Szenografie


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Veranstaltungen SS 2011
aktualisiert 04.10.11
M-IA INSZENIEREN VON RÄUMEN
VORLESUNG
dienstags 14:00-15:30Uhr BülowBlock Raum 4208
SEMINAR
mittwochs 16:00-17:30Uhr BülowBlock Raum 4303
18:15-19:45Uhr
M-IA PROJEKT "LA VOIX HUMAINE"
donnerstags 09:45-13:00Uhr BülowBlock Raum 4303
M-IA WPF "INDUSTRIEKULTUR 2020"
mittwochs 09:00-11:30Uhr BülowBlock Raum 4303
(ausgewählte Termine und Blockveranstaltungen)
B-IA PROJEKT "TRAUM VON ITALIEN"
dienstags 16:00-19:00Uhr BülowBlock Raum 4303
EXKURSIONEN
Dortmund
Prof. Rebekka Reich
11.11.-12.11 | für Teilnehmende des WPF "Beitrag zur Tagung Industriekultur 2020" | Besuch und Beitrag der Tagung im Industriemuseum LWL Krefeld
Krefeld
Prof. Rebekka Reich
1.12.2011 | für Teilnehmende des Projektes "La voix humaine" | Treffen mit Regisseur Thomas Wünsch und Opernbesuch in Krefeld
Dortmund
Prof. Rebekka Reich
30.11.-02.12.2011 | für Masterstudierende | 4. Wissenschaftliches-künstlerisches Symposium zur Theorie und Praxis der Szenografie
SZENOGRAFIE
Szenografie ist ein narratives und gleichzeitig räumliches Gestaltungsmedium. Szenografie ist das Zusammenspiel von Inhalt, Raum und Publikum: ein Inhalt wird über den Raum an ein Publikum kommuniziert. Der Raum wird hier gleichgesetzt mit der Befindlichkeit an einem Ort. Die Befindlichkeit eines Ortes entsteht durch die Gesamtheit aller Sinnesreize, die von ihm ausgehen und deren subjektiver Wahrnehmung durch das Individuum. Mit der subjektiven Wahrnehmung sind wir beim Publikum.
Publikum: Keine Szenografie ohne Publikum, das in irgendeiner Form mehr oder weniger am Geschehen beteiligt ist.
Inhalt: Die zu kommunizierenden Inhalte werden von der Szenografin / dem Szenografen, ggf. unter Einbezug von fachlichen Experten, recherchiert und in engem Zusammenhang mit der gestalterischen Umsetzung redaktionell bearbeitet. Im Raum erfahrene Inhalte prägen sich anders ein, da das Gesehene mit einem Geschehen verbunden ist. SzenografInnen sind RegisseurInnen von Räumen.
Raum: Szenografie ist Raum-Kunst. Wie das Medium der Maler Bilder, das der Bildhauer Objekte sind, ist das Medium der Szenografen der Raum. Der Betrachter befindet sich im Raum, das Werk umgibt ihn, er ist im Werk. Sobald es sich um Raum dreht, spielt auch mit Klang und Bewegung die Zeit eine Rolle. Alles zusammen ergibt die Situation. Szenografie ermöglicht den dynamischen Umgang mit Raum und den Ausdruck einer Aussage durch Raum.
Grundlegend in der Szenografie sind die Komponenten Raum und Zeit, die als zusammenhängende Parameter verstanden werden. Gestaltungsmittel sind deshalb sowohl Raum bildende, wie auch theatrale und mediale Elemente. Raum, Licht, Ton, Projektion, Objekt, Text, Bewegung, Schauspiel, Tanz, Musik, Geräusch etc. Die Sprache der einzelnen Gestaltungsmittel ist vielseitig. Sie werden der Aussage entsprechend auf das Ereignis abgestimmt und eingesetzt. Szenografie ist damit eine generalistische, multidisziplinäre und damit integrative Gestaltungdisziplin.
In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ist ein Bedürfnis nach effektvoll organisierten Ereignissen zu spüren. Diesen vermehrten Dekorationswillen soll an der Demolder Schule für Architektur und Innenarchitektur aus ethischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Gründen ein inhaltliches Profil verliehen werden.
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Prof. Dipl.-Ing. Rebekka Reich
Lehrgebiet Szenografie
Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
University of Applied Sciences
Emilienstraße 45
D-32756 Detmold
Raum 2.131 "Riegel"
Fon +49 (0)5231 769-624
Mail rebekka.reich@hs-owl.de




