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Aktuelles aus dem FB3

Detmold, 12. März 2010 15:53 Alter: 2 yrs

Marius Wagener wird als IPP-Preisträger für drei Monate ins Ausland gehen

IPP-Preisvergabe 2010 mit (v. l.) IHC-Präsident Dirk U. Hindrichs, Laudatorin Christiane Gräfin Matuschka, Marina Lehmann (FH Bielefeld), Marius Wagener (Hochschule OWL), Eva-Alexandra Schmitz (Uni Paderborn) und IHC-Geschäftsführer Thomas Elshorst.

Bielefeld (hs-owl). Marius Wagener (20) hat gewonnen: Im Rahmen des International Partnership Programs (IPP), das vom Industrie- und Handelsclub OWL (IHC) ausgeschrieben wird, erhielt er jetzt ein dreimonatiges Stipendium für einen Auslandsausenthalt. Wagener studiert seit dem Wintersemester 2008 im Studiengang ‚Wirtschaftsingenieurwesen Bau’ an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold. Der IPP-Preis wurde am 8. März vor Beginn der IHC-Mitgliederversammlung im Kleinen Saal der Oetkerhalle in Bielefeld verliehen.      

An der IPP-Ausschreibung beteiligen können sich die Studierenden der vier großen Hochschulen in OWL, die einen wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt haben. Neben der Hochschule OWL sind das die Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie die Fachhochschule Bielefeld. Das IPP beinhaltet einen Auslandsaufenthalt in einem international tätigen Unternehmen, das in der Regel in OWL seinen Stammsitz hat. Für ihren Aufenthalt erhalten die Preisträger eine finanzielle Unterstützung für drei Monate von jeweils 1.200 Euro, insgesamt also 3.600 Euro.

Die Preisträger werden auf Vorschlag von Hochschullehrern ausgewählt. Sie müssen ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen. Außer Wagener durften sich zwei Studentinnen über den IPP-Preis 2010 freuen: Marina Lehman von der Fachhochschule Bielefeld und Eva-Alexandra Schmitz von der Uni Paderborn. Die Urkunden überreichte IHC-Mitglied Christiane Gräfin Matuschka, die auch den Vorsitz im IPP-Auswahlverfahren hatte.
 
Marius Wagener überzeugte die Jury vor allem durch seine Leistungen sowohl im Grundstudium als auch zuvor am Gymnasium in seiner Heimatstadt Brakel. Prof. Dr. Dirk Noosten vom Fachbereich Bauingenieurwesen hatte ihn ermutigt, sich am IPP-Auswahlverfahren zu beteiligen. Noosten: „Ich habe ihn in meinen Veranstaltungen zur Betriebswirtschaftslehre und zum Projektmanagement als aufmerksamen und sehr zielstrebigen Studenten kennen gelernt, der in kurzer Zeit enorme Studienfortschritte gemacht hat. Seine weiterführenden Fragen und wohlüberlegten Wortbeiträge brachte er für die Veranstaltungen gewinnbringend ein.“     

Wagener selber verbindet mit seinem jetzt anstehenden IPP-Auslandsaufenthalt die „praktische Umsetzung der im Studium erlernten Theorie in Verbindung mit der Vertiefung meiner Englischkenntnisse“. Schon vor Studienbeginn hatte er erkannt, dass eine internationale Ausbildung von entscheidender Bedeutung für die berufliche Karriere sein kann: „Deshalb habe ich mich für den Studiengang Wirtschaftsingenierwesen Bau entschieden.“        

IHC-Geschäftsführer Thomas Elshorst hob anlässlich der IPP-Preisvergabe hervor: „Flexibilität, Teamfähigkeit, Auslandserfahrung mit Fremdsprachenkenntnissen sind Fähigkeiten, die in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft über Fachkompetenz hinaus notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Managementtätigkeit sind.“ Deshalb der IPP-Preis, deshalb die besten Wünsche an die Ausgezeichneten für einen erkenntnisreichen Aufenthalt im Ausland.  

Prof. Dr. Franz-Josef Villmer, der Vizepräsident der Hochschule OWL für Lehre, Studium und Qualitätssicherung, zugleich auch Mitglied der IPP-Auswahljury, skizzierte in einem Kurzvortrag den rund 150 IHC-Mitgliedern seine Hochschule. „Stark in der Lehre, aktiv in der Forschung“, so die Botschaft, wobei er insbesondere auf das Duale Studium und die Einrichtung neuer Forschungsgebiete einging. Villmer: „Die Studierenden stehen bei uns im Mittelpunkt.“ Das Studieren an der Hochschule OWL orientiere sich an der Berufsfähigkeit der Absolventen, zeichne sich durch direkten Kontakt zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus, überzeuge mit erstklassiger Ausstattung und Industriepartnern in Forschung und Entwicklung. Villmer weiter: „Wir verstehen unseren Lehr- und Forschungsauftrag als kontinuierlichen Verbesserungsprozess.“

Sportlich wird sich IPP-Preisträger Marius Wagener wohl kaum noch verbessern können. Folgt man der Laudatorin Gräfin Matuschka, dann ist er trotz seines jungen Alters schon jetzt ein „ausgezeichneter Fußballspieler und passionierter Angler“. Vielleicht bietet sich da ein Auslandsaufenthalt in England oder Holland an: um dort zu zeigen, wie es richtig geht, das mit dem Fußballspielen…