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Symposium 2009 - Mensch, Raum & Gesundheit

Bis zum Jahr 2025 steigt die Anzahl der über 80-Jährigen um 70 Prozent. „Da rollt eine Welle auf uns zu, die vonseiten der Politik immer noch nicht erkannt wurde“, sagte Dr. Olaf Iseringhausen vom Zentrum für innovative Gesundheitswirtschaft Ostwestfalen-Lippe auf dem zweiten Symposium des PerceptionLabs an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, das am 30. Oktober in Detmold stattfand. Das interdisziplinäre Forum stand unter dem Titel „Mensch-Raum-Gesundheit.“

Die Alterung der Gesellschaft stelle auch alle Planer von Räumen und Gebäuden vor neue Herausforderungen. Eine rein auf ihre Funktionalität reduzierte Architektur, „entspricht das den Bedürfnissen der Bewohner?“, fragt Iseringhausen. Nein, lautet darauf die Antwort von Eckhard Feddersen. „Kein Mensch will seine Behinderung aufs Auge gedrückt bekommen.“ Deshalb plädiert der Berliner Architekt dafür „einfach zu denken“. Was braucht der Mensch im Alter? Sicherheit und Komfort. „Ich bin ein starker Verfechter des Universal Designs“, sagte Feddersen im Casino auf dem Detmolder Campus. „Eine Rampe ist nicht nur für den Rollstuhlfahrer gut, sondern auch für die junge Mutter mit dem Kinderwagen“. Barrierearme Wohnräume zu schaffen, die zur Begegnung einladen und wo die Bewohner möglichst bis zum Tod in den eigenen vier Wänden wohnen können – das sei das Ziel. Mit geringen Eingriffen könne beinahe jede Wohnung für Senioren nutzbar gemacht werden.

Wie wirken Räume auf aggressive Kinder und Jugendliche, in welchem Raum fühlen wir uns wohl? Auch dazu sprachen Praktiker auf dem Symposium. Das Detmolder Symposium hat ein wichtiges Thema aufgegriffen, waren sich die Referenten einig. „Mit unserer Forschung wollen wir den Menschen ins Zentrum rücken“, sagte auch Prof. Ulrich Nether vom PerceptionLab der Hochschule.

Bildergalerie und Programm

Presseartikel zum Download:

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LLZ Nr. 249, Montag, 26. Oktober 2009