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Elektronik im Automobil
Referent: Matthias Drewitz, Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Tappenbeck
Am 19.01.2009 ging es innerhalb des Fachbereichskolloquiums um Automobilelektronik. Ales Referenten konnte der Fachbereich Herrn Matthias Drewitz von der Firma Bertrandt gewinnen. Herr Drewitz leitet die Abteilung Elektrik / Elektronik Entwicklung und Konstruktion am Standort Tappenbeck in der Nähe von Wolfsburg.
Bertrandt ist mit 6000 Mitarbeitern einer der größten Entwicklungsdienstleister in Europa im Automobilsektor. Herr Drewitz stellte das Unternehmen Bertrandt und seine Schwerpunkte zu Beginn seines Vortrages vor. Bertrandt ist Partner fast aller namhaften Automobilhersteller in Europa, USA und Asien. Daneben ist das Unternehmen auch im Luftfahrtbereich sehr erfolgreich. Bertrandt kann alle Bereiche der Fahrzeugentwicklung abdecken, von der Einzelkomponenten bis hin zum kompletten Automobil.
Innerhalb seines Vortrages stellte Herr Drewitz die Elektronik im Automobil von den Anfängen bis hin zur Gegenwart vor. Sehr anschaulich wurde den Zuhörern klar, wie schnell sich Elektronik im Automobil ausgebreitet hat und welche Komplexität Automobilelektronik in aktuellen Modellen erreicht. Anhand des Beispiels eines Fahrerassistenzsystems erklärte Herr Drewitz den Entwicklungsprozess im Automobil, der als V-Modell bezeichnet wird.
Sehr schnell wurde den Zuhöreren klar, dass die Komplexität der Elektronik so stark zugenommen hat, dass sie nur mit immensem Testaufwand noch beherrschbar ist.
Zukünftige Fragestellungen ergeben sich damit automatisch, wie Herr Drewitz am Schluss seines Vortrages zusammenfasste: Ist die Komplexität der Systementwicklung noch beherrschbar und ist die Komplexität der Systeme für den Fahrer noch beherrschbar?
Der Vortrag wurde von einer großen Anzahl von Studenten und Mitarbeitern besucht. Im Anschluss an den Vortrag konnten die Zuhörer Fragen stellen und Informationsmaterial erhalten.
Initiiert und betreut wurde die Veranstaltung von Prof. Dr.-Ing. Holger Borcherding.
Folien des Kolloquiums als
PDF.

Matthias Drewitz während seines Vortrages.





