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Studienrichtungen im Studiengang Mechatronik
Studienrichtung Elektronische Systeme
In der Studienrichtung Elektronische Systeme geht es um Mechatronik mit den Schwerpunkten in der Elektrotechnik, Elektronik und Datenverarbeitung. Eine typische Anwendung dafür sind numerisch gesteuerte elektromotorische Antriebe. Studierende, die das Mechatronikstudium mit der gewählten Studienrichtung Elektronische Systeme abschließen, sind gleichsam Dreiviertel-Elektrotechnikingenieure mit einer zusätzlichen breiten Grundausbildung im Bereich maschinenbaulicher Technik.
Studienrichtung Mechanisch-Feintechnische Systeme
Typisch für viele der Mechatronik zuzuordnende Produkte ist, dass ihre mechanischen Bauteile ganz anders aufgebaut und gefertigt sind als klassischer Maschinenbau: Klein und präzise, oft aus Kunststoff unter Ausnutzung der technischen Möglichkeiten dieser Werkstoffgruppe. Die technischen Grundlagen dieser Technik werden im Studiengang Maschinentechnik nicht gelehrt, sie sind ein wesentlicher Teil dieser Studienrichtung. Der Studienschwerpunkt ist auf Initiative und unter Beteiligung eines regionalen Industrieunternehmens, das auf dem Produktsektor „Elektromechanische Verbindungstechnik“ Weltgeltung hat, eingerichtet worden.
Das Mechatronikstudium mit der Studienrichtung Mechanisch-Feintechnische Systeme enthält viele Bestandteile des klassischen Studiums der Feinwerktechnik, grenzt aber die Bereiche mechanischer und elektrisch / elektronischer Lösungen nach dem heutigen Stand der Technik ab.
Studium ohne Wahl einer Studienrichtung
Um den Studierenden eine möglichst große Freiheit bei der persönlichen Gestaltung des Studiums zu bieten, kann aus dem Bereich der Technischen Wahlpflichtfächer eine eigene Fächerzusammenstellung vorgenommen werden. Vorgegeben ist die Mindestanzahl von 30 Credits, die die Auswahl umfassen muss und es müssen gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden.
Natürlich müssen die Studierenden jetzt selber darauf achten, dass diese Zusammenstellung mit Blick auf die erworbenen Kenntnisse und zu erbringenden Studienleistungen (Prüfungen) sinnvoll ist. Hier steht der oder die Studierende in einer höheren Eigenverantwortung, als wenn eine der vorgegebenen Studienrichtungen gewählt wird, bei denen ja bereits der Fachbereich für eine sinnvolle Kombination gesorgt hat.
Außerdem muss auch beachtet werden, dass die ausgewählten Lehrveranstaltungen zeitlich im Stundenplan untergebracht werden können. Auch hier ist ggf. Eigeninitiative notwendig.
Um Fehler zu vermeiden, ist eine Studienberatung durch die Hochschullehrer oder eine Anfrage beim Prüfungsausschuss anzuraten.







