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Studierende entwickeln Bühnenbild für Oper

Detmold (hs-owl). "La voix humaine" (Die menschliche Stimme) heißt die Kurzoper, die am 6. und 8. Februar 2012 um 19.30 Uhr im Audienzsaal der Hochschule für Musik aufgeführt wird. Die Produktion ist eine Zusammenarbeit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und der Hochschule für Musik.

Verfasst wurde das Monodrama in den dreißiger Jahren von Jean Cocteau, Francis Jean Marcel Poulenc komponierte die Musik. Für die Detmolder Aufführung führte Thomas Wünsch Regie. Es handelt sich dabei um die Abschlussprüfung einer Operngesangsstudentin. Master-Studierende der Innenarchitektur entwickelten und realisierten dazu im Rahmen eines Semesterprojektes von Prof. Rebekka Reich das Bühnenbild und die Kostüme.

Karten gibt es in der Opernschule unter Tel. (05231) 975975 (die Platzzahl ist begrenzt). Weitere Informationen hier.

 


E-mobile für Kurorte haben Potential

Detmold/Bad Salzuflen. Der Teutoburger Wald ist für den Tourismus eine herausragende Region. Die hohe Dichte an Kurorten und die gesundheitsorientierten Angebote zeugen von einer herausragenden Stellung im deutschen Markt. Genau diese Position zu stärken, ist das Ziel des touristi­schen Projektes "Elektrisch bewegt. Mobilitätsnetz Gesund­heit", das die Verantwortlichen jetzt im Kurhaus in Bad Salzuflen vorstellten. Von der Bezirksregierung gab es einen Förderbescheid über gut 500.000 Euro.

Das Projekt wurde im landesweiten Wettbewerb "Erlebnis.NRW" durch die Landesregierung ausgezeichnet und wird durch die Europäische Union über das Ziel 2 - Programm, Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, geför­dert. Das Projekt wird durch den Kreis Lippe und die Hoch­schule Ostwestfalen-Lippe entwickelt und umgesetzt. Projektzeitraum ist 2011 bis 2014. "Besonders im Hinblick auf die demographische Entwicklung ist das Ziel für die primären Kurtouristen und die Aktivurlau­ber im Teutoburger Wald, nicht nur gesund zu bleiben, es ist mindestens ebenso bedeutungsvoll, mobil zu sein", betonte Landrat Friedel Heuwinkel. "Viele Gesundheits- und Kurtouristen wünschen sich eine moderne E-mobile Unterstützung, die Verkehrsberuhigung und Mo­bilitätssicherheit berücksichtigt und gleichzeitig die Umwelt schont".

Und genau hier setzt "Elektrisch bewegt. Mobilitätsnetz Gesund­heit" an. Projektleiter Dr. Klaus Schafmeister von der Wirtschaftsförderung des Kreises hob die Chancen für den Gesundheits- und Kurtourismus im "Heilgarten Teutoburger Wald" hervor und stellte die Frage: "Wie kann Elektromobilität dazu beitragen, einen Aufenthalt in Heilbädern so angenehm wie möglich zu gestalten?" Das Projekt gibt die Antwort: Mit e-mobilen Fortbewegungsmöglichkeiten kann die Mobilitätskette, z.B. vom Bahnhof bis zur Unterkunft spürbar verbessert werden.

"Auch ist der Einsatz für therapeutische Zwecke oder für Ausflugsfahrten innerhalb des Ortes zu Attraktionen denkbar", stellte Prof. Oliver Hall von der Hochschule OWL, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur einige Beispiele des Konzepts anhand der Kurorte Bad Salzuflen, Bad Meinberg, Bad Driburg, Bad Oeynhausen, Bad Lippspringe sowie Lügde und Schieder-Schwalen­berg mit dem Nachbarkurort Bad Pyrmont vor. Allgemeines Ziel des Projektes ist die optimale Gestaltung der E-Mobilität in Heilbädern als innovatives Element in der gesamten gesundheitstouristischen Produktpalette. "Insbe­sondere Kriterien wie die Luftreinhaltung, Lärmschutzge­bote und Mobilitätshilfen zeigen die Potenziale der Elektromobilität für die Kurorte auf, die hinsichtlich der gesundheitstouristischen Aspekte in diesem Projekt untersucht werden", betonte Dr. Klaus Schafmeister. Den Ablauf von "Elektrisch bewegt" stellte Reinhard Drees vom Planungsbüro Drees und Huesmann vor, ehe zum Abschluss der Veranstaltung noch einmal die Themenschwerpunkte Gesundheitstourismus, Potentiale der Kurorte sowie Elektromobile in einer Podiumsdiskussion zur Debatte standen. Foto: Kreis Lippe

 

Alltagssituationen in neuem Kontext: Studierende zeigen Fotoarbeiten

Detmold (hs-owl). „Debüt“ – so lautet der Titel einer Ausstellung, die ab Februar von der Lagenser Kunst-Stiftung Sybille Dotti gezeigt wird. Präsentiert werden die ersten Fotoarbeiten von zehn Studierenden der Hochschule OWL aus den Fachbereichen Architektur/ Innenarchitektur und Medienproduktion. Die Vernissage findet am Donnerstag, 2. Februar 2012 um 18 Uhr im Technikum Lage statt.

Die Studierenden, die zum großen Teil ohne fotografische Vorkenntnisse das Fach Fotografie besuchen, zeigen ihre kreativen Bildideen, die innerhalb eines Semesters unter der Leitung des Dozenten Dirk Schelpmeier entstanden. „Heraus kamen erstaunlich reife und komplexe Fotostrecken in unterschiedlichen fotografischen Genres wie People, Mode, Landschaft, Experiment und vieles mehr“, sagt Schelpmeier, der an der Hochschule OWL Fotografie lehrt. Ein Kleid aus Karotten und Salatblättern, eines aus Putzschwämmen, ein Model im Ballkleid auf einem Turnbarren: „Die Studierenden sollten alltägliche Dinge und Situtationen in einer neuen, ungewöhnlichen Umgebung fotografieren“, erläutert Schelpmeier.

Zu sehen sind Fotos von folgenden Studierenden: Susanne Zymla, Swaantje Olescher, Anna Milz, Andre Fister, Kaja Woelky, Bastian Püllen, Klara Salm, Edgar Hildebrand, Inga Ziegenbein, Ella Klauser, Felicitas Wendler. Die Ausstellung ist vom 02.02. bis 18.03.2012 im Technikum Lage (Lange Straße 124, 32791 Lage) zu sehen. Öffnungszeiten: Mo. - Fr- 9:00 - 18:00 Uhr, in den Schulferien: 10:00 - 12:00 Uhr.

 

Festliche Zeugnisvergabe

Detmold (hs-owl). Das Semester neigt sich dem Ende zu. Am 15. Februar 2012 werden im Foyer um 16 Uhr die Zeugnisse übergeben.  In festlichem Rahmen werden die Bachelor- und Masterabsolventen verabschiedet. Für Sekt und Musik ist gesorgt.

 

Den Abschluss in der Tasche - und was dann?

Detmold (hs-owl). Den Abschluss in der Tasche, das Berufsleben kann starten. Doch damit ergeben sich für Absolventen viele Fragen. Antworten liefert das Berufseinsteigerseminar der Detmolder Schule. Es findet am 17./18. Februar 2012 statt, die Anmeldungen laufen jetzt. Ein öffentliches Werkstattgespräch für Studierende, Absolventen, Professoren und Alumni findet am 17. Februar um 19 Uhr voraussichtlich in der Mensa statt.

Wo soll ich mich bewerben, was kann ich am besten und wer kann das gebrauchen? Darf ich mich selbständig machen, wo erhalte ich finanzielle Unterstützung, und wie sieht eigentlich eine gute Bewerbung aus? Antworten auf diese Fragen bieten die Referenten Edgar Haupt (Berater und Coach für Architekten), Susanne Christ (Fachanwältin für Steuerrecht) und Eleonora Jonjic (Agentur für Arbeit). Die Veranstaltung wird größtenteils aus Qualitätsverbesserungsmitteln finanziert, der Anteil der Studierenden beläuft sich auf 40,00 Euro. Einfach das Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen, das Word-Dokument per Mail an Prof. Oliver Hall schicken und die Gebühr überweisen (Mailadresse und Kontonummer im Anmeldeformular).

Zusätzlich zum Workshop findet bereits am 17. Februar 2012 um 19 Uhr ein öffentliches Werkstattgespräch in der Mensa statt. Zum Thema „Neue und klassische Berufsbilder – was Innen-/Architekten alles können“ werden junge und ältere Absolventen der Detmolder Hochschule Kurzvorträge halten. Dazu sind Gäste und Studierende herzlich eingeladen.

Hier gibt es das Anmeldeformular, hier das Programm.

 

Anmeldung für erste Exkursionen laufen

Detmold (hs-owl). Das Lichtlabor plant zum Start ins Sommersemester 2012 eine Exkursion nach Frankfurt zur Messe "Light + Building". Interessierte können sich bis 16. Februar 2012 gegen Vorkasse von 15 Euro bei Herrn Detlev Gehrmann (R. 2129) anmelden. Die ganztägige Exkursion soll am Montag, den 16. April 2012 stattfinden. Abfahrt und Ankunftszeit werden noch bekannt gegeben. Alle Exkursionen findet Ihr auch im Sommersemester wieder auf der Website unter dem Menüpunkt Zusatzangebote/Exkursionen.

 


Für den Recycling Designpreis nominiert: Studenten stellen im MARTa aus

Detmold/Herford (hs-owl). Die Detmolder Studenten Andre Osthaar und Patric Günther (Hochschule OWL) gehören gemeinsam mit ihrem Bielefelder Partner Juri Welsch zu den Nominierten für den 5. Recycling Designpreis, der am 17. Februar 2012 im MARTa Herford vergeben wird. Mit ihrem selbst entworfenen Sitzgurt „Kurt“ werden die drei Nachwuchsdesigner im Anschluss an die Preisvergabe auch in einer Ausstellung im MARTa sowie an weiteren Orten vertreten sein.

Mit „Kurt“ bekommt der Sitzgurt, wie wir ihn kennen, eine völlig neue Bedeutung. Sicherheitsgurte aus alten Autos bilden die Grundlage für dieses Sitzsystem. Verpackt in eine Tasche aus Verschnittresten der Cabrioverdeckindustrie lässt sich „Kurt“ an nahezu jeden Rucksack montieren. „Einfaches einhängen genügt“, erläutern die Designer. „Man muss den Gurt nicht erst aus dem Rucksack holen, bevor man sich setzen kann, sondern er befindet sich immer griffbereit. Hinsetzen, den Gurt um Beine, Knie oder Füße legen, verschließen und durch einen ruckartigen Zug am Gurt sperren.“ Aufgrund des Auszuges sei „Kurt“ stufenlos verstellbar, dies ermöglicht eine Vielzahl an Sitzpositionen. 

Den Gurt entworfen haben die beiden Studenten des Fachbereichs Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur zusammen mit dem Bielefelder Studenten Juri Welsch. Gemeinsam bilden sie seit 2011 das Kollektiv voxel-studio. „Durch die wechselnden Verschnittstoffe der Cabrioverdeckindustrie ergeben sich immer neue Farbkombinationen, was jeden „Kurt“ zu einem Unikat macht“, erläutern die Drei. „Um diese Authentizität zu unterstützen, wird jede „Kurt“-Tasche mit der Fahrgestellnummer des PKW versehen, aus dem der Sicherheitsgurt entnommen wurde. Über einen eigens eingerichteten Blog kann der Nutzer weitere Informationen zu seinem „Kurt“ erhalten. Der Einblick auf das erste Leben der Materialien bleibt also ein untrennbarer Teil des neuen Produktes.“

Was jetzt noch fehlt, sind Kooperationspartner aus der Industrie. An folgenden Ausstellungsorten wird „Kurt“ im Jahr 2012 zu sehen sein: 17.02.-01.04.2012 Marta Museum, Herford, 08.05.-18.06.2012 Umweltbundesamt, Dessau, 20.06.-28.07.2012 stilwerk Designcenter, Berlin, 06.08.-02.09.2012 stilwerk Designcenter, Düsseldorf, 17.09.-07.10.2012 stilwerk Designcenter, Wien und 15.10.-04.11.2012 stilwerk Designcenter Hamburg. Und hier Bilder von Kurt. Weitere Informationen: voxel-studio.de, www.recyclingdesignpreis.org

 



Wohnwagen statt Messestand, Passagen statt imm

Detmold/Köln (hs-owl). Raus aus den Messehallen, rein in die Stadt: Erstmals präsentieren sich die deutschen Gestaltungshochschulen vom 16.-22. Januar 2012 nicht mehr auf der internationalen Möbelmesse imm cologne, sondern auf dem neuen Hochschulforum der „Passagen“ in Köln-Ehrenfeld. Grund genug für die Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Hochschule Ostwestfalen-Lippe) Abschied zu nehmen vom klassischen Messestand.  

Die Detmolder Schule geht neue Wege. Sie präsentiert sich nicht wie bisher mit einem großzügigen Messestand, sondern in einem kleinen Wohnwagen. „Wir wollten mobil sein“, sagt Prof. Frank Nickerl, der zusammen mit 25 Bachelorstudierenden den diesjährigen Köln-Auftritt entwarf. „Unsere Stadt Detmold ist klein, unser Wohnwagen ist klein.“  

Doch der äußere Schein trügt. Im Innern des Wohnwagens experimentieren die angehenden Innenarchitekten damit, wie beengter Innenraum erweitert werden kann. Und spielen gleichzeitig mit dem Klischee vom piefigen Camper. Drinnen erwarten den Besucher kleine Installationen von Studierenden. „Wir haben aus altem Schaumstoff eine Sitzgruppe entwickelt, aus Gartenschlauch einen Sessel für draußen gebaut und aus Videobändern Vorhänge für die Fenster gefertigt“, sagt Nickerl. Ein altes Zeltgestänge bildet den Grundstock für eine Dachkonstruktion aus Regenschirmen, und aus alten Spiegeln entstand eine Leuchte.  

Im neuen Umfeld der „Passagen“, der nach eigenen Aussagen größten deutschen Designveranstaltung, fühlen sich die Detmolder gut aufgehoben. Als Plattform für aktuelle Trends des Designs, des Wohnens und des Lifestyles zeigen die „Passagen“ über 190 Aussteller, darunter internationale Designer und Hersteller, junger Netzwerke, Hochschulen, Newcomer und Medien. Und hier finden Sie die Detmolder Schule auf den Passagen: artrmx e.V., Rheinlandhalle, Venloer Str. 389, 50825 Köln. Während sich die übrigen Hochschulen im 2. Obergeschoss präsentieren, stehen die Detmolder mit ihrem Campingwagen vor der Halle.

Weitere Informationen zum Programm der Passagen: www.voggenreiter.com/passagen2012/

 

Detmolder Schule stellt auf Fachmesse "RapidPro" aus

Detmold (hs-owl). Die Detmolder Schule stellt ihre beiden weiterbildenden Masterstudiengänge sowie ihre Forschungsschwerpunkte und herausragende Arbeiten auf der niederländischen Fachmesse "RapidPro" vor. Sie findet vom 25. bis 26. Januar in Veldhoven bei Eindhoven statt.

Er soll im kommenden Wintersemester starten, der neue Master Computational Design and Construction (MCDC). Darin vermittelt werden praxisorientierte Kenntnisse über die gesamte digitale Prozesskette vom Entwurf über die Simulation bis hin zur computergestützten Fertigung. Ebenfalls vorgestellt wird dem Messepublikum der internationale Fassadenmaster (IFDC) sowie das Perception Lab und das Construction Lab. Am Stand der Detmolder Schule (Standnummer 67) werden ferner themenverwandte Arbeiten gezeigt, wie die Leuchte "cocoon" von Patric Günther (Foto).

Darüber hinaus hält Dipl. Ing. Holger Strauss im Rahmen des Fachkongresses der Messe einen Vortrag zum Thema "Additive Manufacturing in Architecture and Building Construction". Dort spricht auch Prof. Marco Hemmerling unter der Überschrift "Digital Material". Die Fachmesse und der Kongress beschäftigen sich mit digitalen Fabrikationsverfahren und neuen Produktionstechnologien. Es ist die Leitveranstaltung zu diesem Thema im Raum BeNeLux.

www.rapidpro.nl