Inhalt
Holzbearbeitungsmaschinen und -Technologien
Prof. Dr.-Ing. Adrian Riegel
Holzbearbeitungsmaschinen
Holz als nachwachsender Rohstoff wird in fast allen Einsatzfällen spanend bearbeitet, um Halbfertig- und Endprodukte herzustellen. Der Holzbearbeitungsmaschine kommt daher eine zentrale Bedeutung innerhalb der Prozesskette zu. Der optimale Einsatz einer Holzbearbeitungsmaschine setzt ein tiefgreifendes Verständnis der Bauelemente und deren Zusammenwirken voraus. Im Bereich der Lehre vermittelt das Labor diese Kompetenzen an Hand moderner Maschinen-Ausstattung. Kenntnisse im Bereich der Maschinen zur Holzwerkstoffherstellung, Sägewerkstechnik und Beschichtungstechnologien werden ebenfalls in Kooperation mit der Industrie erarbeitet.
- Weiterentwicklung von Bauelementen für Holzbearbeitungsmaschinen und Werkzeuge
- Vorentwicklung neuer Maschinenkonzepte
- Methodeneinsatz bei der Maschinenentwicklung / Projektmanagement (z.B. QFD, FMEA, Fremderzeugnis- oder Gefährdungsanalysen)
- Leistungs- und Genauigkeitsuntersuchungen
Fertigungstechnologien
Um Fertigungstechnologien wirtschaftlich einsetzen zu können, muß das Spektrum der in Frage kommenden Technologien genauso bekannt sein wie die einzelnen Wirkzusammenhänge innerhalb einer Technologie. Der Schwerpunkt innerhalb der Lehre liegt dabei auf der spanende Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen. Das Lehrangebot umfasst dabei die Voraussetzungen seitens der Werkstückstoffe, Werkzeuge bzw. Hilfsstoffe aber auch die kinematischen Zusammenhänge. Methoden zur Optimierung sowie umformende und fügende Verfahren werden behandelt.
Forschungs- und Dienstleistungsangebot im Bereich Fertigungstechnologien
- Technologieoptimierung unter Einsatz verschiedener Methoden (stat. Versuchsplanung, heuristische Strategien)
- Modellbildung für ausgewählte Prozesse
- Zerspanbarkeitsuntersuchungen
- Messungen von diversen Prozeßkenngrößen im Durchlauf oder stätionär
- Einwicklung von qualitätssichernden Maßnahmen / Prozessregelungen
- Methodeneinsatz bei der Entwicklung neuer Technologien / Projektmanagement
Qualitätsmanagement und Möbelprüfung
Die Branche besteht überwiegend aus kleinen und mittleren Betrieben. Zum Einsatz kommende Methoden und Verfahren zur Steuerung und Sicherung von Qualitätsforderungen müssen daher auf die Unternehmensgröße angepasst sein. Weiterhin wird im Bereich der Holzbe- und -verarbeitung traditionell mit eher unscharfen, subjektiv geprägten Qualitätskenngrößen gearbeitet. In den Lehrveranstaltungen werden daher Kenntnisse über angepasste Qualitätsmanagementsysteme und -methoden vermittelt. Praxisrelevante Prüfmethoden werden angewendet. Ein Ausblick auf den derzeitigen Stand der Forschung wird gegeben.
Forschungs- und Dienstleistungsangebot im Bereich Qualitätsmanagement und Möbelprüfung
- Beratung im Bereich der Anwendung von Qualitätskenngrößen insbesondere für Holz- und Holzwerkstoffoberflächen
- Hilfestellung bei Qualitätsproblemen, Anwendung modernen Qualitätsmethoden
- Erarbeitung von Prüfstandards
Gremienarbeit
Zur Zeit arbeitet der Laborleiter in folgenden Ausschüssen mit:
- Deutsche Gesellschaft für Holzforschung: Fachausschuß 5 "Holzbe- und -verarbeitung"
- Verein Deutscher Ingenieure: Fachausschuß "Bandschleifen von Holz"
- Verein Deutscher Ingenieure: Bezirksgruppe Lippe
















