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Lemgo, 15. September 2011 09:27 Alter: 253 days
Umweltminister Röttgen zu Besuch beim 6. LippeEnergieforum

- Ostwestfalen-Lippe als Modell für die Verbindung von Elektromobilität mit Erneuerbaren Energien – bei der Podiumsdiskussion lobt Umweltminister Röttgen die Arbeit in der Region (v.l.: Professor Stefan Witte, Vizepräsident der Hochschule OWL, Cajus Caesar, MDB, Dr. Norber Röttgen, Bundesumweltminister, Friedel Heuwinkel, Landrat und Harald Vogelsang, Mitglied der Geschäftsführung der Firma Weidmüller.
Klimafreundliche Mobilität zu bezahlbaren Preisen - das war das Thema des 6. LippeEnergieforums in Lemgo. Am 13. September 2011 trafen sich Vertreter aus Forschung, Industrie, Wirtschaft und Politik, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Lipperlandhalle, um technische Möglichkeiten und Ziele zukunftsfähiger Verkehrskonzepte zu diskutieren.
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite, Leiter des Instituts Industrial IT und des Fraunhofer IOSB-INA, stellte in seinem Vortrag die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für intelligente Versorgungsnetze und die Elektromobilität heraus. Bisher wurde Elektromobilität eher in urbanen oder Metropolregionen wissenschaftlich und wirtschaftlich betrachtet. Auf dem Land sind entscheidende Parameter, wie das Mobilitätsverhalten der Bürger, die räumlichen Strukturen und der Bezug zu erneuerbaren Energiequellen jedoch grundsätzlich anders. Diesem Ansatz, Elektromobilität mit erneuerbaren Energien zu verbinden und in OWL als bundesweite Referenzregion umzusetzen, sicherte Minister Röttgen seine "volle politische Unterstützung" zu. Die Besucherinnen und Besucher konnten auf den Ausstellungs- und Messeflächen der Lipperlandhalle zahlreiche Informationsstände und spannende Mitmach- und Innovationsobjekte besuchen, die den Blick auf neuartige Lösung im Energiebereich eröffnen.
Die Hochschule OWL und Fraunhofer IOSB-INA waren mit verschiedenen Themenfeldern vertreten. Darunter das "Hermann-Bike", ein elektrisch betriebenes Tandem, Pedelecs, die über Bluetooth an ein Mobiltelefon angebunden werden können, Technologien zur Energierückspeisung ins Netz und zur Beurteilung der Netzqualität aber auch verschiedene Verfahren und Projekte zur Biogas-Gewinnung. Das vom Fraunhofer IOSB-INA gezeigte Modell eines Smart Grids machte den Besuchern die Notwendigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sehr deutlich.
Ein Höhepunkt des diesjährigen Forums war die abschließende Podiumsdiskussion mit Bundes-Umweltminister Dr. Norbert Röttgen. Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer der Hochschule OWL, verwies auf die beispielhafte Forschung von Industrie und Hochschule OWL unter dem Dach des CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT).





