an der Summer School teil: Politecnico di Milano/Italien, ITU Istanbul/Türkei, University of Plymouth/GB, FUMEC Belo Horizonte/Brasilien und die Hochschule OWL. In den vergangenen zehn Jahren haben BMW, Porsche, Mercedes-Benz und VW prestigeträchtige Museen gebaut, um ihre Marken zu feiern. Es entstand eine Architektur der Mobilität, ähnlich den großen Bahnhofsbauten vor 150 Jahren. „Heute scheint die Automobilindustrie ihren Zenit überschritten zu haben“, sagt Prof. Marco Hemmerling. "Die Gestaltung von neuen Räumen der Mobilität wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft sein.“ Wie wird Mobilität in unserer Informationsgesellschaft aussehen? Und was können Architekten in diesen Prozess mit einbringen? In fünf international besetzten Arbeitsgruppen setzt sich die Summer School mit diesen Fragen mithilfe von digitalen Medien auseinander. An ihrem ersten Tag wurde die internationale Delegation von Bürgermeisterin Christ-Dore Richter im Detmolder Rathaus empfangen. Hier trugen sich die Teilnehmer gemeinsam mit ihren Professoren Dr. Yuksel Demir (Istanbul), Dr. Arzu Erdem (Istanbul), Stefano Converso (Mailand), Marco Hemmerling (HS OWL), Bruno Santa Cecilia (Belo Horizonte), Bürgermeisterin Christ-Dore Richter, Dekanin Prof. Claudia Fries und Prof. Mathew Emmett (GB, nicht auf dem Foto) ins Goldene Buch der Stadt ein (Foto v.l.). |
| Pavillon "Boxel" besteht aus BierkistenDetmold (hs-owl). Er besteht aus 1500 Bierkisten und ist als Aufenthaltsraum für Studierende geplant: der Pavillon „Boxel“. Zur Eröffnung am 15. Juli kamen Hochschulpräsident Prof. Tilmann Fischer sowie die Geschäftsführerinnen Simone und Friederike Strate und Seniorchefin Renate Strate von der gleichnamigen Privatbrauerei. Das Unternehmen hatte die Kisten zur Verfügung gestellt. Der von dem Studenten Henri Schweynoch entworfene Pavillon „Boxel“ besteht aus ca. 1500 Bierkisten und wurde im Rahmen des Wahlpflichts „Mock-up“ mit Hilfe digitaler Entwurfswerkzeuge entwickelt. „Die frei geschwungene Form des Pavillons, der als Aufenthalts- und Kommunikationsraum für Studierende auf dem Campus Emilie geplant ist, ist in seiner skulpturalen Wirkung spektakulär und stellt gleichzeitig hohe Anforderungen an Planung und Konstruktion“, sagt Prof. Marco Hemmerling. Das Projekt traf auf ein großes Medienecho. So berichtete der WDR bereits am Tag vor der Eröffnung in der Sendung "Lokalzeit" aus Detmold.
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| "red dot" für Detmolder AbsolventenDetmold (hs-owl). Jan-Erik Gerdt und die Lebenshilfe Detmold sind für ihren Wanderstab Gemse mit dem renommierten Designpreis “red dot” ausgezeichnet worden. Sie erhielten die Auszeichnung „winner“ in der Kategorie „product design“. Damit erhält zum ersten Mal ein Absolvent der Hochschule OWL diese international anerkannte Auszeichnung. Der „red dot design award“ ist ein vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen ausgeschriebener, internationaler Wettbewerb, bei dem der „red dot“, ein roter Punkt, verliehen wird. Die Auszeichnung wird in den drei Kategorien „product design“, „communication design“ und „design concept“ vergeben. Die Preisverleihung fand am 5. Juli 2010 im Essener Aalto-Theater statt. „Das ist eine Riesenüberraschung“, sagt der 29-jährige Jan-Erik Gerdt. Im vergangenen Jahr schloss er sein Innenarchitektur-, 2010 sein Architekturstudium mit dem Diplom an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ab. Sein von ihm entworfener Wanderstab Gemse wird von der Lebenshilfe Detmold in Serienproduktion hergestellt und dort vertrieben. Betreut wurde die Arbeit durch Prof. Ulrich Nether. Der Wanderstab Gemse ist ein Produkt, das mit den staubigen Klischees vom Wandern aufräumt. „Er ist ein High-Tech-Produkt aus Holz, mit der Eleganz einer Gemse, dem Charme eines handgemachten Produkts, einer durchdachten Ergonomie und innovativer Funktionsweise“, sagt Gerdt. Als Sportgerät oder Gehhilfe sei er jeder Altersgruppe ein zeitgemäßer Begleiter. Die besondere Form ermöglicht zusammen mit der Verbundkonstruktion von Eschenholz und Zellkautschuk eine außergewöhnliche Flexibilität und erhöhte Stabilität bei einem Endgewicht von nur etwa 300 g. Je nachdem, in welcher Richtung man den Stab führt, federt er unter der Last oder er bleibt steif. Der lange ergonomische Griff ermöglicht unterschiedliche Griffpositionen. Die Gemse ist in drei Größen erhältlich. |
| „Molto interessante“: Detmolder Stand auf der Mailänder MöbelmesseDetmold (hs-owl). Dem Online Magazin der überregionalen italienischen Tageszeitung Corriere della Sera war der Messestand der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur gleich ein Foto wert. Am heutigen Montag endete die internationale Möbelmesse Mailand „Salone Internazionale del Mobile 2010. Sie ging vom 14. bis 19. April und gilt als die Leitmesse der Möbelbranche. „Wir haben uns in einem super Umfeld präsentieren können“, sagt Prof. Frank Nickerl. Für die Reporter des Corriere della Sera gehörte der Detmolder Stand zu den 21 spannendsten Ständen unter den Nachwuchsdesignern des Salone Satellite. “Molto interessante” fanden die Redakteure auch das Magazin der Detmolder Schule, das dort verteilt wurde. „Es gab ein großes Interesse an den gezeigten Produkten“, sagt Nickerl. Besonders begehrt: die Wiege. Wie alle ausgestellten Produkte war auch sie ein Entwurf von Detmolder Studierenden. Kleines Detail am Rande: Wegen des gesperrten Luftraums über weiten Teilen Deutschlands saßen die Studierenden der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Norditalien länger fest als geplant, so dass sogar Prüfungen verschoben werden mussten. Inzwischen befinden sich alle per Auto auf dem Heimweg. Und hier der Link des Online-Magazins des Corriere della Sera. |
| Wissensexplosion durch ein gut funktionierendes Netzwerk ausgleichenDetmold/Berlin (hs-owl). Schutzpanzer fallen lassen und den Mitmenschen offen gegenüber treten: Das ist die ideale Grundlage zum erfolgreichen Netzwerken. „Wer allem positiv gegenüber tritt, erfährt mehr als jemand, der sein Gegenüber immer erst vorsichtig abklopft“, fasst Prof. Andreas K. Vetter einen erfolgreichen Abend der Hochschule OWL am Dienstag vor knapp 100 Gästen in der Berliner Landesvertretung Nordrhein-Westfalens zusammen. Das Thema der Veranstaltung lautete "Netz.Werk. Systemisches Denken als gesellschaftliches Potenzial“. Beleuchtet wurde es gleich von drei Seiten: von der psychologischen, der medienwissenschaftlichen und von der künstlerischen. Und so wurden die Gäste gleich im Atrium der Landesvertretung von Detmolder Masterstudierenden der Innenarchitektur mit einer raumgreifenden Installation zum Thema Netzwerk begrüßt, die in einer Art Performance während der Veranstaltung vollendet wurde. Betreut wurden sie von Prof. Frank Nickerl. Nach einer Einführung durch Hochschulpräsident Prof. Tilmann Fischer sprachen mit dem Psychologen Prof. i.R. Dr. phil. Wolfgang Scholl (Humboldt Universität Berlin) und dem bekannten Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz (TU Berlin) zwei renommierte Wissenschaftler zu verschiedenen Aspekten der Vernetzung. Beide Referenten äußerten sich zum Problem des Wissens. „Heutzutage sind wir praktisch Opfer einer Wissensexplosion“, sagt Vetter, der den Abend moderierte. Dies könne durch ein gut funktionierendes Netzwerk ausgeglichen werden. Beim Berliner Publikum traf der Abend auf großes Interesse. Angetan zeigten sich auch der Lipper Landrat Friedel Heuwinkel und OWL-Marketing-Chef Herbert Weber sowie Oliver Gubela, ebenfalls OWL-Marketing. Die Schirmherrschaft für den Abend hat das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen. |
| Detmolder auf der imm ausgezeichnetDetmold (hs-owl). Der Messestand der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist auf der Internationalen Möbelmesse Köln mit dem Preis "Best communication Concept 2010" ausgezeichnet worden. Die Prämierung fand am Samstag in Köln statt. |



























































































































