Zusatzangebote


Berufseinstieg
| Den Abschluss in der Tasche - und was dann?Detmold (hs-owl). Den Abschluss in der Tasche, das Berufsleben kann starten. Doch damit ergeben sich für Absolventen viele Fragen. Antworten liefert das Berufseinsteigerseminar der Detmolder Schule. Es findet am 17./18. Februar 2012 statt, die Anmeldungen laufen jetzt. Ein öffentliches Werkstattgespräch für Studierende, Absolventen, Professoren und Alumni findet am 17. Februar um 19 Uhr voraussichtlich in der Mensa statt. Wo soll ich mich bewerben, was kann ich am besten und wer kann das gebrauchen? Darf ich mich selbständig machen, wo erhalte ich finanzielle Unterstützung, und wie sieht eigentlich eine gute Bewerbung aus? Antworten auf diese Fragen bieten die Referenten Edgar Haupt (Berater und Coach für Architekten), Susanne Christ (Fachanwältin für Steuerrecht) und Eleonora Jonjic (Agentur für Arbeit). Die Veranstaltung wird größtenteils aus Qualitätsverbesserungsmitteln finanziert, der Anteil der Studierenden beläuft sich auf 40,00 Euro. Einfach das Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen, das Word-Dokument per Mail an Prof. Oliver Hall schicken und die Gebühr überweisen (Mailadresse und Kontonummer im Anmeldeformular). Zusätzlich zum Workshop findet bereits am 17. Februar 2012 um 19 Uhr ein öffentliches Werkstattgespräch in der Mensa statt. Zum Thema „Neue und klassische Berufsbilder – was Innen-/Architekten alles können“ werden junge und ältere Absolventen der Detmolder Hochschule Kurzvorträge halten. Dazu sind Gäste und Studierende herzlich eingeladen. Hier gibt es das Anmeldeformular, hier das Programm. |
| Berufsbild im Wandel – Was Planer alles könnenDetmold (hs-owl). „Was Innen-/Architekten alles können - neue und klassische Berufsbilder“: Unter diesem Motto stand ein öffentliches Werkstattgespräch, welches das Berufsfindungsseminar des Fachbereichs am 4./5. Februar 2011 einläutete. Es berichteten Absolventen der Detmolder Schule über ihren Einstieg in den Beruf. „Lernen von denen, die ihren Weg in den Beruf schon gefunden haben“, so beschreibt Edgar Haupt die Idee, die der von Prof. Oliver Hall organisierten Veranstaltung zugrunde liegt. Edgar Haupt ist nach einem Architekturstudium als Coach und Unternehmensentwickler im Bereich Architektur, Design, Ingenieur- und Bauwesen tätig. Seiner Erfahrung nach verlaufe der Weg nach dem Studium nicht immer geradlinig, auch Umwege führten ans Ziel. Es gibt ein weites Spektrum an Möglichkeiten, die dem Absolventen nach seinem Studium offen stehen. „Man muss die Schnittstellen finden.“ Und letztlich wolle man ja auch Geld damit verdienen. Wibke Schaeffer ist Architektin und hat ihre Spezialisierung gefunden: Mit ihrer 2003 gegründeten Firma „Lichte Art“ in Köln berät und plant sie in Hinblick auf Farbe und Raumpsychologie. Als Mitglied im Netzwerk „Room Doctor“ bietet sie 90 minütige Kurzberatungen vor Ort an, macht farb- und raumpsychologische Planungen, außerdem gibt sie Seminare, Vorträge und veranstaltet Workshops. Auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit hat sie viele Fortbildungen gemacht, in Bereichen wie Geomantie, Feng-Shui, Farbpsychologie und Psychologie. In Erinnerung an die Umplanung eines Biosupermarktes erzählt sie: „Am Anfang haben einige belächelt, was ich mache, nach der Renovierung hatten sie 30 Prozent mehr Umsatz.“ Wibke Schaeffer weist darauf hin, dass die Selbstständigkeit mit sich bringt, dass man auch wirklich alles selbst machen muss. „Ich musste mir erst einmal eine Struktur erkämpfen, damit ich alles im Blick behalte.“ Michael Immecke, von Immecke & Immecke, einem Planungsbüro in Wuppertal, befasst sich mit repräsentativer Architektur für Unternehmen, dazu zählen Messeauftritte, Showrooms, Verkaufs - und Empfangsräume. Seine Erfahrung beim Berufseinstieg: „Jobwechsel und Phasen der Selbstständigkeit können sich lohnen, da man die eigenen Fähigkeiten stärkt und sich damit auch beliebter für den Arbeitsmarkt macht.“ Er erklärt, dass Absolventen in Bezug auf ihr Gehalt einen besseren Start hinlegen, wenn sie eine bessere Vorbildung besitzen und damit mehr Erfahrung mit in den Beruf nehmen können. „Wechselt man vom Angestelltendasein zur Selbstständigkeit, eröffnen sich zusätzliche Tätigkeitfelder“. Ganz besonders seien dann eigenen Fähigkeiten wie Disziplin, Fleiß, Optimismus und Know-how gefragt. Christian Schulze, Innenarchitekt im Planungsbüro Zwischen-Raum, hat sich nach seinem Diplom in unterschiedlichen Bereichen weitergebildet. Er meint: „ Es ist gar nicht so wichtig, dass man immer weiß, wofür man etwas macht. Die Erfahrung lässt sich letztendlich meist wieder einsetzen.“ Er unterstreicht das Netzwerkdenken: „Man weiß nie, was man mit den Menschen, die man dabei kennenlernt, anfangen kann. Der persönliche Draht hilft einem häufig weiter“. Zum Thema der Selbstständigkeit erklärt er, dass die öffentliche Präsenz von großer Bedeutung sei. Der „Zwischen-Raum“ verstehe sich deshalb nicht nur als Planungsbüro, sondern will auch auf einer kommunikativen Ebene mit Menschen aus anderen Bereichen in Kontakt treten. Schulze: „Dadurch können sich wieder neue Möglichkeiten eröffnen.“ Wichtig sei auch die Verbindung zur Hochschule. Christina Melcher arbeitet für die HAHN Fonds und Senior Asset Management GmbH in Bergisch Gladbach. Nach ihrem Architekturstudium wollte sie nicht im klassischen Architekturbüro tätig sein und hat sich daher einen Platz in der Immobilienbranche erarbeitet. „Man sollte möglichst die Fortbildungen nutzen, an denen man teilnehmen kann.“ Dazu zählt sie sowohl Fortbildungen, die im Studium angeboten werden, als auch Schulungsmaßnahmen, die vom Unternehmen unterstützt werden. Insbesondere bei Umstrukturierungen im Unternehmen sei zu beachten, dass Zeugnisse über die eigene berufliche Veränderung ausgestellt und in das persönliche Portfolio mit aufgenommen werden können. Und Edgar Haupt fasst zusammen: „Es gibt kein Patentrezept, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen“. |
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