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Detmold, 18. April 2017 10:44 Alter: 217 Tage

Detlef Gehrmann verlässt die Detmolder Schule

Nach 35 Jahren Dienstzeit verabschiedet sich Detlef Gehrmann Ende April in den Ruhestand. Das Studium mit eingerechnet sind es bis auf ein einjähriges Intermezzo bei einem Architekturbüro sogar 40 Jahre, die Gehrmann an der Hochschule verbrachte. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrgebiet Grundlagen Entwerfen hatte bereits von 1977 bis 1981 Architektur an der Fachhochschule Lippe studiert, die sich damals noch in Lage befand. "Die Diplomarbeit habe ich dann aber schon an der Bielefelder Straße 66 in Detmold abgegeben", erinnert sich Gehrmann. 2007 vergrößerte sich die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur abermals und zog an ihren jetzigen Standort an der Emilienstraße. Den Umzug organisierte Gehrmann maßgeblich mit.

Seinen ersten Einsatzleiter Prof. Dr. Ulrich Schroeder kannte Gehrmann noch aus seiner Studienzeit. "Er hatte mich auch auf die Stelle aufmerksam gemacht", so Gehrmann. Der gebürtige Mindener hatte nach einer Bauzeichnerlehre schon während seines Architekturstudiums in einem Architekturbüro gearbeitet, in dem er 1981 seine erste feste Stelle angetreten hatte. Als er sich um die Stelle an der Hochschule bewarb, hatte er 80 Mitbewerber und Mitbewerberinnen gegen die er sich durchsetze. "Als einziger Mitarbeiter in der Architektur war ich im Prüfungszeitraum bei allen Prüfungen dabei - zwei Wochen lang von morgens bis abends." Neben ihm habe es lediglich noch drei wissenschaftliche Mitarbeiter in der Innenarchitektur gegeben. Zum Vergleich: Heute zählt der Fachbereich 30 wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Im Laufe der vergangenen 35 Jahre war Gehrmann in den Fächern Grundlagen Entwerfen, Architektur Darstellung und Modellbau tätig. "Ich habe immer das gemacht, was mir Spaß macht", fasst Gehrmann zusammen, der mit Eintritt in die Rente 63 Jahre alt wird. Ob die Verwaltung von Exkursionsgeldern und der Paper Cut-Konten für den Plotraum, für viele Studierende war Detlef Gehrmann eine wichtige Anlaufstelle. Daneben gehörte er 20 Jahre lang dem Fachbereichsrat an, saß bis zuletzt im Prüfungsausschuss und war Sicherheitsbeauftragter am Fachbereich.

Was er an seinem Job geschätzt hat? "In einem Büro wird man mit den Mitarbeitern zusammen älter. Hier an der Hochschule hast Du jedes Jahr wieder junge Leute um Dich." Junge Leute hat er als Vater von drei erwachsenen Kindern und Großvater von einem Enkelkind wohl auch künftig um sich auf seinem ehemaligen Hof in Lage-Waddenhausen. Vor allem freut er sich auch auf die Reisen gemeinsam mit seiner Frau im Wohnmobil an die Nord- oder Ostsee. Dort kennt er jetzt schon fast jeden Stellplatz. "Und künftig können wir dann ja bei gutem Wetter spontan eine Woche länger bleiben."