Teaser (Rechte Spalte)

TEIL DES URBANLAB WERDEN

Gerne stehen wir Ihnen für persönliche Gespräche zur Verfügung:

 

MSc. Marcel Cardinali 

Projektleitung Forschung

T +49 (0)5231 769-6051 /-6329

F +49 (0)5231 769-86051

M urbanlab(at)hs-owl.de

 

Inhalt

Über urbanLab

Wer wir sind:

An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (HS OWL) sind eine große Anzahl von Disziplinen vertreten, die sich im engeren sowie im weiteren Sinne mit dem Forschungsfeld der Stadt, ihrem Umland und den dort lebenden Menschen auseinandersetzen. Das urbanLab bündelt die Kompetenzen und Kapazitäten in den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung, Siedlungswasserwirtschaft und Kommunikation (siehe Team), um durch transdisziplinäre Zusammenarbeit schon vorhandene Forschungsinhalte zu stärken sowie neue Themenfelder gemeinsam zu erschließen. Beteiligt sind die Fachbereiche 1 (Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur), 3 (Bauingenieurwesen) und 9 (Landschaftsarchitektur und Umweltplanung).

 

Womit wir uns beschäftigen:

Die Stadt- und Regionalforschung beschäftigt sich mit vielfältigen Wachstums- und Schrumpfungsprozessen – seien es die schleichenden Bevölkerungsverluste in hiesigen ländlichen Regionen oder das explosionsartige Wachstum international vernetzter Metropolräume. Diese Prozesse müssen verstanden und planerische Lösungen für aus Wachstum und Schrumpfung resultierende Probleme entwickelt werden. Wachstum und Schrumpfung vollziehen sich dabei häufig zeitlich und räumlich parallel und die betroffenen Regionen können auch bei gegenläufigen Entwicklungen von in anderen Regionen gemachten Erfahrungen profitieren. 

Diesem Spannungsfeld von Wachstum und Schrumpfung widmet sich das urbanLab, akquiriert Forschungsaufgaben in diesem Bereich, führt entsprechende Forschungsprojekte durch und vernetzt Forscher und Praktiker auf seinen jährlichen Symposien. Hierfür wurden zwei Forschungslinien formuliert:

 

Klein- und Mittelstadtforschung im ländlichen Raum:  Die HS OWL liegt selber in einem ländlichen Raum, der durchsetzt ist mit Kristallisationspunkten aus kleinen und mittelgroßen Städten. Die regionale Verantwortung der Hochschule mit ihren dezentralen Standorten in der Region verlangt nach einer Auseinandersetzung mit dem Thema der Klein- und Mittelstädte sowie deren Umland. Dies gilt umso mehr aufgrund der auf diesen und vergleichbare Räume zukommenden Transformation, die durch die immensen dynamischen Anpassungsprozesse durch Bevölkerungsabwanderung insbesondere jüngerer Menschen, Wertschöpfungsverluste oder eine fehlende Infrastrukturausstattung nötig wird.

 

 

Vergleichende Stadt- und Regionalforschung: In einigen Regionen im Inland, insbesondere aber im Ausland können starke Wachstumsprozesse beobachtet werden, die zu vielfältigen räumlichen Problemen führen. Während diesen Herausforderungen in den Industrieländern mit einem über Generationen entwickelten rechtlichen Instrumentarium und hoher methodischer und instrumenteller Kompetenz begegnet werden kann, treten in Wachstumsregionen wie Südamerika an ihre Stelle informelle Prozesse, in denen lokale Akteursgruppen die Organisation ihres räumlichen und sozialen Umfelds übernehmen. Von diesen Erfahrungen können wiederum auch hiesige Regionen profitieren, denen es auf Grund von Schrumpfungsprozessen an finanziellen und personellen Ressourcen mangelt.