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Abschlussarbeiten

Corinna Lüddecke

WANDERLUST

Innenarchitektonischer Entwurf einer Wanderhütte in den Alpen.

Der neue Entwurf befasst sich somit zunächst einmal mit der Umstrukturierung der aktuellen Bereiche und der Zusammenfassung von Bereichen gleicher Nutzung. Er soll sich der Mentalität des Wanderns anpassen und somit eine einfache, schlichte und klare Gestaltung besitzen, die den Wanderer bei seiner Ankunft eben nicht erschlägt, sondern die Möglichkeit eröffnet, die zahlreichen Eindrücke des Tages zu verarbeiten, zur Ruhe zu kommen und sich von den Anstrengungen des Tages zu erholen. Jeglicher SchnickSchnack wurde zu Hause gelassen und der Ankommende trägt in seinem Rucksack nur noch das Nötigste bei sich. Einzig und allein das Absolvieren der nächsten Etappe zählt an diesen Tagen. Somit sollte durch die Umstrukturierung eine stressfreie Umgebung geschaffen werden, die leicht zu erfassen ist und ebenfalls auf das Nötigste reduziert wurde. Räume, Wege und Bereich wurden klarer gegliedert und thematisch zusammengefasst.

Das Erdgeschoss dient im neuen Entwurf nur noch der Ankunft und dem Aufenthalt. Der Empfangsbereich wurde räumlich geöffnet und gibt dem Gast die Möglichkeit sich zunächst zu orientieren. An den Empfang anschließend gibt es zur Rechten eine Stube, die der Verpflegung dient, und zur Linken ist ein Loungebereich entstanden, der die Kontaktaufnahme der Übernachtungsgäste fördert.

Die Schlafbereiche wurden komplett in die oberen Etagen verlegt und erhalten somit mehr Privatsphäre. Auch hier fand eine klarere Strukturierung und deutlichere Aufteilung statt. Es wurden zwei Übernachtungstypen entwickelt. Zum einen gibt es den Zimmertypus, der etwas mehr Komfort und Intimität bietet, und zum anderen gibt es das Matratzenlager, welches eine möglichst viele Schlafplätze unterbringen möchte, mit möglichst viel Intimität.

Im Dachgeschoss wird ebenfalls ein weiteres kleineres Matratzenlager mit derselben Struktur eingeplant. Außerdem befinden sich die Schlafbereiche des Personals in diesem Geschoss und die Pächterwohnung wird hier mit eingeplant. Somit sind die Schlafbereiche vom Personal und von den Gästen voneinander getrennt und vermischen sich nicht länger.