Donnerstag, 14 Dez 2017
 
 

Wohn-Visionen


„Ideal House“, Naoto Fukasawa, imm Cologne

Unsere Wohn-Visionen

  1. Wohnzimmer und Küche verschmelzen zu einem Erlebnisraum für Familie und Freunde
  2. Schlafzimmer und Bad verschmelzen zu einer Wohlfühl-Oase
  3. Ein multifunktionaler Raum übernimmt die Aufgaben des Arbeitszimmers, des Musikzimmers, des Familien-Kinos und ist Zentrum aller www-Anschlüsse.
  4. Flexibilität ist gefordert für einen Wohnraum, in dem Kinder groß und vielleicht Erwachsene alt werden.

Hier werden wir für diese Räume zeigen, dass zukunftsweisende Wohn-Visionen auch auf der Basis gebrauchter Rohstoffe möglich sind. Unsere Ansprüche sind dabei groß. Viele "moderne" Designentwürfe traditioneller Designer mit frischen Rohstoffen halten wir für langweilig und manchmal für äußerst fragwürdig.

In den nachfolgenden Galerien finden Sie zahlreiche Beispiele von zukunftsweisenden Raumkonzepten, die derzeit diskutiert bzw. angeboten werden. Häufig werden sie optisch in Räumen präsentiert, die kein Durchschnittsmensch in dieser Größe verfügbar hat und vielfach sind sie unbezahlbar. Vielfach sind wir unsicher, ob es sich bei den kommunizierten "Visionen" um wirkliche Zukunftstrends handelt, oder ob wir gerade Opfer clever lancierter Werbestrategien einzelner Hersteller werden. Noch finden Sie hier keine Entwürfe der Wohn-Vision-2020-Partner - daran arbeiten wir intensiv. Unser Anspruch: wenn Sie am Ende des Projektes auf diese Seite gehen und traditionelles mit unseren Entwürfen vergleichen, möchten wir Sie gerne nachdenklich sehen.

Also - schauen wir mal (wie der Kaiser immer meint)

In Anlehnung an die Vorschläge von Maren Scheffler1 (Studentin, Detmold) lässt sich die Wohnung in verschiedene Bereiche einteilen, die die „Mensch zu Mensch" und „Mensch zu Raum"-Beziehungen widerspiegeln. In der hier vorgeschlagenen „Raumnutzung" ergibt sich daraus folgendes Bild:

wohnungsaufteilung


1 "Nachhaltige Einrichtungsvisionen", Ergebnisse eines gemeinsamen Workshops mit Studierenden beider Hochschulen, Projektvorschläge von Maren Scheffler "Mensch zu Mensch und Mensch zu Raum?Beziehung", 2010