Inhalt
Umweltinformatik
Die Studienrichtung Umweltinformatik vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten, die eine effiziente und praxisnahe Bearbeitung von Aufgaben der Ingenieurinformatik ermöglichen. Dazu zählen u. a. Bewertung, Entwicklung und Einsatz problemangepasster Softwaresysteme, die in unterschiedlichen Hardware- und Betriebssystemumgebungen implementiert sind. Das Aufgabenspektrum umfasst den Bereich von der Datenerfassung vor Ort, der Datenkontrolle und aufbereitung, der Verwendung dieser Daten als Input für numerische Simulationsmodelle oder Informationssysteme bis hin zur nutzerfreundlichen Ergebnisdarstellung bzw. Visualisierung, beispielsweise mittels geeigneter zeitlich variabler 3D-Animationen.
Der Umweltinformatiker (männlich wie weiblich) ist Spezialist in Angewandter Informatik mit Basisqualifikationen im Umweltbereich. Er ist fähig, technische und planerische Problemstellungen in unterschiedlichen Umweltbereichen (z .B. Wasser, Boden, Luft) zu bearbeiten. Er analysiert fachbezogene Probleme und konzipiert Lösungen zur Erfassung, Verarbeitung und Darstellung umwelt- und prozessbezogener Daten.
Die erfolgreiche Lösung planerischer und technischer Fragestellungen im Umweltschutz erfordert häufig interdisziplinäres und teamorientiertes Arbeiten. Die Ausbildung im Studiengang Angewandte Informatik mit Studienrichtung Umweltinformatik ist deshalb darauf ausgerichtet, dass sich die Studierenden bereits früh im Studium neben der notwendigen fachlichen Qualifikation entsprechende "Softskills" aneignen.
Die Studienrichtung Umweltinformatik lässt sich daher kurz als Angewandte Informatik mit Spezialisierung im Bereich der Umweltwissenschaften beschreiben. Daher lässt sich eine neue Studienrichtung mit vergleichsweise wenig zusätzlichen Ressourcen aufbauen. Die neue Studienrichtung baut auf diesem Aspekt wesentlich auf.
Einen einführenden Flyer zur Studienrichtung Geo- und Umweltinformatik können Sie hier herunterladen.
