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Das Projekt Heimatwerker: Bauen ist mehr als die Herstellung von Häusern! Bauen heißt, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen und sogar eine berufliche Qualifizierung erwerben zu können. Bauen heißt, Kontakte mit anderen Menschen zu knüpfen und sich besser integrieren zu können. Bauen heißt auch, Vertrauen und Verbundenheit zu einem Ort aufzubauen. Und was gibt es Wichtigeres für Menschen, die eine neue Heimat suchen?

 

 

Gerne stehen wir Ihnen für persönliche Gespräche zur Verfügung:

 

urbanLab

     Prof. Dipl.-Ing. Oliver Hall

     T +49 (0)5231 769-6401

     F +49 (0)5231 769-86051

     M urbanlab(at)hs-owl.de

 

Landesinitiative StadtBauKultur

NRW 2020

     Christine Kämmerer    

     T 0209 – 319 81 – 15    

     M christine.kaemmerer(at)        

        stadtbaukultur.nrw.de    

     Web: www.stadtbaukultur.nrw.de

 

Stadt Nieheim

     T 05274 / 982-0
     M info(at)nieheim.de
     Web: www.nieheim.de

 

 

Inhalt

Heimatwerker

Projekt: Heimatwerker. Wer baut der bleibt!

Bauen ist mehr als die Herstellung von Häusern! Bauen heißt, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen und sogar eine berufliche Qualifizierung erwerben zu können. Bauen heißt, Kontakte mit anderen Menschen zu knüpfen und sich besser integrieren zu können. Bauen heißt auch, Vertrauen und Verbundenheit zu einem Ort aufzubauen. Und was gibt es Wichtigeres für Menschen, die eine neue Heimat suchen?

 

Hier geht es zur eigenen Webseite der Heimatwerker.

 

Das Pilotprojekt

In der Stadt Nieheim (Landkreis Höxter) werden die Heimatwerker erstmals aktiv. Ab 2016 werden sie gemeinsam die Sanierung und Neunutzung eines von Leerstand bedrohten Gebäudes im historischen Stadtkern planen. 2017 werden sie ihre Planung baulich umsetzen, um das Gebäude ab 2018 für gemeinnützige Zwecke zu nutzen. Das Pilotprojekt hat eine Gesamtlaufzeit von 10 Jahren und soll bei Erfolg auch auf andere Kommunen übertragen werden.

 

Die Heimatwerker

Die Heimatwerker in Nieheim sind eine kleine Gruppe von Menschen, die mit vereinten Kräften ein Gebäude sanieren, um es anschließend gemeinnützig zu betreiben und anderen Menschen zugänglich zu machen. Nach jetzigem Planungsstand setzen sich die Heimatwerker aus folgenden Personengruppen zusammen:

 

  • freiwillig engagierte Menschen aus Nieheim
  • Studierende der Hochschule Ostwestfalen-Lippe
  • Flüchtlinge in Nieheim und Umgebung
  • Während der Planung und der Sanierung werden die Heimatwerker fachkundig angeleitet.

 

Die Ziele
Durch das Projekt sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • die soziale Integration von Zugereisten (z. B. Flüchtlingen) durch die gemeinsame Arbeit mit Einheimischen
  • der Erwerb beruflicher Qualifikationen und ggf. die Vermittlung von Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen im Baugewerbe
  • der Erhalt historischer und stadtbildprägender Bausubstanz
  • die Schaffung von Bleibeperspektiven für Zugereiste

 

Das Haus

Für die Durchführung des Pilotprojektes wurde ein historisches Ackerbürgerhaus ausgewählt. Dieses Haus eignet sich in besonderer Weise, weil es zentral gelegen ist, weil es öffentliche Nutzungen zulässt und weil es einen Sanierungsbedarf aufweist, der zu einem großen Teil auch von ungelernten Heimatwerkern gemeistert werden kann.

Das Haus wird von einer Erbengemeinschaft für die Dauer von 10 Jahren kostenlos und ohne wirtschaftliche Gewinnabsichten zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise möchte die Erbengemeinschaft die sozialen und kulturellen Ziele des Projektes unterstützen und einen Beitrag für die Entwicklung ihrer Heimatstadt Nieheim leisten.

Die Finanzierung

 

Die Kosten für die Sanierung des Gebäudes (Erdgeschoss) sowie für das erforderliche Personal (Bauleitung und Projektkoordination) betragen 426.000 Euro. Diese Kosten werden zu 70 % vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr getragen und zu 30 % von der Stadt Nieheim. Weitere Kosten für Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Dokumentation werden von der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020 übernommen. Für die langfristige Nutzung des Gebäudes sollen weitere Fördergeber und Sponsoren gewonnen werden.

 

 

Die Projektpartner

Stadt Nieheim

Die Stadt Nieheim wurde vom Ministerium für Bauen Wohnen Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen für eine finanzielle Förderung im Rahmen des Sonderförderprogramms „Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen“ ausgewählt. Als Empfängerin dieser Fördermittel trägt die Stadt Nieheim Verantwortung für die Durchführung der Sanierung gemäß den Förderrichtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Kontakt

Marktstraße 28

33039 Nieheim

Telefon: 05274 / 982-0

E-Mail: info(at)nieheim.de

 

 

Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020

Die Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020 ist die Initiatorin des Projektes. Sie koordiniert die Entwicklung, Organisation sowie die öffentliche Kommunikation des Projektes.

 

Kontakt

Leithestraße 33

45886 Gelsenkirchen

Web: www.stadtbaukultur.nrw.de

Ansprechpartner: Christine Kämmerer

Tel: 0209 – 319 81 – 15

Email: christine.kaemmerer(at)stadtbaukultur.nrw.de

 

 

Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur) bietet ihren Studierenden an, selber Heimatwerker in Nieheim zu werden. Betreut von Professoren unterschiedlicher Lehrgebiete werden die Studierenden an den Planungs- und Sanierungsarbeiten teilnehmen. Ferner plant die Hochschule Ostwestfalen-Lippe Forschungsaktivitäten rund um das Projekt.

 

Kontakt

Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur

Emilienstraße 45

32756 Detmold

Ansprechpartner: Prof. Oliver Hall

Tel: 05231 – 769 6401

Email: oliver.hall(at)hs-owl.de

 

 

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