Teaser (Rechte Spalte)

NEXTPLACE KONFERENZ

"Netzwerke der digitalen Region" am 7.2.2018

Detmolder Bauphysiktag 2018

DETMOLDER BAUPHYSIKTAG

"Bauphysik in der beruflichen Praxis" am 15.2.2018

Inhalt

Nachrichtendetails

Detmold, 09. März 2017 10:16 Alter: 277 Tage

Virtuelles Unternehmen: Loungemöbel für den Hackathon

„Chill-Zone“ mit Möbeln aus Europaletten und Bällebad. Foto: CIIT
Das Projektteam (v.l.): Mario Möller, Elisa Porsche, Ricarda Jacobi, Amelie Peters, Marc Langewitz. Foto: HS OWL

Im Centrum Industrial IT (CIIT) in Lemgo fand am vergangenen Wochenende der erste Hackathon statt. Die Veranstaltung beherbergte rund 300 Personen. Vier Studierende der Fachbereiche Detmolder Schule, Bauingenieurwesen und Medienproduktion unterstützten im Vorfeld der Veranstaltung bei der Marketing- und Organisationsplanung und übernahmen vor allem die komplette Raumgestaltung des CIIT-Gebäudes.

Ziel war es, die öffentlichen Flächen des CIIT-Gebäudes zu einem kreativen Veranstaltungsraum zu verwandeln, in welchem sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bewegen, spielen, kreativ denken und entspannen können. Ein weiterer Schwerpunkt war die filmische Begleitung des kompletten Events. Während der Vorbereitungsphase entstanden zwei Work-Events im CIIT: eine Mannequin-Challenge und der Bau der Palletten-Lounges, geleitet von den Studierenden.

"Unter besonderem Fokus stand dabei der Nachhaltigkeitsaspekt", berichtet Ricarda Jacobi vom hochschuleigenen Institut für Kompetenzentwicklung (KOM). So wurden gebrauchte Teppiche von einer Messe besorgt, bearbeitet und als Wegweiser und Raumzonierung für des Event genutzt. Die entstandenen Pallettenmöbel und das Bällebad wurden so entworfen, dass sie auch für einen langen Zeitraum noch im CIIT genutzt werden können. Da ein großer Teil des Events in der Nacht stattfand, war den Studierenden auch die Lichtgestaltung wichtig.

Hintergrund: Virtuelles Unternehmen

Das Ganze war ein Pilotprojekt der neugegründeten Detmolder Campusagentur (virtuelles Unternehmen), welche an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und im KOM angesiedelt ist und von Ricarda Jacobi konzipiert und geleitet wird. Die virtuellen Unternehmen sind Maßnahmen im Bereich der Berufsorientierung des Antrags "Praxis-OWL". "Ziel des virtuellen Unternehmens ist es, die Lehre praxisorientierter zu gestalten und vermehrt fachbereichsübergreifende Projekte anzubieten", so Jacobi. Die Projekte sind umsetzungsorientiert und entstehen in Kooperation mit externen Partnern, sodass sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Kompetenzen unter anderem in den Bereichen Projektmanagement und Zielorientierung aneignen können. Das Projekt wurde finanziert von der Hochschulgesellschaft.

Es nahmen teil: Mario Möller (Fachbereich Medienproduktion, 3. Sem. Bachelor), Marc Langewitz (Fachbereich Bauingenieurwesen, 5. Sem. Bachelor), Amelie Peters (Fachbereich Innenarchitektur-Raumkunst, 3. Sem. Master), Elisa Porsche (Fachbereich Innenarchitektur, 5. Sem. Bachelor), Leitung: Ricarda Jacobi (Mitarbeiterin des KOM)