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Lemgo, 21. October 2010 12:35 Age: 2 yrs
„Maschinen- und Anlagenteile ähnlich einfach in Betrieb nehmen, wie wir das von USB-Geräten an unserem PC schätzen gelernt haben“
Lemgo. Gemeinsam mit Forschern aus ganz Europa wird das Institut Industrial IT (inIT) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in den nächsten drei Jahren daran arbeiten, Maschinen und Anlagen mithilfe eines Internet für Maschinen wandlungsfähiger zu machen. Im internationalen EU-Projekt „Internet of Things at Work“ soll dabei die notwendige Infrastruktur entwickelt werden, um Technologien des ‚Internet der Dinge’ für die Automation in der Fabrikhalle verwenden zu können. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im 7. Rahmenprogramm mit insgesamt 3,5 Millionen Euro gefördert. Das inIT profitiert davon mit knapp 450.000 Euro.
Das EU-Projekt IoT@Work, in dem, unter der Koordination der Siemens AG, sechs bekannte Projektpartner aus drei EU-Ländern mitarbeiten, hat neben der Weiterentwicklung existierender industrieller Infrastruktur für die Integration von Kommunikationssystemen das Ziel, existierende IoT-Technologien mit den hohen Anforderungen von industriellen Umgebungen in Einklang zu bringen. Diese grundlegenden und anspruchsvollen Anforderungen bestehen insbesondere hinsichtlich der Echtzeitfähigkeit, der Robustheit, der Zuverlässigkeit und der Datensicherheit.
„Die weiter fortschreitende Vernetzung von Alltagsgegenständen und Industriekomponenten erfordert eine neue Qualität der Systemintegration. Durch IoT@Work soll es möglich werden, Maschinen- und Anlagenteile ähnlich einfach in Betrieb zu nehmen, wie wir das von USB-Geräten an unserem PC schätzen gelernt haben“, meint Prof. Dr. Jürgen Jasperneite, Institutsleiter des inIT. „IoT@Work wird uns die dafür notwendigen Werkzeuge und Verfahren zur Verfügung stellen. Wir wollen dazu beitragen, dass sich die IoT-Architektur flexibel an mögliche Umgebungsänderungen anpassen kann, die durch Infrastrukturänderungen, Fehlerfälle oder auch Prozessmodifikationen entstehen“, beschreibt Henning Trsek, Projektleiter im inIT, eines der Forschungsziele.
Die weiteren Projektpartner sind sowohl Forschungsinstitute als auch führende Unternehmen aus dem Industriebereich: Siemens AG Corporate Technology (Koordination), Europäisches Microsoft Innovation Center (Deutschland), Fiat Research Center (Italien), TXT e-solutions (Italien) und die City University London (England).




