Teaser (Rechte Spalte)

Inhalt

Nachrichtendetails

Detmold, 30. Oktober 2018 11:09 Alter: 14 Tage

Stadttor Gütersloh: Ausstellungseröffnung am 31. Oktober

An der Zufahrt zur Gütersloher Innenstadt ist ein Schlüsselgrundstück an der Friedrich-Ebert-Straße unbebaut. Es birgt das Potiential, den Zugang zur Innenstadt  aus Richtung Süden neu zu definieren. Auf Anregung des Fachbereichs Stadtplanung der Stadt Gütersloh haben sich 28 Studierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur im Wintersemester 2017-18 mit dieser Aufgabe auseinandergesetzt. Jetzt werden die Entwürfe im Gütersloher Rathaus ausgestellt. Die Eröffnung ist am 31.10.2018 um 15:30 Uhr im Foyer des Ratssaals (7. Etage).

Das gegenwärtig als Parkplatz genutzte Eckgrundstück ist städtebaulich interpretierbar. Da aufgrund des Lärms eine Wohnbebauung nicht denkbar ist, kommen nur gewerbliche Nutzungen wie Hotels, Büroflächen, Einzelhandel zur Nahversorgung sowie Gastronomie in Frage. Von Seiten des Eigentümers besteht die zusätzliche Anforderung, den Blick auf die vorhandenen Möbelhäuser möglichst nicht zu verstellen und eine phasenweise Realisierung mitzudenken.

Wie kann ein zeitgemäßer Zugang zur Innenstadt von Gütersloh aussehen? Welche Nutzungen, welche Bauformen, welche Höhenentwicklung sind an dieser prominenten Stelle angemessen? Wie kann mit dem Problem des Immissionsschutzes auf dem lärmbelasteten Areal umgegangen werden? Und: Wie kann der Ort belebt werden?

Auf Anregung und unter Mitwirkung des Fachbereiches Stadtplanung der Stadt Gütersloh haben sich die Studierenden mit dieser Aufgabe auseinandergesetzt. Die Firma Porta als Grundstückseigentümer hat projektbegleitend einen Studentenwettbewerb ausgelobt. An die acht interessantesten Arbeiten wurden gleichrangige Preise vergeben.

Als Einstieg in den städtebaulichen Entwurf wurden in einem ersten Schritt unterschiedliche Möglichkeiten der Baumassenverteilung auf dem Grundstück untersucht und bezüglich ihrer räumlichen Wirkung vergleichend diskutiert. In der darauf aufbauenden Entwurfsphase standen die städtebauliche Konzeption, die innenräumliche Struktur und die organisatorische Bewältigung der Aufgabe im Vordergrund. Das Raumprogramm war durch die Entwerfer festzulegen und unterscheidet sich von Beitrag zu Beitrag.

Das Spektrum reicht vom Hotelhochhaus zum Büroquartier, vom Konferenzzentrum bis zur Großgastronomie. "Die Studierenden haben eine Reihe sehr unterschiedlicher Lösungsansätze konzipiert, die sich Diskussionsbeitrag verstehen", so der betreuende Prof. Jasper Jochimsen. Ziel war in jedem Fall, einen Stadtbaustein zu entwickeln, der als neues "Stadttor" aus Richtung Süden den Beginn der Innenstadt markiert und zugleich ein Angebot an die Stadtöffentlichkeit macht.

Die Entwürfe werden bis zum 14.11.2018 im Gütersloher Rathaus zu sehen sein.

Beteiligte Studierende: Simone Bergmann, Silja Ermshaus, Daniel Heldt, Inga Jesußek, Bastian Schröder, Daniel Tronich (alle Thesis BA) sowie Lea Anton, Marc Balsmeier, Sarah Borgstedt, Marie-Theres Hägemann, Manuel Harder, Dennis Hesse, Christopher Knaup, Yasin Kocagoez, Sandra Marin, Vanessa Müller, Michael Niemann, Angelina Oberwittler, Marie-Sofie Otte, Maximilian Pytlik, Theresa Wahl, Stefanie Faff, Thomas Fröbel, Maximilian Kirchhoff, Michael Knieper, Franziska Opp, Irina Oshkai, Daniel Ruppel

Betreuung: Prof. Jasper Jochimsen, Dipl.-Ing. Sascha Walter