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Detmolder Räume

 

Detmolder Räume 2012: Was zeichnet gute Gestaltung über Maßstabsgrenzen hinweg aus?

Detmold (hs-owl). Wie wichtig ist die Maßstabsperspektive heute noch? Und welche Überschreitungen von Maßstabs- und Disziplingrenzen sind nötig? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltungswoche „Detmolder Räume“ vom 7. bis 12. Mai 2012 auf dem Campus der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule OWL). Sie steht unter dem Thema "SPACE:ZOOM". Traditionell startet sie mit einer interdisziplinären Konferenz mit hochkarätigen Referenten und endet mit der Präsentation der erarbeiteten Workshop-Ergebnisse am Tag der offenen Tür.

Das Thema "SPACE:ZOOM " bietet spannende Ansätze für die interdisziplinäre Konferenz. Sie findet am Montag, 7. Mai 2012 ab 11 Uhr im Hörsaal 3.103 (Casino) auf dem Detmolder Campus statt. Der Eintritt ist frei. Folgende Referenten werden ihre Antworten auf die gestellten Fragen geben: Tristan Kobler (Architekt, Holzer Kobler Architekturen Zürich), Peter Maly (Designer und Innenarchitekt, Hamburg), Gabi Schillig (Künstlerin und Architektin, Berlin), Martin Rein-Cano (Landschaftsarchitekt, Topotek1 Berlin). Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur.

„Detmolder Räume – das bedeutet eine Woche kreativer Ausnahmezustand“, erläutert Martin Ludwig Hofmann, der Koordinator der „Detmolder Räume“. Anfang Mai eines jeden Jahres treffen sich Architekten, Innenarchitekten, Designer, Wissenschaftler und Künstler in der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Zur Diskussion, zur Inspiration und zum gemeinsamen Arbeiten und Entwerfen. „Interdisziplinarität prägt die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Ostwestfalen-Lippe – und sie prägt auch die „Detmolder Räume“, so Hofmann. Diese beginnen immer montags mit einer interdisziplinären Konferenz. Von Dienstag bis Freitag arbeiten und gestalten Dozentinnen und Dozenten sowie Gastdozenten mit Studierenden in unterschiedlichen Workshops. Am Samstag werden die Ergebnisse um 14 Uhr auf dem hochschulweiten Tag der offenen Tür präsentiert. Programm

Weitere Informationen: www.detmolder-raeume.de


 




„Avantgarde braucht die Nutzerperspektive“

Detmold (hs-owl). Warum tut man sich als Architekt Partizipation an? Weil es ungemein bereichert, die gesellschaftliche Akzeptanz und die Akzeptanz der Nutzer fördert. So lautet das Resümee der Berliner Architektin Susanne Hofmann (Baupiloten Berlin), die am 2. Mai bei den Detmolder Räumen 2011 zum Thema „Architektur als sozialer Katalysator“ sprach. Die interdisziplinäre Konferenz stand unter dem Motto „Space:Catalysts“, knapp 200 Zuhörer waren dazu an die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur gekommen.  

Beispiel Erika-Mann-Grundschule, Berlin-Wedding: ein einschüchternder Bau aus der Kaiserzeit, heute Brennpunktschule, 82 Prozent der Kinder haben ausländische Wurzeln. Das Studienreformprojekt „Baupiloten“ unter der Leitung von Susanne Hofmann gestaltet unter Einbeziehung der Schüler die Schule um: Fantasievolle Sitzecken machen die langen Flure wohnlicher, ein Spiegelkaleidoskop regt an, ein Chillraum lässt Schüler zur Ruhe kommen. „Form follows (kids) fiction“, sagt Susanne Hofmann, die immer wieder von der Fantasie, aber auch von den sehr konkret geäußerten Vorstellungen der Schüler zur gewünschten Atmosphäre überrascht ist. Architektur und Pädagogik zusammen zu bringen – so wird es von den Lehrern gewünscht. Ganz nebenbei entsteht durch die gemeinsame Arbeit an „ihrer“ Schule ein Gemeinschaftsgefühl. „Jede Klasse übernahm die Patenschaft über eine Sitznische“, erläutert Hofmann. Wer etwas selbst mit gestaltet hat, übernimmt auch Verantwortung für dessen Fortbestand. So wird Partizipation letztlich auch zum Werkzeug sozialer Stadtentwicklung.

Je komplexer etwas wird, desto kleiner wird der Planer, hat der Landschaftsarchitekt Klaus Overmeyer (Urban Catalyst) beobachtet. Auf die kreative Kartierung mit ausführlichen Nutzerinterviews folgt die strategische Planung und letztendlich die räumliche Praxis. Dass sich eine kommerzielle und nicht kommerzielle Nutzung eines gemeinsam gestalteten Areals nicht ausschließt, zeigte er eindrucksvoll am Beispiel des Berliner Mellowparks, einer Skateranlage mit Werkstatt, Hostel, Magazin. „Ich glaube, Gestaltung wird dann interessant, wenn sie sich öffnet“, sagt Overmeyer.

„Man hat eine größere Verantwortung bei Aktionen im öffentlichen Raum“, sagt der niederländische Performancekünstler IEPE, der für seine Absperraktionen in Berlin und Tokyo und seine regnenden Wunderbäume sowie als Erfinder der Hybridsportart Schachboxen bekannt wurde. Er bezieht in seine Projekte stets viele Menschen mit ein. „Painting Reality“ hieß eine Aktion, bei der er auf einer großen Straßenkreuzung in Berlin je 340 Liter rote, gelbe, violette und blaue Farbe auskippte. Durch die darüberfahrenden Autos, Fahrräder, Motorräder ergab sich ein buntes Zeugnis unserer mobilen Gesellschaft. „Rede mit den Leuten und unterschätze sie nicht“, so IEPES Erfahrung.    

Man muss Strukturen schaffen, um Mitarbeit zulassen zu können, sagt Matthias Rick (raumlabor berlin). Mit „Eichbaum“, der „hässlichsten U-Bahn-Station des Ruhrgebiets“, irgendwo zwischen Mühlheim und Essen, hatte sich das Berliner Architektenkollektiv raumlabor keine einfache Aufgabe gestellt. Die U-Bahn-Station direkt an der Autobahn war geprägt von sehr viel Angst. Gemeinsam mit den Anwohnern entwarfen sie die „Eichbaum Oper“, die dort auch tatsächlich aufgeführt wurde. Rick: „Das Spektakel ist für uns nicht wesentlich gewesen.“ Vielmehr sollte ein Raum geschaffen werden, über den es sich lohnt, weiter nachzudenken. Andere Partizipationsprojekte waren der „venetian chair“ auf der Bienale in Venedig oder das vertikale Dorf zum Selberbauen in Korea. „Macht es Sinn, gemeinsam eine Utopie zu erarbeiten“, fragt Rick. Er gibt selbst die Antwort: „Ja, es macht Sinn. Aber es muss gut moderiert werden.“

 



Acht international besetzte Workshops mit 160 Teilnehmern

Detmold (hs-owl). Wie kann Raumgestaltung soziale Prozesse beschleunigen? Mit dieser Frage beschäftigten sich auch die acht Workshops mit ihren 160 Teilnehmern während der „Detmolder Räume“-Woche vom 2. bis 7. Mai 2011. Daran nahmen auch Studierende der University of Florida und der HTW Saarland teil. Präsentiert wurden die Ergebnisse am Tag der offenen Tür, 7. Mai.

Beispielsweise entwickelten die Teilnehmer des Workshops „Urban Foodprints“ eine gelungene Intervention im öffentlichen Raum. Gemeinsam mit dem Bielefelder Künstler Hinrich Schmieta setzten die Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und der HTW Saar ein Zeichen: Auf einer zentralen Bielefelder Kreuzung inszenierten sie während der Rush-Hour ein romantisches Dinner für Zwei, getaktet durch die Grün-Phasen der Fußgängerampel. Zu sehen ist das Ergebnis auf Youtube unter http://www.youtube.com/watch?v=R_WObR0ZXiA

Um Leerstände in der Stadt ging es im Workshop „Urban Catalyst - Zwischennutzung“. Hier wurde ein Leerstandskataster am Beispiel Detmolds erstellt, verbunden mit innovativen Ideen für eine neue Nutzung der verlassenen Gebäude. Dies geschah in Zusammenarbeit mit JAS (Jugend- Architektur-Stadt e.V.) und der Klasse eines örtlichen Gymnasiums.

Innovativ und kreativ ging es auch im Workshop „Pop up window” mit dem Designer Simon Busse zu. Seine zugrundeliegende Frage: Kann eine temporäre Intervention im öffentlichen Raum die Wahrnehmung und das Bewusstsein von Menschen verändern? Hier sollten die Studierenden nach Vorbild der illegalen Straßenverkäufer in Florenz eine Präsentationsfläche schaffen, die mit einfachen, schnellen Handgriffen zusammengefaltet werden kann. Heraus kam eine unglaubliche Vielfalt an Pappmöbeln, Ständern und Bauchläden. Eindrücke zum Download.

Weitere Workshops waren: „Campus Movements” mit der Choreografin Alex B., der technisch ausgerichtete Workshop „Space Cadets– Technologie und Material“, „Aufenthalt im Molekularbereich - Soziale Prozesse gestalten den Raum“ mit dem Düsseldorfer Künstler Oliver Gather, „Space:Catalysts - Die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt“ mit dem Aachener Raumkünstler Jochen Mura sowie „Spielraum/Raumspiel“ mit spielerischen Ansätzen für ein neues Raumerlebnis.

Neben der Interdisziplinarität geht es bei den Detmolder Räumen darum, einen Freiraum zu schaffen, um andere Arbeitsformen ausprobieren und Grenzgebiete kreativ ausloten zu können. Und das ist 2011 hervorragend gelungen. „Denn", so der Initiator Prof. Martin Hofmann, "erst an den Grenzen wird es wirklich interessant. Dort, wo sich „neue“ Medien und „alte“ Architekturen berühren, wo sich künstlerische und kommunikative Raumstrategien kreuzen und (Innen)Architektur die Nutzer auf mehreren Wahrnehmungsebenen anspricht.“

 

Detmolder Räume: Workshop der Studierenden

Detmold (hs-owl). "Wanna be made" - so lautete das Eingangsschild bei der Studentenaktion der Detmolder-Räume-Woche. Das Projekt wurde von Annika Ebbers und Anne Frohne organisiert und kam bei den Studenten gut an.

Rund 40 Studenten verwandelten den Campus der Detmolder Schule nach ihren Vorstellungen. Auch Professoren ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Unterstützt wurde die Aktion durch eine Live-Band. Um den Hochschulhof einzuweihen, standen genügend bunte Materialien, wie Wolle, Pappe, Holz und Kreide zur Verfügung, die auch gleich von den Studenten in phantasievolle Objekte umgewandelt wurden. Dabei entstanden Pappskulpturen, mit Wolle umwickelte Pfosten sowie ein eigens konstruierter Maibaum.

 


Detmolder Räume 2011: Alle Veranstaltungen im Überblick

Detmold (hs-owl). Wie kann Raumgestaltung soziale Prozesse beschleunigen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Veranstaltungswoche „Detmolder Räume“ vom 2.-7. Mai 2011. Sie stand unter dem Thema  "Space:Catalysts". Traditionell startete sie mit einer interdisziplinären Konferenz und endete mit der Präsentation der erarbeiteten Workshop-Ergebnisse am Tag der offenen Tür (7. Mai). Erstmals mit dabei: die Designer’s Night und ein Workshop der Studierenden.

Die interdisziplinäre Konferenz fand am Montag, 2. Mai 2011 statt. Die Referenten waren: Matthias Rick (raumlabor berlin),  Prof. Susanne Hofmann (baupiloten Berlin), Klaus Overmeyer (urban catalysts berlin), Iepe Rubingh (holländischer Performane-Künstler, Berlin). Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Martin Ludwig Hofmann.

Im Rahmen der Detmolder Räume fand am Dienstag, 3. Mai ein Vortrag von Dr. Christoph Schindler, Zürich statt. Der Schweizer Architekt stellte das Konstruktionsprinzip Zipshape vor. Ebenfalls am Dienstag luden die Studierenden zu einem Workshop auf den Campus ein.

Erstmals fand in der Detmolder-Räume-Woche die "Designer's Night" statt. Am späten Donnerstagabend gaben Top-Kreative aus Kommunikations- und Editorial Design Einblicke in die katalytischen Qualitäten exzellenten Grafik-Designs. Es sprachen: Mirko Borsche (Art Director von NEON, SZ-Magazin, JETZT und seit zwei Jahren der ZEIT und des ZEIT Magazins), Mario Lombardo (viele Jahre lang Art Director von SPEX), Lars Harmsen (Herausgeber und Gestalter von SLANTED), Eike König (Art Director, insbesondere im Bereich experimentellen Designs). Ihre Botschaft an die Studierenden: Habt keine Angst, Regeln zu brechen!

Im Vorfeld der Designer's Night wurde ebenfalls am Donnerstag die Stadtplanungsaustellung im Foyer eröffnet. Die ganze Woche über fanden acht Workshops zum übergeordneten Thema der Detmolder Räume statt. Daran nahmen auch Studierende der University of Florida und der HTW Saarland teil.  Präsentiert wurden die Ergebnisse am Tag der offenen Tür, 7. Mai.

Hier das Programm zum Download.

www.detmolder-raeume.de

 




Detmolder Räume 2010: Den Gehry durch den Beamer sehen

Detmold (hs-owl). “Wenn ein Raum gut gestaltet ist und Magie zu spüren ist, dann kommen coole Leute zusammen, woraus wieder etwas Neues entspringen kann.“ Mit dieser nutzerorientierten Sichtweise fasst Dimitri Hegemann, Kulturarbeiter und Clubbetreiber, zusammen, was für ihn einen gelungenen Raum ausmacht.

Gemeinsam mit drei weiteren Referenten sprach er bei der interdisziplinären Designkonferenz „Detmolder Räume“, die am 3. Mai zum Thema „Sound:Space“ an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur stattfand. Die nächsten „Detmolder Räume“ finden in der ersten Maiwoche 2011 statt.

Dimitri Hegemann beschäftigt sich primär mit vergessenen Räumen, wie Fabrikhallen und Industriebauten, und deren Weiternutzung für die Kultur. In Berlin und bald auch Peking ist er Betreiber des legendären Tresor-Clubs. Hegemann: „Für mich sind Orte ein Geschenk, die schon in der Gestaltung und Optik fertig sind.“ Besonders einfache, funktionale Architektur fasziniere ihn. Wichtige Gestaltungselemente sind für ihn Licht und Sound. Er hielt ein Plädoyer für die Industrieruine. „Es ist unsere Pflicht, solche Räume zu erhalten“, sagt Hegemann.

Von einer ganz anderen Seite aus näherte sich Prof. Dr. Malte Kob dem Thema Klang und Raum. Der Elektrotechniker Kob leitet an der Hochschule für Musik Detmold die Ausbildung der Tonmeister. „Die Frage nach der Akustik wird leider bei der Konstruktion von Räumen oft zu einem sehr späten Zeitpunkt berücksichtigt“, bemängelt er. Gleichwohl komme es bei einem akustisch unvollkommenen Raum darauf an, ob die mangelnde Akustik als Defizit oder als Charaktermerkmal des Raumes wahrgenommen werde. Was in einer Zeche charakteristisch sei, störe in einer Schule. Denn: Akustik könne das Lernverhalten von Kindern verändern, sagte Kob.

„Oftmals kann ein Raum wie Musik klingen, ohne dass die Musik auch tatsächlich zu hören ist“, sagt Jan-Christoph Stockebrand. Er ist Architekt und Projektleiter beim renommierten Berliner Büro „J. Mayer H. Architects“. Nach dem Grundsatz, dass es sich bei gelungener Architektur um gefrorene Musik handelt, zeigte er aktuelle Projekte wie „Metropol Parasol“, die spektakuläre Neugestaltung der Plaza des la Encarnacion in Sevilla.

An der Schnittstelle von Medien und Raum befindet sich das Arbeitsgebiet von Prof. Thomas Hundt, der mit seinem Büro „jangled nerves“ zum Beispiel für Museen Kommunikationslösungen konzipiert und produziert, die er als sich gegenseitig beeinflussende und inspirierende Komponenten versteht. Event-Architekt Hundt: „Man lernt, den Gehry durch den Beamer zu sehen.“ Medientechnik sei hier Mittel zum Zweck. „Im Idealfall nimmt man sie gar nicht mehr wahr.“ Impressionen von den "Detmolder Räumen"gibt es unter: http://detmolderraeume.wordpress.com.

 



Eine Woche kreativer Ausnahmezustand

Detmold (hs-owl). Eine Woche kreativer Ausnahmezustand ist zu Ende gegangen. Den Auftakt zu den "Detmolder Räumen 2010" bildete die sehr gut besuchte Konferenz am 3. Mai. "Sound:Space" lautete das diesjährige Thema der Konferenz wie der ganzen Woche.

Spannend war zu hören, wie sich die vier Referenten Prof. Thomas Hundt, Prof. Malte Kob, der Clubbetreiber Dimitri Hegemann und der Architekt Jan-Christoph Stockebrand dem Thema von ganz unterschiedlichen Ecken aus annäherten.

Der interdisziplinäre Ansatz setzte sich auch in den acht Workshops fort, die von Dienstag an das Thema aufnahmen. Beim Angebot "Klingende Räume" (Prof. Thevis/Kob/Kühn/Schwickert) wurden Raummodelle gebaut, die dann in Kooperation mit der Musikhochschule auf ihre Akustik hin getestet wurden. „Type´n´Sound – Können Buchstaben klingen?“ war der Workshop von Prof. Johannes Erler überschrieben, hier näherten sich die Studierenden dem Thema von der lautmalerischen, grafischen Seite aus.

„Ortston“ lautete der Titel einer weiteren Kooperation mit den Tonmeistern der  Musikhochschule. Gemeinsam mit Prof. Rebekka Reich und der Gastdozentin Petra Ronner wurden Klangcollagen erstellt, die mithilfe der Tonmeister wieder "verräumlicht" wurden. International ging es beim Workshop "Schreiende Farben-ruhige Töne" (Prof. Pottgiesser/Knaack/Strauß/ Pröls) zu, an dem auch sechs Studierende aus Florida/USA teilnahmen. "Listen Up", der Workshop von Diana Kitzinski, wollte die Studierenden für Klang sensibilisieren und "Soundscape" (Prof. Hall/Volk) näherten sich dem Thema von der landschaftsarchitektonischen Seite.

Vorgestellt wurden alle Workshops am Tag der offenen Tür (8. Mai). Lange Warteschlangen bildeten sich bei der Performance des Workshops der Choreografin Alex B. Impressionen von den "Detmolder Räumen"gibt es unter: http://detmolderraeume.wordpress.com. Erarbeitet wurde die Seite im Workshop „Architekturclips, Podcasts & Co” (Prof. Hofmann/Moritz Sauer/Stefan Baudeck). 

 

Vom Event-Architekten bis zum Techno-Club-Betreiber

Detmold (hs-owl). "Sound:Space" lautet das Thema der "Detmolder Räume 2010". Die Projektwoche startet am Montag, den 3. Mai um 13.30 Uhr mit einer interdisziplinären Konferenz. Es sprechen hochkarätige Referenten.

Ihr Kommen zugesagt haben: Prof. Dipl.-Ing. Thomas Hundt (Professor für Event-Architektur an der Hochschule für Technik Stuttgart und Geschäftsführer von der Agentur „jangled nerves“), Prof. Dr.-Ing. Malte Kob (Professor für Raumakustik, Elektroakustik, Musikalische Akustik und Digitaltechnik an der Hochschule für Musik Detmold),  Dimitri Hegemann (Raumforscher und Kulturarbeiter, einer der wichtigsten Wegbereiter des Technos in Deutschland und Betreiber des legendären „Tresor“-Clubs in Berlin) sowie Jan-Christoph Stockebrand (Architekt und Partner des renommierten Berliner Büros „J. Mayer H. Architects“).

Wie formt Akustik unsere Raumwahrnehmung? Welche sinnlichen Bezugsebenen lassen sich gestalten? Welche multimedialen Techniken stehen zur Verfügung? Und wie wird Klangraum zum Kulturraum? Interdisziplinarität prägt die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Ostwestfalen- Lippe – und sie prägt auch die „Detmolder Räume“, das interdisziplinäre Forum für Architekten, Innenarchitekten, Designer, Kulturwissenschaftler und Künstler. Einmal im Jahr treffen sich Gestalter unterschiedlichster Disziplinen in der Detmolder Schule zur Diskussion. Diskutieren Sie mit! Der Eintritt ist frei!

Das Programm zum Runterladen.