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inIT - Ihr kompetenter Forschungspartner für industrielle Informationstechnik
Das Institut für industrielle Informationstechnik (inIT - Institut Industrial IT) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist eine Einrichtung der angewandten Forschung und beschäftigt derzeit mehr als 40 Mitarbeiter in den Bereichen industrielle Echtzeitkommunikation, industrielle Bildverarbeitung und verteilte Echtzeit-Software in öffentlich geförderten Verbundvorhaben oder in Projekten der bi-/multilateralen Auftragsforschung.
Das Hochschulinstitut inIT befindet sich inmitten von Ostwestfalen-Lippe, einem der wichtigsten Cluster des deutschen Maschinenbaus und der Industrieelektronik in Deutschland und wird seit Ende 2006 durch das Land Nordrhein-Westfalen als Kompetenzplattform gefördert.
Leitbild: Where IT meets Automation
Wir bringen Informationstechnologien mit den hohen Anforderungen der Automatisierungstechnik in Einklang. Der Fokus unserer Arbeiten liegt dabei auf der Herausforderung, Informationen präzise zu erfassen, effizient zu verteilen und wirkungsvoll zu verarbeiten. Hierdurch leisten wir einen Beitrag zur Stärkung des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus.
Vision: Internet für Maschinen
Mit unserem Leitbild "Where IT meets Automation" verbinden wir die Vision einer grenzenlosen Kommunikation, einem Internet für Maschinen, in dem Informationen an jedem Ort zu jeder Zeit in der notwendigen Qualität zur Verfügung stehen. Hierdurch wird die Grundlage geschaffen, um beispielsweise wandlungsfähige Produktionssysteme zu realisieren, die besser auf geänderte Kundenbedürfnisse und schwankende Nachfrage reagieren können, als das heute möglich ist. Auch der zuverlässige und effiziente Betrieb von Maschinen und Anlagen steht im Fokus unserer Arbeiten.
In einem derartigen Internet für Maschinen werden unterschiedlichste Technologien für die Informationserfassung, -übertragung und -verarbeitung zum Einsatz kommen. Getreu dem Motto "Selbst ist die Maschine" wird es dann möglich sein, dass Maschinen und Werkstücke direkt miteinander "sprechen", sich in ihren Abläufen koordinieren und selbständig die benötigten Ressourcen anfordern können. Werkstücke erhalten beispielsweise über RF-ID Technologie eine elektronische Identität und werden selbst temporärer Bestandteil des Netzwerkes.
Forschungsbedarf
Wesentliche Innovationen im Maschinen- und Anlagenbau gehen von Informationstechnologien (IT) und der industriellen Automatisierungstechnik aus. Sei es beispielsweise das industrietaugliche Mobiltelefon für die Fernwartung von Maschinen, die durchgängige Vernetzung mit Echtzeit-Ethernet, der zunehmende Einsatz von Funktechnologien oder die Sensorfusion für die zustandsorientierte Maschinenwartung. Das sind nur einige Beispiele dafür, wie wir Industrial IT definieren! Dabei stellen eingebettete Echtzeit-Systeme (embedded systems) Kernelemente industrieller Informationstechnik dar.
Der Forschungsbedarf in diesem Feld motiviert sich aus der Tatsache, daß die IuK-Technologien in den seltensten Fällen direkt in Industrieanwendungen eingesetzt werden können.
Einige der vielschichtigen Gründe dafür sind:
- Erforderliche Echtzeitfähigkeit und hohe Verfügbarkeitsanforderungen von Produktionsprozessen
- Beschränkte Ressourcen (Speicher, Prozessorleistung) der eingesetzten Gerätetechnik
- Notwendige Systemintegration der IuK-Technologien in bestehende Strukturen
- Hohe Anforderungen an IT-Sicherheit und funktionale Sicherheit
- Konflikt zwischen langfristiger Verfügbarkeit von Investitionsgütern und der Schnellebigkeit von IuK-Technologien
Kompetenzplattform ist die fachliche Ausgangsbasis

- Das Professorenteam des inIT: Prof. Dr. Oliver Niggemann, Prof. Dr.-Ing. Uwe Meier, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite, Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte, Prof. Dr. Stefan Heiss und Prof. Dr.-Ing. Volker Lohweg (v.l.)
Ausgehend von dem etablierten Forschungsschwerpunkt ITIA wurde 2006 von einer Gruppe Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen des Fachbereiches Elektrotechnik und Technische Informatik beim Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWFT) ein Antrag auf Einrichtung einer Kompetenzplattform (KOPF) für das Gebiet der vernetzten eingebetteten Systeme (Embedded Systems) gestellt. In Anerkennung der vorhandenen Kompetenzen und zur weiteren Profilbildung der Forschungsaktivitäten hat das MIWFT diesem Antrag Ende 2006 auf Empfehlung einer unabhängigen Jury stattgegeben und fördert daraufhin die Kompetenzplattform degressiv bis Ende 2011.
Als wichtiger Meilenstein für eine dauerhafte Verankerung dieses Forschungsfeldes wurde auf der fachlichen und wirtschaftlichen Basis der Kompetenzplattform Anfang 2007 das inIT als erstes In-Institut der Hochschule OWL gegründet. Durch diesen Schritt wurden die Forschungsaktivitäten der beteiligten 6 Professoren und ihrer Fachgebiete im inIT zusammengefasst.
Flyer inIT
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