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Lemgo, 14. September 2011 10:06 Age: 254 days
286.000 € for the research of the perfect interaction of different radio systems
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KOSYS ist die Abkürzung des neuen Forschungsprojektes des Instituts Industrial IT (inIT) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. KOSYS steht für 'Koexistenzoptimierte industrielle Funksysteme' und wurde von einem unabhängigen Gutachtergremium als förderungswürdig eingestuft. Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) hatte im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt 384 Anträge von 107 Fachhochschulen bundesweit geprüft und insgesamt rund 50 zur Förderung vorgeschlagen. Mit diesem positiv bewerteten Projektantrag erhält das inIT eine Förderung aus der Förderlinie Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen (FHprofUnt), mit der das BMBF speziell Forschung an Fachhochschulen in Deutschland fördert.
Sie finden sich inzwischen in fast jedem Haushalt: Funksysteme oder Wireless-Technologien. Doch nicht nur im Privatgebrauch gehören sie zur Grundausstattung, auch in industriellen IT-Infrastrukturen sind sie längst unverzichtbar. Dabei werden unterschiedliche Funktechnologien eingesetzt, weil keine Technologie allen Anforderungen gerecht wird. Werden diese unterschiedlichen Systeme parallel eingesetzt, müssen sie sich die Ressourcen Raum, Frequenz und Zeit teilen. Das Verhalten der Technologien in so einer Koexistenz ist daher ein entscheidender Systemparameter. Im Forschungsinstitut Industrial IT (inIT) der Hochschule OWL arbeiten unter der Leitung von Professor Uwe Meier, Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik, sechs Professoren aus teilweise überlappenden Arbeitsgebieten wie industrielle Echtzeitkommunikation, industrielle Bildverarbeitung und verteilte Echtzeit-Software an einer optimalen Koexistenz der unterschiedlichen Technologien.




