Inhalt
Struktur und Strategie
Forschung
An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe gewinnt diese transferorientierte Forschung stetig an Bedeutung. Sie wird in unterschiedlicher Form realisiert:
- als einzelnes Forschungsprojekt bzw. Auftragsarbeit mit einem externen Partner,
- als Forschungsschwerpunkt (FSP) mehrerer Labore eines Fachbereichs oder als interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt mehrerer Labore über den jeweiligen Fachbereich hinaus,
- als Kompetenznetzwerk oder -plattform (KOPF) und damit vom Land finanziell gefördertes Forschungsprojekt mit mehreren Schwerpunkten,
- als Forschungsinstitut (In-Institut) mit langfristigen strategischen Partnerschaften in Wirtschaft und Gesellschaft.
Forschungsstruktur
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe unterstützt Forschung und Entwicklung, Kooperationsprojekte sowie Forschungsverbünde organisatorisch und administrativ seit 2003 über die Forschungsförderung und seit Juni 2008 über auch im Bereich des Technologietransfers. Damit wurden nicht nur neue Forschungsaktivitäten angeregt und in Gang gesetzt, sondern zunehmend auch die Vernetzung einzelner Forschungsbereiche innerhalb der Hochschule und die Kooperation mit Partnern in anderen Hochschulen initiiert. Die bisherigen Förderinstrumente werden ab 2009 zu einem abgestimmten und umfassenden Förderungs- und Anreizsystem ausgebaut, um das wissenschaftliche Forschungsumfeld an der Hochschule zu verbessern. Umfeld und Anreizsystem werden in der Forschungsstrategie für die Jahre 2009 bis 2014 erstmals beschrieben.
Die unterschiedlichen sehr leistungsfähigen Forschungsstrukturen der Hochschule werden idealtypisch als eine Forschungspyramide abgebildet, die durch zunehmende Netzwerkbildung, Institutionalisierung gekennzeichnet ist. Individuelle Entwicklungsschritte sind jedoch nicht ausschlossen, sofern die Kompetenzen sinnvoll gebündelt, die Partner nachhaltig vernetzt und Qualität und Leistungsstärke nachgewiesen sind.
Forschungsstrategie
Die Forschungsstrategie für die Jahre 2009-2014 wurde im Senat am 3. Dezember 2008 vorgestellt und beschlossen. Darin werden Forschung und Lehre als gleichwertige Säulen der Hochschule anerkannt, die sich inhaltlich und strukturell bedingen. Forschung und Entwicklung sind damit ebenso als Profil bildende Elemente der Hochschule Ostwestfalen-Lippe angesehen wie ausgewiesene Lehre.
Die Hochschule hat sich daher zum Ziel gesetzt, ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für die Forschung zu verbessern. Neben der Entwicklung und Förderung von Profilierungsbereichen ist es ihr ein Anliegen, die Zusammenarbeit innerhalb von wissenschaftlichen Netzwerken und mit dem politischen und wirtschaftlichen Umfeld zu stärken und dieses Wissen der Gesellschaft nutzbar zu machen. Die sich daraus ergebende Forschungsstruktur kann idealtypisch als Forschungspyramide mit zunehmender Netzwerkbildung und Institutionalisierung dargestellt werden.
Da Forschung und Entwicklung immer auch dem Kompetenzerhalt der Lehrenden dienen, tragen begleitende und innovative Forschung und Entwicklung zur Qualitätssicherung von Studium und Lehre bei. Forschung und Entwicklung sind wesentliche Grundlage für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit von Studiengängen - insbesondere der forschungsbasierten Masterstudiengänge. Die Verzahnung von Forschung und Masterstudiengängen ist ein anerkanntes und unerlässliches Instrument.
Das in der Forschungsstrategie beschriebene Instrumentarium beruht auf wettbewerblich und nicht-wettbewerblich zu vergebenden Unterstützungen. Das Präsidium wird bei der wettbewerblichen Vergabe der internen Förderung, bei internen Vorauswahlen für öffentliche Förderprogramme sowie in strategischen Belangen zu Forschung und Entwicklung durch eine Forschungskommission beraten.























