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Lemgo, 25. Januar 2010 16:43 Alter: 220 days
Spitzentechnologiewettbewerb Hightech.NRW: inITial
Im heute mit einem Kick-off Meeting offiziell gestarteten Projekt "inITial" soll eine höhere Produktivität durch den modellbasierten Entwurf und Betrieb von komplexen Automatisierungssystemen erreicht werden. Dafür stellt das Innovationsministerium in den nächsten 3 Jahren mehr als 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das gesamte Projektvolumen liegt bei ca. 4 Millionen Euro. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart beglückwünschte das Team und wünschte ihnen viel Erfolg für das Projekt. Das Vorhaben gehört zu den Gewinnern des Spitzentechnologiewettbewerbs „Hightech.NRW“.
In dem 2008 erstmalig ausgelobten Spitzentechnologiewettbewerb des Innovationsministeriums werden branchenübergreifend neue Hightechprojekte gefördert – vorausgesetzt, diese bauen auf international herausragender Spitzenforschung auf und schlagen eine Innovationsbrücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Bis 2013 stehen dafür bis zu 170 Millionen Euro in drei Wettbewerbsrunden aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm zur Verfügung. Zwei Wettbewerbsrunden sind bereits abgeschlossen, die dritte Ausschreibungsrunde läuft zurzeit. Landesweit hatten sich mehr als 250 Partner aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen an den beiden ersten Ausschreibungen des Spitzentechnologiewettbewerbs beteiligt. Eine Jury unter dem Vorsitz von Professor Heinz Riesenhuber, ehemaliger Bundesminister für Forschung und Technologie (1982 – 1993), hatte die Gewinnervorhaben ausgewählt.
Das Forschungsprojekt "inITial" wird von den Unternehmen Phoenix Contact (Blomberg), Weidmüller (Detmold), KW-Software (Lemgo), ISI Automation (Extertal) und OWITA (Lemgo), dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen, dem Karlsruher Fraunhofer Institut IOSB und den Unternehmen Art Systems Software (Paderborn), Bayer Technology Services (Leverkusen), mechapro (Aachen) und Symtavision (Braunschweig) unter der Federführung des Lemgoer Instituts Industrial IT (inIT) durchgeführt. Es umfasst vielfältige Aspekte der Erforschung neuer Ansätze in der Automatisierungstechnik. Das Ziel: komplexe Maschinen- oder Produktionsanlagen schneller in Betrieb nehmen und zuverlässiger betreiben.
Hierdurch lässt sich ein entscheidender Beitrag zur Sicherung des Produktionsstandorts Deutschland erreichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Chancen aus der verstärkten Nutzung der Informationstechnologie, wie man sie aus dem täglichen Leben in Form von Handy, PC und Internet kennt, in der industriellen Automation gelegt.
Im Rahmen des "inITial"-Projekts wollen die Partner in einem ersten gemeinsamen Schritt eine zentrale Herausforderung der Automatisierungstechnik angehen: Die Optimierung der Konstruktion und des Betriebs komplexer verteilter Anlagen durch den Einsatz moderner Verfahren der Informationstechnik. Weiterhin ist die Einrichtung eines Demonstrationszentrums im CIT vorgesehen, in dem das Zusammenspiel neuer Technologien getestet, weiterentwickelt und gezeigt wird. Dadurch wird ein Anknüpfungspunkt für weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen geschaffen.






