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Die Lehrveranstaltungspläne für das Sommersemester 2012 (Stand 02.04.12) sind hier verfügbar.

Hochschule OWL informiert über ihre beiden Schülerlabore, die für Naturwissenschaften und Technik werben

Paderborn (hs-owl). Das Düsseldorfer Innovationsministerium hatte zum dritten Jahreskongress „Zukunft durch Innovation“ (zdi) ins Paderborner Heinz Nixdorf Museums-Forum (HNF) eingeladen. Am 12. März trafen sich hier rund 500 Experten aus Bildung, Wissenschaft und Unternehmen zum Gedankenaustausch. Auf mehr als 60 Ständen präsentierten sich zudem neben den bereits bestehenden zdi-Zentren auch die neu entstehenden zdi-Schülerlabore. Staatssekretär Dr. Michael Stückradt aus dem NRW-Innovationsministerium: "Zdi hat sich zu einer der bundesweit führenden Plattformen zur naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchsförderung entwickelt. Und das Netzwerk wächst auch in diesem Jahr weiter."


Dipl.-Ing. Rainer Kammler auf dem zdi-Kongress in Paderborn: Unser Schüler-Labor-Konzept überzeugt.

Die Hochschule OWL stellte in Paderborn ihre beiden in Planung und Aufbau befindlichen zdi-Schülerlabore vor: das eine wird in Höxter um den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs werben, das andere, es trägt den Namen ‚TechLipp’, tut dies in Lemgo. Prof.’in Lucia Mühlhoff, Dipl.-Ing. Rainer Kammler und Dr. Andreas Sonnenberg vertraten die Hochschule OWL im HNF. Kammler: „Ein interessanter Kongress, viele Gespräche und die Erkenntnis, dass wir mit unserem Lemgoer Konzept die richtige Schüleransprache gefunden haben.“     

‚TechLipp’ wird mit 200.000 Euro, das Höxteraner Schülerlabor mit knapp 100.000 Euro aus Mitteln des Konjunkturpakets II gefördert (siehe auch Pressenotiz hier). Mit ‚TechLipp’ setzen die Lemgoer die konzeptionelle Arbeit ihres Vorgänger-Labors ‚Phylipp’ fort. Knapp 3.000 junge ‚Phylipp’-Besucher konnten bislang zum aktiven Mitmachen animiert werden. Es geht ums Morsen, es handelt von Flugkreiseln und Elektromotoren. Prof.’in Mühlhoff: „Wir haben mittlerweile einen breiten Erfahrungsschatz, den wir ins neue Schüler-Labor einbringen werden.“    

Die so genannte Gemeinschaftsoffensive ‚Zukunft durch Innovation.NRW’ steht hinter dem zdi-Konzept. Sie hat ihr Ziel definiert, mit dauerhaften Angeboten möglichst viele Schülerinnen und Schüler für ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium zu begeistern. Dafür bringt die vom Innovationsministerium getragene Gemeinschaftsoffensive in den Regionen Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik zusammen. Mittlerweile gibt es in NRW 25 zdi-Zentren, die für eine Region oder kreisfreie Stadt Technikunterricht mit modernsten Mitteln anbieten. Darüber hinaus sollen an NRW-Hochschulen bis Ende 2010 16 neue zdi-Schülerlabore ihre Arbeit aufnehmen.

Im August vergangenen Jahres wurde in Lemgo das zdi-Zentrum 'Lippe.MINT' gegründet, wo Kinder und Jugendliche im Kreis Lippe die Möglichkeit haben sollen, an Seminaren, Kursen und Praktika rund um die Themen Naturwissenschaft und Technik teilzunehmen. Das zdi-Zentrum 'Lippe.MINT' war das erste von vier geplanten zdi-Zentren in OWL und das 15. Nachwuchszentrum in Nordrhein-Westfalen. Neben den Themenschwerpunkten Kunststoff und erneuerbare Energien sollen Angebote aus den Bereichen Naturwissenschaft und Informatik hinzukommen. Ein besonderer Schwerpunkt, so hieß es bei der 'Lippe.MINT'-Gründung, soll in Zusammenarbeit mit der Hochschule OWL zudem die Förderung von Mädchen in naturwissenschaftlich-technische Projekten und Arbeitswelten seien.


Staatssekretär Dr. Michael Stückradt: "Bundesweit führende Plattform zur Nachwuchsförderung."

Nach Angaben aus dem Innovationsministerium entsteht in Nordrhein-Westfalen das bundesweit dichteste Netz von Schülerlaboren mit Platz für rund 50.000 Schülerinnen und Schüler jährlich. Im Jahr 2009 haben sich 270 Unternehmen an den zdi-Angeboten beteiligt und den Zentren Fördergelder in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. „Darüber hinaus bringen sich die Partner vor allem mit Praktikumsplätzen sowie Geräten und Materialien für den Unterricht ein“, so das Innovationsministerium. Staatssekretär Stückradt: "Unsere Initiative ist in den Regionen zu einer Marke mit großer Strahlkraft geworden, daher beteiligen sich immer mehr Partner."

Fotos: Frauke Döll (Uni Paderborn)