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Anfang Oktober 2003 tagte die Jury bestehend aus Lehrenden der Fachhochschule, Vertretern des BLB, der Stadt Detmold und dem Wissenschaftsministerium NRW sowie Praktikern aus der freien Wirtschaft. Aus den rund 60 eingereichten Arbeiten kürte das Gremium den Entwurf des studentischen Teams mit Birte Stricker, André Büker und Andrea Heemeier aus dem Fachbereich Architektur und Innenarchitektur zum Sieger. In ihrer Begründung schreibt die Jury:
"Der Entwurf gliedert die Neubaufläche in zwei Baukörper unterschiedlicher Dimension und Ausprägung, aber gleichen formalen Duktus. Die Laborbereiche sind in der Flucht des Bülowblocks an der Bielefelder Straße angeordnet. Das Hauptgebäude mit allen übrigen Funktionen bildet im rückwärtigen Grundstückbereich einen Solitär. Beide Bauten richten sich in der Baukörperhöhe mit ihren Flachdächern nach der Traufhöhe des Bülowblocks. Dies beruhigt die Vielgestaltigkeit der städtebaulichen Umgebung. Das Hauptgebäude wird über den Campus erschlossen. Der baulich nicht weiter ausgeprägte Kopf zum Campus beinhaltet an richtiger Stelle die gemeinschaftlichen Nutzungen, Speisesaal und Bibliothek. Der erweiterte Zweibund des Hauptgebäudes wird durch eine zentrale Lichtfuge mit offen liegender Treppe charakterisiert. Diese Binnenerschließung verspricht gute Übersichtlichkeit und ein der öffentlichen Nutzung angemessene Raumqualität. Die kubische Form der Neubauten bezieht sich in seiner Geometrie auf die Bielefelder Straße und schafft ablesbare, im Prinzip richtig dimensionierte Freiräume. Die Verkehrsanbindung über die Bielefelder Straße ist sowohl für den Parkverkehr wie auch für die Anlieferung der Labore richtig gelöst. Die Aussagen zur Fassadengliederung sind noch zu präzisieren. Der Wert der Arbeit insgesamt liegt in ihrer unprätentiösen Selbstverständlichkeit und trifft den architektonischen „Ton“ der Werkstatt Emilie".