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Welche Kompetenzen können Sie durch das Studium erwerben?
Allgemeine Studienziele
Der Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik spricht mit diesem Bachelor-Programm die Studierenden regional und überregional an.
Der Studiengang Technische Informatik ist grundlagen- und methodenorientiert ausgerichtet. Er befähigt die AbsolventInnen zu erfolgreicher Tätigkeit im Beruf über das gesamte Berufsleben hinweg, da er sich nicht auf die Vermittlung aktuell gültiger Inhalte beschränkt, sondern theoretisch untermauerte grundlegende Konzepte und Methoden zum Inhalt hat, die über aktuelle Trends hinweg Bestand haben. Dies dient auch dem Erwerb der Fähigkeit, sich schnell und selbständig in neue Gebiete einarbeiten zu können, sowie der Vorbereitung auf ein lebenslanges Lernen.
Die Mehrzahl der InformatikerInnen ist im Bereich der Entwicklung von Problemlösungen tätig. Hierzu stellen selbständiges Arbeiten, Abstraktionsvermögen und Kreativität wichtige Voraussetzungen dar. Die überwiegende Arbeit im Team erfordert zusätzlich Kooperations- und Kommunikationsvermögen. Auch die Fähigkeit, Arbeitsergebnisse in strukturierter Form schriftlich darlegen und überzeugend vertreten und präsentieren zu können, ist für die Tätigkeit eines Absolventen der Technischen Informatik außerordentlich hilfreich. Der zunehmend durch Mobilität und Internationalität geprägte Arbeitsmarkt verlangt außerdem eine hinreichende Beherrschung der englischen Sprache.
Dieser Analyse und Zielsetzung trägt der Studiengang in seiner gesamten Gestaltung Rechnung. Hierzu werden grundlegende Konzepte zusammenhängend und bereichsüberschreitend präsentiert, eine fundierte Ausbildung in den mathematischen Grundlagen vermittelt, sowie erweiternde und vertiefende Module einzelner Fachgebiete angeboten.
Der Studiengang Technische Informatik befähigt besonders qualifizierte AbsolventInnen zur Aufnahme eines Masterstudiums, beispielsweise des vom Fachbereich angebotenen internationalen Masterstudiengangs Information Technology.
Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester, wobei eine Studienarbeit zusätzlich zur Bachelorarbeit durchgeführt werden muss. Das Studium ist modular aufgebaut und wird nach dem ECTS (European Credit Transfer System) bewertet.
Spezielle Studienziele
Es wurden Kompetenzprofile für die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Technische Informatik aufgestellt und mit den Firmen der Region besprochen. Die Kompetenzprofile verstehen sich als Antwort auf die Frage: Was wird von den AbsolventInnen später erwartet?
Die folgende Tabelle zeigt typische Aufgaben, die auf unsere Studierenden nach ihrem Studienabschluss zukommen und stellt diesen Module gegenüber, die entsprechende Themen behandeln.
| Kompetenzen | Themen aus den Modulen |
|---|---|
| Programmieren von eingebetteten Systemen in Anwendungen der Industrieelektronik (hardwarenah; Echtzeitbedingungen; C, Assembler, IEC 61131). | Programmiersprachen, Programmierung eingebetteter Systeme, Echtzeit-Datenverarbeitung, Systemprogrammierung eingebetteter Systeme |
| Verstehen (nicht konstruieren) der mechanischen Elemente, die von Micro-Controllern gesteuert werden. | Physik (technische Mechanik) |
| Sensorverarbeitung (Entwurf diskreter Systeme (sinnvolle Abtastzeiten festlegen, digitale Filter entwerfen, Normierung etc. ), Mustererkennung | Programmiersprachen, Rechnerorganisation und Betriebssysteme, Entwurf digitaler Systeme, Diskrete Signalverarbeitung, Bildverarbeitung |
| Hardware-Umgebung eines eingebetteten Systems entwerfen. Schnittstellen definieren. | Elektronik, Entwurf digitaler Systeme, |
| Kommunikationsschnittstellen für eingebettete Systeme realisieren; Auslegung, Betrieb von Netzwerken in kritischen Anwendungen der Automatisierungstechnik; Entwurf und Test von standardisierten Protokollen. | Maschinennahe Vernetzung, Rechnerorganisation und Betriebssysteme, Rechnernetze, Datensicherheit |
| Softwarearchitektur und Algorithmen entwerfen. Implementation und Test; Einsatz von Betriebssystemen Allgemeine Datenverarbeitungs- und Programmierkenntnisse Strukturiertes Entwickeln und Testen nach anerkannten Vorgehensmodellen (z.B. V-Modell) | Programmiersprachen, Algorithmen und Datenstrukturen, Rechnerorganisation und Betriebssysteme, Software-Design, Objektorientierte Analyse und Design, Mobile Systeme, Datensicherheit |
| Architektur eingebetteter Systeme in Bezug auf Hardware/Softwareaufteilung: Was ist sinnvoll in Software zu lösen, was ist sinnvoll in Hardware abzubilden, wie entlastet man den Prozessor durch gezielt ausgelegte Hardware, wie ist der Kostenaspekt abbildbar. Einsatz programmierbarer Logik mit Hardwarebeschreibungssprachen (z.B. VHDL, Verilog)., Systemdesign auf hoher Abstraktionsebene (z. B. System C, SystemVerilog) | Rechnerorganisation und Betriebssysteme, Entwurf digitaler Systeme, Hardware eingebetteter Systeme |
| Simulation von Teilsystemen / Systemkomponenten (Modellbildung, Codegenerierung, Hardware in the Loop). | Echtzeit-Datenverarbeitung, Numerische Mathematik, Diskrete Signalverarbeitung, Hardware eingebetteter Systeme |
| Entwicklung von Benutzeroberflächen für Messtechnik, Prozessüberwachung, Parametrierung, Konfiguration. | Programmiersprachen, Software-Design, Mobile Systeme |
| Planung eines Projektes. Erstellung technischer Berichte. Präsentation von Projekten und Ergebnissen. | Projektmanagement, Betriebswirtschaftslehre, Technisches Englisch, Software-Design, Mobile Systeme |





