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Inhalt

Bauphysik und Technischer Ausbau

Die Kernkompetenz des Teams befindet sich in der Raumakustik und thermischen Bauphysik. Der Forschungsschwerpunkt liegt hierbei in der Komfort- und energieorientierten Gebäudeoptimierung.

Durch messtechnische Performance-Erfassung, licht- und strömungstechnischer sowie thermischer Gebäudesimulation werden Konzepte zur Optimierung von Bestandsgebäuden entwickelt und reflektiert.

Die Arbeiten umfassen Fragestellungen wie: Welche Potentiale bieten Schulen für den Einsatz von Low-Tech Maßnahmen? Wie bewähren sich Energiekonzepte in der Praxis? Werden im Betrieb die Energie- und Kostenziele erreicht? Wie ist das thermische und hygrische Verhalten von Oberflächenmaterialien während der Nutzung?

Darüber hinaus wird an der Entwicklung von Wärmedämmstoffen für Niedrigenergiegebäude gearbeitet.

EnOB Monitoring

Die Sanierung des Berufskollegs Detmolds wird von der Entwurfsphase bis zum zweijährigen Betrieb begleitet, mit dem Schwerpunkt der Komfort- und Energieorientierten Optimierung von Schulen. Durch die Einbindung in den interdisziplinären Planungsprozess und der anknüpfenden Nutzungserfassung werden Konzepte und Potentiale von Low-Tech Maßnahmen in Schulgebäuden erarbeitet

 

Förderung:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (http://www.bmwi.de/)

 

Laufzeit:

01.07.2013 – 30.06.2017

 

Projektziel:

Für die Sanierung des Berufskollegs Detmolds wird untersucht, welche Systeme in Schulen zur Gewährleistung der Behaglichkeitsanforderungen erforderlich sind, wie diese durch alternative, Ressourcen schonende und wirtschaftliche Low-Tech Maßnahmen kompensiert werden können und wie viel Nutzerverantwortung den Schülern und Lehrern hierbei zumutbar ist.

Dabei wird die Planungsphase durch Messergebnisse im Bestand sowie thermischer Gebäudesimulationen unterstützt und im späteren Betrieb fortführend analysiert und optimiert. Es werden Messungen des Schallpegels und der Beleuchtungsstärke durchgeführt und durch die kontinuierliche Erfassung der Kosten, Energieverbräuche und Raumklimadaten weiterführend ausgewertet.

Begleitet wird dies durch eine empirische Studie zum Nutzerverhalten und der Nutzerzufriedenheit.

Da die Performance des Gebäudes maßgebend von dem Betrieb bestimmt wird, wird das Betriebspersonal in den gesamten Optimierungsprozess seit der Entwurfsphase eingebunden. Im Zuge des zweijährigen Langzeitmonitorings werden zusätzlich gemeinsam mit dem Betriebspersonal Betreiberkonzepte und ein Ongoing Commissioning Plan entwickelt, um somit einen entsprechenden Wissenstransfer an den Nutzer zu generieren und zusätzliche Optimierungspotentiale im Kontext der Energieeffizienten Schule zu erarbeiten.<xml></xml>

Diffusionsoffene Innendämmsysteme

Kooperationspartner: Conluto – Bauen mit Lehm

 

Laufzeit: fortführend

 

Projektziel:

Eine Herausforderung liegt in der Entwicklung von praxissicheren d.h. bauschädenminimierenden Konzepten zur energetischen Ertüchtigung von historischen Fassaden. Zum Ziele der Förderung der ökologisch geforderten energetischen Sanierungen von erhaltenswerten Bestandsfassaden werden die Möglichkeiten, Randbedingungen und auch Grenzen des Einsatzes diffusionsoffener Innendämmsysteme unter Verwendung von Lehmbaustoffen untersucht. Ziel ist die Entwicklung einer Informationsmatrix für Planer und Bautätige.

Die hierzu benötigte Datenbasis wird durch Betrachtung und Kombination wesentlicher Einflussgrößen auf die hygrisch-thermischen Verhältnisse der sanierten Wand wie äußere Randbedingungen (Feuchtelasten, Witterungsschutz), innere Randbedingungen (Feuchte- und Wärmelasten), Beschaffenheit der Bestandswand (Fachwerk, Bruchstein, Ziegel, Salzbelastung), Temperierung sowie gewähltes Innendämmsystem vorrangig in umfangreichen messtechnischen Untersuchungen gewonnen. Die Messungen werden z.T. an bereits sanierten und genutzten Bestandsgebäuden auch durch Langzeitmonitoring an in mehreren Referenzgebäuden vorgenommen. Gekoppelte, hygrisch-thermische Bauteilsimulationen dienen parallel zur Validierung und Kontrolle der messtechnischen Untersuchung.

Die Matrix stellt einen Maßnahmen- und Entscheidungskatalog dar, der die wesentliche Grundlage zur Erarbeitung von Richtlinien und Handlungsanweisungen für den baupraktischen Einsatz darstellt.<xml></xml>