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Beste Hochschule bei der ‚Leistungsorientierten Mittelvergabe’
Lemgo (hs-owl). Platz eins in der Rubrik 'Fachhochschulen': Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe erreichte mit 783.000 Euro bei der Leistungsorientierten Mittelverteilung (LOM) im Haushaltsjahr 2010 die größten Zugewinne landesweit. Die Leistungsorientierte Mittelverteilung belohnt Erfolge der Hochschulen bei Absolventen und Drittmitteln. In einer Pressemitteilung des Düsseldorfer Innovationsministeriums hält Minister Prof. Andreas Pinkwart fest: "Die Leistungsorientierte Mittelverteilung belohnt diejenigen Hochschulen, die sich bei Ausbildung und Forschung besonders anstrengen. Unser dynamisches System honoriert besonders die aktuellen Fortschritte einer jeden Hochschule, so dass es sich für jede Hochschule auszahlt, bei Absolventen und Drittmitteln besser zu werden.“
Die Hochschule OWL ist demnach signifikant besser geworden bei diesen beiden eminent wichtigen Leistungskriterien. Hochschul-Präsident Prof. Tilmann Fischer berichtete dem Senat der Hochschule auf seiner Sitzung am 7. April über diese erfreuliche Nachricht aus dem Ministerium. „Wir sehen uns in wesentlichen hochschulpolitischen Weichenstellungen klar bestätigt. Das Präsidium hat die Forschung nachdrücklich unterstützt und sich in Absprache mit den Fachbereichen für zügig studierbare Bachelor-Studiengänge eingesetzt. Jetzt können wir die ersten Früchte unserer auf Perspektive angelegten Hochschulpolitik ernten.“
Das Präsidium der Hochschule wird mit dem zusätzlichen Geld zunächst Rücklagen bilden. Die Fachbereiche und zentralen Einrichtungen werden nunmehr aufgefordert, Konzepte für Projekte einzureichen, die den eingeleiteten Verbesserungsprozess in Sachen Absolventen und Drittmittel kontinuierlich verbessern helfen.
Der Hochschul-Haushalt setzt sich im Wesentlichen zusammen aus dem so genannten Landeszuschuss, das sind rund 33 Millionen Euro, und Geld aus dem Hochschulpakt 2020, in dem sich die Hochschulen zur freiwilligen „Überlast“ bekennen und mehr Studierende aufnehmen als rein rechnerisch Studienplätze vorhanden sind. Das wird honoriert. Für die Hochschule OWL bedeutet dies zusätzlich 3,7 Millionen Euro. Weitere Haushaltsposten sind Drittmitteleinnahmen (rund 6 Millionen Euro) und Einnahmen aus den Studienbeiträgen (rund 3 Millionen Euro).
An der Hochschule OWL sind in diesem Semester gut 5.000 Studierende eingeschrieben. Im vergangenen Jahr hatten knapp 1.000 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.





