Inhalt
Vorträge und Veranstaltungen
Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung der Vorträge und Veranstaltungen der am Forschungsschwerpunkt beteiligten Professorinnen und Professoren.
Tagung | Nationalpark OWL - Verantwortung für das Naturerbe | Detmold
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Bundesverband Beruflicher Naturschutz - Regionalgruppe NRW (BBN e.V.) ziehen eine positive Bilanz der Tagung „Nationalpark OWL – Verantwortung für das Naturerbe“ vom 25. April 2012 an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Campus Emilie Detmold. Zwischen den Neuwahlen zum Landtag in Nordrhein-Westfalen und einer vor Ort kontrovers geführten öffentlichen Debatte konnte die Tagung durch Information viele Fragen beantworten und auf dieser Basis, ergänzt durch Erfahrungsberichte aus bestehenden Nationalparken, zur Versachlichung der Diskussion beitragen.
Das vor Ort in der Öffentlichkeit umstrittene Thema wurde mit den Vorträgen in den nationalen und internationalen Naturschutzkontext gestellt und durch ausgewiesene Fachleute beleuchtet. Es kamen renommierte Wissenschaftler und Praktiker zu Wort, die auf die Bedeutung der Nationalparke, u.a. als Impulsgeber für eine eigenständige Regionalentwicklung oder als Premium-Erlebnisräume naturgebundener Erholung hinwiesen. Zudem wurden die vielfältigen Effekte thematisiert, die Nationalparke für die Gesellschaft bewirken können. Neben den genannten Aspekten und dem Schutz der Biodiversität durch Prozessschutz (eigendynamische Entwicklung) sind Nationalparke auch außerschulische Lernorte und exzellente Forschungslabore.
Für das bemerkenswerte Naturerbe Ostwestfalens, das mit einer Nationalpark-Ausweisung wirkungsvoll für die nächsten Generationen bewahrt und weiter entwickelt werden kann, tragen nicht allein Wissenschaft, Umwelt- und Regionalpolitik, sondern insbesondere die Menschen der Region eine besondere Verantwortung.
Das Resümee zur Tagung, die Präsentationen zu den gehaltenen Vorträge, den Tagungsreader und viele weitere Informationen zum Thema Naturerbe Buchenwälder und Nationalparke finden Sie hier.
Biomasse vs. Kulturlandschaft - Tagung der Bioenergieregion Kulturland Kreis Höxter
Erfreulich groß war der öffentliche Zuspruch zur Informationsveranstaltung "Biomasse vs. Kulturlandschaft", die gemeinsam vom Forschungsschwerpunkt Kulturlandschaft am FB 9 und der Bionergieregion Höxter organisiert worden war. In der voll besetzten Stadthalle Brakel wurden am 08.09.2011 auch die Zwischenergebnisse der Begleitforschung zum Bioenergieregion-Projekt beim Kulturland Kreis Höxter präsentiert. Am Fachgebiet Landschaftsökologie und Naturschutz werden unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Riedl noch bis Ende dieses Jahres die mit einem steigenden Energiepflanzenanbau im Kreis Höxter verbundenen Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Biodiversität untersucht. Neben dem Vortrag zu den Zwischenergebnissen und möglichen Lösungsansätzen zur Gestaltung eines umwelt- und naturverträglichen Biomasseanbaus informierte auch eine Posterausstellung im Foyer. Besucher wurden zudem eingeladen, sich an einer Befragung zu beteiligen. Anhand von Fotosimulationen, die unterschiedliche Energiepflanzenbestände in vertrauten Landschaftsszenarien aus dem Kreis Höxter zeigten, sollten z.B. Präferenzen getroffen werden. Auch diese Daten fließen in die Begleitforschung mit ein. Ausführlich soll im Rahmen eines Fachsymposiums am 02.12.2011 an der Hochschule OWL über die Forschungsergebnisse informiert und zusammen mit den anwesenden Fachleuten ein Ranking möglicher Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Gestaltung und Wiedergewinnung kulturlandschaftlicher und biologischer Vielfalt vorgenommen werden.
Vorträge zum Download auf der Homepage des Kreises Höxter
Symposium: Umweltbelastungen durch Stoffeinträge
Am 29. Juni 2011 fand das Symposium "Umweltbelastungen durch Stoffeinträge" zur Verabschiedung von Prof. Dipl.-Ing. Günther Quast an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe - Campus Höxter - statt.
Den Programmflyer mit weiteren Informationen finden Sie hier.
Die Vorträge der Referentinnen und Referenten zum Download finden Sie hier.
Über die Schönheit und Faszination des Mikrokosmos
Die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten des Mikroskopielabors am FB 9 über die Forschung hinaus wurden am 19.01.2011 im Rahmen der Höxteraner Kolloquien mit Vorträgen, Präsentationen und Experimenten demonstriert. (ausführliche Info)
Prof. Dr. Ulrich Riedl moderierte als verantwortlicher Laborleiter das Kolloquium.
Meike Korfmacher stellte ihre Abschlussarbeit „Neue Sichtbarkeiten – Verborgene Naturen im künstlerischen Mikroskop“ vor. Dazu hatte sie das Labor des FB 9 genutzt. Die Arbeit wurde mit dem Förderpreis Kunst und Wissenschaft an der Universität Bielefeld prämiert.
Mit Experimenten und Effekten gespickten war der Vortrag von Johannes Üpping über „Licht und Farbe in der Natur“. Herr Üpping promoviert derzeit an der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg. Im Anschluss konnten alle selbst mit Licht und Farben experimentieren.
Dr. Mathias Lohr und Cand. B.Sc., Katja Riekschnitz wiesen in der Laborführung auch auf Fortbildungsveranstaltungen und die regionale Belegsammlung des Fachgebietes Tierökologie hin.
Der Dekan des FB 9, Prof. Günther Quast dankte abschließend für die gelungene Vortrags- und Präsentationsveranstaltung.
Bundesweites „BildungsNetzwerk Aue“ initiiert
Auf Initiative von Prof. Dr. Ulrich Riedl hatte der Regionalverband Ruhr RVR Ruhr Grün (Essen) für den 09. und 10. September 2010 Vertreter aus Umweltbildungseinrichtungen mit fluss- und auenökologischem Schwerpunkt zu einem Informationsaustausch in das NaturForum Bislicher Insel in Xanten eingeladen. Bedarf und konkrete Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im Bereich der auenbezogenen Umweltbildung sollten eruiert werden. Am Ende der Veranstaltung wurde eine Kooperationsvereinbarung zum Aufbau des „BildungsNetzwerk Aue“ getroffen.
An der Auftaktveranstaltung in Xanten - Bislicher Insel nahmen Vertreter von Informations- und Umweltbildungseinrichtungen aus den Flussgebieten Donau, Elbe, Isar, Rhein und Weser teil, weitere Interessierte aus den Flussgebieten Oder und Oberrhein konnten aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen.
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Podiumsdiskussion eröffnet Chancen für Auenwald
Auch die zweite Vortragsstaffel zu „Auenwald für die Oberweser“ im Rahmen der Höxteraner Kolloquien fand einen guten öffentlichen Zuspruch. In der Podiumsdiskussion, die sich an zwei fachliche Vorträge zum Auenwald aus tierökologischer sowie aus forstwirtschaftlicher Sicht anschloss, wurden konkrete Vorschläge zur Reetablierung von Auenwald an der Oberweser entwickelt.
Die Leiterin der Geschäftsstelle Weser in NRW, Frau Rehsies kann sich „soviel Auenwald wie möglich“ vorstellen und plädiert dafür, die diskutierten Ideen auch konkret „auszuprobieren“. Die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hannoversch Münden, Frau Urbitsch, kann sich ebenfalls „überall wo die Schifffahrt nicht beeinträchtigt“ wird, Auenwald an der Oberweser vorstellen. Ökologisch seien großflächige Auenwälder wünschenswert, betonte der Leiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter, Dr. Burkhard Beinlich. Herr Schneider vom Verein „Büro am Fluss – Lebendige Weser“ konkretisierte weitere Möglichkeiten.
Die Vortragsveranstaltung mit der Podiumsdiskussion hat damit wichtige Argumente in die bevorstehende Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie bzw. der Bewirtschaftungspläne an der Weser eingebracht.
Weitere Pressemitteilugen dazu hier
Ein sehr interessanter Fernsehbeitrag unseres Netzwerkpartners
AuenForum Neuburg zum Auenwald und zur Renaturierung kann hier angesehen werden.
Höxteraner Kolloquien - Auenwald für die Oberweser
Nachdem die erste Vortragsstaffel mit einem großen öffentlichen Zuspruch erfolgreich gestartet ist, freuen sich der FB 9 und das Büro am Fluss-Lebendige Weser auf eine ebensolche Resonanz zur zweiten Staffel am 03.11.2010.
Insbesondere die abschließende Podiumsdiskussion soll Möglichkeiten ausloten, Auenwald an der Oberweser wieder zu etablieren.
Das am 20.10.2010 vorgestellte Büro am Fluss-Projekt, gebietsheimische Auengehölze in Schulgärten anzuziehen und demnächst mit den beteiligten Schülerinnen und Schülern in der Weseraue auszupflanzen, kann motivierendes Beispiel für eine nachhaltige, in kleinen, aber effektiven Schritten vorangehende Auenwaldentwicklung sein.
Die nächte Veranstaltung am 3. November beginnt um 18.00 Uhr
an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
An der Wilhelmshöhe 44 in Höxter, Raum 4306 (Audimax).
Den Programmflyer finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Projekt "Auenwald für die Weser" finden Sie hier.
Höxteraner Kolloquien - Auenwald für die Oberweser
Im Rahmen des Projektes "Auenwald für die Weser" und des Höxteraner Kolloquiums finden am 20. Oktober und 3. November 2010 Vortragsstaffeln zum Auenwald für die Oberweser an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Campus Höxter statt.
Vorgestellt wird auch das gleichnamige Projekt vom Verein "Büro am Fluss - Lebendige Weser e.V.".
Die Veranstaltungen beginnen um 18.00 Uhr an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
An der Wilhelmshöhe 44 in Höxter, Raum 4306 (Audimax).
Den Programmflyer finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Projekt "Auenwald für die Weser" finden Sie hier.
Tagung Nachwachsende Rohstoffe am 23.10.2009
Nachwachsende Rohstoffe haben sich in den vergangenen Jahren als Hoffnungsträger für eine zukunftsfähige, nachhaltige Energieent-wicklung bei gleichzeitigem Klimaschutz etabliert. Die politische Förderung dieser Energieart in Verbindung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der Initiative des Bundesministeriums mit dem Thema Bioenergie-Region zeigt einen deutlichen Trend zu Nachwachsenden Rohstoffen. Dennoch wird das Thema in der Öffent-lichkeit und in Fachkreisen kontrovers diskutiert.
Die Tagung will verschiedene Standpunkte unter besonderer Berück-sichtigung der Auswirkungen auf Natur und Landschaft aufzeigen und Hinweise auf positive wie negative Entwicklungen des Biomasseanbaus geben.
Unumstritten ist, dass die Bioenergie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. In eine Gesamtbetrachtung sind allerdings die Folgen des Anbaus Nachwachsender Rohstoffe für die Biodiversität und historischen Kulturlandschaften sowie der Nutzungsdruck auf schutzwürdige Flächen einzubeziehen.
Die Nachwachsenden Rohstoffe stellen ein bioenergetisches Potential dar. In wie weit bei der Nutzung dieses Potentials die Kriterien der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden, und in wie weit mit planerischen Mitteln eine Steuerung der Entwicklungen in Natur und Landschaft erreicht werden kann, sind offene, auf der Tagung zu diskutierende Fragen.
Weitere Informationen zur Bioenergie-Region Kulturland Kreis Höxter und zum Mitveranstalter Bundesverband Beruflicher Naturschutz e. V. (BBN).
4. Höxteraner Summer School
"Auen vermitteln - Fluss- und Auendynamik in der Bildung für nachhaltige Entwicklung" im NaturForum Bislicher Insel am 31.08.-04.09.2009
Einladung zum Symposium
"Berücksichtigung des Biotopverbundes in der Verkehrsplanung" in Paderborn am 7.11.08
Ziel des Symposiums war es, die naturschutzfachlichen und rechtlichen Anforderungen an den Biotopverbund aufzuzeigen sowie anhand konkreter Beispiele die Auswirkungen der Zerschneidungswirkungen zu verdeutlichen. Auf dieser Grundlage sollen Strategien und Konzepte zur Stärkung des Biotopverbunds diskutiert werden. Darüber hinaus sollen auf der Veranstaltung auch die planungsrechtlichen Möglichkeiten aufgezeigt werden, einer Trennwirkung entgegenzuwirken.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

- Prof. Dr. Wolfgang Harfst (Foto: B. Wrenger)

- Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer (Foto: B. Wrenger)
„Die schöne Landschaft ein essentielles Lebensmittel für maßvollen Genuss“ - 2007
Die ästhetischen Qualitäten der historisch gewachsenen Kulturlandschaft kommen in Planungs- und Entscheidungsprozessen gegenüber den ökologischen Qualitäten meist unzureichend zur Geltung, wenngleich sie beispielsweise für die Erholungsvorsorge von zentraler Bedeutung sind. Die als schön empfundene hei¬matliche Landschaft ist dabei Ergebnis der Kulturtätigkeit des Menschen. Die Rolle der schönen Landschaft wurde im Rahmen dieses Symposiums, mit dem der langjährig im Forschungsschwerpunk forschungsaktive Kollege und Dekan des FB 9 Prof. Dr. Wolfgang Harfst (siehe Foto) von den Kolleginnen und Kollegen fachlich verabschiedet wurde, aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. So referierten u.a. ein Psychologe, eine Sprachwissenschaftlerin und Planungspraktiker.
In seinem Festvortrag ging Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer (ehemaliger Bundesumweltminister und Leiter der UNEP in Nairobi, siehe Foto) auf die Bedeutung der ästhetischen Landschaft im globalen Spannungsfeld einer nachhaltigen Entwicklung ein.
Beiträge des Symposiums sind als Band Nr. 7 in der Höxteraner Schriftenreihe erschienen (Hrsg. Prof. Dr. Ulrich Riedl; zu bestellen im Sekretariat FB9).

- (Foto: B. Wrenger)
„Großschutzgebiete in Ostwestfalen Lippe – Chancen und Risiken“ - 2005
Mit dem Symposium in der Stadthalle Höxter wurde durch die am FSP beteiligten Fachgebiete der Fachgruppe Landschaftsplanung ein in der Region kontrovers diskutiertes Thema aufgegriffen, um eine Versachlichung der öffentlichen Diskussion zu erreichen. Leiter von Großschutzgebieten, ausgewiesene Fachleute für Tourismusentwicklung, Hochschullehrer und Ortskenner stellten den jeweiligen Schutzzweck und die Vor- und Nachteile für eine nachhaltige Regionalentwicklung der verschiedenen Großschutzgebietstypen (Nationalpark, Biosphärenreservat, Naturpark Landschaftsschutzgebiet) dar, ohne eine Entscheidung über einen Nationalpark „Senne-Egge“ zu präjudizieren.















