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Wartungsarbeiten zwischen 2008-12-28 bis 2009-01-02 erfolgreich
Die während der Schließung der Hochschule angekündigten Wartungsarbeiten (s.u.) wurden erfolgreich abgeschlossen.
Die geplanten Zeiten konnten grob eingehalten werden.
Im Core-Switch in Lemgo wurde die Supervisor-Engine getauscht. Damit ist das Lemgoer Gerät identisch zu den Geräten an den Standorten in Detmold und Höxter, die im Laufe des letzten Jahres im Rahmen des HBFG-Antrages zum Ausbau des Hochschulnetzes installiert wurden. Der Tausch der Hardware war nach wenigen Minuten abgeschlossen. Die Vorbereitungen und das Einspielen der neuen Konfiguration haben rund 8 Stunden in Anspruch genommen. Es wurden Altlasten aus diversen Netz- und Domänen-Umstellungen entfernt.
Das redundante Festplatten-System des Linux-Clusters wurde erneuert. Im ersten Schritt wurden die vorhandenen 32 Festplatten durch grössere ersetzt, um Reserven für zukünftige Anforderungen zu schaffen. Dafür mussten die Daten der alten Festplatten aus- und umgelagert werden. Hierfür wurden gut 15 Stunden benötigt. Im zweiten Schritt wurden die Volumes und Partitionen des Festplatten-Systems und des Linux-Clusters optimiert. Die lokalen Festplatten der einzelnen Cluster-Server wurden durch Solid-State-Disks ersetzt. Abschliessend wurde der gesamte Linux-Cluster auf einen aktuellen Software-Stand gebracht und die Systeme optimiert. Nach ca. 10 Stunden waren der Cluster wieder in Betrieb.
Während der genannten Wartungsarbeiten wurde die Stromversorgung (unterbrechungsfreie Stromversorgung und die Stromverteilung) im NOC 1 (Serverraum im Hauptgebäude Lemgo) überprüft und an einer Stelle angepasst. Aus diesem Grund mussten alle Geräte, die nur über ein Netzteil verfügen, herunter und wieder hoch gefahren werden. Die Systeme waren nach ca. 5 Stunden wieder in Betrieb.
Zusätzlich wurde im Netzwerkkeller im Hauptgebäude und im NOC 2 (Laborgebäude FB 7) ein neues redundantes Netwerksystem, bestehend aus Core-Switch und dedizierter Firewall, installiert. Dieses System soll voraussichtlich im Frühsommer dieses Jahres den vorhandenen Core-Switch und dessen Firewall ersetzen. Zum einem sind die wichtigsten Komponenten des Hochschulnetzes zukünftig hochverfügbar. Zum anderen wird das Hochschulnetz über eine dedizierte zweite Leitung an das X-WiN (Wissenschaftsnetz) angebunden, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen.
Bisher sind nur drei kleine Probleme bekannt geworden, die innerhalb weniger Minuten nach Eingang behoben werden konnten.
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