Szenografie


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Gedankenräume
BA Thesis von Anika Wieners
Anikas Arbeit „Gedankenräume“ befasst sich mit dem Thema, wie Bilder und Räume, die man sich in seiner Phantasie erträumt, aussehen. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und vor allem, ob es dazu Abhängigkeiten zum Alter gibt. Es soll klar erkennbar sein, welche Lebenseindrücke in einer bestimmten Lebensphase besonders prägend erscheinen. Mit welchem Thema befasst man sich in einem bestimmten Alter? Und hat das einen Einfluss auf die Phantasie?
Als Grundlage zu ihrer Arbeit hat sie das Thema Märchen gewählt. Märchen lassen durch ihre einzigartige Sprache phantastische Bilder in den Köpfen der Leser entstehen. Für ihre Recherche hat sie zusammen mit fünf Frauen gearbeitet. Sie hat ihnen das Märchen „Der Fischer und seine Frau“ vorgelesen und danach über ihre „Bilder im Kopf“ gesprochen.
DINGE UM MICH HERUM
MA Thesis von Patrick Rau
Patricks Masterthesis setzt sich mit unserer Wahrnehmung der Welt, unserem bewussten und unbewussten Einsatz all unserer Sinne und unserer Beziehung zu den „Dingen um mich herum“ kritisch auseinander. Sie macht in Form einer Installation erlebbar, was es bedeutet unsere Umgebung bewusst mit unseren Nahsinnentasten, riechen, bewegen - zu erleben. Es entsteht ein Ort, welcher sich unserer allzu pragmatischen und automatischen Beziehung zu unserer Umwelt entgegensetzt.
Die Installation findet auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofes statt. Es ist ein Ort, der durch ein reges Treiben geprägt ist. Die Menschen bewegen sich hier überwiegend aus dem Bahnhof hinaus in die Stadt, gerichtet auf ein bestimmtest Ziel, oder aus der Stadt kommend in den Bahnhof hinein. Eine Auseinandersetzung mit der Umgebung findet dabei nur selten statt. Der Platz ist ein Ort schneller, passiver, gerichteter Bewegungen.
Das Architekturfestival plan project bildet den optimalen Rahmen für die Installation. Es beschäftigt sich mit Fragestellungen im urbanen Raum und gibt einmal im Jahr Künstlern, Architekten und Designern die Möglichkeit ihre Haltung zu bestimmten Fragestellungen im öffentlichen Raum auszudrücken und zu diskutieren.
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Die 7 Sünden
BA Thesis von Arwen Habeck und Elena Koch
Die Sünden am eigenen Leib zu erfahren ist einer der Grundgedanken dieser Arbeit, wie auch der Gedanke, dass jede Sünde auf ihre Weise Spuren hinterlässt.
Im Selbstversuch und zusammen mit acht Schauspielern haben sich Elena und Arwen diesem Thema genähert.
Am Ende dieser Arbeit entstanden sieben Kostüme, die sich durch einen szenografischen Prozess in sieben einfache Möbelstücke wandeln. Wie genau aber das Endprodukt aussah, ließen die beiden Studentinnen bewusst offen. Es war Teil des experimentellen Arbeitens mit den Schauspielern und des Experimentierens mit verschiedenen Materialien.
Hochmut, Habgier, Neid, Zorn, Wollust, Völlerei und Trägheit.
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