Inhalt
Praxisphase
Achtung: Ab dem Wintersemester 2011/12 wird dieser Studiengang auf 7 Semester erweitert, da ein Praxissemester integriert wird, um den Praxisbezug des Studiums zu stärken. Die entsprechenden Informationsunterlagen werden derzeit überarbeitet und bald in der neuen Fassung zur Verfügung stehen.
Allgemeine Informationen
Die Praxisphase ist Bestandteil des zweiten Studienabschnitts und soll die Studierenden an die Tätigkeiten der Ingenieurin / des Ingenieurs durch konkrete Aufgabenstellungen und praktische, ingenieurnahe Mitarbeit in Betrieben und anderen Einrichtungen der Berufspraxis heranführen. Die Tätigkeit soll einerseits praktische Erfahrungen als Ergänzungen der Lehrinhalte der Studiensemester erbringen, andererseits Anregungen für berufsnahe Themenstellungen für die Bachelorarbeit geben. Die Praxisphase dauert 8 Wochen.
Unterlagen zur Praxisphase als Download:
Kurzinformation für Betriebe und Studierende
Bescheinigung über erfolgreiche Teilnahme an der praktischen Studienphase
Potenzielle Arbeitgeber/-innen für Studierende in der Praxisphase
- Kommunale und staatliche Behörden
- Umweltindustrie und Betriebe mit Produktionsschwerpunkten im Bereich der Umwelttechnologie
- Umweltabteilungen der Industrie
- Zweckverbände, Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Bodenverbände, Stiftungen, Berufs- und Fachverbände
- Beratende Ingenieure und ausführende Firmen mit Aufgaben im Bereich der Wassermengen- und Wassergütewirtschaft, der Wasseraufbereitungs- und Abwassertechnologie, der Abfallwirtschaft, des Boden- und Gewässerschutzes
- Internationale Organisationen
- Dienststellen der Entwicklungshilfe
Praxisphase im Ausland
Besonders zu erwähnen ist, dass die Studierenden ihre Praxisphase auch im Ausland absolvieren können. 2008 lag der Anteil der Studierenden im Ausland bei 40 Prozent.
Die Aufgaben der Studierenden im Ausland können ähnlich sein wie in Deutschland,
z. B. Deponiebau, Gewässerrenaturierung, Trinkwasseraufbereitung, Beseitigung von Abfall, Bodensanierungen oder Immissionsschutz in Frankreich, Großbritannien, Kanada, USA, Holland, Spanien oder Australien. Sie können aber auch völlig verschieden sein von den bei uns herrschenden konkreten Aufgabenstellungen eines Ingenieurs. So sind in Tansania die Erosionsprobleme zu lösen, in Äthiopien, Malawi oder Bolivien Trinkwasserbrunnen auf Fäkalkeime zu untersuchen und die Bevölkerung muss über die Zusammenhänge zwischen Durchfallerkrankung und Trinkwasserverschmutzung aufgeklärt werden. In Jamaika ist die Abwasserproblematik einer Zuckerfabrik unter tropischen Bedingungen zu regeln und in Island der Einsatz von Hormonen und Arzneimitteln in den Lachsfarmen zu untersuchen und zu kontrollieren. Dass umwelttechnische Probleme in Nepal, Indien und China anders anzufassen sind als bei uns, können die Studierenden, wenn sie wollen, vor Ort klären.
Ansprechpartner
Sollten Sie oder Ihr Unternehmen bzw. ihre Dienststelle in der Lage sein, einer/einem Studierenden des Studienganges Umweltingenieurwesen einen Praxisphasenplatz anzubieten, so wenden Sie sich bitte an die
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Standort Höxter
Prof. Dr. Thorsten Bruns
An der Wilhelmshöhe 44
37671 Höxter
Tel.: 05271 / 687 - 178
Fax: 05271 / 687 - 200
E-Mail: thorsten.bruns(at)hs-owl.de
oder
Prof. Dr. Martin Oldenburg
Tel.: 05271 / 687 - 176
E-Mail: martin.oldenburg(at)hs-owl.de



