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Detmold, 29. September 2016 11:06 Alter: 2 Jahr/e

Fast 70.000 Euro für die Verbindung von Kunst und Wissenschaft

Der Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule OWL erhält vom Wissenschaftsministerium NRW 67.500 Euro für die Anschaffung eines "Space Image Lighting System (SILS)". Das Gerät wird im Fachgebiet Szenografie der Hochschule OWL eingesetzt, um langfristig zu zeigen, dass die Qualität von Inszenierungen objektiv gemessen werden kann. Die Förderung wurde im Rahmen des Programms "FH Basis" bewilligt.

Mit dem Programm FH Basis können Fachhochschulen Geräte für ihre Forschung beschaffen. Eine Voraussetzung ist die Verwendung in Forschungsprojekten, die Fortschritte in zentralen Zukunftsfeldern versprechen - von Energieeffizienz über Mobilität bis hin zu Gesundheit. Professor Jörg Oliver Kiefel vom Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur der Hochschule OWL beantragte erfolgreich ein "Space Image Lighting System (SILS)". Dabei handelt es sich um eine Multifunktionseinheit, die unter anderem aus einem Hochleistungs-Beamer und Scheinwerfern besteht. Das Wissenschaftsministerium fördert das Gerät mit 67.500 Euro.

"Mit dieser Einheit können wir wesentliche Faktoren von Inszenierungen wie Raum, Bild und Licht frei arrangieren und kombinieren", so Professor Kiefel. Der Beamer ist sehr lichtstark und mit einem Stromaggregat ausgestattet, ist also mobil einsetzbar. "Wir sind völlig unabhängig von räumlichen Gegebenheiten. Das heißt wir könnten ganze Fassaden vollflächig bespielen, aber auch mitten im Wald eine Projektion gestalten." Durch die Lichtstärke des Beamers geht das auch bei Tageslicht. "Unsere These ist, dass man die Qualität der künstlerischen Vermittlung von Inhalten messen kann - genau das wollen wir mit dem SILS untersuchen", so Kiefel. Damit schaffe die Hochschule OWL eine wichtige Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

Im Rahmen des Förderprogramms FH Basis stellt das Wissenschaftsministerium 2016 rund zwei Millionen Euro für die Anschaffung neuer Forschungsgeräte für neuberufene Professorinnen und Professoren bereit. Die zur Förderung ausgewählten Geräte sollen in Projekte eingebracht werden, die Fortschritte in zentralen Zukunftsfeldern versprechen. Das Themenspektrum reicht von Energieeffizienz über Industrie 4.0 bis hin zu Gesundheit. In der aktuellen Ausschreibungsrunde hatten 16 Fachhochschulen insgesamt 49 Anträge eingereicht. 33 Projektanträge von 15 Hochschulen sind nun zur Förderung ausgewählt worden.