Teaser (Rechte Spalte)

Der Regionale Salon stärkt den inhaltlichen Austausch in der Region. In angenehmer Atmosphäre stellen wir Zukunftsfragen zwischen Forschern, Planern, Politikern, Künstlern und Aktiven aus der Region sowie überregionalen Impulsgebern zur Diskussion. Der Regionale Salon baut auf den Dialog zwischen Forschern des urbanLabs, Referenten und Publikum und entwickelt interdisziplinäre Lösungsansätze für aktuelle Fragestellungen durch ganz unterschiedliche Blickwinkel.

 

 

Gerne stehen wir Ihnen für persönliche Gespräche zur Verfügung:

MSc. Julia Krick

T +49 (0)5231 769-6376

F +49 (0)5231 769-86376

M urbanlab(at)hs-owl.de

 

Inhalt

Zukunft braucht Herkunft - Ist das Dorf ein Modell?

1. Globalisierung bedeutet, dass in jeden Weltwinkel von wenigen Zentren aus gesteuerte Prozesse eingreifen. Zugleich können lokale Vorhaben dank Digitalisierung autonomisiert werden.
2. Stadt und Land sind mittlerweile über Kreuz verschränkt. Das Städtische kann im Mantel des Dorfes und das Dörfliche im Mantel der Stadt auftreten.
3. Wir erleben eine zunehmende Entstaatlichung. Staaten habe immer weniger Gestaltungsspielräume, manche  zerfallen.
Diese drei Phänomene schaffen „feudale“ Strukturen, wie sie regional im Europa der Vormoderne galten. Lassen sich aus historischer Analyse Schlüsse ziehen, wie wir mit den aktuellen Herausforderungen wissenschaftlich, politisch und planerisch umgehen könnten?
Am 20. Mai begrüßen wir einen in interdisziplinärer Kooperation erfahrenen Historiker in OWL, dessen Schwerpunkt die „angewandte Regionalgeschichte“ ist.

 

Prof.'in Astermann-Haun eröffnet die Veranstaltung
Univ.-Prof.em. Hauptmeyer referiert über die Herausforderungen des Dorf-Modells.

[Bericht] "Zukunft braucht Herkunft - ist das Dorf ein Modell?" Unter diesem Thema stand der "Regionale Salon" des Forschungsschwerpunktes urbanLab am 20.05.2015 auf dem Campus Detmold. Der Referent Prof. em. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer stellte zur Diskussion, wie Globalisierung, Digitalisierung, Verstädterung und Entstaatlichung auf die Regionen wirken und wie man diesen Herausforderungen mit Mitteln der Planung begegnen kann.

Die Hochschule OWL setzte damit ihre Veranstaltungsreihe „Regionaler Salon“ zur Entwicklung des ländlichen Raums fort. In öffentlichen Vorträgen und Podiumsgesprächen befassen sich Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Stadtplanung mit der Frage, wie kleine Städte und Dörfer zukunftsfähig bleiben können. Der Referent Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer ist Historiker und ein in der interdisziplinären Kooperation erfahrener Wissenschaftler, der an der Universität Hannover zeitweise an den Arbeitsgruppen "Dorf und ländlicher Raum" und "Raumplanung und Regionalentwicklung" sowie der Forschungsinitiative "Raum und Region, Geschichte, Planung, Entwicklung" beteiligt war.

 

 

[Podium/Programm]

Keynote

Univ.-Prof.em. Carl-Hans Hauptmeyer [Regionalhistoriker am Historischen Seminar der Universität Hannover]

Moderation

Ute Austermann-Haun [urbanLab, Professur Siedlungswasserwirtschaft]