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Kontakt

Sprecher

Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Nether

Telefon: +49 (0)5231 769-6990

ulrich.nether(at)hs-owl.de

 

 

Kristina Herrmann, M.A.

Telefon: +49 (0)5231 769 - 6962

kristina.herrmann(at)hs-owl.de

 

 

Jan Phillip Ley, M.A.

Telefon: +49 (0)5231 769 - 6962

jan.ley(at)hs-owl.de

 

 

Inhalt

Einrichtungen und Leistungen

Wie wir wahrnehmen, ist wichtig für unser Befinden und für die Entwicklung und Nutzung unserer Fähigkeiten. Mit dem Labor zur Beobachtung, Analyse und Bewertung der menschlichen Wahrnehmung im räumlichen und medialen Kontext wird angestrebt, empirisch ermittelte Erkenntnisse in Verbindung mit konkreten Erfahrungen aus der Planungspraxis zu einem anwendungsorientierten Instrumentarium für Gestaltung und Planung zu entwickeln.

Mit dem PerceptionLab werden sowohl Ziele in Forschung und Lehre gesetzt, als auch als externe Dienstleistung erbracht:

- Als Forschungsinstrument untersucht und bewertet das PerceptionLab in interdisziplinären Teams der unterschiedlichen Lehrgebiete und Fachbereiche unterschiedlichste Aufgabenstellungen, in denen Objekte, Räume und mediale Umgebungen in einem Systemzusammenhang gestellt werden.

- Als Lehrinstrument wird das PerceptionLab in alle Phasen des Studiums einbezogen. Die Untersuchungen lassen die Beziehungen vom Menschen zum Objekt, zum Raum und zum medialen Umfeld lesbar werden. In die Lehre integriert, werden diese Bezüge in einer Form begreifbar, die für die Studierenden nachprüfbar und nachvollziehbar ist, sowohl als ganzheitliches System, wie im Detail.

- Durch die Untersuchungen im PerceptionLab lassen sich Produkt-, Raum- und Umfeldoptimierungen erzielen, die als externe Dienstleistung angeboten werden können: beispielsweise in der Bau-, Möbel-, Zuliefer- und Maschinenbauindustrie, wie sie in der Region Ostwestfalen-Lippe vielfältig angesiedelt ist, aber auch zum Beispiel im Gesundheitswesen und in der Tourismusindustrie, um Produkte und Räume zu überprüfen und zu verbessern, die Wohlbefinden und Heilung fördern.

Im Detail werden zur Nutzung des PerceptionLabs folgende Teilziele formuliert:
- Durchführung von Usability Testing und Studien, Anwendungstests und Gutachten,
- Entwicklung von User Profiles, Nutzungs- und Anwendungsszenarien,
- Aufbau virtueller Raumszenarien zur Untersuchung ihrer Wirkungsweise,
- Untersuchung und Gegenüberstellung der Eigenschaften von realen und virtuellen Räumen
- Entwicklung von Anforderungsanalysen an Materialien, Produkte, Räume und mediale Umgebungen,
- Entwicklung von Vorschlägen zur Produktoptimierung.


Bei der Entwicklung von Objekten, Räumen und medialen Umgebungen vom Entwurf bis zur Ausführung sind verschiedene Disziplinen im Planungsprozess beteiligt. Mit dem PerceptionLab soll diese Notwendigkeit interdiziplinärer Arbeit hinsichtlich Forschung und Lehre erweitert werden. Um eine Raum- oder Objektlösung wissenschaftsbasiert zu evaluieren und zu optimieren, sind oft Testverfahren mit Prototypmodellen oder Simulationen notwendig. So arbeitet auch das PerceptionLab interdisziplinär bündelt und nutzt es das Wissen aus den unterschiedlichen Fachgebieten. Umgekehrt nutzen verschiedene Bereiche der Hochschule das Labor und profitieren von der Einrichtung. Für Testreihen, Simulationen und Untersuchungen können die Einrichtungen und Dienstleistungen des Labors auch Externen zur Verfügung gestellt werden.


Kooperationen finden in mehreren Ebenen statt: Zunächst wird ein interner Austausch zwischen den beteiligten Lehrgebieten und Fachbereichen institutionalisiert, in einzelnen Projekten wie auch übergreifend themenorientiert.
Kooperationen mit anderen Hochschulen und Institutionen sind in Vorbereitung, ebenso mit Partnern der Wirtschaft aus der Region und darüber hinaus. Erste Projekte befinden sich in der Startphase.

Allgemeines Ziel des PerceptionLabs ist es, die Raumwahrnehmung auch mit ihren emotionalen und atmosphärischen Faktoren wissenschaftlich belegbar zu machen und sowohl in der Lehre als auch in der Forschung drittmittelwirksam einzusetzen. Die Studierenden sollen den Praxisbezug vertiefen und sich verstärkt mit Aspekten der Wahrnehmung und Nutzbarkeit auseinandersetzen.