Inhalt
Bachelorstudiengang Zukunftsenergien
Allgemeines
Vor dem Hintergrund drohender Ressourcenknappheit und angesichts des zu erwartenden Klimawandels wird die Energieversorgung und -verwendung zu den wichtigsten zukünftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft zählen. Zukünftige Energieversorgungskonzepte und deren technische Realisierung müssen den Anforderungen an Nachhaltigkeit (im ökologischen, aber auch wirtschaftlichen Sinne) und an Klimaverträglichkeit genügen.
Der effiziente Einsatz konventioneller Energieträger sowie die innovative Nutzung regenerativer Energiequellen erfordern auf diesen Gebieten gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure. Der Studiengang Zukunftsenergien wird mit seinen auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und deren zukünftige Entwicklung ausgerichteten Angebot den derzeitigen Mangel an geeigneten Ingenieurinnen und Ingenieuren beheben helfen.
Zum Studiengang Zukunftsenergien können Sie einen Flyer im pdf-Format herunterladen.
Ziel des Studiums
Mit der anwendungsorientierten, interdisziplinären Ausbildung erwerben die Absolventinnen und Absolventen fundierte Kenntnisse in den Bereichen Maschinenbau, konventionelle Energietechnik und Erneuerbare Energien. Sie verfügen über theoretische und praktische Kompetenz in der Entwicklung, Planung, der Realisierung und dem Betrieb von Energieerzeugungsanlagen konventioneller und innovativer Bauart. Sie sind in der Lage, Ingenieuraufgaben aus diesen Bereichen effizient und praxisgerecht zu bearbeiten.
Zielgruppe
Der Studiengang Zukunftsenergien spricht vornehmlich Studierende an, die ein starkes Interesse haben an:
- der ingenieurmäßigen Bearbeitung energietechnischer Fragestellungen aus den Bereichen regenerative und konventionelle Energieerzeugung
- der aktiven Mitgestaltung und Umsetzung innovativer Energieversorgungskonzepte
- der Entwicklung, Konzeption und maschinen- bzw. anlagenbaulichen Umsetzung energietechnischer Projekte
- der Weiterentwicklung bzw. Optimierung künftig bedeutender, aber heute noch in den Kinderschuhen steckender Energieversorgungstechnologien
und sich sich engagieren für:
- den umweltbewussten, Klima schonenden Einsatz von Energieträgern und Energieversorgungstechniken.
Tätigkeitsfelder
Den Absolventinnen und Absolventen bieten sich auf Grund ihres breiten Wissens in den Bereichen Maschinenbau und Energietechnik und damit ihrer flexiblen Einsetzbarkeit eine Vielzahl von Tätigkeiten und Einsatzbereichen in Unternehmen wie z. B.:
- Ingenieurbüros für Energie- und/oder Umwelttechnik
- Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus (Kraftwerkstechnik, Windkraft, Biogasanlagen, BHKW, Geothermie und Solarthermie, Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft)
- Energieversorgungsunternehmen
- Behörden (Kommunalverwaltungen, Bezirksregierungen, Ministerien, staatliche Umwelt-ämter)
- Überwachungs- und Prüfinstitutionen (TÜV, DEKRA etc.)
- FuE-Einrichtungen
- Energieagenturen und -verbänden
Übliche Tätigkeiten in diesen Unternehmen sind:
- Entwicklung von Verfahrenskonzepten zur Strom- und Wärmegewinnung aus fossilen und regenerativen Energieträgern:
- Konventionelle Kraftwerkstechnik
- Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mittels Gas- und Dampfturbinenkraftwerken (GuD) oder Biogas bzw. Pflanzenöl befeuerten Blockheizkraftwerken (BHKW)
- Nutzung von Biomassen durch Vergärung, Vergasung oder Umwandlung zu Biotreibstoffen
- Wärmepumpentechnik
- Brennstoffzellentechnik; Wasserstofftechnologie
- Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft sowie Geothermie - Planung und Berechnung von Energieerzeugungsanlagen
- Entwicklung und Konstruktion von Maschinen- und Anlagenkomponenten
- Optimierung und Betrieb von Energieerzeugungsanlagen unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz, Umwelt- und Ressourcenschonung
- Management von Kraftwerksprojekten
- Angebotskalkulation
Darüber hinaus bieten sich Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Versuch und Erprobung, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und Betrieb von Anlagen sowie im Vertrieb.







