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Szenografie

FESTSPIELHAUS HELLERAU

 

 

EXKURSION/KUMULATIVES MODUL - WS 17/18

 

11./12.11. 2017

HELLERAU BEI DRESDEN

 

• PERSÖNLICHE ANMELDUNG   MI 18.10.   12.00 H  RAUM 2.230 

• MAXIMAL 15 TEILNHEMER

• EIGENE AN - ABREISE

• VORRAUSICHTLICHE UNTERSTÜTZUNG 30,00 €

Lange Nacht im Festspielhaus

Raum und Zeit, Architektur und Bewegung. Die Lange Nacht als Abschluss des Projektes „Rekonstruktion der Zukunft„ nähert sich Appia und von Salzmann nochmals aus verschiedenen Blickwinkeln: Zeitgenossen der beiden kommen dabei ebenso zu Wort wie Künstler, die ihr Vermächtnis aufgegriffen haben. Eine Nacht mit Performances, Vorträgen, Musik, Interventionen, Möglichkeiten zum Schlafen und einem Frühstück unter von Salzmanns Lichthimmel...

Es war nicht weniger als der Aufbruch in eine neue Dimension: Als 1911 der Theaterreformer Aldolphe Appia, der Rhythmiker Émile Jaques-Dalcroze, der Architekt Heinrich Tessenow und der Künstler Alexander von Salzmann in Hellerau zusammentrafen, schufen sie mit dem Großen Saal des Festspielhauses den Idealraum für das Theater des 20. Jahrhunderts. Die von Appia aus flexiblen Elementen konstruierte Bühne und von Salzmanns schattenfreier Lichtraum eröffneten ganz neue Ausdrucks- und Inszenierungsmöglichkeiten. Ob Theatergrößen wie Max Reinhardt und Jacques Copeau oder die späteren Architekten der Moderne Le Corbusier, van de Velde und Mies van der Rohe – sie alle wurden von diesem völlig neuen Raum- und Theatererlebnis nachhaltig inspiriert und beeinflusst.

Für das Projekt Rekonstruktion der Zukunft wird 2017 nun nach über 100 Jahren zum ersten Mal die Appia-Bühne mit ihrem ursprünglichen Beleuchtungskonzept im Festspielhaus Hellerau nachgebaut. Wir haben Choreografen, Regisseure und Bildende Künstler beauftragt, sich mit den Möglichkeiten dieser revolutionären und gleichzeitig historischen Bühne auseinanderzusetzen. Vom 17. Oktober bis 11. November werden ihre Arbeiten Appias Bühnenvisionen aufgreifen und in die Gegenwart transformieren.

HELLERAU - Sleeping with Appia under von Salzmann's sky

 

 

© Stephan Floß