FB 5 - Elektrotechnik und Technische Informatik

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Eines der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Lehrbücher zur Elektrotechnik kommt aus Lemgo. (A. Führer, K. Heidemann, W. Nerreter: Grundgebiete der Elektrotechnik, 3 Bände, Carl Hanser Verlag)

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pläne

Die Lehrveranstaltungspläne für das Sommersemester 2012 (Stand 02.04.12) sind hier verfügbar.

Fachbereichskolloquium zur Uhrensynchronisation erstmals im CIT

Foto:Dr. Gaderer erläutert dem interessierten Auditorium verschiedene Methoden zur Uhrensynchronisation
Dr. Gaderer erläutert dem interessierten Auditorium verschiedene Methoden zur Uhrensynchronisation

Real time for Real-time Networks - Uhrensynchronisation und Applikationen

Referent: Dr. Georg Gaderer, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für integrierte Sensorsysteme, Wiener Neustadt

Am 23.06.2010 fand erstmalig das Fachbereichskolloquium des Fachbereichs Elektrotechnik und Technische Informatik im Auditorium des neuen CIT - Centrum Industrial IT zum Thema "Real time for Real-time Networks - Uhrensynchronisation und Applikationen" statt. 

Der Referent Dr. Georg Gaderer leitet momentan die Arbeitsgruppe „Uhrensynchronisation“ des Instituts für integrierte Sensorsysteme innerhalb der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seine Arbeitsgruppe forscht gemeinsam mit dem inIT in dem EU Projekt „flexWARE – Flexible Wireless Automation in Real-time Environments“ und in dem national geförderten Projekt „ε-WiFi - Embedded Position Determination and Security in Wireless Fidelity Networks“ im Bereich Echtzeit und Lokalisierung in drahtlosen Netzen für die Fertigungsautomatisierung. 

Im Rahmen des Vortrags wurde durch Dr. Gaderer im Wesentlichen herausgestellt, dass die Synchronisation von Uhren in einem verteilten System für viele, nicht nur computertechnische Anwendungen extrem hoher Bedeutung ist. Der koordinierte Ablauf von Aktionen, wie zum Beispiel Fahrpläne der Eisenbahn, benötigt eine gemeinsame globale Zeit. Im Bezug auf Echtzeitanwendungen liegen die Genauigkeitsanforderungen um mehrere Größenordnungen höher, das grundsätzliche Problem ist allerdings dasselbe. Gerade Echtzeitnetzwerke wie sie in der Automatisierungstechnik üblich sind müssen beispielsweise für den koordinierten Zugriff auf das Medium Netzwerk mit Genauigkeiten von wenigen Nanosekunden synchronisiert werden. Ähnlich liegt der Fall in der Messtechnik und Experimentalphysik: Der Betrieb von Großexperimenten, wie zum Beispiel der LHC am CERN erfordert eine noch viel  höhere Synchronisationsgenauigkeit. Neben diesen Anwendungsaspekten wurden auch Methoden zur Synchronisation wie der IEEE1588 Standard oder NTP ausführlich besprochen. 

Weitere Informationen zum Thema des Vortrags können bei Dr. Georg Gaderer (georg.gaderer[at]oeaw.ac.at) nachgefragt werden. 

Vortragsfolien als pdf

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