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Lemgo, 14. November 2011 11:42 Alter: 193 days
Programmieren, tüfteln und das Campusleben kennenlernen im Informatik-Camp
Verschmutzte Banknoten mit Hilfe der industriellen Bildverarbeitung erkennen und aussortieren oder eine Maschine so programmieren, dass Popcorn herauskommt. Das sind keine leichten Aufgaben, aber für Oberstufen-Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Lippe und Bielefeld lösbar. Zum dritten Mal lernten am Freitag und Samstag, 11. und 12. November, 20 Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieure den Studiengang Technische Informatik der Hochschule OWL kennen. Im Informatik-Camp arbeiteten sie mit Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule an Projekten aus der Praxis, erhielten Informationen über den Arbeitsmarkt und über berufliche Werdegänge.
Zwei Tage waren sie im Institut für Industrielle Informationstechnik (inIT) des Fachbereichs Elektrotechnik und Technische Informatik zu Gast. Professor Oliver Niggemann ist Initiator des Informatik-Camps. Er hebte hervor, wie wichtig es ist, dass die Schülerinnen und Schüler sich einen Eindruck vom Studieren machen: „Wir wollen Berührungsängste abbauen und die Mädchen und Jungen dazu animieren, sich genau mit ihrem Berufswunsch und den Anforderungen auseinanderzusetzen.“
Die Schülerinnen und Schüler, die am Informatik-Camp teilnahmen, haben sich meist schon intensiv mit Informatik beschäftigt, sind in einer Computer AG oder entwickeln zu Hause kleine Programme. Gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern der Hochschule OWL, wie beispielsweise Bernd Froböse und Roman Just vom Institut Industrial IT (inIT), arbeiteten sie in Teams an einem von vier Schwerpunkten: Banknotenverschmutzung in Bankautomaten, Programmierung eines Anlagenmoduls, Handy-Programmierung mit JavaME oder Automatisierung der Lemgoer Modellfabrik. Nebenbei lernten sie den Hochschulalltag kennen.
Im Dezember kommen die Jugendlichen noch einmal zurück an die Hochschule OWL, um ihre Gruppenergebnisse zu präsentieren und sich ihre Teilnehmerurkunde abzuholen.




