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Möbel- und Produktentwicklung

HOLZGESELLEN - Schneidbretter aus Restbohlen des Holzhandels


KONZEPTION UND LEITUNG  
Hendrike Farenholtz, Prof.’in Verena Wriedt

2. Projekt der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und der Justizvollzugsanstalt Herford

In einem 3 Tage Workshop in der Tischlerei der JVA Herford haben sich junge Gefangene und Studierende gemeinsam auf Spurensuche begeben.  Die in der Maserung ausrangierter Holzbohlen versteckten Wesen sollten sichtbar gemacht werden.  Dafür standen lediglich Bohrer und Holzproppen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

In diesem Projekt
waren die Gefangenen junge Männer, die noch nicht ausbildungsfähig sind. Sie verfügen in der Regel über geringe Konzentrationsfähigkeit und Frustrationstoleranz und oft auch zu geringe Deutschkenntnisse.

Der inspirierende Austausch
zwischen Gefangenen und Studierenden war für beide Gruppen ungewohnt und eine aufregende neue Erfahrung. Das Erleben eigener Kreativität bewirkte große Lust an der Aufgabe und führte zu kontinuierlicher und selbstständiger Arbeit.

Verkauf
Die Arbeit mit den Schneidbrettern wird als kleine Serienproduktion für den Verkauf im Knastladen JVA Herford fortgesetzt werden. Sie erfordert bei jedem Brett erneut einen aufmerksamen Blick, jenseits der abstumpfenden stereotypen Aspekte von Serienfertigung.




WORKSHOP IN DER TISCHLEREI DER JVA HERFORD
9.- 12. Mai 2017
von Seiten der JVA HERFORD
Dipl.-Päd. Nicole Sonnenbaum, René Domke

www.knastladen.de

Foto: Firat Ulus, Atelier Albrecht

Schneidbrett "Spanner"