Sonntag, 21 Jan 2018
 
 

interkulturell

InterkulturellDie Globalisierung treibt die Vermischung der Kulturen und Stile voran.

Lokale afrikanische und asiatische Stile werden global übernommen (Indienlook, Thai-Möbel, afrikanische Accessoires). Der Reiz ist meist die Mischung zwischen lokalem und internationalem Wohnambiente. Dieser Stil wird auch als "Glocal Style" bezeichnet. Dieses Kunstwort ist zusammen gesetzt aus "global" und "lokal". Der Ausdruck von Tradition und die dank zunehmender Fernreisen und weltweitem Internet wachsende Verbindung zu besonderen Orten dieser Welt sind die Basis für den Glocal Style. Hierbei wird versucht, Gegenstände oder Wohnungseinrichtungen einem bestimmten Land, einer bestimmten Herkunft oder Wurzel zuzuordnen. Damit ist nicht nur die Kuckucksuhr im New Yorker Penthouse gemeint, sondern auch die Hinwendung zu neuen Themen aus anderen Kulturen. Die Stilwelten fusionieren immer mehr. Dieser Trend hat seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Hierin vermischen sich Kulturen wie Kuba, Marokko, Orient, Indien. All diese für uns exotischen Stilwelten erleben im Aufgreifen ihrer spezifischen Formensprache, Farbe oder Dekoration einen Auftrieb, an dem auch die europäische Möbelbranche nicht vorbei kommt. Dieser Ansatz findet sich auch wieder in den vom Trendboard 2006 verfassten Hauptströmungen des Wohnens namens "storrytelling". Denn in jedem Möbelstück oder Dekorationsgegenstand steckt meist für den Nutzer eine Geschichte, der Ausdruck verliehen wird.

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