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Detmold, 07. Juni 2017 11:33 Alter: 72 Tage

„Quartier der Zukunft“: Zwei dritte Plätze für Detmolder Teams

Entwerfen Sie für eines von zwei ausgelobten Plangebieten ein „Quartier der Zukunft“ und entwickeln Sie dafür ein Bebauungs- und Freiraumkonzept. So lautete die Aufgabe des offenen Studierendenwettbewerbs, den der hochschuleigene Forschungsschwerpunkt urbanLab gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Wohnungswirtschaft Ostwestfalen-Lippe ausgeschrieben hatte. Mit gleich zwei dritten Plätzen wurden jetzt zwei Teams der Hochschule OWL ausgezeichnet.

Die Preise im Gesamtwert von 5.000 € wurden im Mai auf den Bielefelder Stadtentwicklungstagen vergeben. Dem Fachpublikum aus Verwaltung und Planungspraxis wurden  die zehn besten Arbeiten des Wettbewerbs (sechs davon stammten von der Hochschule OWL) in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Die beiden ersten Plätze gingen an die TU Dortmund, den zweiten Platz machte ein Team der HCU Hamburg.

Für den dritten Rang ausgezeichnet wurde die Arbeit  „EW Quartier“ von Carina Fahl und  Anna Holthenrich (HS OWL, Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, 2. Bild v. unten). Hier lobte das Preisgericht:  „Der Entwurf besticht durch seine städtebauliche Struktur, die die grenzgenau zonierten Freiflächen zugunsten von Allmenderäumen und Gemeinschaftsflächen weitestgehend aufgibt und damit einen diskussionswürdigen Beitrag zur Leitfrage des Wettbewerbs leistet… Insgesamt wird die vorgeschlagene Struktur als komplexes Zusammenspiel zwischen öffentlichen und gemeinschaftlichen, wie privaten Räumen begrüßt,…“

Ebenfalls mit einem dritten Platz ausgezeichnet wurde die Arbeit „ Zwischenräume“ von Eva Reidl und Dorina Kranzmann (Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Bild unten). Hier hob die Jury hervor:  „Die Arbeit „Zwischenräume“ geht von der Grundannahme aus, dass bei der Gestaltung eines zukunftsfähigen Quartiers den Kriterien Flexibilität, Nachhaltigkeit und soziale Ausformung gleichermaßen Rechnung zu tragen ist und entwickelt im Entwurf diese zentralen Aspekte einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu einem grundsätzlich überzeugenden Gesamtbild. Der landschaftliche Rahmen am Bielefelder Stadtrand sowie die vorhandene Umgebungsbebauung werden sinnvoll aufgegriffen und unter den vorgenannten Prämissen nachvollziehbar weiterentwickelt.“

Insgesamt wurden 48 Arbeiten von Studierenden der Architektur, des Städtebaus und der Landschaftsarchitektur aus ganz Deutschland eingereicht. Neben den Preisen wurden folgende Teams der Hochschule OWL mit Ankäufen geehrt: Jan Belger, Irina Oshkai, Verena von Ohlen und Thorsten Walper, Jan-Hendrik Kühn und Henning Verst, Ronja B. Fischer und Nazan-Zeynep Tekin sowie Lena Sievers und Joleen Winter. (Fotos: fotogen/Meik Schulz)

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