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Das Future Energy – Institut für Energieforschung (iFE) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe entwickelt mithilfe interdisziplinärer Forschungsansätze agile Energielösungen im Bereich der Quartiere, Mobilität und Arbeitswelten.

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MAN Dieselmotor von 1903

DIESELMOTOR VON 1903

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Inhalt

Vortragsreihe Kolloquium Zukunftsenergien

Der Studiengang Zukunftsenergien bietet hier seine regelmäßig stattfindende Vortragsreihe Kolloquium Zukunftsenergien an, auf der Experten aus der Praxis über neue Entwicklungen und Innovationen im Bereich konventioneller und regenerativer Energien referieren.

Die nächsten Vorträge:



Foto: Referent Hoffarth

Biokatalytische Methanisierung – Synthetisches Erdgas aus regenerativen Quellen

am Dienstag, 27.06.2017, 14 Uhr

Raum 1.058

Referent: Marc Hoffarth, M.Sc.

Speichertechnologien sind beim Umstieg auf regenerative Energiequellen von entscheidender Bedeutung. Eine Möglichkeit der Speicherung von Energie kann über Power-to-Gas erfolgen. Hierbei wird Strom mittels der Elektrolyse von Wasser in den gasförmigen Energieträger Wasserstoff umgewandelt. Da es allerdings noch immer keine ausreichende Infrastruktur für Wasserstoff gibt, kann dieser durch einen zusätzlichen Prozess, nämlich der biokatalytischen Methanisierung, zu synthetischem Methan (SNG) weiterverarbeitet und so im Erdgasnetz gespeichert werden.

 

Diese Vorträge haben bereits statt gefunden:



Bild: Dipl.-Ing. (FH) Gerke

CFD als Wegbereiter zur Gestaltung der Zukunftsenergien

am Dienstag, 06.06.2017, 14 Uhr

Raum 1.501

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Swen Gerke

www.isf-simulationen.de

Eine nachhaltige und klimaverträgliche Energieversorgung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Allerdings sind beim aktuellen Stand der Technik noch viele Hürden zu bewältigen. Eines der essenziellen Werkzeuge zur Optimierung konventioneller und Weiterentwicklung regenerativer Energieversorgungssysteme ist die Numerische Strömungssimulation, kurz CFD genannt. Sowohl Maschinenbauer, als auch Verfahrenstechniker sowie Life Science-Ingenieure profitieren von dem Einsatz der computergestützten Verfahren. In diesem Vortrag erfahren Sie, was die numerische Simulation ist und wie sie effektiv eingesetzt werden kann. Anhand von Praxisbeispielen bekommen Sie einen Eindruck zu möglichen Anwendungen.

 

Energieeffizient Bauen: Gesamtenergieoptimierte Plusenergieschule mit innovativen Holzbaulösungen

Demonstrationsvorhaben „Erweiterung und Sanierung Detmolder Berufskollegs zur Plusenergieschule“

am Dienstag, 30.05.2017, 14 Uhr

Raum 1.501

Referent: Harald Semke, Dipl.- Ing. Architekt AKNW

pape oder semke ARCHITEKTURBÜRO, Detmold
www.papeodersemke.de

Als Bau- und Forschungsvorhaben erhielt das jüngst fertiggestellte innovative regionale Großprojekt den begehrten Innovationspreis „BMWi-Preis: Schule 2030 – Lernen mit Energie“ höchstprämiert für „Innovatives Gesamtkonzept“ einschl. Sonderpreis „Innovatives Beleuchtungskonzept“ verliehen und wurde weiterhin zum Best Practice Beispiel zahlreicher nationaler und internationaler Initiativen ausgewählt: Demonstrationsvorhaben für zukunftsweisende Gebäudesanierung der Forschungsinitiative EnOB (Energieoptimiertes Bauen), Leuchtturm Plusenergieschule der Forschungsinitiative EnEff:Schule, Best-Practice Beispiel der Bundesstiftung Baukultur sowie Best-Practice Beispiel und Frontrunner-Projekt der europaweiten Forschungsinitiative Renew School.

Das viel beachtete Vorhaben setzt neue Maßstäbe hinsichtlich integraler Gesamtenergieoptimierung ressourcenschonender und lebenszyklusoptimierter sowie sozialer und generationsgerechter Architekturqualität. Weitere Besonderheit ist die Erreichung der überdurchschnittlichen Ergebnisse zu durchschnittlichen Baukosten, mit gleichzeitig nur einem Bruchteil der heute im Bausektor entgegen aller Effizienzbemühungen noch üblichen hohen Aufwendungen an gebundener Energie sowie teilweise sehr hohen belastenden ökologischen Folgewirkungen. Zahlreiche nationale sowie internationale Veröffentlichungen und Vorträge möchten wie auch dieser Vortrag den Wissenstransfer aus dem Bau- und Forschungsvorhaben erhöhen, da aktuell diese wichtigen Themen öffentlich und fachlich noch zu wenig beachtet werden und bei wirtschaftlich leistbarer Nutzung der Ergebnisse, dennoch einen zahlenmäßigen Einbruch der 20-20-20 Ziele damit jüngst zu verzeichnen war.

Harald Semke entwickelt und realisiert mit seinem innovativen Team „pape oder semke ARCHITEKTURBÜRO“, seit Gründung in 2002 zahlreiche innovative Frontrunnerprojekte. Neben der Ideenentwicklung und Verfassung innovativer Forschungsanträge, BMU- und BMWi-Projektstudien, führte er auch mit seinem Team im Bau- und Forschungsvorhaben „Sanierung Detmolder Berufskollegs zur Plusenergieschule“ alle Leistungsphasen der Integralen Planungs- und Architektenleistung von Entwurf bis Realisierung durch, führte zeitgleich Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten am Vorhaben durch, erstellte das innovative Low-Tec und Low-Cost Energiekonzept sowie moderierte zusammen mit dem Kreis Lippe das gesamte Planungsteam zum zwischenzeitlich wissenschaftlich evaluierten überdurchschnittlichen Erfolg. Das Vorhaben wir mit seiner Demonstration zukunftsweisender Lösungen im Baubereich mit Vortrag und anschließender Diskussion vorgestellt.

 

Kraft-Wärme-Kopplung einmal anders betrachtet

am Donnerstag, 12.01.2017 um 14:00 Uhr in Raum 1.503

Referent: Uwe Weber, Bereichsleiter Strom- und Wärmeerzeugung, Stadtwerke Lemgo

Eckpunkte zum Inhalt:

·         Kurzvorstellung der Stadtwerke Lemgo, Aufgaben und Dienstleistungen für Lemgo
·         Vorstellung der Strom- und Wärmeerzeugung der SW Lemgo, Anlagendaten und Ziele
·         Flexibilitäten durch Power to Heat und Wärmespeichersysteme
·         Vermarkung des Stroms
·         Marktrollen in der Energiewirtschaft
·         Zukünftige Ausrichtung, Integration in die Energiewende

 

 

Bild: Referent Hr. Schaumburg

Erdwärme: zukunftsweisende und kostengünstige Energieversorgung aus einer Quelle, die nie versiegt

am Donnerstag, 01.12.2016 um 14:00 Uhr in Raum 1.503

Referent: Dipl.-Kfm. Dirk Schaumburg

Bis zum Jahr 2050 hat die Bundesregierung beschlossen, einen nahezu CO²-neutralen Gebäudebestand zu erreichen. Aufgrund der Klimaziele sowie zur dauerhaften Optimierung der Betriebskosten eines Gebäudes ist es sinnvoll, den erforderlichen Heizenergiebedarf möglichst energieeffizient und umweltschonend durch die Verwendung von regenerativen Energiequellen zu decken. Die Sole-Wasser Wärmepumpe ist das zurzeit  kostengünstigste, bequemste und sauberste Heizsystem, mit einer Energiequelle die nie versiegt. Sole-Wasser Wärmepumpen können als Heizung im Winter oder für die Raumkühlung im Sommer multifunktional eingesetzt werden. Der Vortrag befasst sich schwerpunktmäßig mit den Grundlagen zur Nutzung oberflächennaher Geothermie und geht dabei auf die bohrtechnischen Besonderheiten ein.

Dipl.-Kfm. Dirk Schaumburg  ist Geschäftsführer der RTS GmbH mit Sitz in Bielefeld. Das DVGW zertifizierte Fachunternehmen bietet mit zurzeit über 130 Mitarbeitern eine breite Palette an Dienstleistungen rund um die Bereiche Netzbau (Gas, Wasser, Strom, Fernwärme, Telekommunikation) sowie oberflächennahe Geothermie an.

Zukunft der Energieversorgung im Wohngebäude

am Dienstag, den 28.06.2016 um 13:00 Uhr in Raum 1.503

Referent: Prof. Dr.-Ing. Klaus Heikrodt

Die Ziele der Energiewende sind nur mit drastische Einsparungen im Wohnungssektor zu erreichen, dafür geben das EEWärmeG und die EnEV den Rahmen vor. Die EnEV hat den zulässigen Jahresprimärenergiebedarf ab 1.1.2016 um 25% verschärft, mit einer weiteren Verschärfung zum „Niedrigstenergiegebäude“ ist 2018 zu rechnen. Das EEWärmeG verlangt, dass erneuerbare Energien eingekoppelt werden und zur Wärme- und Stromversorgung beitragen. Aus diesen Vorgaben lassen sich zukünftige Energieversorgungskonzepte für Wohngebäude ableiten.

Klimaschutz hier und jetzt - mit Energieeffizienz die Zukunft gestalten

am Dienstag, den 28.06.2016 um 14:30 Uhr in Raum 1.503

Referent: Dipl.-Ing. Tobias Timm

Die welt- und europaweit geltenden Energieeffizienz- und Klimaschutzziele stellen uns vor gewaltige Herausforderungen. Mindestens genauso groß sind aber auch die Chancen, die eine proaktive Gestaltung dieser Zukunftsthemen bieten. Klimaschutz hat sich mittlerweile zu einem herausragenden Querschnittsthema entwickelt und ist Motor für Arbeit und Beschäftigung vor Ort (z.B. Gebäudesanierung), Treiber für die Regionalentwicklung (z.B. Ausbau erneuerbarer Energien) und Standortfaktor für die Wirtschaft (z.B. Rahmenbedingungen der Energieversorgung vor Ort). Der Schlüssel zur Erreichung der Klimaschutzziele in Deutschland wird im Gebäudebereich gesehen, ist dieser doch für etwa 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Das Ziel der Bundesregierung ist, bis zum Jahr 2050 einen nahezu CO2-neutralen Gebäudebestand zu erreichen. Für die Erreichung dieses Ziels müssen alle Energieeffizienzpotentiale im Gebäudebereich bestmöglich ausgeschöpft werden. Dazu sind neben konsequenten Maßnahmen zur Reduzierung des Heizwärmebedarfs – insbesondere durch Gebäudedämmung, Luftdichtheit und gute Fenster - intelligente Technikkonzepte zur Versorgung der Gebäude gefragt. Der Vortrag soll kurz in die energie- und klimapolitischen Rahmenbedingungen einführen, um dann den Bereich Energieeffizienztechnik im Gebäudebereich näher zu beleuchten.

Tobias Timm, ist Dipl.-Ing. der Versorgungstechnik und hat sich u.a. mit der Entwicklung von Standards für die Optimierung von Heizungsanlagen (z.B. Optimus) beschäftigt. Heute ist er Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland. Aktuelle Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in der energetischen Altbausanierung sowie in den Bereichen kommunales Energiemanagement und Energieeffizienz in Unternehmen.

 

Erdgas - die Brücke zur Energieversorgung der Zukunft

am Dienstag, den 14.06.2016 um 14 Uhr in Raum 1.503

Der Referent ist Dipl.-Volkswirt Detlef Masny.

Als Hobbygeograph, Dipl.-Volkswirt und "Generalist" liegen Herrn Masny Themen mit eher globalem Charakter. Von September 1978 bis Januar 2008 war er als alleiniger Geschätsführer der Stadtwerke Detmold GmbH tätig. Nach seiner Pensionierung ist er der Energiewirtschaft über die Senerco GmbH verbunden geblieben. Seine geographischen Interessen pflegt er u. a. als Reiseleiter, in den vergangenen Jahren mit dem Schwerpunkt Äthiopien.

Erdgas spielt bei der Umsetzung der Energiewende noch über Jahrzehnte eine wichtige Rolle, was im Vortrag differenziert nach Marktsektoren erläutert wird.

Brennstoffzellen - die hocheffizienten Mikrokraftwerke

am Dienstag, den 12.04.2016 um 14.00 Uhr in Raum 1.503

Der Referent ist Frank Dahlmanns,  Technical Product Manager bei der SOLIDpower GmbH in Heinsberg (NRW).
Die Brennstoffzellentechnologie eignet sich aufgrund ihres hohen Wirkungsgradpotenzials hervorragend zur Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Selbst im kleinen Leistungsbereich von 1 kW werden bei der Umwandlung von „Erdgas zu Strom“ elektrische Wirkungsgrade von 60% erreicht, weshalb der Einsatz von sogenannten Mikro- oder Nano–KWK-Anlagen auch in der Hausenergieversorgung in Zukunft eine große Rolle spielen wird und somit einen signifikaten Beitrag zur Energiewende leisten kann.
In Japan sind bereits mehr als 130.000 Brennstoffzellenanlagen installiert worden und auch in Deutschland befinden sich bereits einige Marktakteure in bzw. kurz vor der Markteinführungsphase. Der Vortrag beschäftigt sich mit den verschiedenen Brennstoffzellentechnologien für die Hausenergieversorgung und geht speziell auf die Funktionsweise des Brennstoffzellenaggregates BlueGEN ein, die von der SOLIDpower GmbH in Heinsberg produziert und vertrieben wird.

Biogaseinspeisung ins Erdgasnetz - Aktueller Status, Potenziale und Grenzen

am Donnerstag, den 14.01.2016 um 14.00 Uhr in Raum 1.503

Der Referent ist Herr Dr.-Ing. Claus Bonsen. Nach der Promotion am Lehrstuhl für Thermodynamik der Ruhr-Universität Bochum ist er seit 2002 im E.ON-Konzern tätig. Seit mehr als 12 Jahren beschäftigt er sich in verschiedenen Funktionen innerhalb des E.ON-Konzerns mit Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz und verantwortet seit 2013 bei der E.ON Bioerdgas GmbH in Essen das Portfoliomanagement.
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem aktuellen Status der technischen Entwicklung und der Anwendung von Bioerdgas (Biogaseinspeisung ins Erdgasnetz). Vor dem Hintergrund der gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden die Perspektiven und Grenzen eines weiteren Ausbaus dieser Technologie diskutiert.

 

Marktraumumstellung – Eine Herausforderungen für Verteilnetz und Gasgeräte

am Donnerstag, den 17.12.2015 um 14.00 Uhr in Raum 1.503

In den kommenden 15 Jahren müssen in Deutschland die Gasgeräte in rund 4 Millionen Haushalten vom niederkalorischen L-Gas auf das höherkalorische H-Gas angepasst werden. Die Ursachen für diese Entwicklung und wie man ihr begegnet stellt der Vortrag aus Sicht eines spezialisierten Ingenieurdienstleisters vor.

Der Referent ist Herr Dipl.-Ing. Guido Dubielzig, Projektleiter für die Marktraumumstellung bei der ESK GmbH, einem Tochterunternehmen der RWE AG. Er verfügt über weitreichende Erfahrung in der Forschung und Entwicklung von Gasgeräten aus seiner Zeit beim Gaswärme-Institut e.V. in Essen und hat zuletzt den Gasgeräteservice bei NGT Service (später BEGA.tec) geleitet.

 

Technologiestudien zum Themenbereich Wärmepumpe bei Stiebel Eltron

am Dienstag, den 30.06.2015 um 14.00 Uhr in Raum 1.503

Der Referent ist Herr Dr.-Ing. Thorsten Windmann. Er hat 2014 am Lehrstuhl für Thermodynamik und Energietechnik der Universität Paderborn promoviert und ist nun als Entwicklungsingenieur und Projektleiter im Bereich Produktentwicklung Wärmepumpen bei der Stiebel Eltron GmbH & Co. KG tätig.
Stiebel Eltron ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe und gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern in den Bereichen ‚Haustechnik‘ und ‚Erneuerbare Energien‘. Insgesamt gehören zur Gruppe 26 Tochterunternehmen, die in Europa, Russland, Asien, Australien und Nordamerika angesiedelt sind. Weltweit beschäftigt die Gruppe rund 2.900 Mitarbeiter.
Der Vortrag beschäftigt sich mit Technologiestudien im Bereich der Wärmepumpe, in dessen Rahmen Grundlagenforschung für zukünftige Produkte betrieben wird. Dies wird am Beispiel der Untersuchung von Abtauverfahren für Luft-Wasser-Wärmepumpen ausgeführt.

Entwicklung von Heat-Pipe-Kollektoren zur Kostensenkung solarthermischer Systeme

am Dienstag, den 09.06.2015 um 14.00 Uhr in Raum 1.503

Der Refernt, Herr Dr.-Ing. Sebastian Föste, studierte Maschinenbau an der Universität Paderborn und ist seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Solare Systeme, Arbeitsgruppe Kollektoren am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH). Seine Promotion schloss er 2013 an der Leibniz Universität Hannover zum Thema „Hocheffiziente Flachkollektoren mit selektiver Zweischeibenverglasung“ ab. Aktuell leitet er am ISFH das vom BMWi geförderte F&E Projekt „Kostengünstige und zuverlässige Solarsysteme durch neuartige Wärmerohr-Kollektoren“.

Wärmerohre (engl. heat pipes) können in solarthermischen Kollektoren eingesetzt werden, um die Stagnationstemperatur im angeschlossenen Solarkreis signifikant zu begrenzen und eine Verdampfung der Wärmeträgerflüssigkeit zu unterbinden. Dies mindert die Belastungen im Solarkreis und ermöglicht die Substitution teurer Materialien. Die Systeme werden einfacher, wartungsärmer und sicherer, womit eine starke Kostensenkung erreicht werden kann. Am ISFH werden neuartige Wärmerohrlösungen für die Integration in solarthermische Kollektoren ausgearbeitet, die als Basis für den Transfer in die industrielle Produktion dienen. Durch gezielte Materialwahl, optimierte Fertigungsverfahren und Konstruktionen werden kostengünstige Wärmerohrlösungen sowohl für Flach- als auch für Vakuumröhrenkollektoren entwickelt. Der Vortrag erläutert die spezifischen wärmetechnischen Eigenschaften von Wärmerohren und deren Einfluss auf die Kollektorleistung und zeigt Optimierungspotentiale und Integrationsmöglichkeiten auf. Anhand von experimentellen Ergebnissen an Prototyp-Kollektoren werden die Kostensenkungspotentiale diskutiert und der aktuelle Entwicklungsstand präsentiert.

CO-geführte Verbrennungsregelung

am Dienstag, den 28.04.2015 um 14.00 Uhr in Raum 1.503

Der Referent ist Herr Dipl.-Ing. Klaus Richter. Herr Richter hat 1990 sein Maschinenbaustudium an der damaligen Fachhochschule Lippe abgeschlossen. Seit 1990 ist er Mitarbeiter der Fa. Vaillant GmbH in Remscheid. Aktuell ist er dort tätig als R&D Manager im Bereich „Center of Competence Thermal“ und u.a. verantwortlich für die Entwicklung von Gas-Luft-Verbundsystemen für gasbetriebene Wärmeerzeuger.

Vor dem Hintergrund immer höher werdender Anforderungen sowohl an Energieeffizienz als auch an den vom Verbraucher erwarteten Warmwasserkomfort auf der einen Seite, sowie eine sich immer weiter diversifizierende Versorgungsituation bei dem Energieträger Gas auf der anderen Seite, soll in dem Vortrag ein gasadaptives Verbrennungsregelsystem vorgestellt werden, welches auf einer CO-Messung im Abgas basiert.

Quo vadis Verteilnetz? - Perspektiven regionaler Stromnetze

am Donnerstag, den 08.01.2015 um 14.00 Uhr in Raum 1.146

Der Referent ist Herr Thorsten Gross, Ingenieur für Netzplanung und Grundsatzfragen

Getrieben von der großen Dynamik der Energiewende der letzten Jahre müssen sich besonders die Verteilnetze an neue Aufgaben anpassen. Der Vortrag zeichnet den Wandel der Netzaufgabe und die daraus resultierenden Herausforderungen nach und gibt einen Überblick über die Lösungsstrategien eines Netzbetreibers.

Die Avacon AG ist einer der größten deutschen Verteilnetzbetreiber in Strom und Gas und versorgt direkt und indirekt ca. 16 Mio. Einwohner. Das Unternehmen bewirtschaftet 67.000 km Stromleitungen von der Hoch- bis zur Niederspannung und trägt Verantwortung für den Netzanschluss von ca. 8,5 GW regenerativer Erzeugung.

Mikro- und Mini-KWK im Verbund. Eigenstromoptimierung und Bereitstellung von Regelenergie

am Donnerstag, den 15.01.2015 um 14.00 Uhr in Raum 1.146

Der Referent ist Herr Dr. Jens Matics, Leiter Energiesysteme und Energiemanagement bei der RWE Effizienz GmbH.

Kleine Kraft-Wärmekopplungsanlagen erzeugen Strom und Wärme hocheffizient und verbrauchsnah. Serienmäßig werden die Module heute wärmegeführt betrieben.
Im ersten Schritt führt eine stromorientierte Fahrweise zu einer deutlichen Betriebskostenersparnis. Im zweiten Schritt kann ein zusätzlicher Werthebel durch die Bündelung und Vermarktung der dezentraler Flexibilität generiert werden.
Mit easyOptimize hat die RWE Effizienz ein Energiemanagement-System entwickelt, welches die oben genannten Funktionen realisiert.

Effizienz, Dezentralität und Intelligenz bestimmen das Energiesystem der Zukunft: Blockheizkraftwerke von Bosch KWK Systeme GmbH

am Donnerstag, den 22.01.2015 um 14.00 Uhr in Raum 1.503

Der Referent ist Herr Dr.-Ing. Jürgen Sterlepper. Er hat an der RWTH Aachen Maschinenbau studiert und promoviert und ist seit 1995 bei Buderus, jetzt Bosch Thermotechnik GmbH, in verschiedenen leitenden technischen Funktionen im In- und Ausland tätig, seit 2013 als Geschäftsführer der Bosch KWK Systeme GmbH.

Begrenzte Ressourcen, steigende Energiekosten und gesetzliche Vorgaben zur CO2-Einsparung lassen nur einen Schluss zu: Ein schonender Umgang mit Energie und weitere Effizienzsteigerungen sind bei Energiesystemen unumgänglich. Energiesysteme der Zukunft werden Strom und Wärme dezentral und intelligent am Ort und zum Zeitpunkt des Bedarfs erzeugen. Technologien zur Kraft-Wärme-Kopplung sind ein wichtiger Schlüssel zur Sicherung unserer Zukunft.

Bosch KWK Systeme in Lollar ist das Bosch Thermotechnik-Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Seit 1983 entwickelt und baut das Unternehmen standardisierte oder maßgeschneiderte BHKW-Anlagen sowohl für biogene Gase als auch für Erdgas. So kann Bosch KWK Systeme als Anlagenbauer auf jahrzehntelange Erfahrung in der Kraft-Wärme-Kopplung zurückgreifen.

 

Power-to-Gas

am Donnerstag, den 27.11.2014 um 14 Uhr in Raum 1.146

Der Referent, Herr Dr.-Ing. Bernhard Klocke ist Bereichsleiter Zentrale Technik und Forschung, Geschäftsführer der Kommunale Gasspeicher Epe GmbH und Geschäftsführer der Stadtwerke Haltern am See GmbH

Mit Power-to Gas bezeichnet man die Produktion von Wasserstoff per Elektrolyse aus überschüssigem regenerativen Strom und dessen Einspeisung ins Erdgasnetz. Power-to-Gas kann helfen, zwei zentrale Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen: die Integration von Wind- und Solarstrom und Klimaschutz im Wärme- und Transportsektor.

Die GELSENWASSER  arbeitet seit 125 Jahren im kommunalen Auftrag und versteht sich in ihrer Organisations- und Handlungsstruktur als mittelständisches Unternehmen. GELSENWASSER ist ein führendes Branchenunternehmen der Wasserwirtschaft, hat auch im Abwassersektor, Energiemarkt und der Energieverteilung zukunftsweisende Positionen erreicht und bietet dort maßgeschneiderte Lösungen an. Mit einer Vielzahl von Niederlassungen und Beteiligungen ist GELSENWASSER in Deutschland sowie benachbarten europäischen Ländern präsent.

Energieeffizienz oder Erhalt der Trinkwassergüte - ein Widerspruch?

am Dienstag, den 27.5.2014 um 14.00 Uhr in Raum 1.146

Der Referent ist Dipl.-Ing. Werner Schulte, Leiter Technisches Marketing bei Viega in Attendorn und dort auch verantwortlich für Normungs- und Gremienarbeit.

Der bestimmungsgemäße Betrieb einer Trinkwasser-Installation hat maßgeblichen Einfluss auf den Erhalt der Trinkwassergüte - besonders "an der letzten Entnahmestelle". Was passiert jedoch, wenn dem Fachplaner zum Zeitpunkt seiner Anlagenkonzeption bzw. Planung der Rohrleitungsführung und Dimensionierung die real zu erwartenden Nutzungsbedingungen oder spätere Nutzungsänderungen unbekannt sind? Planungsprämissen wie Raumbuch, Wasseraustausch oder hygienegerechte Betriebstemperaturen werden in Regelwerken wie VDI 6023 zwar beschrieben, finden im Planungsalltag erfahrungsgemäß aber noch keine konsequente Berücksichtigung. An Praxisbeispielen werden Konsequenzen erläutert und Lösungsansätze aufgezeigt.

Über 3.500 Mitarbeiter beschäftigt die Viega Gruppe heute weltweit und gehört zu den führenden Herstellern von Installationstechnik. Die Produktion konzentriert sich in vier deutschen Werken. Spezielle Lösungen für den nordamerikanischen Markt fertigt die Unternehmensgruppe in McPherson/USA. Am Standort in Wuxi/China liegt der Schwerpunkt auf der Produktion für den asiatischen Markt. Die Installationstechnik als Kernkompetenz wirkt dabei konstant als Wachstumsmotor. Das Produktsortiment umfasst rund 17.000 Artikel, die in der Gebäudetechnik ebenso wie in der Versorgungswirtschaft oder im industriellen Anlagen- oder Schiffsbau zum Einsatz kommen.

Elektromobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle: Entwicklungsstand in der Clean Energy Partnership (CEP)

am Dienstag, den 06.05.2014 um 14:00Uhr in Raum 1.146.

Claudia Fried ist Pressesprecherin bei der Clean Energy Partnership. Sie verantwortet die Projektkommunikation des von der Bundesregierung geförderten Demonstrationsprojektes für Wasserstoffmobilität.

Führende Industrieunternehmen arbeiten in der Clean Energy Partnership (CEP) zusammen, um die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle unter Beweis zu stellen. Aktuell werden in der CEP knapp 100 Brennstoffzellen-Pkw in Kundenhand und Brennstoffzellenbusse im Linienverkehr auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.
Neben dem Flottenbetrieb stehen der Ausbau des Tankstellennetzes und die nachhaltige Erzeugung des Wasserstoffs im Fokus der CEP. Ziel des europaweit größten Demonstrationsprojekts für Wasserstoffmobilität ist es, bis zum Projektende 2016 den Weg für die Markteinführung der Wasserstofffahrzeuge zu ebnen.

Erleben Sie selbst wie es sich anfühlt, mit Wasserstoff und Brennstoffzelle unterwegs zu sein: Die Brennstoffzellenfahrzeuge der CEP stehen an diesem Tag von 11:00 - 16:00 Uhr für Probefahrten auf dem Campus zur Verfügung.

Power-to-Gas aus Sicht des Netzbetreibers EWE NETZ-Einspeisekonzept der PtG-Anlage in Werlte

am Dienstag, den 15.04.2014 um 14:00Uhr in Raum 1.146.

Dr.-Ing. Osman Kurt, seit 2008 bei der EWE NETZ GmbH beschäftigt, seit 01. März 2014 Leiter der Gruppe Erneuerbare Energien.

Der Vortrag stellt die weltweit erste Großanlage zur Herstellung und Einspeisung von synthetischem Erdgas, das e-gas Projekt in Werlte (Emsland), vor und beleuchtet vor allem die technischen Vorgehensweisen im Zusammenhang mit der BioErdgas- bzw. e-gas-Einspeisung.

Kraftwärmekopplung bei Vaillant "Von der Produktentwicklung zur Marktreife"

am Donnerstag, den 23.01.2014 um 14:00Uhr in Raum 1.363.

Herr Dipl.-Phys.-Ing. Dirk Steinberg ist seit 1991 Mitarbeiter der Vaillant GmbH und seit 2000 Projektleiter für die BHKW ecoPOWER 3.0/.47 und 20.0.

Die Group Vaillant ist der führende Anbieter intelligenter Systeme für Wohnkomfort in Europa und gilt als Technologieführer beim Einsatz häuslicher Kraftwärmekopplungs-Systeme im Leistungsbereich von 1kW - 20kW (elektr.). Dabei umfasst der Einsatzbereich sowohl Ein- und Mehrfamilienhäuser als auch Kleingewerbe.
Bei Vaillant ist die Kraftwärmekopplung ein wichtiger Bestandteil zur Erreichung der ehrgeizigen EU-Ziele "Steigerung erneuerbare Energien +20%", "Erhöhung Energieeffizienz +20%" und "Reduzierung der Treibhausgasemissionen -20%".

Regenerative Gaskreisprozesse zur dezentralen Energiewandlung

am Donnerstag, den 09.01.2014 um 14 Uhr in Raum 1.363

Herr PD Dr.-Ing. Hans-Detlev Kühl ist  wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl Thermodynamik der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund). Er ist dort Leiter der Arbeitsgruppe "Dezentrale Energietechnik" am Lehrstuhl für Thermodynamik.

Zu den regenerativen Gaskreisprozessen (engl. regenerative cycles) zählen neben dem Stirling-Prozess als bekanntestem Vertreter u. a. der Vuilleumier-Wärmepumpenprozess sowie eine Reihe weiterer Varianten, die alle auf Regeneratoren als für die Funktion wesentlichen Komponenten basieren und sich für vielfältige Energietransformationsaufgaben eignen. Auch wenn die Bezeichnung sich somit nicht auf die Nutzung erneuerbarer, "regenerativer" Energieformen bezieht, ist dabei auch diese mit eingeschlossen (z. B. in Form von Umweltwärme, Biomasse oder Solarenergie). Der Vortrag gibt einen Überblick über mögliche Konfigurationen, Bauformen und Anwendungsgebiete, die Grundlagen der Simulation sowie experimentelle Entwicklungen und Projekte an der TU Dortmund.

Sonnenkollektoren mit Wärmerohren - Wärmetechnische Grundlagen und Optimierungspotentiale

am Donnerstag, den 17.01.2013 um 14.00 Uhr in Raum 2.142

Herr M.Sc. Steffen Jack ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Kollektoren am ISFH,
Projektleiter des vom BMU geförderten und am ISFH durchgeführten Forschungsprojektes "Wärmerohre in Sonnenkollektoren".

Wärmerohre (engl. heat pipes) in nicht- bzw. leicht konzentrierenden Vakuumröhrenkollektoren bieten im Vergleich zu direkt durchströmten Kollektoren den Vorteil einer einfacheren hydraulischen Verschaltung bei gleichzeitiger Minderung der Anlagenbelastung im Stagnationsfall. Am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) sind in einem aktuellen Forschungsvorhaben die grundlegenden Wärmetransporteigenschaften von Wärmerohren in Kollektoren analysiert worden. Der Vortrag gibt einen Einblick in die spezifischen wärmetechnischen Eigenschaften von Wärmerohren und deren Einfluss auf die Kollektorleistung.
Des Weiteren werden Optimierungspotentiale sowie Integrationsmöglichkeiten in weitere Kollektorbauarten diskutiert.

Kraft-Wärme-Kopplung mit Bio(erd)gas oder Erdgas

am Donnerstag, den 08.11.2012 um 14.00 Uhr in Raum 2.142

Dipl.-Ing. (TU) Norbert Nordmeyer war von 1997 bis 2005 Mitglied der Geschäftsführung des Blockheizkraftwerks-Herstellers Köhler & Ziegler, Lollar (heute: Bosch KWK Systeme GmbH).

Von 2006 bis zum Eintritt in die Altersteilzeit 2012 verantwortete Herr Nordmeyer den Bereich Unternehmens- und Vertriebssteuerung der E.ON Mitte Wärme GmbH, Kassel. Von diesem Unternehmen werden  u. a. BHKW-Anlagen sowohl mit Erdgas als auch mit eigenem Bioerdgas im Contracting errichtet und betrieben.

Glycerin-tertiär-butylether als Kraftstoffzusatz - von der Idee in den Motor

am Donnerstag, den 18.10.2012 um 14.00 Uhr in Raum 2.142

"Glycerin-tertiär-butylether als Kraftstoffzusatz - von der Idee in den Motor", ein Projekt der Technischen Universität Dortmund, Lehrstuhl für Technische Chemie A

Eine vieldiskutierte Möglichkeit zur industriellen Nutzung von Glycerin aus der Biodieselproduktion ist die Erzeugung verzweigter Ether als Zusatz für Kraftstoffe. Der Vortrag beschreibt die Entwicklung eines Herstellungsverfahrens für solche Ether vom Labor bis zur Versuchsanlage als Basis für eine technische Umsetzung. In einem theoretischen Ausblick auf die industrielle Produktion der Ether werden daneben Chancen und Herausforderungen der Einführung neuer Biokraftstoffe diskutiert.

Die neue Generation der Solarheizung

am Dienstag, den 26.06.2012 um 14.00 Uhr in Raum 1.363

Der Referent ist Dipl.-Ing. (FH) Henning Köln, Leiter Entwicklung regenerative Heizsysteme bei der Schüco International KG.

An die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden werden nach der novellierten Richtlinie der EU künftig immer höhere Anforderungen gestellt. Denn auf sie entfallen in Europa 40% des Primärenergiebedarfs. In der EU müssen ab 2018 neue öffentliche Gebäude ihre Verbrauchsenergie überwiegend selbst produzieren, ab 2020 gilt das auch für private Objekte. Der Großteil der Energie wird für Raumwärme und Warmwasser benötigt. Im privaten Haushalt sind das mehr als 80%.
Im Vortrag werden Lösungen zum sparen, gewinnen und vernetzen von Energie vorgestellt, mit denen positive Energiebilanzen von Gebäuden erreicht werden können. Ein Beispiel ist das neue solargeführte regenerative Heizsystem von Schüco.

Schüco ist der führende Anbieter von zukunftsweisenden Gebäudehüllen. Das Unternehmen steht für weltweite Kompetenz bei Solarlösungen, Fenstern und Türen sowie Fassaden. 1951 als Metallbaubetrieb gegründet, ist Schüco heute als Systemlieferant mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und 12.000 Partnerunternehmen in 78 Ländern aktiv. Neben modernster Fenster- und Fassadentechnologie sowie effizienten Solarlösungen bietet Schüco individuelle Beratung und Unterstützung für Architekten, Planer, Investoren und Bauherren. Das Unternehmen, mit seiner Zentrale in Bielefeld, realisierte im Jahr 2010 einen Umsatz von 2,38 Milliarden Euro.

Die Wasserspeicherkraftwerke der Trianel

am Dienstag, den 22.05.2012 um 13.00 Uhr in Raum 1.363

Der Referent Dr. Markus Hakes ist der Leiter der Wasserspeicherkraftwerke der Trianel GmbH.
Die Trianel GmbH wurde 1999 von vier Stadtwerken gegründet. Das Ziel war die Bündelung der Interessen von Stadtwerken zur Stärkung ihrer Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Energiemarkt.

Trianel plant derzeit an drei Standorten, davon zwei in Nordrhein-Westfalen und einer in Thüringen, die Errichtung von Wasserspeicherkraftwerken für den entscheidenden Schritt zur Integration der erneuerbaren Energien in das deutsche Stromnetz. Die drei Projekte sind in einem über zweijährigen Prozess nach genehmigungsrechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten aus ursprünglich über 3.000 potentiellen Standorten ausgewählt worden. Insgesamt könnte eine Gesamtleistung von 2.000 MW installiert werden, bei einem Investitionsvolumen von rund zwei Milliarden Euro.

Organisation der Abfallwirtschaft des Abfallentsorgungsbetriebes des Kreises Minden-Lübbecke

am Montag, den 19. März 2012 um 15.30 Uhr in Raum 1.264

Organisation der Abfallwirtschaft des Abfallentsorgungsbetriebes des Kreises Minden-Lübbecke und Energieversorgung aus Bioabfall (EVaBA) unter Vorsortierung der Abfallwirtschaft im Kreis Minden-Lübbecke

Dipl.-Ing. Bernd Becker ist Geschäftsführer der AML-IMMObilien GmbH

Die AML-IMMObilien GmbH ist eine 100 %-ige Tochter des Abfallentsorgungsbetriebes des Kreises Minden-Lübbecke. Sie ist für die Errichtung und Unterhaltung der Liegenschaften des Gesellschafters sowie für den Betrieb von Energieanlagen; Heizkraftwerk, Energiezentrale des Johannes-Wesling-Klinikum Minden und Biogasaufbereitung zuständig.       

 

BlueGen: das hocheffiziente Mikrokraftwerk

am 10. Januar 2012 um 14.00 Uhr in Raum 1.165

Frank Dahlmanns ist Technical Product Manager bei der Ceramic Fuel Cells GmbH (CFC GmbH) in Heinsberg (NRW), dem deutschen Ableger der Firma Ceramic Fuel Cells Limited mit Stammsitz in Australien. Die 130 Mitarbeiter weltweit befassen sich in Heinsberg (Deutschland) mit der Produktion von Brennstoffzellenstapeln und -systemen, in Großbritannien mit der Keramikpulverherstellung.

 

Rücklauftemperaturen im Fernwärmenetz

am 13. Dezember 2011 um 13.15 Uhr in Raum 1.165

Rücklauftemperaturen im Fernwärmenetz - Ein wichtiger Baustein zur effizienten Energieerzeugung

Durch den Einsatz von KWK-Anlagen für die Wärmerzeugung in Fernwärmenetzen bestehen hohe technische Anforderungen an die Energieverteilung.
Verbrennungsmotoren im Einsatz als BHKWS oder GUD-Anlagen unterliegen hierbei starren Bedingungen für einen effizienten und dauerhaften Betrieb. Ein wichtiger Faktor ist hierbei die Netzrücklauftemperatur. Ein hydraulischer Abgleich und eine optimale Auslegung der Umwälzpumpen sind nur ein kleiner Teil der notwendigen Maßnahmen.

B. Eng. Dennis Wittrowski hat von 2008 bis 2011 Zukunftsenergien in Lemgo studiert und ist jetzt bei der Stadtwerke Lemgo GmbH unter anderem als Projektleiter für "Fernwärme Rücklauf-Temperaturen" tätig.

Wärmepumpenentwicklung bei Stiebel Eltron

am 21.06.2011 um 14.00 Uhr in Raum 1.165

Dr. Johannes Brugmann ist Bereichsleiter (Fertigung und Entwicklung) Wärmepumpen und Lüftungstechnik bei der Stiebel Eltron GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen, 1924 in Berlin gegründet, heute ansässig in Holzminden, befasst sich mit der Erzeugung und Speicherung von Raumwärme und Warmwasser. Zu den wichtigsten weltweit vertriebenen Produkten zählen Durchlauferhitzer, Speicher, Händetrockner, Wärempumpen, Lüftungsgeräte, Solarkollektoren, Luftentfeuchter und Heizungen.
Die Stiebel Eltron Gmbh & Co. KG hat Fertigungsstandorte in Deutschland, China, Slowenien und Thailand, beschäftigt ca. 3000 Mitarbeiter und hat einen Jahreumsatz von etwa 417 Millionen Euro.

Energiesparende Reinigung von Kohlenstoff haltiger Abluft

am 24.05.2011 um 14.00 Uhr in Raum 1.165

Das Thema "Energiesparende Reinigung von Kohlenstoff haltiger Abluft aus verschiedensten industriellen Prozessen mittels Niedertemperaturkatalyse unter Einsatz von Ozon" wird von Dipl.-Ing. Andreas Wagner vorgestellt. Herr Wagner ist Forschungskoordinator Verfahrenstechnik am Institut für angewandte Simulationstechnik und Forschungstransfer im IWT.

 

Effizienzsteigerung in der Wärmepumpentechnik

am 03.05.2011 um 14.00 Uhr in Raum 1.165

Dipl.-Ing. (FH) Egbert Tippelt ist Product Sales Manager für Wärmepumpen in der Viessmann Deutschland GmbH.
Wärmepumpen haben sich in den letzten 10 Jahren von einem Nischenwärmeerzeuger zu einem Standardwärmeerzeuger entwickelt. Trotzdem werden immer wieder Fälle von ineffizienten Wärmepumpenanlagen aufgezeigt und die Technik an sich in Frage gestellt.
Der Vortrag gibt einen Einblick wie bei Wärmepumpen durch konstruktive Maßnahmen die Effizienz der Geräte gesteigert wurde und welche Maßnahmen erforderlich sind um Wärmepumpenanlagen effizient zu betreiben.

Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz

am 19.04.2011 um 14.00 Uhr in Raum 1.165

Dipl.-Ing. Frank Burmeister ist Abteilungsleiter Brennstoff- und Gerätetechnik bei dem Gaswärme-Institut e.V. Essen.
Das Gaswärme-Institut ist ein 1937 gegründetes Forschungsinstitut des deutschen Gasfachs. Der Arbeitsbereich umfasst alle Bereiche der häuslichen und industrielle Gastechnik (vor allem Erdgas), in Forschung, Prüfung und Weiterbildung. Es umfasst die Kompetenzfelder Brennstofftechnik, Feuerungstechnik, Gerätetechnik, das Prüflaboratorium und das Bildungswerk.

Bioethanol - ein Überblick

am 14.12.2010, um 16.00 Uhr in Raum 1.146

M.Sc. Timo Broeker studierte an der Hochschule OWL Biotechnologie im Fachbereich 4 - Life Science Technologies. Seit Januar 2010 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im FB 4 in der Getränketechnologie verantwortlich für das Projekt "Bioethanol aus Reststoffen der Lebensmittelindustrie"

Der Vortrag wird die Themen "Bioethanol im Kontext der erneuerbaren Energien", "Technologie der Bioethanolproduktion" und den "Stand der Technik und Forschungsbedarf" beleuchten.

Einflüsse auf die Stabilität der anaeroben Vergärung

am 14.12.2010, 14.00 bis 15.30 Uhr in Raum 1.146

Dipl.-Ing. Helmut Muche ist seit 1982 mit der Planung, dem Bau und der Inbetriebnahme von Biogasanlagen und Ausrüstungen für Kläranlagen befasst.
Die Muche Kläranlagen GmbH verfügt über ein umfangreiches Programm zur Ausrüstung von Biogasanlagen für kommunale, industrielle und landwirtschaftliche Anwendungen wie Gasspeicher, Gasreinigungsanlagen und Gasfackeln. Der Bau von kompletten Biogasanlagen für landwirtschaftliche Rohstoffe ist ein weiteres Tätigkeitsgebiet.

Regenerative Energien am Beispiel der Zuckerrübe

am 11.05.2010, 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr in Raum 1.503

Dr. Hans Coenen arbeitet für die Pfeifer & Langen KG in der Zuckerfabrik Lage als Leiter Landwirtschaft, Geschäftsführer Anbauerverband, Landwirtschaftlicher Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ).

Planung eines direktverdampfenden Solarkraftwerks

am 11.05.2010, 11.35 Uhr bis 13.05 Uhr in Raum 1.503

Dipl.-Ing. (TU) Jörg Tiedemann ist seit 2008 geschäftsführender Gesellschafter in der Tiede- & Niemann Ingenieurgesellschaft mbH in Hamburg beschäftigt.

Der Vortrag  behandelt zum einen die Technologie, als auch die Aufgaben von
Ingenieurbüros in derartigen Projekten.

Biogas als Ergänzung der Wertschöpfung für Stadtwerke

am 27.04.2010 um 14.00 Uhr, in Raum 1.503

Dipl.-Ing. Christoph Hüls ist seit 2008 Geschäftsführer der Stadtwerke Detmold GmbH.
Nach dem Studium der Elektrotechnik an der RWTH Aachen mit Abschluß Dipl.-Ing. war Herr Hüls von 2000 bis 2008 Leiter Energiebeschaffung und Unternehmensentwicklung der SWK Stadtwerke Krefeld AG,  davor fünf Jahre als Berater und Gutachter bei WIBERA bzw. PwC in Düsseldorf tätig.

BHKW-Stromerzeugung und Stromhandel - Wie hängt das zusammen?

am 27.04.2010, 11.35 Uhr in Raum 1.501

Dipl.-Ing. Arnd Oberscheven ist seit 2002 Geschäftsführer der Stadtwerke Lemgo GmbH.
Die Aufgaben der Stadtwerke Lemgo umfassen neben dem klassischen Strom-, Gas- und Wassergeschäft auch die Bereiche Eigenerzeugung, Bäder, Stadtbus und Parkraum.

Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Uni Hannover hat er zunächst 2 Jahre für die Stadtwerke Hannover im Bereich der Anlagenplanung gearbeitet. Danach war er 4 Jahre beim Elektrizitätswerk Minden - Ravensberg (EMR), zunächst als Bezirksstellenleiter für Betrieb und Bau der Netze in Bad Oeynhausen und anschließend als stellvertretender Betriebsleiter in Herford für Aufgaben der Netzplanung und Steuerung tätig. Von 1995 bis 2002 war er als Technischer Prokurist bei der VEW Waldeck Frankenberg GmbH in Korbach für die Bereiche Strom und Gas zuständig.