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Lemgo, 26. Juli 2012 12:31 Alter: 304 days

Industrieruinen locken Studierende aus aller Welt nach Detmold

Die Workshops aus den Bereichen der Szenografie, Soziologie und Innenarchitektur...
...wurden ergänzt durch Exkursionen, hier beispielsweise in die Kokerei Hansa in Dortmund.

„Perception of Space in Architecture and Culture“ (POSIAC) lautet der englische Titel der Summer School, in der zehn Studierende der Hochschule OWL mit 29 Studierenden aus ganz Europa und darüber hinaus zusammenarbeiten. Die Studierenden ist dafür aus Großbritannien (University of Plymouth), aus der Türkei (Universität Istanbul), der Schweiz (Universität Luzern) sowie – losgelöst vom EU-Förderprogramm – aus Brasilien (Universität von Belo Horizonte) angereist. In den zwei Wochen haben sie sich mit konkreten Industrieruinen auseinandergesetzt, wie beispielsweise den Deichtorhallen in Hamburg, der Zeche Zollverein in Essen oder der Kokerei Hansa in Dortmund. Dabei haben die Studierenden, die aus unterschiedlichen Gestaltungs- und Kulturdisziplinen kommen, mit unterschiedlichen Instrumenten und Methoden (wahrnehmungswissenschaftlich, kulturwissenschaftlich, künstlerisch, soziologisch etc.) die Wirkung analysiert und Möglichkeiten der modernen Ruinen diskutiert.

Zahlreiche fachliche Workshops auf dem Campus der Hochschule OWL in Detmold haben das wissenschaftliche Programm abgerundet. Das EU-Programm ist im Rahmen des „Lebenslangen Lernens“ als Intensivprogramm ausgeschrieben und wird vom DAAD betreut.

Für den inhaltlichen Teil sind an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Professor Ulrich Nether (Innenarchitekt und Sprecher des Forschungsschwerpunkts PerceptionLab), Professor Martin Ludwig Hofmann (Soziologe) und Professorin Rebekka Reich (Szenografin) verantwortlich.

Weitere Informationen: www.posiac.org