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Inhalt

Beate Balbuchta / Tanja Nuding

 

 

Murrgeflüster - Freiraumplanerischer Entwurf zur Eingliederung der Murr in das Stadtbild von Backnang

> Referenten Prof. Dr. Stefan Bochnig + Prof. Dr. Reiner Staubach

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Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des auch über die Grenzen Europas hinaus reichenden wirtschaftlichen Strukturwandels. Am Beispiel der ehemals bedeutenden Gerberstadt Backnang wird veranschaulicht, inwieweit die vorhandenen Konversionsflächen eine Chance für die städtebauliche und freiraumplanerische Weiterentwicklung der Stadt bieten können.

Die 30 km nordöstlich von Stuttgart gelegene Große Kreisstadt ist eng mit der Region verbunden und stellt einen wichtigen wirtschaftlichen und kulturellen Standort dar. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten in Deutschland gehört Backnang zu den Kommunen, für die ein Bevölkerungswachstum prognostiziert wird. Dieses Wachstum resultiert in erster Linie aus dem Zuzug älterer Personengruppen.

Die  topografische Situation Backnangs ist unter anderem verantwortlich dafür, dass die Stadt an die Grenzen ihrer Ausdehnungsmöglichkeiten stößt. Dies führt beispielsweise dazu, dass junge Familien in die Vororte abwandern, während demgegenüber der Anteil der über 60-Jährigen in der Kernstadt ansteigt.

Der Fluss Mur durchfließt mäandrierend die Kernstadt. Er formt innerstädtisch gelegene Steilhänge, Abbruchkanten und Talauen. Im Rahmen einer Bestandsaufnahme und –analyse wurde festgestellt, dass das Gewässer von den Bürgern nur begrenzt wahrgenommen werden kann, da kaum Zugänge zur Murr vorhanden sind. Verantwortlich hierfür sind die zahlreichen Gewerbe(-brach)flächen entlang des Flusses, die das Stadtgefüge zerschneiden und die Ausbildung eines zusammenhängenden Freiraumsystems unterbinden. So weisen die vorhandenen Grünflächen kaum einen Bezug zueinander auf. Die zentrumsnah gelegenen Brachflächen besitzen das Potential, in einen städtebaulich-freiraumplanerischen Gesamtkomplex der Stadt gebracht zu werden. Den Bereichen entlang des Wassers kommt hierbei eine Schlüsselfunktion zu. Sie bilden das Rückgrat einer Grünvernetzung innerhalb der Stadt, insbesondere bei der Ausbildung eines grünen Bandes entlang der Murr. Die bestehenden, meist recht kleinen Grünanlagen werden so verbunden, ergänzt und in ein innerstädtisches Freiraumsystem integriert. Ein durchgängiges Grün- und Wegesystem entlang des Flusses ermöglicht die Erlebbarkeit und Zugänglichkeit zum Wasser.

Darüber hinaus eignen sich die ehemaligen Gewerbeflächen zum Bau neuer Wohneinheiten. Großzügige Freiräume innerhalb der Wohnquartiere können zur innerstädtischen Wohnqualität mit beitragen. Speziell ältere Menschen und junge Familien sollen angesprochen werden, diese Quartiere zu beziehen. Ein Teil der abwandernden jungen Familien könnte so in der Kernstadt gehalten werden.

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Lage im Raum / Wegekonzept / Städtebaulicher Entwurf / Ansicht eines Wohnhofes / Schnitt Bleichwiese

 

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