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SS 2011 Wahlpflichtfach MA-IA  

AUFENTHALT IM MOLEKULARBEREICH
Soziale Prozesse gestalten den Raum

Workshop anlässlich der Detmolder Räume 2011 / Space:Catalysts
mit Oliver Gather (externer Dozent) und Prof.'in Rebekka Reich

Ausgehend von der Erkenntnis, dass soziale Prozesse auf die Raumgestalt Einfluss nehmen, stellen wir uns die Frage, wie wir aus einer raumgestalterischen Perspektive soziale Prozesse wahrnehmen, sichtbar machen und darstellen können.

Untersucht wurden Einflüsse auf das Raumempfinden und das Benutzen des eigenen Raums.
Je nach Fragestellung wurde bei der Untersuchung mehr oder weniger in den Alltag der Räume eingegriffen. Klar wurde, dass egal wie dezent die Methode gesetzt ist, das Beobachten selbst den Raum beeinflusst.
Die Untersuchungräume waren so verschieden wie die Perspektiven, die man auf den sozialen Raum haben kann. Für die Skizzierung der sozialen Räume mussten, abweichend von der üblichen geometrischen Raumdarstellung, andere Untersuchungs- und Darstellungsmethoden erfunden werden.

Die unterschiedlichen individuellen Erkenntnisse wurden auf ebenso subjektive Weisen dargestellt.
Im letzten Arbeitsschritt ging es darum die Ergebnisse räumlich darzustellen. Die StudentInnen bauten eine begehbare fiktive Wohnung, die alle Untersuchungen integriert.

Die Detmolder: Nina Kreitsmann, Jana Niggemeier, Christina Reckmann, David Schmitt, Lara Seppmann, Nathalie Wecker
Die Saarbrücker: Helene Bunge, Yannick Betz, Johannes Höning, Mathieu Tosi, Kim Kischkel



 

SS 2010 + WS 2010/11 Wahlpflichtfach BA-IA

KÖEPER UND BEWEGUNG
Ein Verständnis des menschlichen Körpers und seiner Bewegungen bildet die Basis sowohl für das Entwerfen von statischen Möbeln und Innenräumen wie auch von bewegten Szenen und szenografischen Ereignissen. Dieses Verständnis beginnt bei der bewussten Wahrnehmung des eigenen Leibes. Im WPF "Körper und Bewegung" werden in theoretischer Auseinandersetzung wie in praktischen Übungen Grundlagen zur Körperarbeit und Körperwahrnehmung sowie  Einblicke in künstlerische Positionen im Bühnentanz  erarbeitet.

Die Kinästhetik ist ein Instrument zur Analyse von menschlichen Bewegungsmustern, das in den USA entwickelt wurde. Die Bezeichnung „Kinästhetik“ ist eine Kombination der beiden griechischen Wörter „kinesis“ (Bewegung) und „aesthesie“ (Wahrnehmung). Ganz allgemein formuliert befasst sich die Kinästhetik mit dem Studium der menschlichen Bewegung, die für die Ausübung der Aktivitäten des täglichen Lebens erforderlich ist.

Ablauf:    
Grundbegriffe / Einstellungen zum Körper / Propriozeption
Körpermaße Terminologie / drei Zentren des Körpers
Natur des Knochens / Schädel
Achsenskelett
Brustkorb / Atmung
Schultergürtel
Unterarm / Hand / Berührung
Becken / Ilopsoas
Oberschenkel / Knie / Unterschenkel
Füße
Gelenke
Nervensystem

Themen Referate:
Pilates, F.M. Alexander, Body Mind Centering, Feldenkreis, Shiatsu, Laban, Martha Graham, Pina Bausch, Susanne Linke, William Forthyth, Sascha Walz etc.



 

SS 2010 Wahlpflichtfach MA-IA

 

ORTSTON

Workshop im Rahmen des Symposiums „Detmolder Räume“ 2010

Fünf Räume in Detmold, zu denen die Studierenden eine emotionale Bindung haben, bilden das Grundmaterial dieses Workshops. Die Studierenden untersuchten ihre Orte auf klangliche Charakteristiken. Gemeinsam mit Studierenden der Tonmeisterausbildung an der Hochschule für Musik wurden Atmosphären, Geräusche und klangliche Abläufe in den Räumen aufgenommen und Klang-Bibliotheken erstellt. Aus dem selektionierten Klangmaterial montierten die InnenarchitektInnen verdichtete Sequenzen und komponierten schließlich kurze Stücke nach unterschiedlichen formalen und narrativen Gesichtspunkten. Diese wurden durch die TonmeisterInnen der HfM von der zweidimensionalen (stereo) Version mittels der Wellenfeldsynthese in eine dreidimensionale Klangerfahrung übertragen. Platziert im Wellenfeldsynthese-System des Konzertsaals erlebt der Zuhörer nun fünf Detmolder Orte in einer jeweils individuellen Interpretation.

 Aufführung:

Wellenfeld-Konzert, Hochschule für Musik Detmold, Konzertsaal 14.07.2010

 in Zusammenarbeit mit

Petra Ronner, Klangkünstlerin und Pianistin, Zürich                                          

Prof. Malte Kob / Prof. Andreas Mayer, Ernst-Thienhaus Institut, HfM Detmold

 

Teilnehmerinnen: Nadja Dehnert, Matthias Kieslich, Sebastian Fischer, Lisa Hagemann, Toygun Kirali, Guido Spriewald, Stefan Antonin, Lena Krämer, Carolin Spille, Miriam Engelkamp, Florian Bitzer, Tim Tautorat