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Biogaseinspeisung
In neuesten Anwendungen wird Biogas bis zur Erdgasqualität aufbereitet und in bestehende Erdgasnetze eingeleitet. Die Technik ist jung, es liegen bisher nur Betriebserfahrungen sehr weniger Anlagen vor. Es handelt sich um eine wichtige Schlüsseltechnologie, mit der sich die Effizienz der energietischen Nutzung von Biomasse erheblich steigern läßt.
Die Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen hängt von den Möglichkeiten einer effizienten Energienutzung ab. Konventionell wird Biogas in Gasmotoren eingesetzt. Der dabei erzeugte Strom wird in der Regel in das öffentliche Netz gespeist. Der Verkauf der Wärme hingegen gestaltet sich häufig als unmöglich oder schwierig: Wärme läßt sich nur schlecht über große Entfernungen transportieren, daher können nur Wärmeverbraucher in der unmittelbaren räumlichen Nähe versorgt werden.
Der Transport des Biogases zum Verbraucher stellt eine echte Alternative dar. Je nach Größe der Biogasanlagen können Entfernungen im Bereich einiger Kilometer wirtschaftlich überbrückt werden. Hierzu ist es erforderlich, das Biogas zu reinigen.
Die Reinigung auf Erdgasqualität ermöglicht die Einspeisung in das Gasnetz. In diesem Fall ist es denkbar, dass das Erdgasnetz die Aufgabe der Durchleitung übernimmt. Das Biogas kann in diesem Fall sowohl räumlich als auch zeitlich entkoppelt aus dem Netz entnommen werden.
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe veranstaltet zu diesem Thema ein Fachtagung. Diese findet am 11.1.2008 auf dem Campus Lemgo statt. Die Techniken der Biogasreinigung und die rechtlichen Rahmenbedingungen werden beleuchtet. Außerdem wird es einen Ausblick auf eine zukünftige Technik geben. Von besonderem Interesse sind Berichte und Erfahrungen über die ersten bereits ausgeführten Anlagen.
Zu der öffentlichen Tagung wird freundlichst eingeladen. Eine kostenpflichtige Anmeldung ist erforderlich.








