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Detmold, 04. Oktober 2017 13:25 Alter: 19 Tage

Studierende entwerfen Ladenkonzept für Gerry Weber

Vier Studierende der Hochschule OWL entwerfen ein neues Shop-Design für das Modeunternehmen Gerry Weber. Damit treten sie im Wettbewerb gegen drei renommierte Innenarchitektur-Büros an. Der Pitch - und damit die Auswahl des Entwurfs - findet am 20. Oktober in Halle/Westfalen statt, dem Firmensitz des Unternehmens.

Die Herausforderung liegt in der Kürze der Zeit: "Fünf Wochen Bearbeitungszeit ist wahnsinnig wenig", sagt Ricarda Jacobi von der hochschuleigenen Campusagentur, die die Studierenden in diesem Prozess zusammen mit Gastkritikern begleitet. Zu dem geplanten neuen Markenauftritt des Haller Unternehmens gab es ein gut 80-seitiges Briefing sowie eine zweistündige Einführung. Fest steht: "Sie wollten kreative, junge Ideen", so Jacobi. Eine weitere Herausforderung ist, an die Aufgabe konzeptionell ranzugehen. Wie kann der Entwurf auf alle Stores von Gerry Weber übertragen werden - und das nicht nur deutschland-, sondern weltweit? Bauen werden die Studierenden ihr Store-Konzept am Ende nicht, jedoch könnten ihre Ideen mit in die Umsetzung einfließen, so sie denn für gut befunden werden.

Blend Arllati (1. Sem. MA Innenarchitektur), Eva Gronemeier (3. Sem. MA Innenarchitektur), Linus Gavenea (5. Sem. BA Innenarchitektur) und Judith Wend (7. Sem. BA Medienproduktion) bilden das interdisziplinäre, studentische Team. Alle vier kannten sich vorher nicht, können aber ganz unterschiedliche Kompetenzen miteinbringen. Neben dem innenarchitektonischen Entwurf steht nicht erst am Tag des Pitches die Art der Präsentation mit im Vordergrund. Aus diesem Grund ist neben den angehenden Innenarchitekten auch eine Studentin aus dem Fachbereich Medienproduktion mit an Bord. "Das ist mal etwas komplett anderes", freut sich Judith Wend.

Für die nächsten Wochen hat das Team das Fürstenzimmer am Detmolder Bahnhof als Büro bezogen. "Dies ist eine gute Übung, bevor ich meinen Master starte", ist Arllati überzeugt. Einen weiteren Beweggrund, an diesem Projekt teilzunehmen, nennt Eva Gronemeier: "Das Feedback von einem echten Kunden bereitet mich perfekt auf den späteren Beruf vor." Und das, obwohl es keine Credit-Points für die Aufgabe gibt. Für Linus Gavenea ein Vorteil: Keiner macht nur wegen der Leistungspunkte mit, sondern aus eigenem Antrieb.